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Freitag, 10.11.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Hidden Places
    Erzählte Landschaften in Island und Australien
    Von Gabi Schaffner
    Ton: Die Autorin und Hermann Leppich
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 54'04
    (Wdh. v. 05.08.2016)

    Rückzugsorte an entgegengesetzten Enden der Welt: Island und Australien.

    Ein Farmhaus in der Wildnis, eine Senke im Hügel, ein Versteck im Staudamm, Schlaf zwischen Blaubeeren und Lavagestein: Worin liegt das Geheimnis eines Ortes? Was verbirgt sich hinter seiner pflanzlichen oder mineralischen Architektur, seinen Geräuschen, dem Klang einer Stimme, die von ihm erzählt?
    Island und Australien bilden die zwei Pole dieser Montage aus situativen Feldaufnahmen, Interviews und musique concrète. "Hidden Places" handelt vom Zustand des Reisens, Denkens, Sprechens in zwei diametral entgegengesetzten Ländern, die erstaunlich viel gemeinsam haben.

    Gabi Schaffner, geboren 1965, lebt und arbeitet zwischen Frankfurt, Berlin, Helsinki und Lobo (Texas/USA). Studium der deutschen und amerikanischen Literatur sowie der Ethnographie und visuellen Kommunikation. Ihre Medien sind Fotografie, Audioaufnahmen und Sprache. Daneben zahlreiche Radioproduktionen, z.B. "Otto Mötö" (HR 2012, Hörspiel des Monats August), Wurfsendung "Gartenstücke" (2012), "Schnupfensymphonie" (2017).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Carsten Beyer

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 150 Jahren: Die ersten Titel von Reclams "Universal-Bibliothek" erscheinen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Johanna Friese
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Sexismus: "Diese Debatte läuft fürchterlich schief"
    Gespräch mit der Schriftstellerin und Moderatorin Thea Dorn

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Small Crimes" von Dave Zeltserman
    Vorgestellt von Sonja Hartl

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Im Anfang war das Gefühl" von Antonio Damasio
    Rezensiert von Susanne Billig

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Nah bei de Leut
    Ulrike Timm im Gespräch mit Kurt Beck

    Wenn mit leichter Süffisanz behauptet wird, Kurt Beck habe wahrscheinlich jedem Menschen in Rheinland-Pfalz irgendwann einmal die Hand geschüttelt, dann zeigt das auch, wie selten der volksnahe Politikertyp à la Beck geworden ist. Aus einer Arbeiterfamilie stammend, absolvierte der heute 68-Jährige zunächst eine Ausbildung zum Elektromechaniker, arbeitete anschließend als Funkelektroniker, holte in der Abendschule die mittlere Reife nach und gelangte über Gewerkschaftsarbeit in die Politik. Neunzehn Jahre lang war Kurt Beck Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und von 2006 bis 2008 Bundesvorsitzender der SPD. Heute, knapp fünf Jahre nach seinem Rücktritt als Ministerpräsident, befindet sich Kurt Beck im Unruhestand. Er ist Vorsitzender der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, außerdem kümmert er sich im Namen der Bundesregierung um die Opfer des Anschlags vom Berliner Breitscheidplatz.

    Über die Vorzüge, die das Ende der aktiven Politikerlaufbahn mit sich bringt, über Ausgrenzung in der Kindheit und was Berlin von der rheinland-pfälzischen Provinz lernen kann - darüber spricht Ulrike Timm mit Kurt Beck.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Zensur? Bizarrer Streit vor der Berliner Mini-Buchmesse "Queeres Verlegen"
    Gespräch mit Svenja Flaßpöhler

    "Der Riss": Eine Comic-Reportage über den Alltag an der EU-Außengrenze
    Gespräch mit dem Fotografen Carlos Spottorno und dem Journalisten Guillermo Abril

    Florian Werner liest Musik: "Über sieben Brücken musst Du gehn"

    Straßenkritik: "Christiane und Goethe" von Sigrid Damm
    Von David Siebert

    Buchkritik: "Die Zeit der Mörder" von Philippe Soupault
    Rezensiert von Manuela Reichart

    Ihr Buchhändler empfiehlt: Fontane Buchhandlung Neuruppin
    Gespräch mit Alexander Fries

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Clubkultur: On-Site-Drugchecking auf der Tanzfläche
    Gespräch mit Anton Luf, Pharmazeut und Wissenschaftler an der Medizinischen Universität Wien

    Das muss man gehört haben oder auch nicht
    Von Olga Hochweis

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

    25 Jahre Fricsay-Akademie des Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO)
    (Festkonzert 16.11.2017 Heimathafen Neukölln in Berlin)
    Haino Rindler im Gespräch mit Hildegard Niebuhr, Violine und Matthias Hendel, Cello

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dr. Christiana Weiss, Journalistin und ehem. Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    "Der Wald ist die Zukunft für Deutschlands Klima"
    Gespräch mit Philipp Guttenberg, AGDW - Die Waldeigentümer

    40 Jahre studentische Telefonseelsorge in Hamburg
    Von Axel Schröder

    Das neue "deutsche Leben" - Hilfe für EU-Zuwanderer in Mecklenburg
    Von Alexa Hennings

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Maßgeschneidertes Hören:
    Kopfhörer, die Ohren scannen
    Von Marcus Richter

    Pussyterror-Movie?
    "Die Misandristinnen" - neuer Film von Bruce la Bruce
    Gespräch mit dem Filmemacher

    Wie covert man Stille?
    Künstler interpretieren John Cages 4'33" im HKW
    Gespräch mit Detlef Diederichsen

    Das Lesen der Anderen: moderneREGIONAL, Onlinemagazin
    "Kultur des Sitzens"
    Gespräch mit Julius Reinsberg, Herausgeber und Redakteur

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    „Oberstes Prinzip: Sich nicht unterkriegen lassen …“
    Die Geschichte der Marie Curie
    Von Stephanie Menge
    Moderation: Patricia Pantel

    Paris 1898. An einem riesigen Kessel steht eine junge Frau in einem mit Staub und Säureflecken bedeckten Kittel und rührt in einer schwarzen, brodelnden Masse. Marie Curie ist einer geheimnisvollen Strahlung auf der Spur, der Radioaktivität ...

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Studiogast: FS Blumm

    Das muss man gehört haben oder auch nicht
    Von Olga Hochweis

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Mike Herbstreuth

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Europäische Großmacht wider Willen? Die künftige deutsche Außenpolitik

    Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:
    Marieluise Beck, B90/Grüne, Osteuropa-Expertin, Ex-MdB, jetzt Zentrum für die liberale Moderne
    Dr. Norbert Röttgen, CDU, MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages
    Jan Techau, Direktor des Richard C. Holbrook Forums an der American Academy, Berlin
    Niels Annen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion

    Moderation: Marcus Pindur

    Die Europäische Union scheint in einer Sinnkrise. Weitere Integrationsschritte sind nicht in Sicht. Die amerikanische Führungsrolle ist in Zeiten von Trump unsicher geworden. Die USA sind nicht mehr willens, den Großteil der Kosten für die Aufrechterhaltung der globalen Ordnung zu zahlen. TTIP liegt auf Eis. Währenddessen unterstützt Putin rechtspopulistische und linksradikale Parteien in ganz Europa und führt einen Krieg in der Ukraine. China ist in Asien zu einer halb-imperialen Macht geworden. Und die Lage im Nahen Osten kann immer wieder zu erneuten Flüchtlingsströmen führen.

    Wie muss sich die deutsche Außenpolitik künftig positionieren? Kann der vielbeschworene deutsch-französische Motor wieder ins Laufen gebracht werden? Ist Deutschland eine europäische Großmacht, ohne es eigentlich zu wollen? Müssen wir mehr Verantwortung übernehmen - und was soll das konkret heißen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Miron Tenenberg

    Porträt Marcel Ophüls
    Von Jochanan Shelliem

    Der Oscarprämierte Regisseur und Filmemacher Marcel Ophüls ist kürzlich 90 Jahre alt geworden. Vor zwei Jahren erhielt er die Berlinale Kamera. Er gilt als einer der größten Dokumentarfilmer des Zwanzigsten Jahrhunderts. Seine Dokumentarfilme untersuchen Menschheitsverbrechen, obwohl er lieber Komödien gedreht hätte.
     
    Kopftuch oder Perücke
    Von Kadriye Acar und Gerald Beyrodt

    Das Tragen des Kopftuches als religiöses Zeichen ist oft ein Politikum. Mit dieser Tradition sind Muslimas jedoch nicht alleine. Auch orthodoxe Jüdinnen verbergen ihr Haar vor der Allgemeinheit: entweder unter einer Kopfbedeckung oder einer Perücke. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen den Religionen?

    Zum klingenden Schabbat: Adolphe Attia intoniert den Psalm 137 Im Eschkakhekh Yerouschalayim

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Ein schöner Verlierer
    Leonard Cohen - Sänger, Dichter, Mann der Frauen
    Von Paul Stänner

    Man kennt ihn als melancholischen Sänger, weniger als Romancier, obwohl Cohen damit seine kreative Laufbahn begonnen hatte.

    'Schöne Verlierer' hieß ein Roman von Leonard Cohen aus dem Jahr 1963. Der Titel scheint fast wie ein Leitmotiv über dem musikalischen und literarischen Werk von Leonard Cohen zu schweben. Er war enorm erfolgreich, schien sich aber nie als Gewinner zu fühlen.
    Leonard Cohen war ein Künstler, der sich keiner Mode unterwarf. Wer in jungen Jahren zu 'Marianne' griechischen Wein trank (denn das Lied war auf der Insel Hydra geschrieben worden), konnte in reifen Jahren bei 'Hallelujah' darüber nachsinnen, ob es nicht vielleicht doch einen Gott gibt.
    Aber selbst in der Generation, der Cohen als melancholischen Sänger vertraut war, war er als Romancier kaum bekannt, obwohl er damit seine kreative Laufbahn begonnen hatte. Sänger wollte er eigentlich nur werden, um das Geld für seine Schriftstellerei zusammen zu bekommen. Es kam ein wenig anders, aber nicht ganz.
    Eine Würdigung Leonard Cohens als Literat - ein Jahr nach seinem Tod.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Johann Sebastian Bach
    Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069

    Robert Schumann
    Violinkonzert d-Moll WoO 1

    ca. 21.00 Konzertpause

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Symphonie Nr. 41 C-Dur "Jupiter" KV 551

    Isabelle Faust, Violine
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Eduardo Strausser

    Surround Sound - Dolby Digital 5.1

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Elke Durak

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    "Saul in ein Dor":
    UA Hebräische Kammeropern in Gera
    Von Uwe Friedrich

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm