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Dienstag, 07.11.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Lumen in Tenebris
    Der Komponist, Multiinstrumentalist und Pädagoge Konrad Lechner (1911-1989)
    Von Stefan Fricke
     
    Konrad Lechner bewegte viele und vieles, entdeckte Altes neu, schuf selbst Neues und geriet in Vergessenheit.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Andreas Müller

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 100 Jahren: In Russland beginnt die Oktoberrevolution

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Johanna Friese
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Nur Mitleid zu haben, hilft keinem in Syrien"
    Ulrike Timm im Gespräch mit Elias Perabo, Initiator und inzwischen Geschäftsführer der Organisation "Adopt a revolution"

    Elias Perabo versteht sich als "politischer Pragmatiker". Der 36-Jährige hat zwar in Leipzig und Toronto Politikwissenschaft studiert, aber die bloße Theorie reicht ihm nicht. Ende 2011 hat er in Berlin den Verein "adopt a revolution" gegründet. Dessen Ziel: Die Unterstützung des unbewaffneten Widerstands gegen das Assad Regime in Syrien. Anfangs leisteten die deutschen Aktivisten vor allem organisatorische Hilfe für Demos und Kampagnen in Syrien. Nach über sechs Jahren Krieg steht das nackte Überleben ihrer Partner vor Ort im Mittelpunkt. Das elfköpfige Team von "adopt a revolution" sammelt Spendengelder ein, betreut über 25 konkrete Hilfsprojekte und versucht die deutsche Öffentlichkeit über das Leid der Zivilbevölkerung in diesem Krieg aufzuklären. Als Geschäftsführer des Vereins hat Elias Perabo regelmäßig direkten Kontakt zu Menschen, die täglich um ihr Überleben kämpfen. Emotional sei das manchmal sehr schwierig, sagt er. Zumal viele der syrischen Aktivisten aus den Anfangstagen inzwischen gestorben seien, im Gefängnis säßen oder ins Ausland geflohen seien. Perabo macht trotzdem weiter, weil er die "praktische Solidarität" seit seiner Jugend für unverzichtbar im Leben eines Menschen hält.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Die Philosophie der Revolution
    Gespäch mit Gunnar Hindrichs, Professor für Philosophie an der Universität Basel

    Literaturtipps
    Von Susanne von Schenck

    "In Gefahr: Bedrohte Tiere im Porträt" von Tim Flach
    Rezensiert von Eva Hepper

    Was liest Helvetien? Finalisten des Schweizer Buchpreises im Porträt
    Von Gerd Brendel

    "Die Koralle" auf Hiddensee - Renate Seydels großartige kleine Buchhandlung
    Von Andrea Gerk

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    The Residents - Konzertkritik
    Gespräch mit Fabian Elsäßer

    Das Business-Gespräch: 15 Jahre Tapete Records
    Gespräch mit Gunther Buskies

    Wie revolutionär ist Revolutionsmusik?
    Gespräch mit Steffen Schleiermacher

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Jakob Augstein, Verleger und Journalist
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Mission: Seehofer muss weg!
    Junge Union in Bayern probt den Aufstand
    Von Michael Watzke

    Das ist alt, aber das muss nicht weg!
    Reparaturcafe in Dannenberg
    Von Alexander Budde

    Belebtes Grün
    Güterbahnhof in Leipzig wird zum Bürgerbahnhof
    Von Karoline Knappe

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky
    "Fundstück-Sondersendung" Das Fundstück wird 100

    Paul De Marinis - March
    Von Paul Paulun

    Fundstück-Lexikon-Spiel: Was hören Sie?
    Von Jule Hoffmann

    Paul II - Fundstück - die ganze Geschichte
    Von Paul Paulun

    Fundstück 33: Konstantin Melnikov - Sonata Of Sleep
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Moderation: Patricia Pantel

    Kinotipp: Hexe Lilli rettet Weihnachten
    Gespräch mit Anna Wollner

    Medienberufe: Requisiteur
    Von Stefan Kleinert

    Buchtipp: Tiere, die kein Schwein kennt
    Von Gabriela Grunwald

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Asaf Avidan: "Ich habe gelernt, dass man nicht perfekt sein kann"

    1.Todestag Leonard Cohen - Tribute Konzert in Montreal
    Von Harald Mönkedieck

    Ginseng, Eistee, Anglerhut
    Die sonderbare Welt des Rappers Yung Lean
    Von Martin Böttcher

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Late-Night-Shows in den USA - Orte des Widerstands
    Von Gabriele Riedle

    Trump-Wähler in Mississippi - Ein Jahr mit „unserem“ Präsidenten
    Von Michael Groth

    Late-Night-Shows in den USA - Orte des Widerstands
    Vor der Wahl Donald Trumps waren Amerikas Late-Night-Shows eher harmlose Unterhaltung am späten Abend. Danach verwandelten sie sich geradezu in Orte des politischen Widerstands. "Resistance TV“ nennt die "New York Times“ die allabendliche Dauerattacke auf den US-Präsidenten. Ein riskantes Spiel, weil Trump-Gegner immer mehr davon haben wollen und Trump-Anhänger noch aggressiver werden.

    Trump-Wähler in Mississippi - Ein Jahr mit "unserem“ Präsidenten
    In der Mitte der Vereinigten Staaten findet man sie: die Trump-Wähler. Auch die, die sich vor ihrem Präsidenten fürchten und sehen, wie wenig das Land "vereinigt“ ist.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Carsten Burtke

    Elektrisierte Zukunft? - die Deutschen und die E-Autos
    Von Sonja Volkmann-Schluck

    Autofrei und innovativ - das Verkehrskonzept von Houten
    Von Ludger Kazmierczak

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Macht schlank auch krank?
    Wie Lean-Office die Arbeit revolutionieren will
    Von Susanne Arlt

    Büroarbeit war bislang eine oft undurchsichtige Sache. Welcher Chef weiß schon so genau, was seine Angestellten hinter ihrem Monitor so machen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart ist jedenfalls in einer Studie zu dem Schluss gekommen: Zwischen 20 bis 30 Prozent aller Büro-Tätigkeiten können eingespart werden. Zum Beispiel mithilfe von ‚Lean‘ . Das Konzept aus Japan soll die Arbeit im Büro und in der Produktion effektiver machen, Prozesse verschlanken. Geht es nach dem japanischen Vorbild, werden die Mitarbeiter in diesen Prozess mit einbezogen. Sie sagen selbst, worin ihrer Meinung nach die größte Zeitverschwendung liegt. Sie tauschen sich aus und arbeiten selbstbestimmter. Das zumindest ist die Idee von Lean. Die Umsetzung ist in Deutschland aber häufig eine andere. Vielen Firmen geht es darum, einfach nur Kosten zu senken und aus den Mitarbeitern noch mehr herauszuholen. Das Konzept bietet neben Chancen eben auch viele Risiken.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Musiikkitalo Helsinki
    Aufzeichnung vom 18.10.2017

    Béla Bartók
    Violinkonzert Nr. 2 Sz. 112
    Violinkonzert Nr. 1 Sz. 36

    Witold Lutosławski
    Sinfonie Nr. 4

    Christian Tetzlaff, Violine
    Finnisches Radio-Symphonieorchester
    Leitung: Hannu Lintu

    Es ist eine Herkulesaufgabe für einen Solisten, zwei Solokonzerte an einem Abend zu spielen, früher war es allerdings durchaus üblich. Der Geiger Christian Tetzlaff führte bei seinem Gastspiel im Musiikitalo Helsinki vergangenen Oktober beide Violinkonzerte Béla Bartóks auf, zuerst das häufig zu hörende zweite aus dem Jahr 1938. Dann gleich im Anschluss das erste, ein geradezu unbeschwertes Jugendwerk des ungarischen Komponisten, das zu Lebzeiten niemand gehört hatte und das auch heute noch ein Schattendasein führt. Chefdirigent Hannu Lintu hat außerdem für dieses Abonnementkonzert seines Finnischen Radiosinfonieorchesters die 4. Sinfonie Witold Lutosławskis aufs Programm gesetzt, ein altersmildes klangschönes Abschiedswerk des polnischen Klassikers der Moderne in der Königsgattung der Orchestermusik.

  • 22:00 Uhr

    Alte Musik

    Musicus Vexatus oder "Wie Music die Teufel verjaget“
    Der Musiker und Schriftsteller Wolfgang Caspar Printz (1641-1717)
    Von Richard Schroetter

    Wer wollte, konnte von ihm alles erfahren: „Wie Music die Teufel verjaget und die Traurigkeit stillet, wie man die Baß-Geige streichet, wer Jacobus Obrecht, Martin Opitz und Martinus Lutherus waren“. Der Stadtpfeiffer und Tenorist, der Satiriker und Gelehrte, der immens vielseitig gebildete Musiker Wolfgang Caspar Printz fühlte sich für alles zuständig. Seine aufklärerischen Schriften und satirischen Romane sind erhalten geblieben, seine Musikmanuskripte, die mehrenteils vollstimmigen Concerte und Canzonetten sind leider einem Brand zum Opfer gefallen. Vor 300 Jahren starb der wohlgeplagte, doch nicht verzagte Musicus Vexatus Wolfgang Caspar Printz.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Jörg Degenhardt

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    "Kunst und die Macht der Worte":
    Podiumsdiskussion zum Gedicht: „avenidas“
    Von Catherine Newmark

    Transparente Jury: Der Bayerischer Buchpreis ist verliehen
    Von Michael Watzke

    Kölner Stadtrat kürzt das Budget der Akademie der Künste der Welt empfindlich
    Gespräch mit Ralph Elster

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha