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Mittwoch, 01.11.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    PRIX EUROPA 2017
    Der Prix Europa zeichnet jedes Jahr die besten europäischen Medienproduktionen aus.
    Das Festival fand in diesem Jahr vom 14. bis 20. Oktober in Berlin statt.
    Wir stellen das Siegerstück und die zwei Special Commendations vor:

    Papa wir sind in Syrien (Ausschnitt)
    Joachim Gerhards Suche nach verlorenen Söhnen und heiligen Kriegern
    Autor: Christian Lerch
    Regie: der Autor
    Sound: Bodo Pasternak, Bettina Mikulla
    Commisioning editor/s: Gabriela Hermer
    Produktion: RBB/WDR
    Länge: 10'
    Erstausstrahlung 09.11.2016

    Die zwei Special Commendations:

    The Falling (Ausschnitt)
    Danmarks Radio - DR
    Autoren: Rebecca Bach-Lauritsen, Peter Albrechtsen
    Regie: Rebecca Bach-Lauritsen
    Sound: Peter Albrechtsen
    Commisioning editor/s: Hanne Barslund, Rasmus Bjerre
    Production Company: DR
    Länge: 10'
    Originalsprache: Dänisch
    Erstausstrahlung 26.12.2016 DR P1

    Mirrored
    BBC
    Autorin: Cathy FitzGerald
    Regie: die Autorin
    Sound: Cathy Fitzgerald, Joe Acheson (Original music)
    Commissioning editor/s: Steve Titherington
    Production Companie: White Stiletto Productions
    Länge: 27'37
    Erstausstrahlung 18.04.2017

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Uwe Golz

    Lukas Nelson, 28 Jahre alt, wuchs im Schatten einer Country-Ikone auf. Sein Vater Willie, mittlerweile 84 Jahre alt, gehört zu den letzten Outlaws der Szene. Trotzdem hat es Lukas Nelson geschafft aus dem Schatten des Vaters herauszutreten. Er und seine Band 'Promise of the Real' gehören seit Jahren zur neuen Generation des Americana. Allerdings hindert das Lukas nicht - wie erst jetzt veröffentlicht - auch mit seinem Vater und Bruder Micah Alben einzuspielen. Mit dem eigenen Album, das einfach nach ihm und der Band benannt ist - 'Lukas Nelson & Promise of the Real' - war er zu einem Konzert in Deutschland, machte aber zuvor eine Stippvisite im Tonart Americana-Studio. Und so war von ihm zu erfahren warum er den Bandnamen aus dem Song von Neil Young, mittlerweile ein guter Kumpel, entlehnte, wie schwer es ist immer wahrhaftig zu sein oder warum er zusammen mit Lady Gaga singt. Als musikalischen Leckerbissen sang er solo - exklusiv für die Tonart - seinen Song "Forget about Georgia" und erzählte die Geschichte dazu, die natürlich etwas mit Willie Nelsons "Georgia On My Mind" zu tun hat.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 100 Jahren: In Kalifornien wird das bis dahin größte Spiegelteleskop der Welt in Betrieb genommen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Von Liedern, Atmung und Tontechnik
    Katrin Heise im Gespräch mit dem Bariton Roman Trekel

    Seit fast 30 Jahren singt der Bariton Roman Trekel an der Staatsoper in Berlin, so auch kürzlich als Faust zur Wiedereröffnung des umgebauten Hauses. Doch er tritt nicht nur dort auf - der Kammersänger ist auf allen großen Opern-Bühnen der Welt ein gefragter Gast. In diesem Jahr ist er Preisträger des Echo Klassik. Dabei begann der Sohn ebenfalls hauptberuflich singender Eltern seine musikalische Karriere zunächst mit der Oboe, bevor er im Alter von 17 Jahren den Gesang für sich entdeckte. Neben der Oper pflegt Trekel seine Liebe zum klassischen Lied; vor allem Franz Schubert hat es ihm angetan, mit dessen Liedern er auch seine neueste CD besungen hat.
    Anfangs nicht wirklich auf eigenen Wunsch, dann aber mit immer mehr Gefallen unterrichtet Roman Trekel Gesang an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler. Außerdem hat er seit einigen Jahren ein eigenes Tonstudio, in dem er nicht nur Musik aufnimmt - eigene und die anderer Künstler - sondern auch Gesangsunterricht gibt.

    Warum er bei seinen Schülern mit dem Atmen beginnt, wie die neue Staatsoper klingt und weshalb Musik ein ganz selbstverständlicher Bestandteil der Kindererziehung sein sollte, darüber spricht Katrin Heise mit Roman Trekel.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Unabhängigkeits-Drama
    Die ersten Literatur-Verlage verlassen Barcelona
    Von Julia Macher

    Und immer wieder Frida Kahlo
    Neue Bücher über die mexikanische Malerin
    Von Eva Hepper

    Straßenkritik:
    "Stadt der Lügen" von Ramita Navai
    Von Maria Bonifer

    "München" von Robert Harris
    Der Polit-Thriller erscheint diese Woche in deutscher Übersetzung
    Von Jens-Peter Marquardt

    Buchkritik:
    "Spiele ohne Grenzen" von Andrej Skubic
    Rezensiert von Marten Hahn

    Momo auf Arabisch
    Bücher für junge Flüchtlinge in Nahost
    Von Cornelia Wegerhoff

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Neue Volksbühne mit neuem Musikprogramm?
    Gespräch mit dem musikalischen Leiter Christian Morin

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Rainer Pöllmann

    Gespräch mit der amerikanisch-schweizerischen Sängerin Erika Stucky

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Jenny Friedrich-Freksa, Chefredakteurin Zeitschrift für Kulturaustausch
    Moderation: Miriam Rossius

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Rumoren in der Provinz
    CDU in Baden-Würrtemberg meckert über Merkel
    Von Uschi Götz

    Diskussion in Sachsens CDU
    In welche Richtung soll es gehen?
    Von Bastian Brandau

    Verschossen, verklappt, verrostet
    Die ungeheure Bombenlast der Ostsee
    Von Silke Hasselmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Hate-Storm gegen Hilfshotline: Was ist passiert?
    Gespräch mit der Korrespondentin Barbara Kostolnik

    Tove Jansson Retrospektive
    Anti-Kriegs-Karikaturen und Anarcho-Trolle
    Gespräch mit Sointu Fritze, Kuratorin der Londoner Retrospektive

    Vorgespult:
    "The Secret Man"/ "Mathilde" / "Good Time"
    Vorgestellt von Chrstian Berndt

    Kurzkritik:
    "There Are No Homosexuals in Iran"
    Bildband von Laurence Rasti
    Gespräch mt Stefanie Rohde

    Posturing: Photographing the Body in Fashion
    Von Robert Rotifer

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Moderation: Ulrike Jährling

    Musikreise Mali
    Von Brigitte Jünger

    Klangohr CD-Test
    Von Rüdiger Bischoff

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    JAZZFEST Berlin 2017:
    Kit Downes und die spannende britische Jazzszene

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht (Klassik)
    Von Rainer Pöllmann

    Neues Album: Catherine Ringer über Liebe und Sex im Alter
    Von Marcel Anders

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow und Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Schriftumstellung in Kasachstan - Wir sind moderner ohne Kyrillisch
    Von Christian Siepmann

    Moderation: Andre Zantow

    Viel wurde in Kasachstan schon diskutiert über die Umstellung der Schrift von den kyrillischen zu lateinischen Buchstaben. Nun wird es konkret. Wie Staatschef Nasarbajew in diesem Jahr verkündete, sollen bis 2025 alle offiziellen Dokumente, Zeitschriften und Bücher auf lateinische Schrift umgestellt werden. Das Parlament debattiert bereits über das künftig Standardalphabet mit 25 Buchstaben - ohne das lateinische "X“. Ziel ist es "moderner“ zu werden. Darin spiegelt sich auch die Emanzipation vom großen Nachbarn Russland. Das können viele ethnische Russen im 18-Millionen-Einwohner-Land Kasachstan nicht unterstützen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Rassismus in Deutschland - Die Roma-Bürgerrechtsbewegung in der BRD
    Von Anke Petermann

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Wer hat wem was versprochen?
    Eine "nationale Heimstätte für das jüdische Volk" - die Balfour Declaration 1917
    Von Ruth Kinet

    Mit der Erklärung des britischen Außenministers Balfour begann der Jahrhundertkonflikt - wegen der widersprüchlichen britischen Nahostpolitik.

    20 Jahre nach dem ersten Zionistenkongress sicherte der britische Außenminister Arthur James Balfour am 2. November 1917 dem Vertreter der britischen jüdischen Gemeinde und leidenschaftlichen Zionisten Lionel Walter Rothschild in einem persönlichen Brief Unterstützung bei der Gründung einer nationalen Heimstatt für das jüdische Volk in Palästina zu. Der Staat Israel, der 1948 geboren werden würde, wurde 1917 mit der Balfour-Deklaration gezeugt. Juden auf der ganzen Welt feierten die Erklärung mit grenzenloser Freude. Dabei blendeten sie zunächst aus, dass der Brief den nicht-jüdischen Gemeinschaften in Palästina zusagte, ihre bürgerlichen und religiösen Rechte zu wahren. Mit der in der Balfour-Deklaration formulierten Zweideutigkeit schuf die britische Regierung die Voraussetzungen für den bis zum heutigen Tage ungelösten Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Festival Ja…Musik!
    Barockresidenz Rastatt
    Aufzeichnung vom 29.09.2017

    Dinu Lipatti
    Zwei Zyklen nach Verlaine, Rimbaud, Éluard und Valéry

    Georges Enescu
    Sept Chansons de Clément Marot op. 15

    Violetta Dinescu
    "Mein Auge ist zu den sieben Sphären zurückgekehrt! - eine Hommage an Dinu Lipatti" (Uraufführung)

    Markus Schäfer, Tenor
    Mihai Ungureanu, Klavier

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Stille Helden siegen selten
    Von Ralph Oehme und Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis
    Regie: die Autoren
    Ton: Holger Mees, Sabine Karstedt
    Produktion: hr/Sachsenradio/SFB 1990
    Länge: 57'33

    Oktober 1989 in Leipzig. Eine kollektive Erzählung.

    „In ihrer Collage haben die Autoren Zeugenaussagen der Leipziger Oktober-Ereignisse von 1989 zu einer kunstvoll gebauten kollektiven Erzählung zusammengefügt, in der nicht die Anführer das Wort haben, sondern unbekannte Menschen, leidende, aufständische und beglückte, aber auch Stasi- und Parteifunktionäre, Spekulanten und Nutznießer. Die Sendung geht durch ihre kompositorische Gliederung, durch dramaturgisch sicheren Schnitt und durch deutende Montage weit über eine konventionelle Dokumentation hinaus.” (Aus der Begründung der Jury für den Hörspielpreis der Kriegsblinden 1990)

    Ralph Oehme, geboren 1954 in Gaithan/Sachsen.
    Karl-Heinz Schmidt-Lauzemis, geboren 1947 in Chemnitz.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Hans-Joachim Wiese

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    "Viele haben eine Spacey-Geschichte" - neue Anschuldigungen gegen Schauspieler
    Gespräch mit dem Korrespondenten Martin Schuler

    Filme der Woche: "Der Nobelpreisträger' & 'Casting"
    Von Anke Leweke

    "Enthüllungsbuch" von Maurice Philip Remy:
    "Der Fall Gurlitt. Die wahre Geschichte über Deutschlands größten Kunstskandal"
    Von Christiane Habermalz

    Hochkultur für die Hosentasche: 150 Jahre Reclams "Universal-Bibliothek"
    Gespräch mit dem Germanisten Jochen Marquardt

    Das Lindenau-Museum nach der Krise: Bilanz nach einem Jahr unter neuer Leitung
    Von Henry Bernhard

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel