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Mittwoch, 23.11.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Immer hart, immer am richtigen Punkt und nervt nicht
    Von Dildos, Vibratoren und ihrem Gegenstück
    Von Heiner Kiesel
    Regie: Stefanie Lazai
    Mit: Jörg Hartmann, Anika Mauer, Martin Engler, Christian Schmidt
    Ton: Hermann Leppich
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 53'08
    (Wdh. v. 03.09.2014)

    Früher hießen sie Black Hammer oder Pink Lover, standen in Sexshops und rochen nach Weichmachern. Heute werden Dildos und Vibratoren als Designobjekte beworben. Sie sind ein lukratives Geschäft und mehr als gesellschaftsfähig. Vibratoren sind zum Symbol für selbstbestimmte Sexualität geworden - bei Frauen. Die Apparate machen deutlich, wie sehr die Ansichten über weibliche und männliche Selbstbefriedigung in unserer Gesellschaft auseinandergehen.

    Heiner Kiesel, geboren 1966 in München, studierte Sprach- und Literaturwissenschaften in Bamberg, Cáceres und Amsterdam. Er arbeitet als Korrespondent für die Deutsche Welle und als Autor u.a. für Deutschlandradio Kultur. Zuletzt: "Maschinen in Entscheidungsnot - Wer ist verantwortlich, wenn die künstliche Intelligenz versagt" (Deutschlandradio Kultur 2016).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Carsten Beyer

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Korbinian Frenzel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Militärdekan Dirck Ackermann
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Lemon Twigs
    Tourauftakt in Köln
    Gespräch mit Chrissy Adamus

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zahnarzt rettet Kunsthalle Rostock
    Katrin Heise im Gespräch mit Jörg-Uwe Neumann, Zahnarzt, Retter der Rostocker Kunsthalle und seit 2009 deren Direktor

    Sie galt als Prestigeobjekt der DDR-Kulturpolitik - die Kunsthalle Rostock. Doch dann stand das Ausstellungshaus 2006 kurz vor dem Aus. Zu ihrem Retter wurde Jörg-Uwe Neumann. Der gebürtige Rostocker übernahm 2009 die Direktion des Kunstmuseums. Davor hatte er 15 Jahre lang als Zahnarzt praktiziert. Neumann war ein Neuling im Museumsbetrieb. Seine Kunsterfahrung beschränkte sich auf Ausstellungen in seiner Praxis. Mit viel Skepsis wurde der heute 55-Jährige beäugt als er die Direktion übernahm. Kritik gab es an seiner Idee, die Kunsthalle als Veranstaltungsort für Filmabende und Technoparties zu nutzen. Jörg-Uwe Neumann ließ sich aber nicht beirren. Er wollte die zeitgenössische Kunst einem möglichst breiten Publikum nahebringen. Mittlerweile verbucht das Ausstellungshaus 70.000 Besucher im Jahr.

    Darüber wie er mit dem Projekt "Rostock Kreativ" die Kunst zum Volk brachte und über die richtige Kulturförderung unterhält sich Katrin Heise mit Jörg-Uwe Neumann.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Kadir, Khalil, Cliff oder warum wird man Terrorist?
    Neue Jugendbücher
    Gespräch mit Kim Kindermann

    Hörbuch:
    Kabarettisten und der Erste Weltkrieg
    "Krieg ist nicht gut für den Frieden" von Stephan Göritz
    Vorgestellt von Andi Hörmann

    "Die himmlische Tafel" von Donald Ray Pollock
    Rezensiert von Gerrit Bartels

    Straßenkritik
    Von Andi Hörmann

    Wie nah ist fern?
    Mit dem Goethe-Institut im Iran
    Gespräch mit der Schriftstellerin Nora Bossong

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Mein Haus, mein Auto, meine Orgel
    Ein Psychogramm privater Hausorgelbesitzer
    Von Claus Fischer

    11:30 Uhr
    Chor der Woche

    Die Good News Singers aus Erlangen

    Die 75 Sängerinnen und Sänger der Good News Singers kommen aus der katholischen St. Theresia Gemeinde in Erlangen und der benachbarten evangelischen St. Markus Gemeinde. Chorleiterin Siegrid Wildt gründete den Gospelchor 2001 und schnell wuchs der Chor auf seine heutige Stärke. Das Evangelium, die frohe Botschaft steht musikalisch im Mittelpunkt des Chores. Die Sängerinnen und Sänger aus Erlangen und Umgebung singen Gospel, Spirituals und andere geistliche Lieder.

    11:35 Uhr
    Tonart

    Das Folkduo Doghouse Roses
    Geschichten aus Glasgows Straßen
    Von Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Moderation: Matthias Thiel

    Rück- und Zuwanderung in die DDR von 1949 bis 1989
    Sonderausstellung in der Berliner Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

    Nur Schuldner, Spinner und Spione?
    Von Thomas Weinert

    Vernachlässigt: Gedenkstätte Marienborn
    Von Christoph D. Richter

    Zwischen 1949 und 1989 siedelten rund 500 000 Menschen von der Bundesrepublik in die DDR über: Anhand von mehr als 20 Biografien erzählt eine Sonderausstellung in der Berliner Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde die kaum bekannte Geschichte der Rück- und Zuwanderung in die DDR. Die Mehrheit der Auswanderer hatte laut Angaben persönliche Gründe, nur wenige machten sich aus politischer Überzeugung auf den Weg. Die Ausstellung "Wechselseitig. Rück- und Zuwanderung in die DDR 1949 bis 1989" läuft noch bis April 2017

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Chistine Watty

    Warum ist "Arrival" so extraterrestrisch gut?
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Unscheinbar aber schlagfertig: Amy Adams im Portrait
    Von Anna Wollner

    Aliens tönen friedlich: Der Soundtrack von "Arrival"
    Gespräch mit Oliver Schwesig

    Vorgespult
    "Florence Foster Jenkins", "Sparrows" und "Kater"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Tote Musiker
    Was tun gegen den posthumen Ausverkauf?
    Gespräch mit Christoph Reimann

    Wirtschaftsfaktor Kunst
    Wie sich München Kreative züchtet
    Von Tobias Krone

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    Moderation: Paulus Müller

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Moderation: Paulus Müller

    Die Rotzgören - Musik für rebellierende Eltern und erziehende Kinder
    Gespräch mit Suli Puschban

    Bericht vom 14. Junior Eurovision Song Contest aus Valletta
    Von Alain Forotti

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Martini-schlürfende Ex-Punks: Nouvelle Vague
    Gespräch mit dem Musiker Marc Collin

    "Die Tür bin ich"
    Wie man Türsteher wissenschaftlich erforscht
    Gespräch mit der Soziologin Christine Preiser

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Trump, Le Pen und die Republikaner
    Frankreich im Wahlkampf
    Gespräch mit Jürgen König

    Offen, modern, wettbewerbsfähig
    In Frankreich boomt die Internet-Wirtschaft
    Von Bettina Kaps

    Moderation: Isabella Kolar

    Starr, unflexibel, nicht reformierbar - dieses Bild haftet Frankreich nun schon seit vielen Jahren an. Ein verkrusteter Staat, der sich schwer tut, in der globalisierten Welt Fuß zu fassen. Aber die Bilder von streikenden Angestellten und wütenden Bauern verbergen, dass sich Frankreich gerade zu einem Paradies für Start-up-Firmen entwickelt, in Paris und auch in vielen Provinzmetropolen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Der Lügner und sein bereitwilliges Publikum
    Albert Speers Nachkriegskarriere
    Von Jochen Stöckmann

    Kuriositäten oder: Die etwas andere Geschichte
    Wie Kennedys Begräbnis die Musikkarriere des Afroamerikaners Rufus Harley umwarf
    Von Ralf Bei der Kellen

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    MelosLogos - Poetische Liedertage Weimar
    Musikgymnasium Schloss Belvedere
    Aufzeichnung vom 20.11.2016

    Karol Szymanowski
    Aus »Des Hafis Liebeslieder« op. 24
    Wünsche
    Die einzige Arzenei

    Johanna Doderer
    Himmelswein

    Mahdis Golzar Kashani
    Dozde Del (Heart Snatcher), Uraufführung

    Karol Szymanowski
    Lieder des verliebten Muezzin op. 42
    Allah Akhbar!
    O Vielgeliebte
    Früher Morgenstrahl erhellt das Minarett
    In Mittagsglut erglänzen heisse Mauern
    Friedvolle Stunde hält die Stadt in Schlaf
    O olio!

    Louis Spohr
    Tausend und ein Tag im Orient:
    Zuleikha
    Trinklied
    Fatima beim Saitenspiel

    Johannes Brahms
    Bitteres zu sagen denkst du op. 32,7
    So stehn wir, ich und meine Weide op. 32,8

    Daniel Behle
    Siehe, ich sterbe vor Verlangen, Uraufführung
    Am Anfang in Treuen, Uraufführung
    Flügelschläge, Uraufführung

    Othmar Schoeck
    Höre mir den Prediger op. 33,2
    Ach, wie schön ist Nacht und Dämmerschein op. 33,1

    Boris Blacher
    Fünf Sinnsprüche Omars des Zeltmachers:
    Des Lebens Karavane zieht dahin
    Von diesem Kreis, in dem wir hier uns drehn
    Heut, wo noch Rosendüfte mich umschweben
    In jener Nacht, wo keine Sterne blinken
    Omar, der Zeltmacher

    Hugo Wolf
    Aus dem »West-östlichen Divan« (Goethe)
    So lang man nüchtern ist (Schenkenbuch)
    Wie sollt ich heiter bleiben? (Hatem/Buch Suleika)
    Wenn ich dein gedenke (Hatem/Buch Suleika)
    Ob der Koran von Ewigkeit sei? (Schenkenbuch)
    Trunken müssen wir alle sein! (Schenkenbuch)

    Manutscher Radin, Rezitation
    Sheida Damghani, Sopran
    Daniel Behle, Tenor,
    Burkhard Kehring, Klavier

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Die Eichhörnchen
    Von Karl-Heinz Bölling
    Regie: Heinz von Cramer
    Mit: Hille Darjes, Horst Bollmann, Astrid Meyerfeldt, Reinhard Firchow
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
    Länge: 53'55
    (Wdh. v. 25.05.2015)

    Eichhörnchen in Köpfen und Texten.

    Es treten auf: Doris und Karl, Fritz und Monika sowie diverse Eichhörnchen, diese allerdings unhörbar. Sie geistern mal als Idee im Kopf von Doris herum und tauchen dann in ihren Texten auf, die sie über den Eichhörnchentick ihres Mannes Karl schreibt. Karl wiederum schreibt darüber, wie seine Frau über Eichhörnchen schreibt. Karl: "Das Ende deines Stückes sehe ich klar vor Augen, liebe Doris! Weil Fritz keine Schusswaffe hat, falle ich von einem hohen Baum auf der Jagd nach einem Eichhörnchen, darauf läuft das Ganze doch hinaus."

    Karl-Heinz Bölling, 1947 in Dortmund-Applerbeck geboren, zählt zu den produktivsten Hörspielautoren. Deutschlandradio Kultur produzierte zahlreiche seiner absurd-fantastischen Stücke, zuletzt: "Irgendein Briefträger" (2011), "Der Verfassungsschutz" (2013) und "Irgendwann geht alles kaputt" (2015).

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Jörg Degenhardt

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    Pekinger Kiefer-Schau ohne Kiefer - "das ist Unsinn"
    Gespräch mit Martin Roth, Kulturmanager, ehem. Direktor Victoria & Albert-Museum London

    ¡Resistencia! Politik und Theater in Mexico
    Festival Kammerspiele München
    Von Tobias Krone

    Filme der Woche
    "Arrival" und "Einer von uns"
    Vorgestellt von Patrick Wellinski

    Geschlechterkampf. Wie sich Künstler mit Geschlechterrollen auseiandersetzen
    Von Rudolf Schmitz

    Berliner Stadtschloss - nicht nur eine Berliner Angelegenheit
    Gespräch mit Nikolaus Bernau