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Freitag, 14.11.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Private City
    Von Hannes Strobl
    Komposition: Hannes Strobl und Toshimaru Nakamura
    Autorenproduktion 2014
    Länge: 42'51
    (Ursendung)

    Inwiefern prägt die Geräuschkulisse, in der wir aufwachsen, unser klanglich-ästhetisches Empfinden? Zwei Musiker, zwei Städte, eine Versuchsanordnung.

    Anschließend:
    Tokyo Tanka
    von Hannes Strobl
    Länge: 7‘40
    Produktion: Autorenproduktion 2012

    Hatte der Klang der Stadt New York in den 50er-Jahren einen Einfluss auf die Entwicklung des Jazz? Lässt sich die Entstehung des Japan Noise mit der Geräuschkulisse Tokios in Verbindung bringen? Zwei Musiker, zwei Städte, eine Versuchsanordnung: Im Sommer 2013 treffen sich der Berliner Hannes Strobl und der Japaner Toshimaru Nakamura, um gemeinsam zu jammen. Das aufgenommene Material setzen die beiden Musiker in Beziehung zu den Alltagsgeräuschen ihrer Städte. Eine empirische Untersuchung über unser klanglich-ästhetisches Empfinden und seine Prinzipien und über die Soundscapes, die uns umgeben und in denen wir aufwachsen.

    Hannes Strobl, geboren 1966, ist E-Bassist und Komponist. In den letzten Jahren vermehrt künstlerische Auseinandersetzung mit der urbanen Klangumgebung.

    Toshimaru Nakamura, ist ein wichtiger Vertreter der japanischen Improszene. Sein Instrument ist ein No-input-mixer: ein Mischpult, an dem kein Eingangssignal anliegt.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Thorsten Bednarz

    Die Sendung widmet sich ausführlich den beiden dänischen DJs Den Sorte Skole. Ihre neueste Produktion "Lesson 3" besteht aus rund 10000 Samples von über 250 Platten aus aller Welt. Kürzlich waren sie damit auch auf der Weltmusikmesse WOMEX zu Gast. Außerdem gibt es ein Interview mit dem Brasilianer Lucas Santtana über sein neuestes Album "Sobre Dias e Noites" und über sein Verhältnis zu Tom Zé, einem der großen Innovatoren der brasilianischen Musikszene. Und es geht wieder einmal um Max Weissenfeldt und seine Ashanti Suite, die er seit Anfang des Monats in Ghana aufführt. Außerdem in der Sendung sind einige musikalische Mitbringsel vom Premio Andrea Parodi aus Sardinien und natürlich viele alte und neue Platten, zum Beispiel von Jah Wobble, eine neue Compilation von Francis Bebebey und Captain Planets "Esperanto Slang".

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
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    Guru Meditation:

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  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Korbinian Frenzel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 125 Jahren: Die amerikanische Reporterin Nellie Bly startet zu einer "Reise um die Welt in 80 Tagen"

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Christina-Maria Bammel
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Vor dem G20 Gipfel: Warum wir eine neue Geldordnung brauchen
    Gespräch mit Thomas Mayer, ehem. Chefvolkswirt der Deutschen Bank und Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute in Kön

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    West-Berlin - eine Halbstadt wird museal
    Von Arno Orzessek

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Denken: Wie das Gehirn Bewusstsein schafft" von Stanislas Dehaene
    Rezensiert von Volkart Wildermuth

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Was ist "Osmodrama"?
    Ulrike Timm im Gespräch mit dem Künstler Wolfgang Georgsdorf

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    u.a.
    Amos Oz: "Ich habe alles Deutsche boykottiert - nur nicht die Literatur"
    Von Carsten Hueck

    Straßenkritik: "Der Koch" von Martin Suter

    Viktor Martinowitsch: "Paranoia"
    Rezensiert von Martin Becker

    Originalton: Ready-Made in der Küche
    Von Michéle Métail

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    u.a.
    Jams - Das erste deutsch-deutsche Folkprojekt nach dem Mauerfall
    Von Holger Beythien

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Uwe Wohlmacher

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Baden-Baden - bei Russen nach wie vor beliebt
    Damals kam Dostojewski, heute kommt Moskaus Oberschicht
    Von Uschi Götz

    Baden-Baden ist fast in russischer Hand. Russen haben viele Villen gekauft, in den Läden bedient russischsprechendes Personal. Zweimal im Jahr erscheint eine russische Zeitung und es gibt Stadtführungen, die zu Häusern führen, in denen berühmte Russen wohnen oder gewohnt haben. Wie zum Beispiel Dostojewski, Borodin oder Rubinstein. Die russischen Einwanderer von heute, auch ihre Gäste, fallen ins Auge. Sie verstecken ihren Reichtum nicht, sondern parken mit Luxuslimousinen in der ersten Reihe, flanieren mit Pelzmänteln durch die Stadt. Die Stimmung kippt, berichten viele, die die Stadt und die dort lebenden Russen schon lange kennen. Schuld ist unter anderem die sich zuspitzende Krise in der Ost-Ukraine.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    u.a.
    Frage des Tages: Protest gegen Pick-Up-Seminare - Warum hat offener Sexismus solchen Erfolg?
    Gespräch mit Heide Oestreich, Redakteurin für Geschlechterpolitik bei der taz

    "Kulturerbe 3.0" - Zehn Jahre Digitalisierung von Kulturgütern
    Von Arno Orzessek

    Der "Parasiten-Algorithmus" - Besuch beim Robin Hood der Wallstreet
    Von Andreas Baum

    Soundpostkarte 12: Chris Watson - River Mara At Dawn
    Von Paul Paulun

    Zauberwort "Diversity" - Wie man Vielfalt in eine gute Geschichte verpackt
    Von Timo Grampes

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Irrtum! Falsch!
    Fluch und Segen von Fehlern
    Von Sylvia Schopf
    Moderation: Ulrike Jährling

    Fehler und Irrtümer sind menschlich, peinlich und haben Folgen. Zu viele Fehler im Aufsatz oder Diktat, und man bekommt eine schlechte Note. Andererseits heißt es: Aus Fehlern wird man klug. Manch fehlerhaftes Objekt (z.B. Fehldruck bei Briefmarken) wurde zur begehrten, kostbaren Rarität. Und manche Fehler haben zu neuen Entdeckungen geführt z.B. die Entdeckung Amerikas. Andere Fehler oder Irrtümer haben katastrophale Folgen: wenn Mensch oder Maschine z.B. einen Flugzeugabsturz verursachen.

    Sylvia Schopf, Journalistin, Schauspielerin und Autorin, schreibt Features und Reportagen für verschiedene Radiosender sowie Bücher und Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Außerdem hat sie für das Fernsehen gearbeitet.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag.
    Moderation: Andreas Müller

    u.a.
    New Waver Klassiker: "Setting Sons" von The Jam - erscheint als Deluxe Box

    Bruce Springsteen Album Collection Vol. 1

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Katrin Heise und Christian Rabhansl

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Forum Frauenkirche
    "… und es sind Menschen gekommen"? - Europa und die Flüchtlinge
    Podiumsdiskussion:
    Hans ten Feld, Vertreter des Hohen Flüchtlingskommissars in Deutschland (UNHCR),
    Barbara Bosch, Oberbürgermeisterin der Stadt Reutlingen und Präsidentin des baden-württembergischen Städtetages
    Rupert Neudeck, Gründer und langjähriger Vorsitzender des "Komitee Cap Anamur - Deutsche Notärzte"
    Moderation: Alexandra Gerlach
    Aufzeichnung v. 10.11.2014 aus der Frauenkirche Dresden

    Wir leben in einem Jahrzehnt der Flüchtlinge und Migranten. Zu Millionen verlassen Menschen ihre angestammte Heimat - aus Furcht vor Verfolgung und Diskriminierung, Krieg und Bürgerkrieg, Hunger und Seuchen, oder weil sie zu Hause keine Perspektiven sehen. Europa tut sich schwer mit denen, die hierher kommen. Abschottung, Bürokratie und sozialer Stress - das sind die "Markenkerne" im Umgang der europäischen Flüchtlingspolitik. Wie muss eine zeitgemäße, vernünftige und humane Flüchtlingspolitik aussehen, die den Betroffenen hilft und von den "Einheimischen" akzeptiert und unterstützt wird?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Villa Heimann
    Von Caroline Nokel

    Konvivenz aus jüdischer Sicht
    Von Thomas Klatt,

    Judentum & Umwelt: Tierschutz
    Von Philip Benjamin Maier

    Zum Schabbat: Der Chor Voci Angeli Musica Antiqua (Leitung: Mary Jane Newman) mit dem traditionellen Stück „Adir hu“.

    Moderation: Miron Tenenberg

    Villa Heimann
    Am 9. November brannten Einheimische und Auswärtige im Ort Borghorst gemeinsam die bescheidene Synagoge nieder, plünderten und zerstörten - unter anderem die Villa Heimann, das Wohnhaus eines angesehenen Viehhändlers und seiner Familie. Seit zwei Jahren tobt in dem unscheinbaren Ort ein Streit darüber, was mit der Villa geschehen soll. Dass sie vor kurzem abgerissen wurde, hat den Konflikt nicht gerade entschärft.

    Konvivenz aus jüdischer Sicht
    In der theologischen Forschung des 19. Jahrhunderts wurden nicht unbedingt Samthandschuhe angezogen. Abwertend wurde dort vom Judentum als allein selbstbezogene Religion gesprochen. Noch bis in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts war man überzeugt, dass Juden in aufgezwungener oder selbst gewählter Isolation lebten. Diese traditionelle Sicht ist im Verlauf der letzten drei Jahrzehnte fundamental in Frage gestellt wordenEin Beitrag über das Zusammenleben, die Konvivenz, des Judentums mit anderen Religionen und Ethnien.

    Judentum & Umwelt: Tierschutz
    Tierschützer in Deutschland fordern immer wieder das  Verbot des rituellen Schlachtens, da es nicht tierfreundlich genug sei. Doch wie steht es mit dem Tierschutz im Allgemeinen im Judentum? Dies ist der dritte Teil der Serie "Judentum und Umwelt".

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    „Sire, ich eile“
    Voltaire und Friedrich II.
    Sigried Wesener im Gespräch mit Hans Joachim Schädlich
    (Wdh. v. 17.01.2012)

    Der Briefwechsel von Voltaire und Friedrich II. zählt zu den geistvollen und unterhaltsamen Zeugnissen Mitte des 18. Jahrhunderts.

    Vor 320 Jahren, am 21. November 1694, wurde in Paris der Schriftsteller und Philosoph Voltaire geboren. In seiner Novelle "Sire , ich eile" erzählt Hans Joachim Schädlich von dem schwierigen Verhältnis zwischen Voltaire und Friedrich II. „Ein Philosoph regiert… Er ist aufgeklärt, gebildet, human." - mit diesen überschwänglichen Worten feiert dieser führende Repräsentant der europäischen Aufklärung den preußischen Kronprinzen, der soeben König geworden ist. Als es 1740 zu einer ersten Begegnung auf Schloss Moyland kommt, stehen der Dichter und der König einer aufstrebenden Großmacht bereits fast vier Jahre in brieflichem Kontakt. Man korrespondiert auf Französisch, tauscht Freundlichkeiten und Positionen aus. „Werden Sie denn niemals aufhören, Sie und ihre Amtsbrüder, die Könige, diese Erde zu verwüsten...“, schreibt Voltaire angesichts des Gemetzels im Ersten Schlesischen Krieg. Dennoch kehrt der Historiograf und Kammerjunker 1750 Versailles den Rücken und reist nach Potsdam. Als es 1753 zum Zerwürfnis kommt, wird der einst Umworbene zum Gejagten. Friedrich II. fordert alle preußischen Orden zurück, der erniedrigte Philosoph wird unter Hausarrest gestellt, sein Reisegepäck beschlagnahmt. Der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Hans Joachim Schädlich schreibt über die Unvereinbarkeit von absolutistischer Macht und aufgeklärtem Geist.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Claude Debussy
    "Prélude à l’après-midi d'un faune"

    Ernest Chausson
    "Poème" für Violine und Orchester Es-Dur op. 25

    Maurice Ravel
    "Tzigane" Konzertrhapsodie für Violine und Orchester

    ca. 21.00 Konzertpause

    Sergej Prokofjew
    Sinfonie Nr. 7 cis-Moll op. 131

    Janine Jansen, Violine
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Tugan Sokhiev

    Surround Sound - Dolby Digital 5.1

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages.
    Moderation: Hans-Joachim Wiese

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    u.a.
    Zum Zustand der Stiftung "Flucht, Vetreibung, Versöhnung"
    Gespräch mit Prof. Martin Schulze-Wessel, Vorsitzender des Deutschen Historikerverbands

    Erschütterung durch Bauarbeiten - Pergamonmuseum müsste schließen
    Von Christiane Habermalz

    "Zentrifuge" - größte Einzelausstellung Norbert Biskys in Rostock
    Von Simone Reber

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel