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Montag, 14.10.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Im Gespräch: Johannes Moser - Violoncellist
    Moderation: Philipp Quiring

    Von der Gattung Klaviertrio hielt Peter Tschaikowsky lange Zeit nichts: „Mir scheint, dass diese Klangfarben nicht miteinander harmonieren, und ich versichere Ihnen, dass es für mich eine Qual ist, ein Trio oder eine Sonate mit Geige und Cello zu hören.“. Dennoch entstand Anfang der 1880er Jahre sein großangelegtes Werk in a-Moll von rund 45 Minuten Länge; der Grund: Er wollte dem verstorbenen Pianisten und Gründer des Moskauer Konservatoriums Nikolaj Rubinstein die letzte Ehre erweisen. Der Cellist Johannes Moser spricht in der Tonart Klassik über seine Herausforderungen mit diesem Stück, die auch seine Kollegen Vadim Gluzman und Yevgeny Sudbin betreffen. Klanglich müsse man an Grenzen gehen und seine Stimme solistisch auffassen, um sich überhaupt Gehör zu verschaffen. Tschaikowsky selbst war sich nicht sicher, ob er eine Sinfonie oder ein Trio für drei Instrumente geschrieben hatte.
    Anders verhält es sich mit dem fast nie zu hörenden Werk des armenischen Komponisten Arno Babajanian, dem Klaviertrio in fis-Moll. Der
    erfahrene Pianist versteht es, das Klavier in Szene zu setzen, vergisst dabei aber nicht, die Streicherstimmen ausgewogen in Relation zu
    setzen. Für Johannes Moser ein Stück, bei dem man „immer Vollgas“ geben kann, das aber auch von klangschönen Melodien durchzogen ist.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Hans-Peter Weigel, Nürnberg
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Pressefreiheit unter Druck - Qualität und Professionalität im Journalismus
    Ulrike Kaiser, IQ forum

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Kintsugi" von Miku Sophie Kühmel
    Rezensiert von Ursula März

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schauspieler Udo Kier im Gespräch mit Susanne Führer
    (Wdh. vom 09.02.2015)

    Udo Kier hat in über 250 Filmen mitgewirkt und dabei mühelos Genregrenzen übersprungen. Er arbeitete mit Andy Warhol, Rainer Werner Fassbinder und mit Lars van Trier, spielte Komödien, Softpornos, Horrorfilme. Heute wird Udo Kier - „unser Mann in Hollywood“ - 75 Jahre alt.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Gestern wurde in Polen gewählt - was sagt Adam Zagajewski dazu?
    Gespräch mit dem Autor

    "Von oben" - ein Toter blickt auf Berlin
    Gespräch mit der Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff

    Hörbuch:
    "Agentterrorist" von Deniz Yücel
    Von Georg Gruber

    Straßenkritik:
    "Grime" von Sybille Berg
    Von Nadja Baschek

    Deutscher Buchpreis - Debatte über die Jury
    Gespräch mit Wiebke Poremba

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Gestern wurde der Opus-Klassik vergeben
    Gespräch mit Rainer Pöllmann

    Introducing Nashville tourt durch Europa
    Gespräch mit Fabian Wolff

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
    Von Gesine Kühn

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Doch kein Exitus für "Exit"
    Bund sucht nach einer Lösung
    Von Claudia van Laak

    Bürger beteiligt euch!
    Wie die Berliner SPD Volksbegehren verzögert
    Von Sebastian Engelbrecht

    Behörden im Glashaus
    Transparenzgesetz in Hamburg
    Von Axel Schröder

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Shanli Anwar

    Die Right-Wing-Pipeline der Gaming-Community
    Gespräch mit Michelle Janßen

    Das morbide Design von Extinction Rebellion
    Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler Daniel Hornuff

    After Europe. Dekolonisierungs-Festival in den Berliner Sophiensälen

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Elbow veröffentlichen Album "Giant Of All Sizes"
    Gespräch mit der Musikkritikerin Fanny Tanck

    Bilanz des Unsound Festivals in Krakau
    Von Florian Fricke

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club
    Von Gesine Kühn

    Soundscout:
    Aren & Chima aus Frankfurt
    Von Kerstin Poppendieck

    Wochenvorschau
    Gespräch mit Christoph Reimann

    15:40 Uhr
    Live Session

    YVON
    Gespräch mit Jacques Palminger

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Andre Zantow

    Polen im Angesicht der Wahlergebnisse
    Wohin steuern unsere Nachbarn?
    Von Florian Kellermann und Joanna Stolarek

    30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und 15 Jahre nach der EU-Osterweiterung haben die Polen am 13. Oktober ein neues Parlament gewählt. Die Errungenschaften von Demokratie, Gewaltenteilung und vereintem Europa scheinen gefährdet: Die Mehrheit der Stimmen dürften erneut Parteien erhalten, die für Nationalismus, Abschottung und Anti-EU-Stimmungsmache stehen. Auch bei der jüngeren Generation gibt es dafür viel Zustimmung. Wir sprechen über die Motive dahinter, die Erfolge der PiS-Regierung und die Fehler von Liberalen und Linken.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Johannes Nichelmann

    In Gefahr: Die Pressefreiheit in Griechenland
    Von Panajotis Gavrilis

    Nach dem Wahlsieg
    Polens PiS und die Medien
    Gespräch mit Florian Kellermann

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Wenn Mutti früh zur Arbeit geht
    Über haushaltsnahe Dienstleistungen, Butler und Schwarzarbeit
    Von Dorothea Brummerloh
    (Wdh. v. 03.12.2018)

    In den Haushalten der Oberschicht übernehmen zunehmend wieder Butler und Hausangestellte das Gärtnern, das Kochen, das Staubwischen und andere Arbeiten. Wer richtig wohlhabend ist, kann sich gutes Personal leisten. Diese Arbeitskräfte werden nicht mal schnell über digitale Portale gesucht, sondern meist über Agenturen vermittelt. Dienstleistungen wie putzen, bügeln, waschen sind aber auch in der Mittelschicht gefragt. Wie sollen Familien sonst die Anforderungen in Beruf und zu Hause erfüllen? Und warum die kostbare Freizeit mit Putzen verbringen? Vielfach gewünscht, ist die Hilfe im Haushalt jedoch für viele zu teuer. Der Schwarzmarkt blüht. Und die Mittelschicht macht, was sie früher bei den oberen Zehntausend verachtet hat: Sie lässt sich bedienen für wenig Geld. In Baden-Württemberg wird derzeit erprobt, wie man mehr qualifizierte und sozialversicherte Haushaltsdienstleistungen ermöglichen kann. Frauen und Männer, die wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen oder ihre Arbeitszeit ausweiten, erhalten einen Zuschuss, wenn sie sozialversicherungspflichtige Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Eine Idee, die aus Belgien kommt und sich dort bewährt hat. Damit soll zugleich Schwarzarbeit zurückgedrängt werden. Mehr als ein Modellprojekt?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Cheltenham Jazz Festival
    Town Hall
    Aufzeichnung vom 06.05.2018

    Andy Sheppard Quartet:
    Andy Sheppard, Saxofon
    Eivind Aarset, Gitarre und Electronics
    Michel Benita, Bass
    Seb Rochford, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

  • 21:30 Uhr

    Einstand

    50 Jahre frisch
    Das Bundesjugendorchester feiert Geburtstag
    Von Ulrike Jährling

    Das Bundesjugendorchester ist noch immer ein Karrieresprungbrett. 1969 wurde das Orchester vom Deutschen Musikrat gegründet. In diesem Jahr feiert das BJO seinen 50. Geburtstag.

    Wo immer das Bundesjugendorchester auftritt, überträgt sich eine besondere Energie von den jungen Musikerinnen und Musikern auf das Publikum. Seit nunmehr 50 Jahren ist das so, begeistert das Orchester mit Elan, Natürlichkeit und großer Professionalität. Wer hier mitspielen darf, gehört zur Elite von morgen, auch wenn sie gerade erst einmal zwischen 14 und 19 Jahren alt sind.
    Im BJO können sich die jungen Musikerinnen und Musiker auf ein Leben auf der Bühne vorbereiten, von der Probe bis zum Applaus, vom konzentrierten Üben bis zum großen Kofferpacken und Konzerttourneen mit renommierten Dirigenten. Als Sir Simon Rattle in diesem Jahr zum Ehrendirigenten ernannt wurde, revanchierte er sich mit einem großen Kompliment an die jungen Musikerinnen und Musiker: „Mein Herz ist sehr erfüllt heute Abend, was für eine Ehre. Ich liebe dieses Orchester!“

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • Matildas letzter Sommer
    Nach dem Roman von Mary Wesley
    Übersetzung: Benjamin Schwarz
    Bearbeitung: Andrea Czesienski
    Regie: Steffen Moratz
    Mit: Winfried Glatzeder, Hedi Kriegeskotte, Barnaby Metschurat, Michael Evers
    Komposition: Maria und Michael Hinze
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 54'33
    (Wdh. v. 16.04.2018)

    Hinreißende Notgemeinschaft: Matilda, die verhinderte Selbstmörderin, gewährt dem jungen Hugh, der von der Polizei gesucht wird, Zuflucht in ihrem Cottage.

    Das Cottage ist tadellos geputzt und aufgeräumt, die letzten Briefe sind geschrieben, Matilda hat alles geregelt. Doch weil Jugendliche den Lieblingsstrand belagern, an dem Matilda ihrem Leben ein Ende setzen wollte, muss sie sich die Zeit bis zur nächsten Flut im nahegelegenen Hafenstädtchen vertreiben. Hier läuft ihr der polizeilich gesuchte Muttermörder Hugh Warner über den Weg. Mit dem Entschluss, dem jungen Mann Zuflucht zu gewähren, beginnt für die lebensmüde Mittfünfzigerin ein letztes, großes Abenteuer, schmerzhaft und schön.

    Mary Wesley (1912-2002), alias Mary Aline Mynors Farmar, britische Schriftstellerin. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie mit 70 Jahren. Geldnot trieb sie nach dem Tod ihres zweiten Mannes zum Schreiben, und so erschien 1983 „Jumping the Queue“ („Matildas letzter Sommer“). Mary Wesleys Bücher offenbaren ihr scharfes und kritisches Auge, das den englischen Mittelstand mit Humor, Leidenschaft und Ironie analysiert. Ihr bekanntestes Buch „The Camomile Lawn“, das auf der Roseland Halbinsel im Cornwall spielt, wurde als Fernsehserie verfilmt. Es handelt von den verstrickten Leben dreier Familien während des Zweiten Weltkrieges. Mary Wesley gehört zu den meistgelesenen englischen Schriftstellerinnen.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    "Herkunft"
    Saša Stanišić erhält den Deutschen Buchpreis 2019
    Gespräch mit dem Autor

    Deutscher Buchpreis 2019: Gute Wahl? Souveräne Jury?
    Von Wiebke Porombka

    Glamour des Elends?
    Kritik an Friedenspreis für Fotografen Sebastiāo Salgado
    Gespräch mit Andrej Klahn

    Kulturschaffende protestieren gegen Einmarsch der Türkei in Syrien
    Gespräch mit Georg Diez

    Barockspektakel
    Caravaggio und Bernini im Kunsthistorischen Museum Wien
    Gespräch mit dem Direktor Dr. Stefan Weppelmann

    Booker Prize 2019 geht an Bernardine Evaristo und Margaret Atwood
    Gespräch mit Marten Hahn

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha