Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Mittwoch, 09.10.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Perspektive Schubert
    Werke für Männerchor von Franz Schubert
    Camerata Musica Limburg
    Leitung: Jan Schumacher

    Koproduktion Deutschlandfunk Kultur / Genuin 2018/2019

    Die Camerata Musica Limburg widmet sich seit einigen Jahren den Werken Franz Schuberts und hat sich zum Ziel gesetzt, dessen Kompositionen für Männerchor in Gänze aufzunehmen. Deutschlandfunk Kultur begleitet dieses ehrgeizige Projekt.
    Im Gespräch mit Ruth Jarre stellt der Leiter des Chores, Jan Schumacher, die jüngsten und letzten Folgen vor.

    00:55 Uhr
    Chor der Woche

    Der Münchner 'Max Chor'
    Vorgestellt von Romana Stöckl und Gerald Häußler

    Das Münchner Glockenbachviertel ist ein beliebtes Szeneviertel. Am Rande des Viertels liegt die große Kirche St. Maximillian mit ihren zwei Türmen. Hier ist der Max Chor zu Hause.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Scholte-Reh, Kroppen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Drehbuchautor Gert Möbius im Gespräch mit Tim Wiese

    Gert Möbius ist Maler und Drehbuchautor, er hat als Hausbesetzer in Kreuzberg die wilden Zeiten Westberlins erlebt und war Manager der Band "Ton Steine Scherben" um seinen jüngeren Bruder Rio Reiser. Jetzt bringt er ein Musical über den Sänger auf die Bühne.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Metropol" von Eugen Ruge
    Gespräch mit dem Autor

    Straßenkritik:
    "Lempi, das heißt Liebe" von Minna Rytisalo
    Von Claas Christophersen

    Buchkritik:
    "Die jüngsten Tage" von Tom Müller
    Gespräch mit Gerrit Bartels

    "Am Strand von Bochum ist allerhand los"
    Jurek Becker und seine Postkarten
    Von Carsten Hueck

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Zurück zur Kunst
    Gespräch mit Thurston Moore über das Instrumental-Album "Spirit Counsel"

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    11:45 Uhr
    Rubrik: Folk

    Armageddon im Morgenmüsli - Darrin Bradbury
    Von Till Kober

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ulrike Herrmann, Die Tageszeitung (taz)
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Existenzgründer
    Nicht in die Hinterhöfe Berlins, sondern rein ins Ruhrgebiet
    Von Vivien Leue

    Wenn es an der Grammatik hapert
    Vorkurse an der Universität Tübingen
    Von Thomas Wagner

    Katholiken im thüringischen Eichsfeld - das Gallien der DDR
    Von Michael Hollenbach

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Schwerpunkt:
    "Nimm das, Adolf! Zweiter Weltkrieg im Comic"
    Gespräche mit Alexander Braun und Jörg Buttgereit

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Marianne Dissard - Not me
    Leben und Trauma der tourenden Musikerin
    Gespräch mit der Künstlerin

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    Die kanadische Band Bedouin Soundclash wagt Neuanfang mit Marimba
    Von Kerstin Poppendieck

    15:40 Uhr
    Live Session

    Tristan Brusch, Sänger, Songschreiber und Komponist

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Von Trump vorgeführt?
    Ukrainischer Präsident Selenskyj und das Telefonat
    Gespräch mit Florian Kellermann

    Krieg in der Ostukraine
    „Das kann niemand verzeihen“
    Von Elisabeth Lehmann

    Eine Freundschaft zweier Frauen in der Ostukraine, die seit fünf Jahren hält, obwohl die eine im ukrainisch kontrollierten Staatsgebiet und die andere in der selbsternannten Volksrepublik Luhansk lebt. Beide verbindet viel, aber die Politik trennt sie. Ein sinnloser Krieg und zu viele Verluste, sagen beide, das kann niemand verzeihen. Eine vereinte Ukraine? Für die Menschen entlang der Frontlinie unvorstellbar. Auch wenn die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine durch den neuen ukrainischen Präsidenten Selenskyj wieder aufgenommen wurden, ein Ende des Krieges scheint weit weg. Der für September angedachte Gipfel im sogenannten Normandie-Format fand jedenfalls nicht statt.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Winfried Sträter

    Kein Kuriositätenkabinett
    Ein Wendemuseum in Los Angeles
    Von Tim Schleinitz

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Köthener Herbst
    Kirche St. Agnus
    Eröffnungskonzert vom 20.09.2019

    Johann Sebastian Bach

    Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1052

    Konzert für Violine, Streicher und Basso continuo a-Moll BWV 1041

    Sonate für Violine und obligates Cembalo E-Dur BWV 1016

    Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050

    Petra Müllejans, Violine
    Daniela Lieb, Traversflöte
    Eva Maria Pollerus, Cembalo
    Freiburger BarockConsort

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    St. Agnus war seine Andachtskirche
    Johann Sebastian Bachs Köthener Wirkungsstätten
    Von Andreas Glöckner

    Bachs Köthener Wirkungsstätten waren das Schloss mit der Schlosskapelle sowie die Kirchen St. Jakob und St. Agnus. Letztere stand unter dem Patronat der Fürstenmutter Gisela Agnes, einer engagierten Lutheranerin. Beheimatet war hier die kleine lutherische Gemeinde, der auch Bach angehörte. Gisela Agnes zählte zur unterprivilegierten Minderheit der Lutheraner und stand somit zeitlebens in Auseinandersetzungen mit der herrschenden Dynastie ihres Fürstentums, in dem bereits 1596 der Calvinismus zur Landesreligion erklärt worden war. Ihr Sohn Fürst Leopold gehörte zur Mehrheit der Reformierten im anhaltinischen Herrscherhaus. Konflikte zwischen den Anhängern beider Glaubensrichtungen überschatteten auch Bachs Alltag.
    Eine kirchenmusikalische Tradition gab es in Köthen zunächst kaum. Dennoch hat Bach auch hier geistliche Kantaten aufgeführt. Schon frühzeitig war er in mehrfacher Hinsicht ein Avantgardist. Musikalische Experimente und unkonventionelle Formen prägen Bachs Köthener Schaffen - in der Verwirklichung seines Credos: „Es muß alles zu machen möglich seyn.“ Das fünfte Brandenburgische Konzert beispielsweise dürfte wegen seiner extravaganten Gestalt geradezu verblüffend auf die Zeitgenossen gewirkt haben. Mit einer überschäumenden, 64 Takte langen Solo-Kadenz im Eröffnungssatz zählt es zu den genialsten Schöpfungen der Köthener Zeit.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Zeugnis ablegen (6/6)
    Die Tagebücher des Victor Klemperer
    Sechster Teil: Die Jahre 1943-1945
    Von Victor Klemperer
    Bearbeitung: Klaus Schlesinger
    Regie: Peter Groeger
    Mit: Udo Samel
    Ton: Peter Kainz
    Produktion: Deutschlandradio Berlin / ORB 1996
    Länge: 54'37
    (Wdh. v. 14.11.1996)

    „Ich habe kein Veronal. Ich habe keinen Mut." Im Chaos der Zerstörung Dresdens entfernt Klemperer den gelben Stern. Das Kriegsende erlebt das Ehepaar Klemperer in Bayern.

    1943 bis 1945. „Ich habe kein Veronal. Ich habe keinen Mut. Und ich muss ja das 3. Reich zu überleben versuchen, damit Evas Witwenpension sichergestellt ist.“ Im allgemeinen Chaos der Zerstörung Dresdens im Februar 1945 trennt Klemperer den gelben Stern ab. Es beginnt eine Odyssee, die die Eheleute nach Bayern führt, wo sie das Kriegsende erleben.

    Victor Klemperer (1881-1960), Sohn eines Rabbiners aus Landsberg/Warthe, war ein namhafter Romanist. Seit 1920 war er Professor an der Technischen Hochschule in Dresden, wo er 1935 zwangsentlassen wurde. Von 1945 bis 1960 war er Hochschullehrer in Dresden, Greifswald, Halle und Berlin. Er verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der italienischen und französischen Literatur. Berühmt wurde er mit seiner Abhandlung „LTI - Notizbuch eines Philologen“, in der er die Degeneration der deutschen Sprache in der Nazizeit analysiert. Die Tagebücher Victor Klemperers umfassen den Zeitraum von der Weimarer Republik bis 1960. Insbesondere die Jahre von 1933 bis zum Ende des Krieges 1945, in denen er als zwangsemeritierter Professor und verfolgter Jude den nationalsozialistischen Alltag beobachtet, zeigen ihn als wichtigen Zeitzeugen.

    Klaus Schlesinger (1937-2001) war Schriftsteller und Journalist. Seit 1971 Prosa, Hörspiele, Reportagen und Essays. 1980 Übersiedlung nach West-Berlin, ab 1992 wieder im Ostteil der Stadt. Hörspielfassung der Klemperer-Tagebücher 1933-45 „Zeugnis ablegen“ (DeutschlandRadio Berlin/ORB 1996), 1918-32 „Leben sammeln“ (DeutschlandRadio Berlin/ORB 1997) und über die DDR-Zeit der Klemperers.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Halle: Der Stand am Abend
    Gespräch mit David Begrich, Arbeitsstelle Rechtsextremismus bei Miteinander e.V.

    "Erneuerung der Welt"
    René Polleschs erste Revue für den Friedrichstadtpalast
    Gespräch mit Andre Mumot

    Jenseits der Theaternormen
    Ella Hicksons neues Stück "The Writer" in Hannover
    Gespräch mit Michael Laages

    Tiepolo - Der beste Maler Venedigs in der Staatsgalerie Stuttgart
    Von Rudolf Schmitz

    Siegfried Mauser, Ex-Präsident der Musikhochschule München, muss ins Gefängnis
    Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte am Mittwoch den Münchner Richterspruch
    Von Gigi Deppe

    Der Fall Siegfried Mauser bedeutet eine Zäsur für die klassische Musik
    Kommentar von Rainer Pöllmann

    Filme der Woche:
    "Der Glanz der Unsichtbaren" / "M.C. Escher"
    Vorgestellt von Jörg Taszman

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek