Programm

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Sonntag, 02.12.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Anfänge lesen
    Verleger, Autoren und Leser nach 1945
    Christian Adam im Gespräch mit Barbara Wahlster und Jörg Plath
    (Wdh. v. 08.05.2016)

    Die Diktatur des guten Buches spielt in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Risel

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Apostelamt Jesu Christi

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • O Heiland, reiß die Himmel auf!
    Ein Aufschrei der Sehnsucht nach einer anderen Welt
    Von Pfarrer Günter Ruddat
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Bahn frei, Kartoffelbrei!
    Von Hartmut El Kurdi
    Gelesen vom Autor
    Ab 6 Jahre
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
    Moderation: Patricia Pantel

    Da es immer noch nicht geschneit hat, bauen Lilly und Karim ihren Schlitten in einen Trockenrennrodel um. Anschließend weiß Lilly, warum ihr Freund Kamikaze-Karim genannt wird.

    Es ist Nikolaustag und es hat immer noch nicht geschneit. Stattdessen: Regen, Regen, Regen. Lilly ist sauer. Sie will endlich Schneemänner bauen, Schlitten fahren und ihren Freund Karim einseifen. Karim, auch Kamikaze-Karim genannt, wohnt nebenan, ist so alt wie Lilly und behauptet, er sei ein Stuntman. Und benimmt sich auch so. Wenn es irgendwo eine Situation gibt, die auch nur entfernt danach aussieht, dass sie mit einem Gipsarm oder einem großen Pflaster enden könnte, dann ist Karim mittendrin. Als Lilly ihm sagt, dass sie endlich Schlitten fahren will, sagt er: „Na dann fahren wir eben Schlitten!”. Mithilfe von alten Inlinerrollen bauen sie Lillys Holzschlitten zu einem pfeilschnellen Trockenrennrodel um. Als sie ihn schließlich an der Steigung hinter der Schule ausprobieren, steht plötzlich Herr Schütte, der Schulhausmeister im Weg, offensichtlich wild entschlossen, zu einem lebendigen Airbag zu werden.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Ein Glücksstück
    Von Hans Zimmer
    Frei nach dem Märchen "Hans im Glück" der Brüder Grimm
    Ab 8 Jahre
    Regie: Stefanie Lazai
    Komposition: Wolfgang Loos
    Mit: Ilka Teichmüller, Markus Meyer, André Kudella, Claudia Hübbecker, Marko Bräutigam, Matthias Walter, Axel Strothmann, Boris Aljinovic, Ute Becker
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001
    Länge: 48'20
    Moderation: Patricia Pantel

    Hans gibt alles, was er hat, weg und wird dabei immer glücklicher.

    Bruno und Marie wollen ihr Glück machen. Sie sind verliebt, haben einen kleinen Kiosk und gleich daneben ein Haus. Da hören sie plötzlich einen Hilferuf aus dem Brunnen. Sie ziehen einen Mann heraus: Es ist Hans, der vor sieben Jahren in die Welt zog, um sein Glück zu machen. Und er erzählt den beiden von seiner Arbeit bei einem wunderbaren Meister, von seinem großen Klumpen Gold und von den vielen günstigen Tauschgeschäften. Die beiden staunen, wie dieser Hans alles weggibt und dabei immer glücklicher wird.

    Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, studierte Germanistik und Politik, lebt als freier Autor und Regisseur in Hannover, schreibt Lyrik, Texte für Theater und Rundfunk.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Olga Hochweis
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Renate Schönfelder unterwegs mit dem Skiabfahrtsweltmeister Markus Wasmeier in Schliersee
    (Wdh. v. 26.02.2017)

    „Ich habe auf der Sonnenseite gelebt und wollte meiner Heimat Schliersee etwas zurückgeben.“ Deshalb sammelt der zweifache Olympiasieger Markus Wasmeier heute keine Medaillen mehr, sondern alte Bauernhäuser. Ging es während seiner Skikarriere um Hundertstelsekunden, zählt die neue Maßeinheit im Leben des Markus Wasmeier Jahre. Sechs, manchmal sieben dauert es, bis er ein altes Bauernhaus vor dem Zerfall gerettet und in seinem Schlierseer Freilichtmuseum wieder aufgebaut hat. Wasmeier sieht sich als Bewahrer bayerischer Lebenskultur. Im Museum will er Geschichte zum Anfassen bieten. Bis zum Frühjahr ist es eigentlich geschlossen. Für die ‚Deutschlandrundfahrt’ wird der 53-Jährige die Türen aber öffnen. Dann möchte er noch ins Schlierseer Bauerntheater führen, schließlich spielte das Ensemble an der Metropolitan Opera in New York, 1895 wohlgemerkt. Und wenn noch Zeit bleibt, dann soll es auch auf den Stümpfling gehen. Auf diesem Berg lernte Markus Wasmeier nämlich das Skifahren.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • David gegen Donald
    Trumps Mauer in Schottland
    Von Eberhard Schade
    (Wdh. v. 12.02.2017)

    Es gibt sie schon, die Mauer von Donald Trump. Sie verläuft entlang eines Golfplatzes in Schottland, der Donald Trump gehört, und versperrt den Anwohnern den Blick auf‘s Meer - und den Golfern den Blick auf die ärmlichen Häuser der Nachbarn. Eigentlich begrenzt keine Mauer den Platz, sondern es sind aufgeschüttete Erdwälle, die die Sicht versperren und offenbar unzweideutig zeigen sollen, wer wohin gehört. „Trumps Mauer in Schottland“, so titelten sofort britische Zeitungen. Die Anwohner sind genervt und empfinden die Erdwälle als Provokation.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Phil Woko mit Arendt
    Von David Lauer

    Die erste Hannah Arendt Gesamtausgabe ist da!
    Warum erst jetzt?
    Prof. Dr. Barbara Hahn, Literaturwissenschaftlerin

    Transnationale Philosophie
    Hannah Arendt und die Zirkulation des Politischen
    Gespräch mit Stefania Maffeis, Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der FU Berlin

    Adventskalender:
    "Musik. Über ein Lebensgefühl" von Roger Willemsen
    Von René Aguigah

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Thorsten Jabs

    Das Wunder der acht Tage im Tempel
    Das jüdische Lichterfest Chanukka
    Gespräch mit dem Rabbiner Nils Ederberg

    Eine einmalige Schatzhüterin
    Die Klosterkammer Hannover wird 200 Jahre alt
    Von Michael Hollenbach

    "Ich fürchte, Herr Pastor, wir sind bestohlen"
    Geschichten um den Kölner Dom
    Von Kirsten Serup-Bilfeldt

    Steine zum Sprechen bringen
    Freiwillige junge Kirchenführer
    Von Gunnar Lammert-Türk

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Virtuoser Rausch und überlegene Ruhe
    Die 6. Suite für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach
    Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
    Moderation: Ruth Jarre

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thorsten Jabs

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Knock-out oder matt setzen
    Beim Schachboxen zeigt sich die philosophische Substanz des Sports
    Von Thomas Jaedicke
    (Wdh. v. 02.11.2014)

    Sechs Runden Schach, fünf Runden Boxen: Das ist Chessboxing oder Schachboxen. Sieger ist, wer den Gegner matt setzt, k.o. schlägt oder - im Gegensatz zum Kontrahenten - noch Bedenkzeit auf der Schachuhr hat. „Die klassische Kampfsportart gegen die klassische Denksportart“, das findet Weltmeister Sven Rooch besonders faszinierend. „Scheinbare Gegensätze, die aber dieselben Fähigkeiten erfordern.“ Aktionskünstler Iepe Rubingh gilt als Erfinder des Schachboxens. Dabei hat der Holländer eigentlich nur dafür gesorgt, dass die Fiktion des französischen Comicautors Enki Bilal Wirklichkeit wurde. Für seine Science-Fiction-Trilogie ‚Alexander Nikopol’ hatte Bilal Anfang der 90er-Jahre Schachboxer entworfen. In seinen Bildern, die Mensch und Tier, Maskulines und Feminines verschmelzen lassen, zeigte der Künstler die Kombination zwischen brachialer Kraft und taktischer Intelligenz und glaubte, damit die philosophische Substanz des Sports entdeckt zu haben.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Die Welpen (3/3)
    Hörspiel nach dem Roman von Pawel Salzman
    Übersetzung aus dem Russischen: Christiane Körner
    Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert
    Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin/Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a.
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 80'57
    (Ursendung)

    Ständige Bedrohung, Angst und Erschöpfung machen die Welt im Wachzustand schwer ertragbar. Tiere und Menschen flüchten in ihre Träume.

    Auf ihrem Weg aus den Wäldern über Land in die Stadt erleben die Welpen Brutalität und Rohheit in allen Facetten, beobachtend oder dem Geschehen ausgeliefert. Realität und Traum vermischen sich. Bereits Erlebtes wechselt die Gestalt und erscheint neu. Der Mensch, ein Tier und umgekehrt. Der zu Tode geprügelte Welpe kämpft sich ins Leben zurück.

    Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman "Die Welpen" entsteht mit Schreibpausen von 1932- 1982 und erscheint 2012 erstmals auf Russisch.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Martinů-Festtage Basel
    Museum Tinguely
    Aufzeichnung vom 25.11.2018

    Bohuslav Martinů
    Kleine Suite aus der Radio-Oper "Komödie auf der Brücke"

    Albert Roussel
    Kleine Suite op. 39

    Bohuslav Martinů
    Sonata da camera für Violoncello und Kammerorchester

    Joseph Haydn
    Sinfonie Nr. 100 G-Dur "Militärsinfonie"

    Kammerorchester Lausanne
    Nicolas Altstaedt, Violoncello und Leitung

  • Gold in der Kehle
    Zur Verleihung des Birgit-Nilsson-Preises an Nina Stemme
    Von Hildburg Heider

    Der von großen schwedischen Sängerin Birgit Nilsson gestiftete Preis wurde in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Er ist der am höchsten dotierte Preis der klassischen Musikwelt. Für die diesjährige Preisträgerin, die Sopranistin Nina Stemme, schloß sich ein Kreis, denn sie hatte bei der ersten Preisverleihung an den Tenor Placido Domingo den musikalischen Rahmen gestaltet. Am 11. Oktober empfing sie nun selbst Urkunde und Statuette aus der Hand des schwedischen Königs Carl Gustav XVI. Neben Eindrücken von diesem Tag enthält das ‚Musikfeuilleton‘ auch einen Rückblick auf die Geschichte des Birgit-Nilsson-Preises.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Gabi Wuttke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Neustart in Abwärtsspirale:
    Tracy Letts "Wheeler" am Berliner Ensemble
    Gespräch mit Barbara Behrendt

    Dresdner Semperoper Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ unter Thielemann
    Von Uwe Friedrich

    Benny Claessens als 'Salome'
    Regie Ersan Mondtag, Maxim Gorki Theater Berlin
    Von André Mumot

    Befreiungsschlag aus Frankreich?
    Zur Debatte um die Rückgabe kolonialer Objekte
    Von Carsten Probst

    Smart-Tatort aus München: "Wir kriegen euch alle"
    Von Matthias Dell

    Adventskalender:
    "Musik. Über ein Lebensgefühl" von Roger Willemsen
    Von René Aguigah

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel