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Samstag, 04.08.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Nobody´s Perfect
    Eine Lange Nacht über Billy Wilder
    Von Josef Schnelle
    Regie: Rita Höhne

    Er war Reporter und Drehbuchautor in Berlin und wurde einer der bedeutendsten Autorenfilmer von Hollywood mit seinen wunderbaren Komödien und auch mit Filmen über die dunkle Seite der menschlichen Seele. Doch der Kern seines Werkes bleibt ein Rätsel. ‚Nobody´s Perfect‘ steht auf seinem Grabstein. Es ist der ebenso einfache wie geniale letzte Satz von ‚Manche mögen´s heiß‘ und er bringt Leben und Werk von Billy Wilder auf den Punkt. Doch woher stammte der ganz spezielle Billy-Wilder-Touch, die besondere Menschennähe seiner Filme, die soviel Vergnügen machen? Die spannendsten Filme mag Alfred Hitchcock gedreht haben. Die Intelligentesten Jean-Luc Godard. Doch der oberste Rang dessen, der die Menschen zutiefst verstanden hat, gebührt allein Billy Wilder. Niemals sagt einer etwas gerade heraus. Die Menschen gehen stets Umwege. Die Wahrheit steckt immer im Detail. Die Zensoren in Hollywood pflegten zu sagen: „Wir wissen, was er meint, aber wir können ihm nicht nachweisen, dass er es sagt.“ Das Publikum dankte ihm seine elegante Aufrichtigkeit und sein Bestreben, stets zu Unterhalten, mit großem Erfolg. Auch heute noch gelten seine drei Gebote für den Filmregisseur: Du sollst nicht langweilen. Du sollst nicht langweilen. Du sollst nicht langweilen. Mit Tondokumenten, Gesprächen und bisher unbekanntem Material geht diese ‚Lange Nacht‘ dem Besonderen am Werk und an der Persönlichkeit des Mannes nach, der in seinem Büro auf eine Holztafel schaute, auf die Saul Steinberg für ihn gekritzelt hatte: „Wie hätte Lubitsch das gemacht?"

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Chad Cannon
    Paper Lanterns
    Musicians from the Local 47 of the American Federation of Musicians
    Leitung: Phil Klein

    Alex North
    Good Morning, Vietnam
    Leitung: Alex North und Artie Kane

    David Newman
    Operation Dumbo Drop
    Sinfonia of London

    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Blues Time
    I'm the Wolf
    Ein Porträt des Bluesmusikers Chester Burnett
    Von Tiny Hagen
    RIAS Berlin 1984
    Vorgestellt von Michael Groth

    Burnett, besser bekannt als ‚Howlin Wolf‘, geboren am 10. Juni 1910 im amerikanischen Bundesstatt Mississippi, gestorben am 10. Januar 1976 in der Nähe von Chicago, war einer jener Musiker, deren Kunst die junge britische Bluesszene in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts entscheidend beeinflusste.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Rainer Stuhlmann
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Chatrian verabschiedet sich von Locarno, Berlin wartet
    Carlo Chatrian, noch Chef des Festivals in Locarno und neuer Berlinale-Chef

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    Die Kunst des Verhandelns
    Gäste: Claudia Kimich, Verhandlungsexpertin und Dr. Wolfgang Krüger, Psychologe
    Moderation: Gisela Steinhauer

    0800 2254 2254
    gespraech@deutschlandfunkkultur.de
    sowie Facebook und Twitter

    Ob im Job, in der Liebe oder in der Erziehung: Wir müssen täglich austarieren, wie wir mit anderen klarkommen - wie wir das bekommen, was wir wollen. Oder anderen geben, was sie wollen. Der eine will mehr Geld vom Chef; bei einem Paar will der Mann aufs Land ziehen, sie will in der Stadt bleiben. Und Kinder wollen am liebsten das Smartphone mit ins Bett nehmen. Unser Alltag ist von Verhandlungen geprägt - aber wie kommen wir am besten ans Ziel? Und wie schaffen wir es, dass bestenfalls alle mit dem Ergebnis leben können?

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ursula Weidenfeld, Journalistin, Autorin, Kolumnistin
    Moderation: Marcus Pindur

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur

    Moderation: Teresa Sickert und Tim Wiese

    #metwo und #metoo - Ein Strukturvergleich zweier Diskurse
    Gespräch mit Asal Dardan

    Clickbaiting-Qualitätsjournalismus - ein Widerspruch in sich?
    Von Daniel Bouhs

    "New Cats on the Block"

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: André Mumot

    Kampfbereit und spielfreudig: Wie Schauspielschüler ihre Zukunft sehen
    Gespräch mit dem Schauspieler Jannik Mühlenweg und der Schauspielerin Antonia Scharl

    Geniale Stelle: Regisseurin Cornelia Crombholz über Heiner Müller "Der Auftrag"

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    u.a. vom 71. Locarno Filmfestival

    Moderation: Patrick Wellinski

    Ü50er auf der Couch: "Was uns nicht umbringt"

    Meg Ryan bekommt Ehrenleoparden

    Neuer Berlinale-Leiter Chatrian über sein letztes Locarno
    Gespräch mit Carlo Chatrian

    Seriously Funny: Retrospektive Leo McCarey

    Vorgespult: "Aus nächster Distanz" - "Vollblüter" - "Itzhak"

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marcus Pindur

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Profitlogik und Moral ist vereinbar

    Darüber diskutiert Annette Riedel mit dem Philosophen Dr. Ludger Heidbrink, Professur für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie, Universität Kiel

    Immer wieder sind Manager in Skandale verwickelt - Betrug, Verdunkelung, Korruption. Auch namhafte Unternehmen sind betroffen: Die Deutsche Bank und die Zinsmanipulationen, Siemens und die Schmiergeldaffäre, VW und der Diesel-Skandal. Schuld ist das Fehlverhalten Einzelner - aber auch eine fehlerhafte Unternehmenskultur.

    Beispiele für Führungspersonal, das gegen Anstand und Gesetz handelt, gibt es zwar auch in einer Vielzahl kleinerer und mittelständischer Unternehmen, aber spektakulär sind die Fälle in Großkonzernen: Noch-Audi-Chef Stadler ist in Untersuchungshaft; der Ex-Chef des Karstadt-Mutterkonzerns, Middlehoff, saß im Gefängnis, Ex-Deutsche-Bank-Star-Händler Bittar muss hinter Gitter; gegen Ex-VW-Vorstandchef Winterkorn laufen genauso Ermittlungen wie gegen Ex-VW-Aufsichtsratschef Pötsch.

    Leistet die Logik der Gewinnmaximierung unethischem unternehmerischen Handeln Vorschub? Drängt hoher Wettbewerbsdruck die Manager zu Entscheidungen, die sich am Rande der Legalität bewegen oder sogar kriminell sind? Kann es Anreiz-und Bonus-Systeme geben, die werteorientiertes Handeln belohnen?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    SO36
    Der Club als Freiraum und Gesamtkunstwerk
    Von Beate Becker und Stefan Becker
    Regie: Beate Becker
    Mit: Timur Isik, Matti Krause, Eva Meckbach
    Ton: Hermann Leppich
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 54'28
    (Wdh. v. 25.01.2014)

    Die wechselvolle Geschichte eines legendären Berliner Clubs.

    1978 öffnete der Club im Herzen Kreuzbergs seine Pforten. Hier fand die Westberliner Subkultur und Avantgarde ihre Freiräume. In den 80er-Jahren entwickelte sich das SO zum Zentrum der Punk- und New-Wave-Szene. Bis heute behauptet sich der Club durch lokale Verwurzelung bei gleichzeitiger globaler Wirkung. Diese Erkundung erzählt die wechselhafte Geschichte der Konzerthalle und führt durch den legendären langen schwarzen Gang mitten in das Berliner Nachtleben.

    Beate Becker, geboren 1967, studierte Germanistik und Geschichte, Autorin und Regisseurin. Hörspiel: "Das Dorf ist überall - Ein Landtagebuch" (DKultur/HR 2016). Feature: "Back to Yerevan. Über die Sehnsucht nach Armenien" (Dlf Kultur 2017). Gemeinsam mit Stefan Becker: "Manchmal artet es in Musik aus - Eine Lange Nacht über den Intermedia-Künstler Conrad Schnitzler" (DKultur 2017).

    Stefan Becker, geboren 1966, Autor.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Bregenzer Festspiele
    Festspielhaus
    Aufzeichnung vom 18.07.2018

    Berthold Goldschmidt
    „Beatrice Cenci“, Oper in drei Akten
    Libretto: Martin Esslin nach "The Cenci“ von Percy Shelley, deutsche Fassung von Berthold Goldschmidt

    Graf Francesco Cenci - Christoph Pohl, Bass
    Lucrezia - Dshamilja Kaiser, Mezzosopran
    Beatrice - Gal James, Sopran
    Bernardo - Christina Bock, Mezzosopran
    ​Kardinal Camillo - Per Bach Nissen, Bass
    Orsino, ein Prälat - Michael Laurenz, Tenor
    Marzio, ein gedungener Mörder - Wolfgang Stefan Schwaiger, Bariton
    Olimpio, ein gedungener Mörder - Sébastian Soulès, Bass
    Ein Richter - Peter Marsh, Tenor
    Prager Philharmonischer Chor
    Wiener Symphoniker
    Leitung: Johannes Debus

  • Conrad Ansorge
    Streichquartette op. 13 und 20

    Orpheus String Quartet:
    Mark Gothoni, Violine
    Timothy Summers, Violine
    Emile Cantor, Viola
    Laurentiu Sbarcea, Violoncello

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Ultimative Castingbühne Salzburg
    Warum sind alle verrückt nach Asmik Grigorian?
    Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

    Die Musik stirbt zuletzt
    Erster Tatort in Echtzeit von Dani Levy
    Von Matthias dell

    Kommunitarismus versus Universalismus
    Aus für Robert Lepages Stück "Kanata"
    Von Eberhard Spreng

    Rois, Ostendorf, Hosemann: Frank Castorf mit Hamsuns "Hunger" in Salzburg
    Gespräch mit Bernhard Doppler

    Auftakt beim Edinburg-Festival: Die Druid-Theaterkompanie mit "Warten auf Godot"
    Gespräch mit Michael Laages

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Tobias Wenzel