Programm

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Montag, 10.10.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Geld und Wut
    Wirtschaftskomödie
    Die Kontrakte des Kaufmanns 3
    Von Elfriede Jelinek
    Regie: Leonhard Koppelmann
    Mit: Hans Kremer, Wolfgang Pregler, Wiebke Puls, Götz Schulte, Johannes Silberschneider
    Ton: Josuel Theegarten
    Produktion: BR/Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 53'21
    (Wdh. v. 27.04.2015)
    (Teil 4 am 12.10.2016, 21:30)

    Wie in der Wirtschaft und an den Finanzmärkten Sprache als eindeutiger Bedeutungsträger unbrauchbar gemacht wird.

    Der Hörspielregisseur Leonhard Koppelmann beschreibt seine Erfahrung bei der Umsetzung der Texte Elfriede Jelineks: "Wo ihre Texte sich vermeintlich entziehen, entsteht eine Art Unterdruck, der uns in die Themen hineinzieht. Und das ist die hohe Kunst: Etwas, von dem wir glauben, es zu kennen, weil es uns ständig in Nachrichten und Meldungen begegnet, so zu entrücken, dass wir - endlich wirklich - darüber nachdenken können."

    Elfriede Jelinek, geboren 1946, österreichische Schriftstellerin. Schreibt Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. Zahlreiche Preise, darunter der Theaterpreis Berlin und mehrfach der Mülheimer Dramatikerpreis. Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur im Jahr 2004.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Nana Brink

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 100 Jahren: Die Ärztin und Sozialreformerin Hope Bridges Adams Lehmann gestorben

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Christina-Maria Bammel
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Ben Watt Duo
    Von Sebastian Zabel

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Re-Animateur der deutsch-jüdischen Filmkomödie
    Katrin Heise im Gespräch mit Dani Levy, schweizer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur

    Mit einem Zirkus wollte er als Clown durch die Welt ziehen: Statt diesen Kindheitstraum zu verwirklichen, wurde Dani Levy zum Allrounder im deutschen Filmbusiness: Der 58-Jährige tritt als Schauspieler auf Bühnen und im Film auf, er schreibt Drehbücher und führt Regie in zahlreichen deutschen Filmkomödien, und seit über 20 Jahren ist er Miteigentümer einer Film-Produktionsfirma in Berlin. Den Durchbruch schaffte er 2005, als er für die Filmkomödie "Alles auf Zucker" sechs Kategorien des Deutschen Filmpreises gewann und ihm der renommierte Ernst-Lubitsch-Preis verliehen wurde. Die Wiederbelebung des jüdischen Humors im deutschen Film gilt als sein großer Verdienst. Geboren in der Schweiz beschäftigt sich der Sohn deutsch-jüdischer Eltern regelmäßig mit Familiengeschichten. Eine alleinerziehende Mutter steht im Mittelpunkt seines neuesten Films "Die Welt der Wunderlichs", der am Donnerstag in die Kinos kommt.

    Wie er zu seinen Filmstoffen kommt, welche Bedeutung für ihn Humor hat und wie sehr auch sein Leben noch durch die Shoah geprägt ist? Darüber spricht Katrin Heise mit Dani Levy.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Der letzte Schrei: Seniorenkomödien
    Von Ursula März

    Lyrik meets Tech
    Gedichte in virtuellen Realitäten
    Von Marten Hahn

    "Rauschzeit oder Die Welt war der Ort, wo die Zeit uns davonlief" von Arnold Stadler
    Rezensiert von Jörg Magenau

    Straßenkritik
    "Harry Potter" von J. K. Rowling
    Von Gerrit Stratmann

    Hörbuch
    "Drachenreiter - Die Feder eines Greifs" von Cornelia Funke
    Von Kim Kindermann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    "Alle Musik in der Welt ist Weltmusik"
    Die sudanesische Sängerin Alsarah
    Von Kerstin Poppendieck

    11:35 Uhr
    Tonart

    Immer für Entdeckungen gut
    Das Festival Nancy Jazz Pulsations
    Von Martina Zimmermann

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: André Hatting

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Vom Tabakanbau, Tabakstädten und der Renaissance der Zigarre
    Moderation: Katja Bigalke

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    "Geschafft, aber überglücklich"?
    Was für Twitterstrategien hat die Polizei?
    Gespräch mit Dr. Petra Saskia Bayerl von der Uni Rotterdam

    Gespräch mit dem Regisseur David Schalko

    Meme-Pioniere und digitale Jauchegrube
    4chan steht vor dem Aus
    Gespräch mit Enno Park, Publizist und Gründer von Cyborgs e.V.

    Kunst? Geklebt? Tape Art in Berlin
    Von Jule Hoffmann

    Veni Vini Vici - die schönsten Filme über Wein
    Von Noemi Schneider

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Ulrike Jährling

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    1966, als die Popkultur explodierte
    Queer Pop und Warhols Factory
    Von Klaus Walter

    "Man kann der Retro-Falle nicht entkommen"
    Gespräch mit dem Soulsänger Jamie Lidell

    Punk, Rebellion und Identität
    Carrie Brownsteins Biografie "Modern Girl"
    Von Diviam Hoffmann

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Burkhard Birke

    Hund frisst Beuteltier - Haustiere bedrohen australische Tierwelt
    Von Andreas Stummer

    Rettungsstation für Meeresschildkröten
    Von Thomas Bormann

    Hund frisst Beuteltier - Haustiere bedrohen australische Tierwelt
    Die einzigartige Fauna Australiens schrumpft in alarmierendem Tempo. In keinem anderen Land der Welt sind Säugetiere mehr vom Aussterben bedroht. Schuld daran sind Raubtiere, die eigentlich gar nicht auf den Kontinent gehörten: Katzen, Füchse und wilde Hunde. Jede fünfte Säugetierart in Australien ist gefährdet. Es wird geschätzt, dass allein Katzen Nacht für Nacht 75 Millionen einheimische Tiere fressen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Imagewechsel? - Immer weniger Sozialwohnungen in Berlins Gropiusstadt
    Von Azadê Peşmen

    Vergebliche Suche: Sozialwohnungen in Tschechien
    Von Peter Lange

    Alles richtig gemacht? - Wien als Primus im sozialen Wohnungsbau
    Von Philip Artelt

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Du darfst kein Opfer sein
    Wenn Männer unter häuslicher Gewalt leiden
    Von Catalina Schröder

    "Wehr dich doch", "hau zurück" - solche Sätze hören schon kleine Jungen, wenn ihnen jemand an den Kragen will. Männer sind stark - das ist das Bild, das ihnen vermittelt wird. Das gilt erst recht, wenn aus Jungen erwachsene Männer werden und es gilt noch mehr, wenn diese Männer Opfer häuslicher Gewalt werden. Warum sollten sie sich das gefallen lassen? Schließlich dürften die meisten Männer ihrer Partnerin körperlich deutlich überlegen sein. Doch ganz so einfach scheint es nicht zu sein: Denn 20 Prozent der Opfer von häuslicher Gewalt sind Männer, schätzen Experten. Hilfe bekommen sie hierzulande wenig: Mehr als 430 Frauenhäusern stehen gerade einmal drei Männerhäuser gegenüber. Viele Beratungsstellen kümmern sich nur um weibliche Opfer. Psychiatrien mit eigenen Stationen für Gewaltopfer nehmen in der Regel keine Männer auf. Wird das Problem der männlichen Opfer unterschätzt? Dürfen Männer in unserer Gesellschaft keine Opfer sein? Und was könnte der Staat tun, um betroffenen Männern besser zu helfen?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    26. Rudolstadt-Festival
    Konzertbühne Heinepark
    Aufzeichnung vom 10.07.2016

    Matthias Schriefl und Band

    Moderation: Holger Beythien

    Alpenländische Tradition trifft auf launigen Jazz.

    Als dreijähriger Bub soll der gebürtige Allgäuer Matthias Schriefl einer defekten Trompete die merkwürdigsten Töne und Geräusche entlockt haben. Ob dies nun tatsächlich seine Leidenschaft zum Jazz entfachte, sei dahingestellt. Dass er aber vier Jahre später Trompeten- und Klavierunterricht erhielt, 2011 Bundessieger bei Jugend musiziert wurde und mit 15 Jahren als jüngstes Mitglied im Landes-Jugendjazzorchester Bayern und im Bundesjazzorchester (BuJazzO) spielte, steht außer Frage. Ein hochbegabter Senkrechtstarter, der früh schon mit eigenen Kompositionen aufwartete, 2006 den renommierten WDR-Jazzpreis für Improvisation erhielt und an der Musikhochschule Köln bei dem österreichischen Jazztrompeter Andy Haderer studierte. In der Rheinmetropole hat er dann auch sein neues Zuhause gefunden. Matthias Schriefl, wie viele seiner (Jazz-)Kollegen stets auf der Suche nach neuen, ungewöhnlichen Klängen und Rhythmen, veröffentlichte 2012 mit 'Six, Alps & Jazz' eine erstaunliche CD. Das Anliegen umschreibt Matthias Schriefls so: Crossover, und das im besten Sinne des Wortes. "Für mich", sagte er einmal, "ist die alpine Volksmusik das, was für andere die Jazz-Standards sind. Ich versuche, bei einem Jodler die Form beizubehalten, so wie andere es mit den Standards machen. Dann lasse ich es fließen." Der Jury des Weltmusikpreises RUTH beim diesjährigen Rudolstadt-Festival war dieser Ansatz und seine virtuose Umsetzung einen Preis wert: "Für Matthias Schriefl steht, dass er Musik mit großer Finesse, immer aber auch mit einem Augenzwinkern spielt. Tradition, Innovation und eine schier überbordende Spiellaune gehen bei ihm eine qualitativ hochwertige wie fantasievolle Symbiose ein …". Davon konnte sich das Festivalpublikum selbst überzeugen, als der Preisträger mit einer 13-köpfigen Bigband und einem furiosen Konzert den Rudolstädter Heinepark auf den Kopf stellte …

  • Schwenkfutter
    Von Oliver Bukowski
    Regie: Alexander Schuhmacher
    Mit: Michael Rotschopf, Nadja Engel, Barbara Philipp, Marie Gruber, Jördis Triebel, Mandy Rudski, Axel Wandtke und Arnd Klawitter
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 58'59
    (Ursendung)

    Tod eines Zynikers. Das inszenierte Ende des Filmregisseurs Fengler.

    Filmemacher Tim Fengler will über "Snaps", den degradierten Kommissar Morten van de Jørgensen, ein Porträt drehen: 'Der Star in der Pampa'. Kirsten Kleeberg, Leiterin der Polizeidirektion Frankfurt/Oder, möchte das nicht zulassen. Fenglers ambitionierte Mitarbeiterin hat im Dorf bereits Atmosphären für den Film gedreht, sogenanntes Schwenkfutter. Dann ist der Regisseur tot, sein Gesicht zertrümmert, sein Studio ausgeraubt und angezündet. Aus Berlin reist der Anwalt Dr. Benninghaus an.

    Oliver Bukowski, 1961 in Cottbus geboren, studierte Philosophie. Schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher. Zahlreiche Preise und Stipendien. Seit 2012 ist er Gastdozent an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Ludwigsburg. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Abseits der Route" (2012) und "Primetime" (2013). Den ersten Fall von "Snaps" produzierte Deutschlandradio Kultur 2014.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Altmeister des polnischen Kinos:
    Zum Tod des Regisseurs Andrzej Wajda
    Gespräch mit Ulrich Gregor, Leiter und Gründer des Forums der Berlinale

    Zwischen Weinen und Lachen
    Andrea Breth inszeniert in Amsterdam "Manon Lescaut"
    Gespräch mit Dieter David Scholz

    Tendenzen im asiatischen Kino
    Das Filmfestival in Busan
    Von Anke Leweke

    Das Berliner KW Institute for Contemporary Art - neuer Leiter, neues Programm
    Gespräch mit Krist Gruithuijsen

    Neugierig und nahbar: Die Hamburger Kultursenatorin Barbara Kisseler ist tot
    Von Axel Schröder

    Barabara Kisseler war die erste Präsidentin des Deutschen Bühnenvereins
    Gespräch mit Rolf Bolwin, Geschäftsführender Direktor d. Deutschen Bühnenverein Bundesverbands der Theater und Orchester

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek