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Mittwoch, 03.09.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Immer hart, immer am richtigen Punkt und nervt nicht
    Von Dildos, Vibratoren und ihrem Gegenstück
    Von Heiner Kiesel
    Produktion:
    DKultur 2014
    Länge: ca. 54‘30
    (Ursendung)
    Wiederholung am 22.09.2014

    Vibratoren sind zum Symbol für selbstbestimmte Sexualität mit sich allein geworden - bei Frauen. Auftakt einer Reihe zu Inszenierungen der Sexualität.

    Früher hießen sie Black Hammer, Real Deal Giant oder Pink Lover, standen in schlecht beleuchteten Sexshops und rochen nach Weichmachern. Heute werden Dildos und Vibratoren als Designobjekte beworben und offen im Kreis von Freundinnen geshoppt. Ein lukratives Geschäft und mehr als gesellschaftsfähig: Vibratoren sind zum Symbol für selbstbestimmte Sexualität mit sich allein geworden - bei Frauen. Männern wird durch die effizienten Geräte die eigene Unzulänglichkeit vor Augen geführt. Die Apparate machen zudem deutlich, wie sehr die Ansichten über weibliche und männliche Selbstbefriedigung in unserer Gesellschaft auseinandergehen.

    Heiner Kiesel, geboren 1966 in München, studierte Sprach- und Literaturwissenschaften, freier Korrespondent für die Deutsche Welle und Autor u.a. für Deutschlandradio Kultur. Zuletzt: "Gestrandet unter Palmen - Obdachlose Deutsche auf Mallorca" (DKultur 2013).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Uwe Golz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: André Hatting

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    On my way home: Stück über Kinder von Arbeitsmigranten am Ballhaus Naunynstraße
    Von André Mumot

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Es reicht! - Schluss mit den falschen Vorschriften" von Werner Bartens
    Rezensiert von Susanne Billig

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Weiterleben mit dem Verlust..." Schreiben über das Sterben der Schwester
    Gespräch mit der Schriftstellerin Charlotte Link

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    u.a.
    Eine kenianische Schriftstellerfamilie: Ngugi Wa Thiong'o und seine Kinder
    Gespräch mit Dina Netz, Literaturkritikerin

    Originalton: Mittwoch
    Von Christoph Peters

    Almudena Grandes: Inés und die Freude, aus dem Spanischen von Roberto de Hollanda, Hanser Verlag, München 2014
    Rezensiert von Katharina Döbler

    Erste Liebe und Zweiter Weltkrieg: Porträt der finnischen Autorin Katja Kettu
    Von Jenni Roth

    Straßenkritik: Operation Taifun
    Von Georg Gruber.

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    u.a.
    Neue Booking-Plattenformen im Netz stellen sich vor!
    Von Laf Überland

    "Berlin Music-Week"
    Von Martin Risel

    11:35 Uhr
    Tonart

    Muddy Roots Festival
    Gespräch mit Michael Groth

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Katja Schlesinger und Frank Meyer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Auf die Schiene - über die Renaissance der Straßenbahn
    Von Philip Artelt und Matthias Kußmann

    Manchmal sind alte Ideen doch die besten: Die kleine fränkische Stadt Erlangen könnte demnächst eine Straßenbahn bekommen. Dabei schnaubte und dampfte hier doch noch vor 50 Jahren eine dampfbetriebene Straßenbahn mitten durch die Stadt. Nach dem Willen der Stadtpolitik könnte die Strecke wieder aufleben. Eine moderne Straßenbahn, nach dem Vorbild des Karlsruher Modells. Dieses kombiniert innerstädtische Straßenbahnen mit Überlandbahnen und verbindet so die Karlsruher Innen­stadt mit Heilbronn, dem Schwarzwald oder auch dem Elsass. Karlsruhe allerdings bewegt gerade ein anderes Straßenbahnthema: Die Linie 5, eine alte ratternden Trambahn aus den 50er Jahren, wird demnächst endgültig ausgemustert. Für manche Karlsruher ist das ein Verlust, sie verbinden mit den Bahnen eigene Lebens- und Stadtgeschichte.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    u.a.
    Frage des Tages Braucht die Welt noch die Bravo?
    Gespräch mit Gabriele Rohmann, Journalistin und Leiterin und Mitgründerin des Archivs der Jugendkulturen, Sozialwissenschaftlerin

    40 Jahre Horror: Texas Chainsaw Massacre - Kult oder Krank?
    Gespräch mit Thomas Klein, Journalist und TV-Produzent & Dieter Kuhlbrodt, Autor und Schauspieler

    "The State-Mafia Pact" - Warum wird Italien die Mafia nicht los?
    Gespräch mit der Autorin Petra Reski

    Musen, Meister und Museen - Komische Bilder von Gerhard Glück in Kassel
    Von Rudolph Schmitz

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    u.a. Musikreise nach Russland
    Von Brigitte Jünger
    Moderation: Tim Wiese

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow und Vladimir Balzer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Unter Druck - Pressefreiheit in Ungarn
    Von Srdjan Govedarica

    Kein Interesse für Opfer - 5 Jahre nach Roma-Mordserie in Ungarn
    Von Keno Verseck

    Moderation: Andre Zantow

    Kein Interesse für Opfer - 5 Jahre nach Roma-Mordserie in Ungarn
    Ende August 2009 wurden in Ungarn mehrere Rechtsterroristen gefasst, die sechs willkürlich ausgewählte Roma erschossen und 55 Menschen verletzten, ebenfalls fast alle Roma. Es gab schwere Ermittlungspannen von Geheimdiensten, Polizei und Behörden. Der Staat gestand eine Mitschuld ein, gewährt den Überlebenden aber bis heute keine angemessenen Entschädigungen. Einige leben in bitterster Armut.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    u.a.
    Der Genter Altar, Teil 1: Kunstgeschichtliche Bedeutung
    Der Genter Altar, Teil 2: Besitz und Besitzansprüche
    Von Eva Hepper

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Weil Liebe nicht exklusiv ist
    Polyamorie als Liebes- und Gemeinschaftskonzept
    Von Christine Watty
    (Wdh. v. 22.06.2011)

    Beziehung ist nicht gleich Beziehung. Da ist die Partnerschaft als verbindliche Gemeinschaft oder die Beziehung als Liebesbeziehung, als emotionale Gemeinschaft. In herkömmlichen, vor allem westlichen Gesellschaften gehört das getrennt. Die Anhänger des Lebens- und Liebeskonzeptes der Polyamorie hingegen sagen: Beides geht auch auf Dauer zusammen. Muss man sich trennen, wenn eine Ehe nicht mehr funktioniert? Kann man nicht die grundsätzliche Liebe bewahren und neue Partner dazu bitten? Nach dem Konzept der Polyamorie kann in puncto finanzieller und emotionaler Absicherung die größere Gemeinschaft mehr leisten, als das monoamore Zweierteam. Die Idee der Polyamorie wirft viele Fragen auf. Kann sie als Konzept für Lebens- und Liebesgemeinschaften funktionieren? Ist sie gar wegweisend? Oder nur eine Idee für eine Boheme mit Zeit und Geld?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Sophienkirche Berlin
    Aufzeichnung vom 23.07.2014

    Girolamo Frescobaldi
    Toccata prima g-Moll

    Michael Pelzel
    trois etudes-bagatelles

    Olivier Messiaen
    "Prière après la communion" (aus: Livre du Saint Sacrement)

    Johann Sebastian Bach
    Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542

    Louis Vierne
    "Naiades" Fantasiestück für Orgel op. 55 Nr. 4

    Max Reger
    Symphonische Fantasie und Fuge op. 57

    Michael Pelzel, Orgel

  • 21:33 Uhr

    Hörspiel

    Der hinkende Hund
    Von Renate Görgen
    Regie: Alexander Schuhmacher
    Mit: Christian Redl, Rafael Stachowiak, Marion Breckwoldt, Marlena Keil u.a.
    Ton: Peter Kretschmann
    Produktion: NDR 2013
    Länge: 46’46

    Burn out. Der Maler Linde flüchtet sich nach Südfrankreich. Doch die Ruhe, die er dort sucht, hält nicht vor. Linde verliert zunehmend die Selbstkontrolle.

    Anschließend:
    "Panik" von Raymond Queneau, aus: "Vom Nutzen und Nachteil der Beruhigungsmittel", gelesen von Götz Schulte (9'01)

    Der einst angesagte Maler P.P. Linde hat sich, um seine künstlerische Schaffenskrise zu bewältigen, in einen kleinen Ort nach Südfrankreich geflüchtet. Doch die Ruhe, die er dort gesucht hat, hält nicht lange vor. Sein Berliner Galerist meldet sich und bedrängt ihn. Er erwartet neue Werke und droht indirekt, Lindes Freundin Antonia, einer Kunststudentin, den Vorzug zu geben. Linde verliert zunehmend die Selbstkontrolle, Vergangenes schiebt sich in sein halluzinierendes Bewusstsein. Er stürzt immer mehr ab, fühlt sich verfolgt und bedroht. Ein anonym zugesandtes Foto einer Handykamera gibt Linde den Rest. Ähnelt er darauf nicht jenem hinkenden Hund vor seinem Bistro, der mit Fußtritten verjagt wird?

    Renate Görgen, geboren 1952 in Trier, lebt als Autorin in Dannenberg bei Hamburg. Sie schreibt seit 1990 Texte für Film, Fernsehen und Rundfunk.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Elena Gorgis

    u.a.
    "Die Antilope", Oper von Joannes Maria Staud und Durs Grünbein in Luzern (UA)
    Gespräch mit Jörn-Florian Fuchs

    Musen, Meister und Museen - Komische Bilder von Gerhard Glück in Kassel
    Von Rudolph Schmitz

    Filme der Woche: "Mr. May und das Flüstern... " und "Mit ganzer Kraft"
    Vorgestellt von Hans-Ulrich Pönack

    Kriegstraumata - wie danach leben? Diskussion im Museum Europäische Kulturen
    Von Kemal Hür

    Kulturpresseschau
    Von Gregor Sander