Programm

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Sonntag, 12.01.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Eskalation programmiert - Droht ein neuer Krieg im Golf?
    Darüber diskutieren:
    - Prof. Dr. Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin
    - Bernd Erbel, Botschafter a.D. im Irak
    - und im Iran Jan Techau, Leiter des Europaprogramms des German Marshall Fund
    Moderation: Annette Riedel
    (Wdh. vom 10.01.2020 / "Wortwechsel")

    Seit einer Woche halten die USA und der Iran die Welt in Atem. Ist die gezielte Tötung des iranischen Generals Soleimani die befürchtete Lunte im Dauerkonflikt beider Staaten? Wie kann die Spirale von Gewalt und Vergeltung durchbrochen werden?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Christoph Reimann

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Utopie oder Chance?
    100 Jahre Völkerbund
    Barbara Zillmann, Kleinmachnow
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzählung
    Die kleine Familie Lütt-Kowski
    Von Herbert Beckmann
    Gelesen von Friedhelm Ptok
    Ab 6 Jahre
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2004
    Moderation: Patricia Pantel

    Eminos Eltern sind so vergesslich, dass sie sogar den Geburtstag ihres Sohnes vergessen. Doch der weiß sich zu helfen.

    Emino ist neun Jahre alt und doppelt so groß wie seine Eltern. Herr und Frau Lütt-Kowski sind stolz auf ihren Sohn und haben ihn sehr lieb. Sie leben vergnügt miteinander, nur leider sind die kleinen Eltern sehr vergesslich, selbst den Geburtstag ihres Kindes vergessen sie jedes Jahr. Emino deckt sich sicherheitshalber immer selbst den Geburtstagstisch.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Radio Tobi
    Von Peter Jacobi
    Ab 8 Jahre
    Regie: Judith Lorentz
    Komposition: Lutz Glandien
    Mit: Leo Burkhardt, Tonio Arango, Cathlen Gawlich, Marc Konstantin, Meriam Abbas, Silja Rempel, Leo Pätzel, Nele Rosetz, Johanna Fritsch, Jonas Kohfeld, Wyn Engeholm
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
    Moderation: Patricia Pantel

    Tobi hat ein Radio im Kopf und kann es nicht abstellen.

    Tobi ist neun Jahre alt und seit er denken kann, hat er ein Radio im Kopf: Radio Tobi. Solange die Moderatoren in seinem Radio ihn gut finden, hört er gern zu. Auch manchmal in langweiligen Unterrichtsstunden. Eines Tages aber wird er von einer Mitschülerin überrumpelt, sie nimmt ihm sein Handy ab und filmt seine Niederlage. Nun macht das Radio ihn fertig und er kann es nicht abstellen. Egal, was er macht, Radio Tobi macht ihn lächerlich. Er gehört nicht mehr zur Oberliga, zu Sven und Nils, den coolen Jungs in der Klasse. Tobi versucht alles, um das Radio in seinem Kopf endlich abzustellen.

    Peter Jacobi, geboren 1951 in Thüringen, studierte Philosophie und Anglistik, lebt in München, schreibt Hörspiele für Kinder und Erwachsene. Für 'Radio Tobi' erhielt er den 'Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe 2009'.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel

    Kuriose Feiertage
    08 00 22 54 22 54

    www: 72 Stunden
    Von Christian Neugebauer

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    Moderation: Utz Dräger

    Utz' Lieblingsgast: Su Holder

    Frag Martin:
    Dürfen Großeltern die Enkelkinder miterziehen?
    Gespräch mit Martin Keß

    Lange Geschichte - Der Hochstapler
    Gespräch mit Christian Erll

    Visionäre
    Herr Postberg findet Wasser auf Saturnmond
    Von Matthias Finger

    Erste Hilfe Freundeskreis: Kauf eines Campers
    Von Moritz Metz

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • Wem gehört der Dino?   
    Von Eberhard Schade 

    Der Superstar des Berliner Naturkundemuseums ist der Brachiosaurus brancai, ein 13 Meter hohes Dinosaurierskelett. Gefunden wurde es vor mehr als 100 Jahren im heutigen Tansania im Rahmen einer deutschen Expedition. Doch jetzt will Audax Mabulla, der Direktor des Nationalmuseums von Tansania, den Dinosaurier zurück. Was nun, Dino? Nach Deutschland oder nach Tansania, wo er gefunden und ausgegraben wurde? Deutschlandfunk Kultur begleitet inmitten der Debatte um die Rückgabe von Kulturgütern aus der Kolonialzeit zwei junge tansanische Trainees im Museum für Naturkunde. Gelingt ein Austausch auf Augenhöhe? Mischen sich die jungen tansanischen Wissenschaftler in die aktuelle Debatte ein? Sind Knochen überhaupt ein Kulturgut?

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Was heißt Haltung zeigen?
    Gespräch mit Anja Reschke, NDR

    Philosophische Flaschenpost
    Marx und der Gang der Geschichte

    Mosse-Lecture
    Die Bedeutung von "Klasse" in Zeiten der Ungleichheit
    Von Philipp Schnee

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ein Werk übermenschlicher Kraft"
    Die "Asrael"-Sinfonie von Josef Suk
    Moderation: Johannes Jansen

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Die Medigun
    Die Massagepistole für verhärtete Muskeln
    Von Elmar Krämer

    Karate gegen Parkinson
    Positiver Effekt für die Motorik?
    Von Anja Röbekamp

    Fußballstadien im Wohngebiet
    Was es in Oldenburg gab, gibt es noch in Osnabrück
    Von Heinz Schindler

    Fußballstadien im Wohngebiet
    Zu Besuch unweit der Anfield Road in Liverpool
    Von Hendrik Buchheister

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Kurven kratzen
    Die Geschichte der Skier
    Von Matthias Baxman
    (Wdh. v. 04.02.2018)

    Zuerst banden sich die Menschen Flechtwerk aus Rinde unter die Füße, um durch den Schnee zu stapfen. Doch das genügte bald nicht mehr. Mit ovalen Holzplatten an den Schuhen versuchten waghalsige Gebirgsbewohner zu gleiten. Die ältesten Skifunde sind über 4000 Jahre alt. Sie maßen etwa 1,50 Meter. Kanadische Goldgräber liefen im 19. Jahrhundert mit vier Meter langen Skiern um die Wette. Die langen Gleiter waren aber unpraktisch für Abfahrtslauf und Slalom. So wurden die Bretter nach und nach wieder kürzer. Heute nähert man sich wieder ihrer ursprünglichen Länge an. Mit Brettern allerdings haben die Hightech-Skier nichts mehr gemein, obwohl sich ihr Name noch immer vom norwegischen Wort für Scheit ableitet.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Die Zeugen
    Nach dem Theaterstück „Les Témoins“
    Von Philippe Blasband
    Übersetzung: Andra Joeckle
    Regie: Marguerite Gateau
    Mit: Christian Redl, Verena von Behr, Carola Regnier, Samuel Fintzi, Steffen Scheumann, Tony de Maeyer, Lars Rudolph, Klaus Manchen, Marie Lou Sellem, Falk Rockstroh, Irina Salkow, Maria Hartmann, Uwe Müller, Astrid Meyerfeldt, Barbara Philipp, Thomas Neumann, Roman Knižka, Hanna Matejka und Lili Zahavi
    Komposition: Christian Zanési
    Ton: Jean Szymczak und Thorsten Weigelt
    Produktion: Deutschlandradio Kultur / SR 2008
    Länge: 77'38

    Ein Richter wird in eine Gemeinde gerufen, um eine lächerliche Zaunangelegenheit zu klären. Der Streitfall wird mit jedem Zeugen kurioser. Am Ende geht es um Morde an Mädchen im Wald.

    Zustände in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der Richter zugleich Ermittler sind. Einer soll eine lächerliche Zaunangelegenheit in einem Dorf im Wald klären. Aber hinter dem Streitfall zeigen sich sonderbare Geheimnisse und Gespenster. „Könnte ich mal das Grundstück sehen, das Streitgegenstand ist?“ Für den Richter, der Licht ins Dunkel bringen muss, gibt es prinzipiell nur eine Realität, aber auch er verliert mit der Zeit die Form. Liegt das am halluzinogenen Blaubier? Am Ende geht es um Pilze und Morde an Mädchen im Wald.

    Philippe Blasband, geboren 1964 in Teheran, polyglotter Autor und Regisseur, lebt in Brüssel. Schreibt Prosa, Theaterstücke und Drehbücher u.a. zu den Filmen „Irina Palm“ (2007) und „Die Sprache des Herzens“ (2014). Hörspiel in Deutschland: „Eine pornografische Beziehung“ (WDR 2014).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Osnabrücker Friedensgespräche - musica pro pace
    Kleine Kirche, Osnabrück
    Aufzeichnung vom 03.11.2019

    "Dieser Krieg ist nicht unser Krieg" - Friedensrufe der Dreißiger Jahre

    Ralph Vaughan Williams
    "Valiant-for-Truth" für gemischten Chor a cappella

    Darius Milhaud
    "Cantate de la Paix" für achtstimmigen gemischten Chor op. 166

    Randall Thompson
    "The Peaceable Kingdom"

    Hanns Eisler
    "Gegen den Krieg", Thema und 24 Variationen für gemischten Chor a cappella op. 55

    Samuel Barber
    Agnus Dei für gemischten Chor a cappella op. 11

    Niedersächsisches Vokalensemble
    Leitung: Joachim Siegel
    Moderation: Stefan Hanheide

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Feuer-Werke
    Über Brandherde und Flammenmeere in der Literaturgeschichte
    Von Jörg Magenau
    (Wdh. v. 07.07.2013)

    Nicht nur Brandrodungen zeigen: Feuer zerstört und ist schöpferisch.

    Die Geschichte der menschlichen Zivilisation beginnt mit der Zähmung des Feuers, einem der vier kosmologischen Elemente neben Erde, Luft und Wasser. Im Mythos ist es Prometheus, der den Menschen das Feuer bringt. Und aus der Asche erhebt sich immer wieder wie neu geboren der Vogel Phönix. Herdfeuer steht für Sesshaftigkeit und Heimat, und doch droht mit der Flamme stets die Auslöschung menschlicher Ansiedlungen. In Brandrodungen zeigt sich die ambivalente Natur des Feuers sehr deutlich: Die Zerstörung der vorhandenen Natur macht den Boden urbar. Von den Scheiterhaufen des Mittelalters führt eine Linie der Intoleranz zu den Bücherverbrennungen der Nazis und den Verbrennungsöfen in Auschwitz. In der Literatur kann der Ruf „Feuer!” eine Katastrophenmeldung oder ein militärisches Kommando der Exekution sein. Womöglich handelt es sich aber auch nur um die wütende Klage eines Rauchers, der seine Zigarette nicht entzünden kann. Das Zeitalter der Industrialisierung mit Stahl und Dampfmaschinen hätte es ohne Feuer nicht gegeben, aber auch nicht die Weltkriege des 20. Jahrhunderts, die den Feuersturm von der Front zurückbrachten in die Städte. Jörg Magenau begibt sich auf einen Streifzug durch die Feuerstellen der Literatur von Grimmelshausen bis zu Hans Erich Nossacks ‚Untergang‘, von Schillers Glocke bis zu Wolfgang Hilbigs ‚Arbeit an den Öfen‘.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Reicht die Kraft für den Umbruch?
    Was der Autor und Schriftsteller Navid Kermani sich für den Iran wünscht

    Feministisch
    Pinar Karabulut inszeniert Wildes "Bunbury" in Karlsruhe
    Gespräch mit Marie-Dominique Wetzel

    Erstmals Musical
    Nicolas Stemann inszeniert "Aufstand von oben“ im Schauspielhaus Zürich
    Gespräch mit Michael Laages

    Back to the roots
    Der Hofbauer-Kongress 2020 wieder auf filmischer Entdeckungsreise
    Gespräch mit Matthias Dell

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel