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Samstag, 23.01.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Der Salzburger Lump
    Eine Lange Nacht über Wolfgang Amadeus Mozart
    Von Nora Bauer
    Regie: die Autorin
    (Wdh. v. 21./22.01.2006)

    Mozart, in ganz Europa gefeiert als Wunderkind, wurde als 35-Jähriger in einem Armengrab ohne Grabstein verscharrt. Er ist als authentische Person unter der Fülle von Informationen, Interpretationen und Mythen kaum noch auffindbar. Seine Werke, der Inbegriff des Schönen, des Vollkommenen, des Harmonischen, sind die meistgespielte, meistgeliebte Musik der Welt. Haben wir Platz für die Vorstellung, dass Mozart zu seinen Lebzeiten ein musikalischer Außenseiter war, ein 'Neutöner', der mit den gesellschaftspolitisch brisanten Sujets seiner Opern schon bald sein adliges, unmusikalisches Publikum überforderte? Dass seine Musik seiner Zeit weit voraus war, voller Brüche und Disharmonien, dass er die musikalische Tradition zwar sich aneignete - diese aber zugleich weit übertraf? Dass Salieri ihn nicht vergiftet, sondern viel eher als herausragenden Kollegen erkannt und geschätzt hat? Dass er gar nicht immer arm gewesen ist? Leicht fiel ihm das Komponieren nicht, oft fühlte er das Scheitern. Er musste hart arbeiten und ringen um seine Töne. Die wichtigste Quelle, aus der sich das Authentische vielleicht noch herauslesen lässt, sind Mozarts Briefe, die er an seinen Vater, seine Schwester, seine erste Liebe - seine Base - , seine Frau Constanze, seinen Logenbruder Puchberg, geschrieben hat. Und natürlich die Briefe an ihn, und die Berichte der Zeitgenossen - wie Josef Haydn, Lorenzo da Ponte: sie sind die Grundlage unserer 'Langen Nacht' über Wolfgang Amadeus Mozart.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Andreas Müller

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zwei Faden Wasser
    Das abenteuerliche Leben des Mississippi-Lotsen Mark Twain
    RIAS 1964
    Vorgestellt von Michael Groth

    'Zwei Faden Wasser' nannte der RIAS-Jugendfunk ein 1964 produziertes 'Hörbild' über den amerikanischen Schriftsteller Mark Twain. Gezeichnet wird ein opulentes Bild des 1835 geborenen und 1910 verstorbenen Twain: von der Jugend in Hannibal, Missouri, über die Zeit als Lotse auf dem großen Fluss bis zu ersten journalistischen Gehversuchen, die bald in eine internationale literarische Karriere münden sollten. Die beiden - hier zusammengefassten - Teile der Sendung wurden am 05.06. beziehungsweise 03.07.1964 ausgestrahlt.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Elke Drewes-Schulz
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Rabatt bei den Menschenrechten? Reaktionen in der Türkei auf Berliner Konsultationen
    Prof. Dr. Hüseyin Bagci

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Wir sehen uns am Ende der Welt" von Miek Zwamborn
    Peter Urban-Halle

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Moderation: Klaus Pokatzky

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch

    Thomas McCarthy "Rassismus, Imperialismus und die Idee menschlicher Entwicklung"

    Rezension: Ta-Nehisi Coates "Zwischen mir und der Welt"

    Marc Engelhardt (Hg.) Unabhängigkeit! Separatisten verändern die Welt

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Thorsten Jabs

  • Der Wochenrückblick

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

    Gegen die Angst: Wie Theater die politischen Herausforderungen spiegeln müssen
    Gespräch mit Barbara Mundel, Intendatin Theater Freiburg

    Theaternachwuchs: In Senftenberg treffen sich die Theater-Jugendklubs
    Von Vanja Budde

    Huaju: "Neue Stücke aus China" - ein Buch schildert 30 Jahre Theatergeschichte
    Von Michael Laages

    Die geniale Stelle: Marianne Sägebrecht über Mozarts "Zauberflöte"

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Live vom Max-Ophüls-Preis-Festival in Saarbrücken
    Moderation: Patrick Wellinski

    Blick zurück, nach vorne - Wie steht es um den jungen deutschen Film?

    Von Oma produziert und der Festival-Hit: "Luca tanzt leise"

    Opa erzählt vom Krieg: Dokumentarfilmer nehmen Großvatergeneration ins Visier

    German Indie in New York: "Her Composition"

    Visuelle Konformität: Warum alle Filme gleich aussehen

    Vorgespult: Dope, Ein Atem, The Hateful 8

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderation: Katja Bigalke

    Urbanes

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Thorsten Jabs

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Polen unter neuer Leitung - Vom Musterschüler zum Problemfall?
    Basil Kerski, Polnisch-deutscher Museumsdirektor und Publizist, stellt sich den Fragen von Patrick Garber

    Mit atemberaubender Geschwindigkeit krempelt Polens neue Regierung von der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit(PiS) das Land in ihrem Sinne um: Die Möglichkeiten des polnischen Verfassungsgerichts werden eingeschränkt, der staatliche Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Medien verstärkt, Spitzenposten in der Verwaltung mit Parteigängern besetzt. Dagegen regt sich Widerstand: Demonstrationen von Regierungsgegnern bringen landesweit Zehntausende auf die Straße. Und die Europäische Kommission hat ein Verfahren zur Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit beim EU-Mitglied Polen eingeleitet.

    Sind Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bei unserem Nachbarn tatsächlich gefährdet? Was will Polens starker Mann, PiS-Chef Jarosław Kaczyñski - einen autoritären Staat nach dem Vorbild Ungarns? Oder übertreibt Europaparlaments-Präsident Schulz mit seiner Warnung vor einer „Putinisierung“ Polens? Wird Polen wieder zum Störenfried in Europa, wie während der Kaczyñski-Regierung von 2005-2007? Und was bedeutet das alles für das deutsch-polnische Verhältnis?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Der Teufel hat Ärger
    Die wundersame Wandlung des liberianischen Warlords Joshua Milton Blahyi
    Von: Jörn Klare
    Regie: Thomas Wolfertz
    Mit: Jens Harzer, Michael Weber
    Ton: Sven Kohlwage
    Produktion: NDR/WDR 2015
    Länge: 53’08

    Joshua Blahyi kämpfte als Warlord in Liberia mit unvorstellbarer Brutalität. Heute will er sich gewandelt haben.

    Am Rand von Monrovia, der liberianischen Hauptstadt, sitzt Joshua Milton Blahyi auf der Terrasse seines Hauses, neben ihm liest sein kleiner Sohn laut in der Bibel. Später wird Blahyi in einer Kirche predigen. Viele kennen ihn hier noch aus seinem anderen Leben. Als Gegner von Charles Taylor hat er in einem barbarischen Bürgerkrieg gekämpft. Blahyi war ein Warlord, Herr über bis zu 7000 Krieger, die meisten davon Kindersoldaten. Er war ein Priester der schwarzen Magie, der vor seinen Kämpfen regelmäßig Kinder opferte, um deren Herz zu verspeisen. Sein Kampfname lautete 'Butt-Naked', weil er nackt in die Gefechte stürmte.

    Jörn Klare, 1965 geboren, lebt als Autor in Berlin. 2008 und 2012 erhielt er den Robert-Geisendörfer-Preis. Zuletzt: 'Die Kinder des Přemysl Pitter' (Deutschlandradio Kultur 2015).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik
    Funkhaus Nalepastraße, Berlin
    Aufzeichnung vom 22.01.2015

    Wolfgang Rihm
    "Geste zu Vedova" für Streichquartett (2015)
    Deutsche Erstaufführung

    Roberto Rusconi
    "De Arte Respirandi" Streichquartett Nr. 3 (2011)

    Konstantia Gourzi
    "Anájikon, the Angel in the Blue Garden" op. 61 für Streichquartett (2015)

    Peter Ruzicka
    Streichquartett Nr. 3 "…über ein Verschwinden" (1992)

    Minguet Quartett:
    Ulrich Isfort, Violine
    Annette Reisinger, Violine
    Aroa Sorin, Viola
    Matthias Diener, Violoncello

    20.00 Uhr
    Live aus dem Radialsystem V, Berlin

    Agata Zubel
    "Shades of Ice" für Klarinette, Violoncello und Elektronik (2011)

    Cezary Duchnowski
    "Parallels" für Ensemble (2014)

    Cezary Duchnowski
    "1 5 1, 2 4 2, 3 3 3" für Violine, Violoncello und Elektronik (2011)

    Cezary Duchnowski
    "Drone Music" für Instrumente und Elektronik (2014)

    Agata Zubel
    "Not I" für Stimme und Ensemble (2012)

    Agata Zubel, Stimme
    Cezary Duchnowski, Elektronik
    Ensemble KNM
    Leitung: Lin Liao

    22.30 Uhr
    Live aus dem Radialsystem V, Berlin

    David Brynjar Franzson
    "The Cartography of Time" (2015)
    für gestrichenes Solo-Becken und Live-Elektronik (Uraufführung)

    Matthias Engler, Schlagzeug

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Max-Ophüls-Preise in Saarbrücken: Eine Bilanz

    Migrations-Urgeschichte: Luk Perceval inszeniert "Früchte des Zorns" in Hamburg

    Großes Kaliber: Magdeburg wagt sich an Korngolds "Die tote Stadt"

    Der "Block Beuys" Veranstaltungen zum 30. Todestag Joseph Beuys