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Mittwoch, 06.01.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    P = Phi von A B Gamma
    Ein Schuldenwiderstandsoratorium
    Von Barbara Eisenmann und Frieder Butzmann
    Realisation: die Autoren
    Mit: Judith Engel, Sven Ake-Johanson, Britta Flechsenhar, Ute Kannenberg, Lennard Körber, Angelo Marinis, Daniel Mattar, David Moss, Lars Rudolph
    Produktion: SWR/Deutschlandradio Kultur/NDR 2015
    Länge: 52'42
    (Ursendung)

    Der Schuldenkapitalismus verlangt nach einer radiofonen Antwort: dem Schuldenwiderstandsoratorium.

    Von einem neuen Zeitalter wollen wir erzählen: von Schulden und Widerstand. Sie werden die Stimme der Schuldner hören. Amerikanische Hypothekendarlehensnehmer, griechische Billiglöhner, zwangsgeräumte Spanierinnen, arbeitende Arme. Die Finanzmärkte brauchen sie. Sie werden die Stimme der Großgläubiger hören, die mit Krediten, Hypothekendarlehen, Kreditversicherungen. Sie werden die Stimme der Politiker hören. Sie haben die Bedingungen für den neuen Schuldenkapitalismus geschaffen.

    Barbara Eisenmann arbeitet als Radioautorin und Regisseurin in Berlin. Zuletzt: 'Das Menopausending' (Deutschlandradio Kultur 2014).

    Frieder Butzmann lebt in Berlin, produziert Hörspiele, Feature, Filmmusiken. Zuletzt: 'Burtt’s Family Combo' (Deutschlandradio Kultur 2012).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Uwe Wohlmacher

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastor Diederich Lüken
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Sachbuch von Rainer Wieland 'Das Buch des Reisens', Propyläen Verlag, Berlin 2015
    Rezensiert von Günther Wessel

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Kann jeder zum Mörder werden?
    Susanne Führer im Gespräch mit Nahlah Saimeh, Ärztliche Direktorin LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Schul-Krimi:
    Pädagogen-Prosa von Frau Freitag und Fräulein Krise
    Gespräch mit den Autorinnen

    "Kojoten" von Sam Hawken
    Rezensiert von Gerrit Bartels

    Straßenkritik
    "Forbidden" von Tabitha Suzuma

    Umbruch in Polen - was denken die Schriftsteller?
    Gespräch mit dem Übersetzer Dr. Olaf Kühl

    Hörbuch
    'Stimmen Bayerns - der Irrsinn'
    u.a. mit Karl Valentin, Dreiviertelblut, Erwin Rehling,...
    Trikont Verlag 2015
    Rezensiert von Georg Gruber

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Jeff Jampol: Der erste Manager für tote Musiker
    Von Marcel Anders

    11:35 Uhr
    Tonart

    Värttinä erkunden traditionelle Musik des finnisch-russischen Grenzgebiets
    Gespräch mit Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Planen im Chaos - Schwerin und seine Flüchtlinge

    Wie kommt Schwerin klar mit seinen Flüchtlingen und Migranten?
    Von Silke Hasselmann

    Das Flüchtlingsprojekt Multaka an Berliner Museen
    Von Dieter Nürnberger

    Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Wie meistert eine wunderschön gelegene und hergerichtete, aber schwer verschuldete Kommune wie Schwerin die beständige Zuweisung immer neuer Flüchtlinge? Wie gut oder schlecht läuft es mit der Unterbringung und Integration von Asylbewerbern, unbegleiteten Minderjährigen, aber auch jenen mit Bleibestatus, die ihren Wohnsitz frei wählen können und in überraschenden Größenordnungen nach Schwerin wollen? Die Integration von ca. 5.000 Russlanddeutschen und russischen Juden in den 90er-Jahren ist nicht zufriedenstellend, sagt die linke Oberbürgermeisterin. Wie stark treffen Willkommensidealismus und Realismus aufeinander? Was sagen die Bürger, was die Ankommenden?

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    Der Mann, der die Oper sprengen wollte - Zum Tod von Pierre Boulez

    Kunstschnee im Kunstareal
    Philipp Messner lässt es in München schneien
    Gespräch mit dem Künstler

    Von Beirut nach Berlin. Tagebuch einer Flucht (3/5)
    Zagreb. Flucht als Musiktour
    Von Tabea Grzeszyk

    Der etwas andere Kulturberuf: Fake-Internet-Designer
    Von Hendrik Efert

    Vorgespult

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    u.a. Klangohr CD-Test
    Von Rüdiger Bischoff
    Moderation: Patricia Pantel

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Zum Tod des Komponisten Pierre Boulez
    Gespräch mit Olaf Wilhelmer

    Jeff Jampol: Der erste Manager für tote Musiker
    Von Marcel Anders

    1966: Das Jahr in dem die Popmusik explodierte
    Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler John Savage

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Freibad im Winter - Die heißen Quellen von Viterbo
    Von Tilman Kleinjung

    Die A3 - Eine Autobahn als Sinnbild für Italiens Misere
    Von Jan-Christoph Kitzler

    Moderation: Isabella Kolar

    Die A3 - Eine Autobahn als Sinnbild für Italiens Misere
    Für viele Italiener ist sie ein Running Gag: Die A 3 zwischen Salerno und Reggio Calabria, die Autobahn, die schon seit Jahrzehnten nicht fertig wird, bei der es immer wieder Verstrickungen der Mafia und Korruptionsskandale gibt. Planung und Kosten sind völlig aus dem Ruder gelaufen. Für alle, die mit dem Auto in den Süden Italiens wollen, ist diese Autobahn ein großes Ärgernis. Und zugleich ist sie Sinnbild für das Versagen von Politik und Verwaltung, für eine Region im Würgegriff der Mafia.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Nationalismus und die Erfindung der Nation

    "Imagined Community" und "Invented traditions"
    Von Stephanie Rohde

    Historisch - Die Erfindung der tschechischen Nation
    Von Johanna Herzing

    Nationbuilding und Geschichte - Polen und die Identitätskonstruktion
    Von Martin Sander

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Ein Kreuz macht Karriere
    Kleine Kulturgeschichte des Hashtag
    Von Christian Möller

    Als sich am 7. Januar 2015 die Nachricht von den Terroranschlägen auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" verbreitete, zeigten weltweit Millionen von Menschen ihre Anteilnahme. Sie taten es vor allem in sozialen Medien wie dem Kurznachrichtendienst Twitter. Und sie verwendeten dafür den Hashtag #jesuischarlie. Hashtags, erkennbar an der kleinen Raute, sind so etwas wie Schlagworte oder Suchbegriffe im Social Web, mit denen man Relevantes aus dem Strom der Kurzmitteilungen herausfischt. Aber sie sind inzwischen auch mehr. Nicht selten werden sie zu Slogans. Hashtags wie #aufschrei, #notjustsad oder eben #jesuischarlie dienen dazu, Öffentlicheit für ein soziales oder politisches Anliegen herzustellen. Die Raute existiert als Zeichen schon seit der römischen Antike. Wie kommt es, dass sie im Social Web Karriere machte und inzwischen auch darüber hinaus, in Zeitschriften, auf Werbeplakaten und T-Shirts für digitale Modernität steht?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    "Mit einzigartig beseeltem Bratschenton"
    Erinnerungen an Friedemann Weigle
    Christine Anderson im Gespräch mit Gernot Süßmuth, Sonia Simmenauer und Eckart Runge

    Astor Piazzolla
    Concierto para Quinteto

    Joseph Haydn
    Finale. Presto
    aus: Streichquartett G-Dur op. 1 Nr. 4

    Ludwig van Beethoven
    Molto Adagio
    aus: Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2

    Maurice Ravel
    Très lent
    aus: Streichquartett F-Dur

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Molto allegro vivace
    aus: Streichquartett D-Dur, op. 44 Nr. 1

    Johannes Brahms
    Agitato. Allegretto non troppo
    aus: Streichquartett Nr. 3 B-Dur op. 67

    Petersen Quartett
    Artemis Quartett
    Jacques Ammon, Klavier

    Als der Bratscher Friedemann Weigle im Sommer 2015 überraschend starb, arbeitete er gemeinsam mit den Kollegen vom Artemis Quartett gerade an den Aufnahmen für eine neue CD. "Der Musikwelt ging im Sommer 2015 ein wunderbarer und inspirierender Mensch, Musiker und Pädagoge verloren. Seit 30 Jahren war Friedemann Weigle eine der wichtigsten Figuren der internationalen Streichquartettwelt und ein leidenschaftlicher, unermüdlicher Mentor. Er war Gründungsmitglied und 28 Jahre lang Bratschist des Petersen Quartetts. Seit 2007 prägte Friedemann Weigle den unverkennbaren Grundton und Beat des Artemis Quartetts mit." So schrieb Sonia Simmenauer für das Artemis Quartett in ihrem Nachruf. Mit Eigenproduktionen und Erinnerungen von Musikerfreunden erinnern wir an den leidenschaftlichen Kammermusiker und Hochschullehrer.

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Verlorene Illusionen (1/6)
    Von Honoré de Balzac
    Übersetzung: Mira Koffka
    Bearbeitung: Palma
    Regie: Fritz Schröder-Jahn
    Mit: Peter Weis, Maria Körber, Dagmar Altrichter, Horst Tappert, Ursula Langrock u.a.
    Ton: Werner Krumm
    Produktion: HR/WDR 1971
    Länge: 44’08
    (Teil 2 am 13.01.2016)

    Lucien Chardon, ein armer Dichter aus Angoulême: jung, schön, begabt und halb von Adel.

    Anschließend:
    Silhouette mit Schirm - Pariser Läden für „frivolités“
    Von Francine Singer
    Mit Maren Kroymann
    Regie: Stefanie Hoster

    Verlorene Illusionen
    Der junge, schöne, begabte Dichter Lucien Chardon wächst in der französischen Provinzstadt Angoulême auf. Er stammt aus einfachen Verhältnissen, seine Mutter ist Hebamme, sein Vater war Apotheker. Allerdings ist die Mutter eine geborene Marquise de Rubempré. Ihre Heirat mit einem bürgerlichen Mann rettete sie vor dem Schafott. Baron du Châtelet, 'von nur napoleonischem Adel', führt Lucien ins Haus der ersten Dame ein: bei Madame Naïs de Bargeton. Doch als sich zwischen ihr und Lucien eine tiefe Zuneigung entwickelt, beginnt Châtelet ein Komplott gegen Lucien zu schmieden.

    Honoré de Balzac (1799-1850) bedeutender französischer Schriftsteller. Er arbeitete exzessiv, vor allem an seinem zyklischen Hauptwerk 'La Comédie humaine', bis zu 17 Stunden am Tag, symbolisch in einer Mönchskutte, trank dabei bis zu 50 Tassen Kaffee.

    Silhouette mit Schirm
    Früher gab es sie an jeder Ecke: kleine Geschäfte, in denen man Sonnenschirme, Spazierstöcke, Regenschirme und Gehstöcke kaufen konnte Reparatur bei Bedarf garantiert! Ursprünglich beschafften sich die Damen hier Besätze und Schleifchen für ihre Kleider: Aus alt mach neu. Francine Singer hat einen der wenigen Läden dieser Art in Paris besucht. Geführt in der vierten Generation, seit 1897.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Der andere Kulturberuf: Der Kunsttransporteur
    Von Matthias Dell