Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Sonntag, 03.01.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Angst und Champagner
    Die Verleihung des Kleist-Preises an die Lyrikerin Monika Rinck
    Aufzeichnung vom 22.11.2015 aus dem Berliner Ensemble

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jörg Adamczak

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Böttcher

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Sikh Gemeinde

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ein Stern bleibt stehen. Legende oder Wirklichkeit
    Von Andreas Brauns
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Rita, Ruth und der Fluch der Karibikhunde
    Von Martin Klein
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
    Moderation: Ulrike Jährling

    Rita, das Schaf, und Ruth, das Meerschwein, laufen davon. Sie möchten Piraten werden.

    Das Schaf Rita möchte ein Raubschaf werden und als Piratin nach Australien segeln. Nicht weit von Rita lebt mit ähnlichen Träumen das Meerschwein Ruth. Zufällig treffen sich die beiden und starten sofort ihr Piratenleben. Ritas kräftige Klauen und Ruths unglaubliche Raubtierstimme helfen dabei sehr. Aber für ein kleines Schaf und ein ungekämmtes Meerschweinchen ist das wilde Meer eine große Herausforderung.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Magdeburg hieß früher Madagaskar
    Von Zoran Drvenkar
    Ab 6 Jahren
    Regie: Klaus-Michael Klingsporn
    Komposition: Wolfgang van Ackeren
    Mit: Leo Knizka, Vincent Kruschwitz, Annette Strassner, Fritz Hammer, Adam Nümm, Carl-Heinz Choynski, Gudrun Ritter, Janna Horstmann, Udo Kroschwald, Christop Gawenda, Eva Meckbach, Andreas Tobias, Tonio Arango
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 50'15
    Moderation: Ulrike Jährling

    Frankie zieht zu seinem besten Freund Lars, bis es dem wieder gut geht.

    Frankie und Lars gehen in dieselbe Klasse und sind beste Freunde. Doch heute ist Lars nicht gekommen, sofort nach Schulschluss steht Frankie vor Lars’ Haustür und klingelt. Lars’ Mutter öffnet, lässt ihn aber nicht herrein und druckst herum: Lars sei krank und er schlafe und Frankie soll doch bitte wieder gehen. Frankie macht das argwöhnisch. Er klettert durchs Fenster in Lars’ Zimmer und sieht, dass sein Freund gar nicht schläft. Er hat ein blaues Auge und schämt sich dafür. Seiner Mutter ist die Hand ausgerutscht, sagt er und Frankie soll doch gehen. Aber Frankie geht nicht. Er zieht sogar bei ihm ein. Denn manchmal muss man seinem besten Freund einfach beistehen. Für diese Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft bekam Zoran Drvenkar 2015 den Deutschen Kinderhörspielpreis.

    Zoran Drvenkar wurde 1967 in Kroatien geboren und zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 arbeitet er als freier Schriftsteller, schreibt Romane, Gedichte, Theaterstücke und Kurzgeschichten für Kinder und Erwachsene.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Oliver Schwesig

    ca. 10.15
    Brillant oder Bullshit

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Mit Renate Schönfelder und dem ehemaligen Bürgermeister Henning Scherf durch Bremen (2/2)
    (Wdh. v. 08.02.2014)

    Im zweiten Teil des Spaziergangs mit dem Bremer Hennig Scherf begleitete Renate Schönfelder ihn in die Schwimmhalle nahe seines Elternhauses, wo er Mitglied im 'Arbeiter Schwimmverein von 1910' ist. So nennt er den Schwimmverein Bremen immer noch, obwohl der noch vor seiner Geburt umbenannt worden war. Scherf fühlt sich eben den kleinen Leuten verbunden. So übernachtete er als Bremer Senator einst bei Hausbesetzern, bis die Polizei kam, und beteiligte sich an Demonstrationen gegen den Wohnungsleerstand. Da es kaum einen anderen in Bremen gibt, der so viel über die Stadt und ihr Leben erzählen kann, setzten wir den Spaziergang vom vergangenen Sonntag mit ihm fort, dem schlaksigen Zweimetermann, der auch heute noch überall in Bremen erkannt wird, und den ehemalige Hausbesetzer ebenso schätzen wie ältere Bremer Bürger.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • Der Praxistest
    Ein Jahr bedingungsloses Grundeinkommen
    Von Wolf-Sören Treusch

    Ein Jahr lang jeden Monat 1.000 Euro bekommen, ohne etwas dafür zu tun. Von einem solchen bedingungslosen Grundeinkommen träumen viele Menschen. In Deutschland ist es jetzt Realität. Initiator der Kampagne ist Michael Bohmeyer. Seit 2014 sammelt er über eine Crowdfunding-Plattform Geld. Eine Viertel Million Euro sind zusammengekommen, 23 Menschen haben davon für die Dauer eines Jahres profitiert.
    Doch wer denkt, die Bezieher des Grundeinkommens würden sich auf die faule Haut legen, der irrt. Florian hat endlich seinen Traumjob gefunden, weil er ohne Zwang suchen konnte und frei war im Kopf. Und Marc kann sich endlich vorbehaltlos darum kümmern, richtig gesund zu werden.
    Das Internetprojekt hat die Debatte über das bedingungslose Grundeinkommen neu entfacht: ist es ökonomischer Irrsinn oder Zukunftsmodell?

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Gotteshäuser in den großen Religionen
    Moderation: Philipp Gessler

    Dem Turm 700 Jahre Stabilität schenken
    Die neuen Herausforderungen der Dombaumeister bei der Restaurierung der großen Kirchen in Deutschland
    Von Mechthild Klein

    Wie der Zahntempel vermessen wird
    Bamberger Wissenschaftler erfassen mit Scannern das wichtigste buddhistische Heiligtum Sri Lankas digital - auch aus Angst vor Terroranschlägen
    Von Thomas Senne

    "Im Feld der Architektur spielt Religion keine so große Rolle"
    Ein Gespräch mit der evangelischen Theologin Bärbel Beinhauer-Köhler über die Fallstricke und Chancen des Moscheebaus in Deutschland
    Von Philipp Gessler

    Bordsteinhohe Erinnerung
    Wie in Berlin-Mitte an 22 Gotteshäuser erinnert werden soll, die im und nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört wurden
    Von Adolf Stock

    Unter dem Eindruck der NSU-Morde
    Im thüringischen Mühlhausen bieten Schülerinnen und Schüler einer evangelischen Schule Führungen durch die Synagoge der Stadt an
    Von Josefine Janert

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • „Gegensätzliche Geschwister"
    Beethovens Violinsonaten op.23 und op.24 
    Moderation: Ulrike Timm

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Bewegung auf Rezept
    Die Heilkraft des Sports
    Von Silvia Plahl
    (Wdh. v. 25.01.2015)

    Bewegung und Sport entwickeln sich zum (All-)Heilmittel bei körperlichen, geistigen und seelischen Beschwerden: Wer nicht rastet, beugt Krankheiten vor und kann sie auch heilen, so der Tenor. Die Liste der positiven Effekte wird scheinbar immer länger: Mit Bewegung lassen sich Depressionen therapieren, Sport regelt den Zuckerhaushalt, hält die Gefäße gesund, lindert Osteoporose, erzeugt sogar einen Schutz vor Darm- oder Brustkarzinomen und hilft vielen Krebspatienten wieder zurück ins Leben. Wer sich bewegt, trainiert außerdem sein Gehirn und lernt besser - und womöglich werden damit selbst Demenzerkrankungen verlangsamt. Mediziner und Wissenschaftler sind dabei, solche vielversprechenden Heilkräfte nachzuweisen und in Behandlungen gezielt einzusetzen.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Auf dem Turm (2/6)
    Von: Gert Hofmann
    Regie: Hans Ulrich Minke
    Mit: Heiner Schmidt
    Produktion: RIAS Berlin 1983
    Länge. 88'21
    (Wdh. v. 16.11.1983)
    (Teil 3 am 10.01.2016)

    Wegen einer Autopanne strandet das Paar im ärmlichen und seltsam morbiden Dorf D. Ein Kustode wird ihr Fremdenführer.

    Vom Kustoden, dem örtlichen Fremdenführer, geleitet, begibt sich das Ehepaar tiefer in den morbiden Bann des sizilianischen Dorfs D. Der schwangeren Ehefrau macht die Hitze zu schaffen, dem Ehemann das ungewollte Kind. Alte Dorfweiber sitzen vor ihren Häusern und es ist unklar, ob sie tot dasitzen oder nur schlafend die heißen Mittagsstunden verbringen. Der Kustode führt das Paar zu einem Findelhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert. In D. habe es seit je sehr viele überflüssige Kinder gegeben, daran habe sich auch nichts geändert. "Wie viele Kinderchen hat die Signora denn?"

    Gert Hofmann (1931-1993), deutscher Schriftsteller, lehrte Germanistik an mehreren ausländischen Universitäten, u.a. Paris, Berkeley und Ljubljana. Schrieb zahlreiche Hörspiele. Auszeichnungen u.a.: Ingeborg-Bachmann-Preis 1979, Hörspielpreis der Kriegsblinden 1983 für 'Die Brautschau des Dichters Robert Walser' (NDR 1982).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Historische Aufnahmen
    "Mit mir nicht!"
    Leo Blech: Dirigent, Komponist und Generalmusikdirektor

    Blech dirigiert die Staatskapelle Berlin und die Berliner Philharmoniker.
    Lisa Otto, Sopran, singt Lieder Blechs, begleitet von Hertha Klust.
    Ausschnitte aus Blechs Oper "Das war ich" und seiner Tondichtung "Waldwanderung".
    Leo Blech erzählt: O-Töne aus den Jahren 1949-1954

    "Mit mir nicht!" - ein geflügeltes Wort des Dirigenten Leo Blech, der damit zum Ausdruck brachte, dass das soeben Gebotene auf der Bühne oder im Orchester nicht im Sinne der Musik, des Werkes, war. "Man kann mir außer dem Talent eines nicht absprechen … Fleiß. Erfahrung und Fleiß, das sind doch zwei Dinge, die nicht ganz unwichtig sind. Und: … ich habe zwei Eigenschaften … die eine, das ist die, dass ich ganz egal, wie oft ich ein Werk gemacht habe, … mich bemüht habe, es so anzusehen, als wenn ich es gerade jetzt als neues Stück vor mir sähe!" (Leo Blech in einem Radiointerview). Blech war lange Jahre Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin, 1937 emigrierte er nach Lettland, 1949 kehrte er aus Schweden zurück. Der in Aachen geborene und über Prag nach Berlin gelangte Musiker sorgte für musikalischen Glanz an der Staatsoper, an der er seit 1913 GMD war. Nach dem Krieg wurde er dann Generalmusikdirektor am anderen Opernhaus der Stadt, der Städtischen Oper Berlin. Seine Art, deutsche, italienische und französische Oper zu dirigieren, war einzigartig. Auch von seinem sinfonischen Repertoire existieren hervorragende historische Aufnahmen.

  • Botschafter für Geist und Seele
    Die Jubilee Singers in Nashville
    Von Michael Groth

    Seit 150 Jahren verbreiten die Jubilee Singers, ein Chor aus Nashville, weltweit Gospel-Klänge - und sichern so das Überleben der Fisk University, der ältesten Universität für Afro-Amerikaner in den USA.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Der andere Kulturberuf: Theaterarzt
    Von Uschi Götz

    Schöne Paare: Ungewöhnliche Kulturbeziehungen (3/5)
    Wenn Fußballfans Theater machen - eine Zusammenarbeit vom Staatstheater, der Eintracht und dem Fanprojekt Braunschweig
    Von Alexander Budde

    Kulturpresseschau
    Von Burkhard Müller-Ullrich