Programm

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Donnerstag, 22.01.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Nicolaus A. Huber zum 75. Geburtstag
    Alte Oper Frankfurt, Mozart-Saal
    Aufzeichnung vom 15.12.2014

    Charles Ives
    "Like a sick eagle"
    "Hallowe'en"

    Nicolaus A. Huber
    "Statement zu einem Faustschlag Nonos" (1990) für Klavier

    Charles Ives
    "Tone Roads No. 3" (1915)

    Nicolaus A. Huber
    "Music on Canvas" (2003) für Ensemble
    "An die Musik" (2009) für Ensemble

    Iannis Xenakis
    "ST/10-1,080262" (1956-62) für zehn Spieler

    Nicolaus A. Huber
    "l'inframince - extended" 3 Sätze und eine Frankfurter Coda ad lib. (2013/14) (Uraufführung)

    Ensemble Modern
    Leitung: Ilan Volkov

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Rock
    Moderation: Jörg Adamczak

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 100 Jahren: Der Pfarrer und Politiker Heinrich Albertz geboren

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Christina-Maria Bammel
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Belletristik
    Thoma Gnielka: "Als Kindersoldat in Auschwitz"
    Europäische Verlagsanstalt, Hamburg
    Rezensiert von Helmut Böttiger

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Warum spielen Sie beim Dreh einer Liebesszene Gitarre?
    Susanne Führer im Gespräch mit Roland Klick, Regisseur

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Jörg Magenau

    Aus den Listen
    "Kindeswohl" von Ian McEwan und die Situation der Schweizer Verlage
    Von Barbara Wahlster

    "Mir fehlt wenig" - die sinkende Zahl von Literaturkritiken
    Gespräch mit Ingo Arend

    Ulrich Pfisterer: "Kunst-Geburten. Kreativität, Erotik, Körper"
    Wagenbach, Berlin 2014
    Rezensiert von Michael Opitz

    Originalton: Postkarte aus Athen - der ideale Ort

    Literaturtipps
    Von Mechthild Lanfermann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Musik - eine universelle Sprache der Gefühle?
    Von Thomas Gith

    Hip Hop Messias aus der Favela
    Criolo stellt neues Album in Deutschland vor

    11:35 Uhr
    Weltmusik
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Vor dem Vergessen bewahren
    Das Hamburger Forum für Künstlernachlässe
    Von Elke Pressler

    Was tun, wenn der Vater oder die Mutter Künstler war, man es aber selbst nicht schafft, das Werk zu präsentieren oder zu archivieren? Das Hamburger 'Forum für Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern' hilft in diesem Fall und sorgt seit nunmehr zehn Jahren für die wissenschaftliche Aufbereitung und Präsentation des Œuvres. Doch nicht nur das. Auch sogenannte Vorlässe, Übergaben zu Lebzeiten, gilt es zu erfassen und sie der Öffentlichkeit in Ausstellungen und digital - auf der Plattform digicult - zu offerieren. Zwischen (würdiger) Erinnerungskunst und (schnöder) Kulturpolitik, privatem Erbe, Kulturerbe und Kunstmarkt bewegt sich dieser Verein. Dass aus dem engagierten Lebenswerk von individuellen Menschen dann (auch hier) Positionen werden - der Kunstkosmos hat seine ganz eigenen Gesetze.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Frage des Tages: Welchen Nerv trifft "American Sniper" in den USA?

    "Wir sind jung. Wir sind stark" - das Klima in Deutschland von 1992 und heute?
    Gespräch mit Ulrich Herbert, Professor für Neuere Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiberg

    Internationaler Lichtkunstpreis
    Nikolaus Bernau über die Kandidaten in Unna

    Warum Computerspiel-Archivierung ohne Hacker undenkbar wäre
    Von Marcus Richter

    Die Trockel und die Trachten - neue Arbeiten von Rosemarie Trockel
    Gespräch mit Yilmaz Dziewior, Direktor des Kunsthauses Bregenz

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Forschen im ewigen Eis
    Gast: Anna Wegner vom Alfred-Wegener-Institut
    Moderation: Paulus Müller

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Natalie Prass: lässige Ikone der entschleunigten Musikkultur

    Feminismus mit Kopf, Herz und Beats
    Gespräch mit der Rapperin Sookee

    Missbrauchte Songs
    Lieder, die Beifall von der falschen Seite kriegen
    Gespräch mit Elissa Hiersemann

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Ute Welty und Dieter Kassel

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Angelika Windloff

    Das Ende der Arbeiterklasse
    Die Familiengeschichte einer Kulturministerin
    Von Anne Christine Heckmann

    Kunst statt Kohle
    Belgiens Bergbauzentrale Mons ist Kulturhauptstadt 2015
    Von Susanne von Schenck

    Malen nach Zahlen
    Lebenskünstler auf dem Montmartre
    Von Frauke Feldmann

    Kunst statt Kohle
    Am kommenden Wochenende wird Mons offiziell als Europas Kulturhauptstadt 2015 eröffnet. An die 300 Veranstaltungen soll es geben, darunter eine Werkschau Vincent Van Goghs. Der niederländischen Maler lebte und arbeitete zwischen 1878 und 1880 in dem Bergarbeiterdorf Borinage in der Nähe von Mons. Bis heute sind in der Region zahlreiche Spuren des Bergbaus zu sehen, wo einst mehr Kohle gefördert wurde als in Deutschland und Frankreich zusammen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Zombies im Cyberspace
    Der Kampf gegen eine wachsende Internetkriminalität.
    Von Achim Killer

    Auf zwischen 40 Millionen und weit über 20 Milliarden Euro werden die Schäden geschätzt, die jährlich in Deutschland durch Internetkriminalität entstehen. Die unterschiedlichen Zahlen erklären sich durch eine extrem hohe Dunkelziffer. Die nationalstaatliche Polizei scheint hilflos gegenüber der globalen Internetkriminalität. Eine der zentralen Infrastrukturen sind die Botnetze. Sie bestehen oft aus mehreren Hunderttausend von mit Schadsoftware verseuchten Rechnern, sogenannten Zombies, die von kriminellen Botoperators über das Internet ferngesteuert werden.

    Der ahnungslose User zu Hause bekommt meist nichts von all dem mit. Die Botnetze werden eingesetzt, um massenweise Spam zu verschicken, die befallenen Computer auf der Suche nach Geldwertem auszuweiden oder um digitales Geld auszurechnen. Es existieren regelrechte Schwarzmärkte im Netz, wo Zombies im Tausenderpack zur Miete angeboten werden. In den Rechenzentren von Anti-Viren-Unternehmen werden täglich unzählige Schadprogramme automatisch analysiert. Der Kampf zwischen den Cyberkriminellen auf der einen, der 'Internetpolizei' und den großen Softwarefirmen auf der anderen Seite scheint wie der Wettlauf zwischen Igel und Hase.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik
    Live aus dem Hebbel am Ufer Berlin

    Sarah Nemtsov
    "white wide eyes" für Ensemble, Video und Elektronik (2014) (Uraufführung)

    Pierluigi Billone
    "Legno.Intile" Studie für Ensemble (2002)

    ca. 20.45 Konzertpause

    Johannes Schöllhorn
    "Pièces croisées" Neun Bagatellen für großes Ensemble (2012)

    Georges Aperghis
    "Contretemps" für Sopran und Ensemble (2006)

    Sarah Maria Sun, Sopran
    Ensemblekollektiv Berlin
    Leitung: Manuel Nawri

    Vier Ensembles - ein Klangkörper: Das Ensemblekollektiv Berlin - bestehend aus dem Ensemble Adapter, dem Sonar Quartett, dem Ensemble Apparat und dem ensemble mosaik - versucht sich mit großem Erfolg am Unmöglichen: die jeweilige Eigenart zu bewahren und doch zu verschmelzen zu einem großen Ensemble für neue Musik. Und auch das Programm bei Ultraschall Berlin kündet von diesem doppelten Ansatz. Johannes Schöllhorn spielt mit dem ambivalenten Charakter der Bagatelle als "ein Tummelplatz für Subversion und Anarchie und gleichzeitig ein Idealplatz für Understatement". Georges Aperghis beschreibt sein 'Contretemps' als Kampf auf mehreren Ebenen, "zwischen der Stimme und den Instrumenten, zwischen Sequenzen, zwischen parasitären Fragmenten". Pierluigi Billone setzt sich explizit mit der "Idee des Instabilen, Mobilen und Schwingenden" auseinander und gliedert das Kollektiv - quer zu den vier Ursprungsensembles - in drei größere Gruppen und zwei Trios. Und auch Sarah Nemtsov komponierte nach ihrer intensiven Zusammenarbeit mit dem Ensemble Adapter nun für das Ensemblekollektiv ein multimediales Werk, das genau jene Idee von Individualität in der Gemeinsamkeit thematisiert, aus der das Ensemble entstand.

  • 22:00 Uhr

    Chormusik

    Claudio Monteverdi
    "Vespro della Beata Vergine" (Marienvesper) (Auszüge)

    amarcord
    Lautten Compagney
    Leitung: Wolfgang Katschner

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Jörg Degenhardt

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Patrick Wellinski

    Pferde auf der Bühne: In Salzburg startet die Mozart-Woche
    Von Jörn Florian Fuchs

    Trockels Trachten
    Neue Arbeiten von Rosemarie Trockel in Bregenz
    Von Astrid Mayerle

    The Future of Light Art
    Diskussion im Haus der Berliner Festspiele
    Gespräch mit John Jaspers, Direktor des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna

    Konstituierende Sitzung des Zentrums für Kulturverluste
    Gespräch mit Carsten Probst