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Freitag, 16.01.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Bürotifulcrazy
    Von Stefano Giannotti
    Mit: Ilka Teichmüller, Stefano Giannotti, Mariola Krajczewska, Matilde Giannotti, Ensemble OTEME
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 45‘15
    (Wdh. v. 14.03.2014)

    Könnte Bürokratie schön sein? Können wir ohne Bürokratie überhaupt leben? Ein akustischer Selbstversuch.

    Im Klanglaboratorium des Musikers und Komponisten Stefano Giannotti herrscht strikte Ordnung. Ein Schwein klingt wie ein Schwein, ein Drucker wie ein Drucker. Doch da entgleiten dem Komponisten die eigenen Klanggebilde und beginnen zu wuchern. Tiere werden zu Maschinen und umgekehrt. Akustische Bürokratie als Gratwanderung: Zwischen Struktur und Chaos, ursprünglicher Klangform und überbordender Soundkaskade. Komposition trifft Autopoiesis. Am Ende schließt sich der Kreis von selbst, und 'Bürotifulcrazy' führt den Hörer durch orchestrale Klanglandschaften und Textcollagen zurück zur Form an sich. "Könnte Bürokratie schön sein? Können wir ohne Bürokratie überhaupt leben?" (Stefano Giannotti)

    Stefano Giannotti, geboren 1963 in Lucca, Italien, ist Radiokomponist. Für 'Geologica' (DKultur 2007) erhielt er zum zweiten Mal den Karl-Sczuka-Preis. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: 'Wurfsendungen' (2009), 'Organi' (2011).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Was tun, wenn es zwischen Eltern und Lehrern kracht
    Gespräch mit Heidemarie Brosche, Lehrerin an der Grund- und Mittelschule in Augsburg

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Peter Maffay, Tourauftakt O2-World Hamburg
    Von Dirk Schneider

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Unterwerfung" von Michel Houellebecq
    Rezensiert von Wolfgang Schneider

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Warum macht sie Geld allein nicht glücklich?
    Britta Bürger im Gespräch mit Harald und Rainer Opolka, Taschenlampenmillionäre, die mitten in Brandenburg einen Kulturtreffpunkt aufbauen wollen

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Maike Albath

    Anstrum auf die deutsche Ausgabe von Michel Houellebecq
    Von Gesa Ufer

    Buchhändler im Gespräch: Frank Menden, Stories! Die Buchhandlung, Hamburg

    Buchkritik: "Killer" von Dave Zeltserman
    Rezensiert von Thomas Wörtche

    Straßenkritik:"Die geheime Benedict-Geselslchaft" von Trenton Lee Stewart

    Wandel des Schriftbildes - Typographie in Zeiten des Internets
    Gespräch mit Prof. Christian Ide, Professor für Verlagsproduktion an der HTWK Leipzig

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Verbotene Stimme aus dem Iran: Sängerin Mahdieh Mohammadkhani in Deutschland
    Von Bamdad Esmaili

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Uew Wohlmacher

    Deutschlands Musikermuseen - Das Silbermann-Museum in Frauenstein
    Von Gerald Felber

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Katja Schlesinger und Frank Meyer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Auf Augenhöhe im Dreiländereck?
    Alltag in der Euregio Maas-Rhein
    Von Ursula Rütten

    Das Dreiländereck um Aachen, Lüttich und Maastricht steht für ein grenzübergreifendes nachbarschaftliches Miteinander. Die Nachkriegsgeneration aller Anliegerstaaten hat es geschafft, sich nach der NS-Zeit wieder anzunähern und zu versöhnen. Mit Gründung der Euregio Maas-Rhein 1976 bekam dieser Prozess einen institutionellen Rahmen. Gemeinsam werden Projekte mit Schwerpunkt auf Wirtschaftsförderung, dem Arbeitsmarkt, der Mobilität, der Vernetzung von Forschung und Technologie usw. entwickelt. Aber wie steht es um den Wegfall der Grenzen in den Köpfen? Das Literaturbüro Aachen sieht sich selbstverständlich für alle drei Sprachregionen zuständig. Wie dominant ist Deutschland? Ist die deutsche Sprache immer noch in der Kommunikation, als Zielgerade für die Nachbarn? Wie positioniert sich die deutschsprachige Gemeinschaft als politisch eigenständiger Gliedstaat in der belgischen Föderation?

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    Frage des Tages: Gegen tausend Peitschenhiebe - Wer steht zu Raif Badawi?
    Gespräch mit Sascha Feuchert, Writers-in-Prison-Beauftragter und Vizepräsident des internationelen Schriftstellerverbandes P.E.N. in Deutschland

    Warum kritische Gesellschaftstheorie wieder das Label "Philosophie" trägt
    Gespräch mit Catherine Newmark

    Art's Birthday - Die Kunst feiert heute ihren 1.000.052. Geburtstag
    Von Gilles Aubry

    Wie viel Satire verträgt Nahost? Das libanesische Satiremagazin "Ad-Dabbour"
    Von Juliane Metzker

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Von Waschbären, Wildschweinen und Wanderratten
    Wilde Tiere in der Stadt
    Von Verena von Keitz und Johannes Döbbelt
    Moderation: Ulrike Jährling

    Menschen leben in Städten, Tiere leben in der Natur. Oder? Schließlich sind Städte voll mit Häusern aus Beton, Straßen aus Asphalt - und überall fahren Autos. Für Natur scheint da nicht viel Platz. Hier ein paar Straßenbäume, da ein Vorgarten mit Hecke, dort ein Friedhof. Doch wer wilde Tiere in der Stadt sehen will, muss nicht in den Zoologischen Garten gehen. Man kann sie mitten in der Stadt treffen - Füchse streifen ganz selbstverständlich durch Parks und Hinterhöfe in Großstädten wie Berlin und Köln und Waschbären ziehen in vielen Städten in Dachböden ein und machen nachts ordentlich Radau. "Die Stadt ist ein toller Platz für wilde Tiere, weil sie hier so viel zu fressen finden", meint auch der Biologe Bernhard Kegel, der das Leben von Wildtieren in Städten genauer untersucht hat. Die 'Kakadu'-Reporter Verena von Keitz und Johannes Döbbelt gehen auf Wildschweinsuche in der Berliner Vorstadt und spüren Fledermäuse in einer alten Brauerei auf. Sie klettern in die Düsseldorfer Kanalisation - das Reich der Ratten, und sie begleiten den Bird-Controller vom Flughafen in Köln: Der sorgt mit Schreckschusspistolen dafür, dass kein Mäusebussard dämlich auf der Rollbahn sitzt, wenn ein Flugzeug landet.

    Verena von Keitz ist Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin und lebt in Köln. Sie ist viel unterwegs in der Stadt, weil sie oft mit ihrem Hund spazieren geht. Obwohl sie die Augen offen hält, sind ihr aber noch nicht viele Füchse begegnet. Dafür steigt ihr oft genug deren Geruch in die Nase und dann weiß sie: Hier war wieder einer.

    Johannes Döbbelt ist Journalist und Moderator und lebt in Düsseldorf. Schon als Kind verpasste er keine Natur-Doku im Fernsehen und wie früher
    ist er heute noch viel in der Natur unterwegs. Sein Blick für Tiere, die mitten in der Stadt leben, wurde allerdings erst durch seine journalistische Arbeit
    geschärft. Seitdem entdeckt er ständig etwas Neues: Das Eichhörnchen auf der Grünfläche gegenüber der Wohnung, Fledermäuse am Hafen oder das Vogelkonzert, das morgens sogar die lauten Autos übertönt.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Gespräch mit Toni Kater zum neuen Album "Eigentum"

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht
    Von Uwe Wohlmacher

    FLO - eine neue ZAZ aus Italien?

    Mamas cooler Soul-Man "Soul-Power" - Das Debütalbum von Curtis Harding

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: André Hatting und Marianne Allweiss

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Nach den Terroranschlägen in Frankreich
    Wie steht es um die innere Sicherheit in Deutschland?
    Es diskutieren:
    Bettina Gaus, Journalistin Die Tageszeitung (taz)
    Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses (CDU)
    Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP)
    Frank Tempel, stellvertretender Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses (Die Linke)
    Moderation: Burkhard Birke

    Die Terroranschläge in Frankreich haben weltweit Abscheu und Entsetzen ausgelöst. Zugleich werfen die Mordanschläge radikaler Islamisten auch hierzulande erneut die Frage auf, wie der Staat sich und seine Bürger am besten schützen kann. Wie steht es um die innere Sicherheit in Deutschland? Wo gibt es Defizite, wo muss nachgebessert werden? Brauchen wir schärfere Gesetze - und falls ja: welche? Müssen Polizei, Geheimdienste und Justiz verstärkt und besser ausgestattet werden?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Sie starben, weil sie Juden waren
    Sechs jüdische Opfer in Paris
    Von Igal Avidan

    Talmud-Thora im Fluchtpunkt Shanghai
    Eine außerordentliche Sammlung religiöser, jüdischer Schriften in der Berliner Staatsbibliothek, die zur Zeit restauriert werden.
    Von Dieter Wulf

    Zum Schabbat: Am Israel Chaj (das Volk Israel lebt) von Schlomo Carlebach und Kantor Adolphe Attia aus der Großen Synagoge zu Paris mit "Schomer Israel" (Hüter Israels)

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Mystiker der Vernunft
    Ein Porträt des englischen Schriftstellers Ian McEwan
    Von Thomas David

    Ian McEwan zählt neben Martin Amis und Julian Barnes zu den bedeutendsten britischen Schriftstellern seiner Generation. Auch in ›Kindeswohl‹, seinem neuen Roman, setzt er die in den 70er-Jahren begonnene psychopathologische Erkundung der Ängste und Obsessionen seiner Figuren fort und erzählt von einer auf Familienrecht spezialisierten Richterin, die im Augenblick einer privaten Krise die schwerste Entscheidung ihrer Karriere treffen muss. Thomas David hat den 1948 geborenen McEwan in den letzten Jahren wiederholt zu seinem Werk befragt und konnte ihn vor Erscheinen von 'Kindeswohl' am Rande des im österreichischen Heidenreichstein abgehaltenen Festivals Literatur im Nebel begleiten. Neben McEwan selbst äußern sich Freunde und Wegbegleiter zum Werk des Schriftstellers, darunter Daniel Kehlmann und McEwans englischer Verleger Dan Franklin.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Gewandhaus Leipzig, Mendelssohn-Saal
    Aufzeichnung vom 14.01.2015

    Hermann Keller
    "Es war. Es ist. Wird es sein?" für Ensemble

    Harald Muenz
    "…schönes Klavierstück…"
    "d(r)e(i)ChiffrAGE" für drei Sprecher

    Hermann Keller
    "Nicht stolpern" für Ensemble
    Thema und Variationen über die "Internationale" und "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit" für Klavier

    Harald Muenz
    "dietro V avanti" für Ensemble

    Harald Muenz, Sprecher
    Hermann Keller, Klavier / Sprecher
    Ensemble Avantgarde
    Leitung, Klavier, Moderation: Steffen Schleiermacher

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    "Bach meets Omar Khairat"
    Das Munich Percussion Ensemble unterwegs in Ägypten
    Von Philipp Quiring

    Zwischen Orient und Okzident: Schlagzeugstudenten aus aller Welt spielen im Munich Percussion Ensemble.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Mutlos und halbherzig? Zur geplanten Charlie-Hebdo-Ausstellung im Internet
    Gespräch mit dem Frankfurter Rechtsanwalt Stephan Baier, Sammler des Satiremagazins Charlie Hebdo

    Der Terror und die Medien in Frankreich
    Von Ursula Welter

    Deutsche Erstaufführung von Pascal Dusapins Oper "Perelà" in Mainz
    Von Bernhard Doppler

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel