Programm

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Sonntag, 11.01.2015

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Gelassenheit und andere Lebenskünste
    Gespräch mit dem Philosophen Wilhelm Schmid
    Moderation: René Aguigah

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    Am vergangenen Sonntag ist der große italienische Liedermacher Pino Daniele gestorben. Ihm ist die erste Stunde der Sendung gewidmet. In der zweiten erinnert Jürgen Liebing an Lucio Dalla und Fabrizio de André. Und in der dritten Stunde sind unter anderem die Cantautori Pippo Pollina, Paolo Conte, Gianmaria Testa, Tiziano Ferro und Lucia Battisti zu hören - eine italienische Nacht.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Carsten Beyer

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker)

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Gott ist nicht nett!"
    Biografische Spurensuche eines Priesters
    Von Sabrina Becker
    Katholische Kirche

    Priester sein ist anstrengend, findet Pater Heiner Wilmer. Nicht wegen des Zölibats und auch nicht, weil er sich das „Gejammer“ der Menschen anhören muss. Priester zu sein ist anstrengend, weil alles in seinem Leben auf Jesus Christus aufbaut und ihm dessen Bedeutung manchmal abhanden kommt im Alltag. Über die Höhen und Tiefen der Christusbeziehung hat der Herz-Jesu-Priester ein Buch geschrieben. „Gott ist nicht nett“, heißt es. 
     

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Matti und das Winterunglück mit Opa Karl
    Von Mara Schindler
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Moderation: Patricia Pantel

    Nur weil der Winterdienst vor dem Haus von Matti vergessen wurde, liegt Opa Karl nun im Krankenhaus.

    Opa Karl liegt mit einem Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus. Wäre er doch nur rechtzeitig nach Hause gekommen, wirft Matti sich selbst vor. Dann hätte er Lisbeths Winterdienst übernehmen können, für sie den frisch verschneiten Weg freigeschaufelt, Sand gestreut, und Opa wäre garantiert nicht gestürzt. Aber Matti hat den Zettel seiner Schwester zu spät gelesen. Nun liegt Opa in der Klinik und Matti traut sich nicht, ihn zu besuchen.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Olga bleibt Olga
    Von Franz Zauleck
    Ab 8 Jahren
    Regie: Karlheinz Liefers
    Mit: Jörg Gudzuhn, Dagmar Manzel, Marie-Luise Schramm, Ulrike Krumbiegel, Ursula Werner, Margit Bendokat, Anne Wollner, Carmen-Maja Antoni, Michael Schweighöfer, Werner Buhss u. a.
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1996
    Länge: 48'56
    (Wdh. v. 14.02.2010)
    Moderation: Patricia Pantel

    Ein weißes Kälbchen wird von schwarzen Kälbern geärgert, es läuft davon und sucht nach weißen Kälbern.

    Unter weißen Kühen wird eines Tages ein schwarzes Kälbchen geboren, das Olga heißt. Die weißen Kühe jagen Olga weg, sie darf nicht mitspielen. Da fliegt ihr Spielzeug, ein bunter Propeller, auf eine Wolke. Olga klettert hinterher und steht vor einer Fee. Den Propeller tauscht die Fee gegen drei Wünsche ein. Olga wünscht sich, eine weiße Kuh zu sein. Sie klettert hinab. Doch die Wolke ist inzwischen weitergeflogen, und so landet Olga nun bei schwarzen Kühen. Wieder wird sie weggejagt. Der Weg nach Hause ist weit und gefährlich. Ohne den zweiten Wunsch wäre sie nie zu Hause angekommen. Als Mama und Papa sie nicht erkennen, hat sie glücklicherweise noch ihren dritten Wunsch frei.

    Franz Zauleck, geboren 1950 in Berlin. Lebt und arbeitet als Illustrator, Kinderbuchautor und Grafiker in Berlin.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:30 Uhr
    Sonntagsrätsel

    Moderation: Uwe Wohlmacher
    sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Mit Olaf Kosert und der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, durch Münster in Westfalen

    Schon als Monika Grütters 2005 erste stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner CDU wurde und im gleichen Jahr in den Bundestag einzog, waren viele Beobachter der Meinung, sie sei zu Höherem berufen. Am 17. Dezember 2013 war es dann soweit: Als Nachfolgerin von Bernd Naumann wurde Monika Grütters zur Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien berufen und zur Staatsministerin ernannt. Geboren wurde Monika Grütters am 9. Januar 1962 in Münster. Hier besuchte sie die Marienschule, das Bischöfliche Mädchengymnasium. Nach dem Abitur entschied sie sich dagegen, Medizin zu studieren und in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Stattdessen studierte sie in Münster und Bonn Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaften. Während sich Monika Grütters heute in der Hauptstadt mit Themen wie Raubkunst im Dritten Reich, Freihandelsabkommen mit den USA, Einheitsdenkmal oder Vernetzung der Computerspiele-Hersteller beschäftigen muss, tankt sie bei ihren Aufenthalten im heimischen Münster die Kraft für die Herausforderungen des Amtes. Hier flaniert sie über den Markt, freut sich über das erfolgreiche Skulpturenprojekt der westfälischen Universitätsstadt und genießt die Ruhe abseits der Hauptstadt. Auch als bekennende Wahlberlinerin betont sie immer wieder, wie sehr ihr Wertekatalog durch die westfälische Heimat geprägt wurde.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • Die neuen Mandelas - Hoffnungsträger für den afrikanischen Kontinent
    Von Leonie March

    Nach Nelson Mandelas Tod geht es vor allem darum, sein ideelles Vermächtnis zu bewahren. Das versuchen Männer wie der Ghanaer Fred Swaniker. Er ist der Meinung, dass der Kontinent zwar ein enormes Potenzial besitzt - etwa an Bodenschätzen und einer jungen Bevölkerung - dieses bislang aber nicht ausschöpfen konnte, weil visionäre Führungspersönlichkeiten fehlen. Um das zu ändern hat der ehemalige Unternehmensberater die „African Leadership Academy" gegründet - eine Schule für Jugendliche vom ganzen Kontinent - nach Swaniker die künftige politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Elite. Jedes Jahr bekommen 50 Mädchen und 50 Jungen ein Stipendium für die Kaderschmiede im südafrikanischen Johannesburg. Leonie March hat für ihre Reportage Schüler und Absolventen getroffen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Thorsten Jantschek

    Kleine Leute, große Fragen: Was ist Kunst?

    Experimentelle Philosophie
    Gespräch mit Thomas Grundmann

    Schiffbruch mit Zuschauer
    Was tun nach dem Pariser Mordanschlag?
    Kommentar von Michael Rutschky

    Philosophische Übung 2:
    Am Abend: Den Tag Revue passieren

    Drei Fragen an Christine Nöstlinger

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Nach dem Anschlag von Paris:
    Welchen Respekt können religiöse Gefühle beanspruchen?
    Kirsten Dietrich spricht mit Petra Bahr, der ehemaligen Kulturbeauftragten der EKD und Leiterin der Hauptabteilung Politik und Beratung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung

    Voodoo im Museum
    Von Michael Hollenbach

    Sachbuchbestseller aus der Zelle -
    Der Mönch und spirituelle Autor Anselm Grün wird 80
    Von Rocco Thiede

    Abendmahl „Mahl anders“:
    Essen und Trinken im Kirchenraum
    Von Agnes Steinhauer

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ein unsterbliches Werk für ein vergessenes Instrument
    Franz Schuberts "Arpeggione-Sonate"
    Gast: Der Bratscher Nils Mönkemeyer
    Moderation: Mascha Drost

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Die zweite Chance
    Sport nach einer Organtransplantation
    Von Fritz Schütte
    (Wdh. v. 08.06.2013)

    Franziska Liebhardt ist 31 Jahre alt. Was so alltäglich klingt, ist in ihrem Fall nicht selbstverständlich. Sie spielte Volleyball in der Regionalliga, bis sie merkte, dass sie relativ schnell außer Atem kam. Die Ärzte diagnostizierten eine Autoimmunerkrankung, die bereits die Lunge angegriffen hatte, und setzten sie auf die Warteliste für eine Organspende. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit. Doch Franziska hatte Glück. Nach der Operation konnte sie sogar wieder Sport treiben und nahm zwei Jahre später erstmals an einem großen internationalen Wettbewerb teil: den World Transplant Games. Auch Nehar Nurlu weiß wie es sich anfühlt, mit einem neuen Organ, in seinem Fall einer neuen Leber, Sport zu treiben. "Früher war ich zweimal die Woche joggen, heute trainiere ich wie ein Profi," sagt er und beugt durch regelmäßige Bewegung den schädlichen Nebenwirkungen der Medikamente vor, die er täglich nehmen muss. Doch Sport ist für ihn kein reiner Selbstzweck. "Ich will, dass die Leute darüber staunen, was möglich ist, und über das Thema Organspende nachdenken."

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Nachtgeschwister, provisorisch
    Nach Natascha Wodins Roman 'Nachtgeschwister' und Wolfgang Hilbigs Roman 'Das Provisorium'
    Bearbeitung: Daniela Holtz und Anja Schneider
    Regie: Ulrich Lampen
    Komposition: Steffen Schleiermacher
    Mit: Martina Gedeck, Christian Redl, Conny Wolter, Susanne Stein, Hilmar Eichhorn
    Ton: Holger Kliemchen
    Produktion: MDR/Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 78’53
    (Ursendung)

    Ein Gedichtbändchen ist der Auslöser für eine leidenschaftliche und letztlich zermürbende Ost-West-Liebesgeschichte.

    Ein Bändchen mit Gedichten ist der Auslöser für eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, eine Obsession, eine quälende Verstrickung. Die Frau setzt alles in Bewegung, um den Verfasser der Zeilen zu treffen. Dieser lebt jedoch in der DDR. Als der Mann plötzlich ein Reisevisum bekommt, begegnen sie sich und beginnen eine Liebesbeziehung. Doch ihre gegensätzlichen Erfahrungen und Prägungen zermürben ihr Verhältnis. Der Mann ist anders, als sie ihn sich erfunden hat.

    Wolfgang Hilbig, geboren 1941 in Thüringen, gestorben 2001 in Berlin. Bevor er 1980 Schriftsteller wurde, arbeitete er als Schlosser und Heizer. 1985 Übersiedlung in die BRD.

    Natascha Wodin, 1945 als Kind verschleppter Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion in Fürth geboren. Dolmetscherin und Übersetzerin aus dem Russischen. Seit 1980 Schriftstellerin.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Dom zu Lübeck
    Aufzeichnung vom 29.06.2014

    Das Treffen in Telgte
    Musikalisch-literarisches Programm

    Michael Praetorius
    Erhalt uns Herr bei deinem Wort à 17

    Johann Crüger
    Fröhlich soll mein Herze springen

    Arnold von Bruck
    So trincken wir alle

    Heinrich Schütz
    Sammlet zuvor das Unkraut

    Claudio Monteverdi
    Fumia la Pastorella

    Johann Crüger
    Wach auf, mein Herz und singe

    Giovanni Gabrieli
    Cantate Domino à 6

    Franz Tunder
    An Wasserflüssen Babylon

    Heinrich Albert
    Wo lebt ein Mensch auf Erden
    Was klagt man der gerechten Seelen
    Ich bin ja Herr in Deiner Macht

    Claudio Monteverdi
    Lamento dela Ninfa

    Johann Crüger
    O Ewigkeit, du Donnerwort

    Heinrich Schütz
    Jauchzet dem Herren

    Stefano Landi
    Passacaglia della vita

    Heinrich Schütz
    Verleih uns Frieden gnädiglich

    Helene Grass, Rezitation
    RIAS Kammerchor
    Capella de la Torre
    Leitung: Risto Joost

    Was können Dichter und Musiker dazu beitragen, ein Land wieder aufzubauen? Welchen Einfluss muss Kunst auf Politik ausüben? Wie viel Raum braucht die Musik zum Atmen? Drei Fragen und ihre musikalischen Antworten im Lübecker Dom. Günter Grass hat über die Rolle der Literatur und Kunst vor vierzig Jahren seinen Roman "Das Treffen in Telgte" geschrieben. Das imaginäre Meeting von Barockdichtern wie Simon Dach, Andreas Gryphius, Paul Gerhardt und anderen mit den Komponisten Heinrich Schütz und Heinrich Albert wurde immer als Schlüsselroman gelesen. Die Intellektuellenrunde, die sich im verruchten Gasthof der Libuschka in Telgte versammelt und beileibe nicht nur diskutiert und liest, sondern auch allen körperlichen Genüssen nachgeht, galt immer als Abbild oder Wiedergänger der Gruppe 47. Doch im Roman werden eigentlich viele ewig gültige Fragen behandelt: Welchen Einfluss muss die Kunst auf die Politik ausüben? Wie sehr müssen die Dichter dem Volk aufs Maul schauen? Was ist wichtiger - die Musik oder das Wort? Die Expertin für Bläsermusik des Frühbarock, Katharina Bäuml, und die Dramaturgin Anna Hartwich haben aus Grass' Roman ein musikalisches Destillat hergestellt und mit Chorälen, Madrigalen, geistlichen Sätzen und weltlichen Tänzen der Zeit nach 1600 kombiniert. Mit dem "Rias Kammerchor", der "Capella de la Torre" und dem estnischen Dirigenten Risto Joost haben sie hervorragende Interpreten gefunden. Die Schauspielerin Helene Grass rezitierte. Als Überraschungsgast trat auch ihr Vater bei der Aufführung im Lübecker Dom auf. Ein eindrückliches, fantasievolles und sinnliches Abbild einer vergangenen Epoche entsteht, das doch viel mit uns zu tun hat, nicht zuletzt mit der Frage nach der Macht der Musik. Meister Sagittario, wie ihn die anderen Künstler ehrfürchtig nannten, der "welsche" Heinrich Schütz debattiert mit seinen Kollegen leidenschaftlich - in diesem Programm wird es allein mit musikalischen Mitteln lebendig: Wie viel Raum braucht die Musik zum Atmen? Seine ärgsten Widersacher sind dabei Paul Gerhardt und der abwesende Johann Crüger. Sie verlangen nur eins: Die Gemeinde muss es singen und verstehen können. Alle haben Recht, weil die Musik so schön ist.
    Dieses Konzert senden wir in einer Reihe mit Wiederholungen von Konzerten der Klangkörper der ROC GmbH.

  • Stenogramm einer Künstlerfreundschaft
    Robert Schumanns "Erinnerungen an Felix Mendelssohn"
    Von Georg Beck

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Oliver Reese, zukünftiger Intendant des Berliner Ensembles, inszeniert die Blechtrommel am Schauspiel Frankfurt

    'Wartifacts' zum Afghanistan-Krieg - Eine Ausstellung in Weimar