Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Freitag, 10.01.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Avant Avantgarde
    Von Marion Wörle, Maciej Sledziecki, Michał Libera
    Produktion: ZAM/fundacja 4.99 2013
    Länge: ca. 50‘
    (Ursendung)

    Avantgarde avant la lettre. Eine Konzertreihe über die historischen Vorläufer der Klangkunst.

    Wann begann die Neue Musik neu zu sein? Haben die Avantgarden des 20. Jahrhunderts wirklich etwas Unerhörtes erfunden, oder stehen sie nur auf den Schultern von vergessenen Vorläufern?
    Im Rahmen der Konzertreihe "Avant Avantgarde" erforschten Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa die experimentelle Musik vor 1900. In Köln, Krakau, Warschau und Berlin spielten sie mit den Kompositionsautomaten von Ramon Lull (13. Jh.) und von Athanasius Kircher (17. Jh.), mit den Differenztönen von Giuseppe Tartini (18. Jh.) und den Geräuschmaschinen des Schlosstheaters Drottningholm (18. Jh.). Anhand von Partituren und Traktaten ließen sie "alte" Musik wiedererstehen, deren Klänge immer noch neu sind. Die Kuratoren der Reihe "Avant Avantgarde" vom "Zentrum für Aktuelle Musik" (ZAM) in Köln präsentieren eine Auswahl ihrer Konzerte.

    Marion Wörle (alias Frau W) lebt als Computermusikerin, Grafikerin und Dramaturgin in Berlin.

    Maciej Sledziecki lebt als Musiker und Komponist in Köln und Berlin.

    Michał Libera lebt als Produzent und Kurator in Warschau.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    Hitzlspergers Bekenntnis - was halten Sie von der Diskussion über Schwule im Fußball?
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Club
    Moderation: Martin Risel

    Saure-Gurken-Zeit für neue Clubsounds? Von wegen!
    Die letzte Stunde steht dabei vor allem im Zeichen des Soul - mit neuen Alben von Kendra Morris und Flo Mega. Ein weiterer deutscher Musiker wird zu seinem 50. Geburtstag in einem kleinen Special besonders beleuchtet: Andreas Dorau mit seinem unbekümmerten Elektropop, auch zu finden auf dem neuen Album "Aus der Bibliotheque" des Hamburgers. Außerdem: Eine neuer Sampler vereinigt Klänge von neun Frauen aus Syrien, Libyen, Tunesien und Ägypten.
    In der zweiten Stunde können Sie vor allem Elektrosounds hören: Die gerade erschienene Compilation "Dance Mania" bringt noch einmal frühe House-Sounds von 1986-1997 zusammen. Des Weiteren bringen wir ein Interview-Special zur bevorstehenden Deutschland-Tournee von Karl Bartos. Der ehemalige Kraftwerk-Schlagzeuger gibt offen Auskunft über seine Klangbiografie und das Verhältnis zu den ehemaligen Kollegen der Düsseldorfer Elektropioniere. In der ersten Stunde steht neben den Franzosen von Dead Hippies und den Wienern Roy de Roy vor allem das neue Album von Tack>>Head im Zentrum. Die Dub-Supergroup hat nach 23 Jahren mit "For the love of money" einmal wieder ein bemerkenswertes Werk vorgelegt.

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    05:45 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 20 Jahren: Die NATO-Gipfelkonferenz in Brüssel beschließt die "Partnerschaft für den Frieden" mit den Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:15 Uhr
    Länderreport

    Skinner-Orgel kommt aus den USA an den Rhein
    Von Ludger Fittkau

    07:00 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Reportage

    Kraftwerk im Keller - Strom zu Hause erzeugen
    Von Axel Schröder

    Drei von vier Deutschen können sich vorstellen, Strom in Zukunft zu Hause zu erzeugen - das ergibt eine Umfrage des Unternehmens Lichtblick, dass den Selbstversorgern die Technik dafür verkaufen will. Zusammen mit dem Autobauer VW hat das Hamburger Unternehmen so genannte Zuhausekraftwerke entwickelt. Und die, da ist sich unser Korrespondent Axel Schröder sicher, werden beim Umbau unsere Stromversorgung eine wichtige Rolle spielen.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 20 Jahren: Die NATO-Gipfelkonferenz in Brüssel beschließt die "Partnerschaft für den Frieden" mit den Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    11:00 Uhr
    Nachrichten
    11:07 Uhr

    Yuanmingyuan - der kaiserliche "Garten der Gärten" und das China von heute
    Gespräch mit Rainer Kloubert, Schriftsteller

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Ortszeit

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Berliner Wegmarken (5/5)
    Die geteilte Stadt
    Von Georg Gruber
    (Wdh. v. 22.10.2012)

    In der fünften und letzten Folge unserer Reihe über die Geschichte Berlins blicken wir heute auf die geteilte Vergangenheit der Stadt. Vier Sektoren - Ost und West - zementiert 1961 durch den Bau der Mauer. Vieles ist verschwunden und dennoch bis heute zu erleben. Berlin, die Geteilte.

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Quasseltag für Kinder
    Moderation: Elmar Krämer

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Von der Performance zum Pop - Mariechen Danz und ihre Band Unmap
    Gespräch mit Mariechen Danz, Künstlerin

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    15:07 Uhr

    "Armutseinwanderung" und "Freizügigkeitsmissbrauch" - der Diskurs um Migration aus sprachhistorischer Sicht
    Gespräch mit Martin Wengeler, Prof. für Germanistische Sprachwissenschaft Universität Trier, Jurymitglied Unwort des Jahres

    15:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Besondere Aufnahmen aus 20 Jahren Deutschlandradio: Nic Jones

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • „Ein Jude aus Sarajevo - Jakob Finci“
    Von Martin Sander

    „Bucharische Juden in Deutschland“ - in Hannover eröffneten sie ein bundesweites Zentrum
    Von Michael Hollenbach

    „Flucht aus dem antisemitischen Ungarn“ - der Pianist András Schiff im Porträt
    Von Jonathan Scheiner

    Zum Schabbat: ein Psalm in der Komposition des Wiener Kantors Salomon Sulzer (19.Jhd), gesungen von den Wiener Sängerknaben

  • 18:30 Uhr

    Da Capo

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Wortwechsel

    Auf dem Weg zum Gottesstaat?
    Islamisten sind in Syrien und Irak auf dem Vormarsch
    Es diskutieren:
    Kristin Helberg, Journalistin
    Aktham Suliman, Journalist
    Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik
    Moderation: Monika van Bebber

    Al Kaida ist so erfolgreich wie vielleicht nie zuvor in seiner blutigen Geschichte: Gleich in mehreren Staaten des Nahen Ostens zersetzen die Dschihadisten mit Gewalt und Terror die ohnehin fragile innere Ordnung - vor allem in Syrien und dem Irak sind die Gotteskrieger in jüngster Zeit höchst erfolgreich. Experten sprechen bereits von „Al Kaida 3.0“. Es wächst die Sorge, dass sich im östlichen Teil Syriens und im Westen Iraks schon bald ein islamistischer Gottesstaat etablieren könnte, womit die militärisch straff organisierten Terroristen eines ihrer Ziele erreicht hätten. Längst aber reicht deren wachsender Einfluss bis in den Libanon, nach Sudan, Libyen und Ägypten. Wie gefährlich ist diese Entwicklung? Wie lässt sie sich aufhalten? Welche Folgen haben die terroristischen Aktivitäten für das Assad-Regime? Droht der gesamten Region ein Flächenbrand?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Grzegorz-Fitelberg-Saal, Kattowitz

    Andrzej Panufnik
    Concerto festivo

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Klavierkonzert C-Dur KV 503

    ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten

    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Sinfonie Nr. 4 in A-Dur op. 90 ("Italienische")

    Olli Mustonen, Klavier
    Nationales Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks
    Leitung: Alexander Liebreich

    Festliche Geometrie und letzte Beiträge - das RSO unter seinem neuen Chef Alexander Liebreich

    Zwei finale Beiträge zu den großen Gattungen Sinfonie und Klavierkonzert und ein festliches Konzert, das völlig ohne Solisten auskommt, eigentlich sogar ohne Dirigenten - mit einem originellen Programm beginnen das Nationale Rundfunksinfonieorchester Polens und sein neuer Chefdirigent Alexander Liebreich das musikalische Jahr 2014. Das wird - wie schon die vorhergehenden - einige Jubilare in den Mittelpunkt rücken. Mendelssohn Bartholdy und Mozart gehören nicht dazu, aber der polnische Komponist Andrzej Panufnik, der in seiner Wahlheimat Großbritannien sogar zum Sir geschlagen wurde. Vor einhundert Jahren kam er in Warschau zur Welt und überlebte die Jahre deutscher Besatzung gemeinsam mit Witold Lutosławski als Caféhauspianist. Dass er ein Concerto Festivo, also ein festliches Konzert komponiert hat, in dem er der Geometrie als musikalischem Gestaltungsprinzip huldigte, ist ein glücklicher Zufall für den Beginn eines Konzerts in seinem Jubiläumsjahr. Das längste Werk dieses Abends wird Mozarts letztes Klavierkonzert KV 503 sein. In seinen kreativsten Jahren krempelte der früh vollendete Komponist das Solistenkonzert um und machte daraus eine Sinfonie mit dominantem Soloinstrument. Dass Felix Mendelssohn Bartholdys vierte Sinfonie, seine letzte, ein wenig kürzer ist als dieses Konzert, kann erstaunen, es sein denn, man berücksichtigt, dass der "zweite Mozart", als den ihn Geheimrat Goethe gern sehen wollte, ein unruhiger und schnell denkender und ebenso rasch spielender Musiker war, der keine Zeit für ein überlanges Musikstück finden konnte. Vitale Erfindungslust und südländischer Esprit kennzeichnen Mendelssohns vierte Sinfonie, die auch "Italienische" genannt wird. Von ausgewogen klassischer Form ist diese Sinfonie außerdem und beweist, dass der preußische Generalmusikdirektor und Leipziger Gewandhauskapellmeister kein romantischer Phantast war, sondern ein Klassiker, der übrigens Schottland und die Schweiz sehr viel aufregender fand als Italien. Der aus Regensburg stammende Dirigent Alexander Liebreich ist der erste deutsche Musiker, der nach 1945 eine Chefposition bei einem polnischen Orchester bekleidet. Sein Nationales Rundfunksinfonieorchester, das in der oberschlesischen Industriemetropole Kattowitz beheimatet ist, gilt als das beste Ensemble des Landes. Damit kehrt auch in den kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarländern eine "Normalität" ein - das polnische Musikleben wird für Künstler aus dem Westen zunehmend attraktiv. An Neugier und Offenheit für Kunst und Interpreten von westlich der Oder und Neiße hat es den polnischen Musikliebhabern schließlich niemals gefehlt. Der Solist des Abends ist der finnische Pianist und Komponist Olli Mustonen, der für seine detailgenauen und fantasievollen Interpretationen des klassischen Repertoires bekannt und beliebt ist.

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    Primavera-Debüt
    mit Werken von
    Felix Mendelssohn Bartholdy
    Dmitrij Schostakowitsch
    Fazil Say

    Wassily Gerassimez, Violoncello
    Nicolai Gerassimez, Klavier

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage

    Der Goslarer Kaiserring 2014 geht an die Bildhauerin und Objektkünstlerin Wiebke Siem

    Der flämisch-marokkanische Choreograf Sidi Larbi Cherkaoui mit 生长 GENESIS in Antwerpen
    Eine Zusammenarbeit seiner Company mit der chinesischen Tänzerin Yabin Wang und chinesischen Tänzern

    "Eine freie Alternative zum Staatsfunk":
    Syrische Exilanten senden aus Istanbul das Radio Al-Kul

    Festival im Exil:
    Schlingensiefs Operndorf Afrika präsentiert in der Berliner Volksbühne das "Festival au Désert"

    Graz:"Holzfällen" - Thomas Bernhards Stück inszeniert von Krystian Lupa - dessen Theater in Polen derzeit sehr umstritten ist