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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 13.12.2015

Professionelle AmateureWarum "Ehrenamt" kein gutes Wort ist

Von Jens Daniel Schubert, Dresden

Eine ehrenamtliche Helferin hält die Hand einer sterbenden Bewohnerin, die in ihrem Bett im Christophorus Hospiz in München liegt. (dpa / picture alliance / Tobias Hase)
"Ehrenamt" in der Pflege ist kein gutes Wort. (dpa / picture alliance / Tobias Hase)

Renate und Herbert sind ein altes Ehepaar. Gute und schlechte Zeiten haben sie gemeinsam gemeistert, wie sie es sich versprochen hatten. Nun sind wieder mal schlechte Zeiten.

Herbert ist krank. Pflegebedürftig. Dauerhaft und ohne Hoffnung auf Besserung. Krebs. Renate tut, was sie kann. Sie hat den Pflegedienst an ihrer Seite. Und das "Brückenteam". Das sind auf Palliativmedizin spezialisierte Pflegekräfte und Ärzte. Sie kann sie rund um die Uhr rufen, wenn die Schmerzen schlimmer, die Atemnot größer oder sonst etwas "Medizinisches" ist.

So kann sie Herbert zu Hause behalten. So können sie zusammen sein, wie sie es sich immer gewünscht haben. Nur eines ist schade: Renate kommt nun auch kaum noch aus dem Haus. Der wöchentliche Klöppel-Nachmittag wird ihr fehlen. Und gerade beim Klöppeln geht die Übung so schnell verloren.
Es waren die Schwestern vom Brückenteam, die dem Hospizdienst den Tipp gegeben haben. Der Hospizdienst war es, der den Kontakt zwischen mir, Herbert und Renate hergestellt hat. So bin ich Woche für Woche bei Herbert gewesen, während Renate etwas Zeit für sich, ihre Freundinnen und das Klöppeln hatte.
Anfangs haben wir uns über das Leben unterhalten. Wie es gewesen ist: die Kinder, die Reisen. Dann kam von Herbert auch mal die Andeutung: Das ist doch kein Leben mehr!

Ich ahnte, dass sich hier ein Gesprächshorizont auftun würde, wenn sich seine Pflegebedürftigkeit erhöht, wenn er sich "nur noch als Last" empfinden würde. Doch es blieb bei dieser Andeutung, bis mich der Anruf erreichte, dass Herbert seinen Weg zu Ende gegangen war. Zu Hause, bei seiner Frau.
Ich bin Hospizhelfer. Einen Teil meiner freien Zeit stelle ich unbezahlt dem Hospizdienst für die Begleitung Kranker, Sterbender und deren Angehöriger zur Verfügung: ein "Ehrenamt". Es gibt viele Bereiche, in denen Menschen sich freiwillig, "ehrenamtlich", engagieren.

Ehrenamtliche, das dürfen nicht die unbezahlten "Ausputzer" sein, die alles tun, was sonst keiner tun will. Und sie dürfen auch nicht die Billig-Konkurrenz sein, die den "Profis" die Preise verderben. Die Hospizbewegung, so hört man allenthalben, sei die größte Bürgerbewegung des Landes.
Als Hospizhelfer habe ich auch Herrn Z. begleitet. Seine Geschichte wäre Stoff für einen Film: Als ich ihn kennenlernte, war er ein verbitterter, harter Mann, der mit dem Leben und den anderen, die ihm nichts gönnen, haderte. Er war gerade in ein Pflegeheim gekommen. Auch wenn ihm, trotz künstlichen Darmausgangs, fortschreitender Krebserkrankung und eingeschränkter Urteilsfähigkeit, seine Unabhängigkeit das Wichtigste war. In den drei Jahren, die ich Herrn Z. Woche für Woche besuchte, wechselte er zweimal die Station im Pflegeheim, weil er sich unüberbrückbar mit dem jeweiligen Stationspersonal überworfen hatte. Schließlich zog er wieder aus, in eine Plattenbau-Ein-Raum-Wohnung. Das hatte sein Betreuer arrangiert. Es war der zweite, den ich kennenlernte, nachdem er den ersten mit Unterstellungen und Vorwürfen attackiert und mittels massiver Beschwerden vergrault hatte.

Herr Z. hatte eine schwere Kindheit. Flucht und Vertreibung, von den Eltern ungeliebt weil "schwererziehbar". Diverse Kinderheime, dann Hilfsarbeiter in einer Pathologie. Und nebenbei kellnern, in einer Fernfahrerkneipe und auf den Elbdampfern der "Weißen Flotte". Er erzählte mir viel, manches immer wieder. Dass ihm die Stasi das Kind weggenommen hatte, dass man ihm unterstellte, er habe seine Frau umgebracht, obwohl er doch beim Kellnern war. Von verschiedenen Republikflucht-Versuchen. Von der Zeit im Suff und der Therapie, deren anhaltender Erfolg seine größte Leistung war.

Es gab immer wieder Bezugspunkte und immer wieder Brüche. Herr Z. sehnte sich nach Freunden und Familie. Und zerstörte jede sich aufbauende Beziehung aus Angst, seine Unabhängigkeit zu verlieren, anderen etwas schuldig zu bleiben.

Mit mir traf er sich einmal pro Woche. Ich blieb ziemlich genau eine Stunde, hörte ihm zu. Manchmal fragte ich nach, manchmal gab ich einen Tipp. Herr Z. freute sich auf diese Zeit. Er besorgte Kuchen und kochte Kaffee. Wir waren vertraut, aber nicht aufeinander angewiesen.

Als sich abzeichnete, dass der Kampf von Herrn Z. gegen den Krebs und all die anderen Ungerechtigkeiten der Welt in die letzte Runde geht, kam er auf die Palliativstation. Hier wurde medizinisch für ihn gesorgt. Aber er erlebte auch plötzlich so etwas wie ein Zuhause. Er fühlte sich angenommen, wurde umsorgt, ohne zu fürchten, etwas zurückgeben zu müssen. Er verlor seine Ängste, zu kurz zu kommen, ausgenutzt zu werden, Verpflichtungen einzugehen. Er sah sehr friedlich aus, als er schließlich eingeschlafen war, um nicht mehr aufzuwachen.
Mein erster Besuch bei Herrn H. war eine Audienz. Der einst bekannte Schauspieler und Regisseur war in einem Pflegeheim, einer Seniorenresidenz, untergekommen. Er sah es als eine Wohnung auf Zeit und erwartete ständig junge Kollegen, die ihn um Rat fragen, Theaterintendanten, die ihn bedrängen, seinen Bühnenabschied zurück zu nehmen und Journalisten, denen er ein exklusives Interview geben soll. Er erzählte von früher. Die Zeiten seiner Engagements mischten sich mit den Erlebnissen als junger Soldat im Zweiten Weltkrieg. Seine Tochter hatte ihm ein großes Bild seiner Frau ins Zimmer gestellt. Sie meinte, er würde ihren Verlust betrauern. Doch er erkannte sie nicht mehr.
Sie tauchte in seinen Erzählungen nur in der originellen Geschichte ihrer ersten Begegnung auf. Seine beruflich eingespannte Tochter – in seiner Wahrnehmung war sie natürlich auch Schauspielerin – hatte beim Hospizdienst um Hilfe gebeten. Etwas Gespräch, etwas Abwechslung für ihren Vater in der ungewohnten Umgebung. Der Hospizdienst vermittelte mich zu Herrn H., weil auch ich einmal an einem Theater gearbeitet habe. Da gab es Bezugspunkte.
In vielem erinnerte er mich außerdem an meinen Vater. Mit seiner Demenz hatte ich allerdings viel größere Probleme als mit dem zunehmenden Realitätsverlust von Herrn H.
Als es mit den Gesprächen mühsam wurde, verlegten wir uns aufs Singen. Zunächst Operette: "Fräulein, sie gefallen mir, wie wär's denn mit uns Zwein...?" – wie direkt er das meinte, weiß ich nicht. Aber "Immer nur lächeln und niemals betrübt", da kannte er noch alle Strophen. Später, bei den Volksliedern, kam ich trotz meines recht umfangreichen Repertoires doch an die Grenzen. Irgendwann waren unsere wöchentlichen Stunden eher ein sinnfreier Austausch von Befindlichkeiten. Da ist der, der immer mal kommt, und das ist gut. Und das war gut.

Eines Tages, ich hatte schon lange keinen vollständig-logischen Satz mehr von ihm gehört, fragte er mich in meinen Aufbruch: "Sie kennen den Weg?", was ich mit einigem Erstaunen bejahte. Wenige Tage später hatte sich sein Leben erfüllt. Die letzte Bindung zu diesem Leben war gelöst.
Frau S. aus Zittau ist eine unermüdliche Frau. Alleinerziehend. Eine behinderte Tochter ist zu betreuen und zu versorgen, und auch der ältere Sohn hat den Sprung in die Selbstständigkeit nie geschafft. Und dann die Krebsdiagnose - bei ihm. Frau S. hat eine neue Aufgabe, muss sich kümmern, muss helfen. Doch jetzt soll der Sohn zu einem Klinikaufenthalt nach Dresden. Uniklinik. Eigentlich kann er doch nicht ohne sie. Eigentlich muss man ihn doch wenigstens jeden Tag besuchen. Aber wie soll sie diese Reise von Zittau und mit der behinderten Tochter, wie soll sie das nur schaffen. Einmal die Woche, vielleicht zweimal. Aber das würde ja heißen, der Sohn wäre vier, fünf Tage ohne Besuch! Der Hospizdienst vor Ort gibt den Kontakt an die Dresdner Kollegen, die fragen mich an, und ich übernehme zusätzliche Besuche. Beim ersten Mal mit Mutter und Schwester, dann verabreden wir uns für die Zeiten ohne Mutter.
Wir unterhalten uns über Gott und die Welt, seine Lehre und seine Arbeit und dann auch ein wenig über seine Sorgen, wie die Mutter das mit der Schwester wohl schafft, wenn er nicht da ist. Mit Krebs ist nicht zu spaßen. Das kann auch tödlich enden. Herr S. will offenbar über Dinge reden, für die er bislang kein Ohr gefunden hatte. Aber bei ihm geht das nicht so schnell. Noch bevor wir die Dimensionen solcher letzter Fragen erkunden können, ist die Therapie in Dresden beendet. Er kehrt nach Zittau zurück. Vielleicht findet er ja dort doch auch einen, der ihm zuhört.

Ich könnte noch viele andere Beispiele ehrenamtlicher Arbeit erzählen. Von Elternvertretern in Kindergärten und Schulen. Von Übungsleitern im Sport. Von den Freiwilligen in der Bahnhofsmission oder bei der Feuerwehr. Von Vorständen der unterschiedlichsten Vereine.

Meine Erfahrungen stammen aus meiner Arbeit für einen Hospizdienst. Da bin ich als Ehrenamtler eingebettet in ein Netz aus professionellen Helfern. So, wie ich es erlebe haben Ehrenamtlichen eigene Aufgaben. Sie sind keine "Hilfsarbeiter", die als unbezahlte Kräfte minderqualifizierte Tätigkeiten übernehmen oder die als unlautere Konkurrenz anderen die Arbeit wegnehmen und die Preise verderben.

Seit einigen Jahren gibt es per Gesetz finanzielle Mittel, die Hospizarbeit zu unterstützen. Hospizdienste bekommen, je nach ihrer Größe, die sich sowohl aus der Anzahl der verfügbaren Ehrenamtlichen als auch der betreuten Patienten errechnet, Gelder von den Krankenkassen. Davon werden die hauptamtlichen Mitarbeiter bezahlt.
Die Koordinatoren, die, neben ihren Verwaltungsaufgaben, die Kontakte zwischen Patienten, Angehörigen und Ehrenamtlichen herstellen. Die außerdem mit den Palliativ-Einrichtungen, den ambulanten Palliativteams und den stationären Einrichtungen, Pflegeheimen und Hospizen, zusammenarbeiten. Die die Ausbildung und Begleitung der Ehrenamtlichen organisieren.

Meine Ausbildung war ein Kurs über mehrere Abendveranstaltungen und ein Wochenende. Seitdem finden regelmäßige Weiterbildungsangebote, Treffen mit anderen Ehrenamtlichen, sowie Supervision statt. Das heißt, sich einzeln oder in der Gruppe mit einem Spezialisten über die belastenden Seiten des Dienstes auszutauschen. "Seelenhygiene" – das gehört dazu. Ich fühle mich gut betreut. Begleitet und eingebettet in ein ganzes Netz verschiedener palliativer Angebote in der Stadt Dresden. Ich wüsste immer, wo ich anrufen und Hilfe bekommen könnte, sollte ich einmal nicht weiter wissen.
Und die Palliativteams wissen die Arbeit der Hospizdienste zu schätzen, vermitteln sie weiter. Manchmal ist es nur eine Sitzwache bei einem unruhigen Patienten, der eine Hand zum Festhalten braucht, eine beruhigende Stimme, ein kleines Zeichen der Zuwendung. Ich bin weder Pfleger noch Haushalthilfe, kein Psychologe oder Seelsorger. Dafür gibt es Profis. Fachkräfte, die das gelernt haben, das gut machen. So gut, dass sie dafür bezahlt werden. Und dass sich ihre Arbeit unterm Strich "rechnet". Profis eben.

Ich bin "Ehrenamtler", und ich finde dieses Wort höchst merkwürdig. Der Begriff "Ehre" ist ein wenig antiquiert. Ich denke dabei immer zuerst an "Blut und Ehre", Ehrensalut und Ehrenkompanie. Das ist vielleicht etwas einseitig. Es gibt auch das Ehrenwort und die Ehrlichkeit. Trotzdem: Was ist Ehre? Und arbeiten die Hospizhelfer – oder die "Grünen Damen" vom Besuchsdienst im Krankenhaus, die Übungsleiter im Sportverein, die Lesepaten für Schulanfänger, die Essenausgeber bei den "Tafeln" oder die vielen Freiwilligen, die den Flüchtlingen helfen, sich zurechtzufinden bei uns - arbeiten die vielen Ehrenamtlichen tatsächlich "für die Ehre", "um der Ehre willen"?

Im Sport sind die Amateure das Gegenstück zu den Professionellen. Freilich, manchmal zaubert das Wort "Amateur" ein mitleidiges Lächeln ins Gesicht: Amateur, das ist einer, der es nicht bringt. Bei dem es zu mehr nicht reicht. "Ich möchte einmal mit Profis arbeiten" hört man den Kollegen klagen, der wieder einmal auslöffeln muss, was ihm die Unfähigkeit der Hilfskräfte eingebrockt hat. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind die Profis die Guten und die Amateure, na ja... gut gemeint...
Dem Wortsinn aber entspricht das nicht. Im Wort Profi stecken die Worte Professio oder auch Profit. Das, womit man den Lebensunterhalt erwirtschaftet. Ein professionelles Unternehmen muss sich rechnen. Im Gegensatz dazu erinnert das Wort Amateur an amare oder Amor, ist also mit "Liebe" verwandt. Ich finde diesen Blick auf die "Amateure" sehr spannend: Wenn "Ehrenamtler" Amateure sind – selbst wenn sie ihre Arbeit so gut machen wie echte Profis – also nicht für Ertrag und Überschuss arbeiten, dann verdienen sie sich - Liebe?

Verdienen sich Amateure Liebe, oder arbeiten sie aus Liebe heraus?

Einer Liebe, die sie selbst einmal empfangen haben. Von der sie erfahren haben, dass sie nicht weniger, sondern mehr wird durch das Teilen? Wenn ich bei meinen Hospiz-Patienten bin, dann bin ich für sie da. Ich gebe mich nicht auf, gebe mein Selbst nicht an der Haustüre ab. Aber ich nehme mich zurück, versuche, für den anderen da zu sein, ihn und seine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Ich habe keine Aufgabe, kein Ziel, muss keine Leistung erbringen. Da sein. Aufmerksam. Für den Anderen. Und ich erfahre, dass mich das bereichert.

Man muss kein Christ sein, um Hospizhelfer zu werden. Der Glaube an Gott ist keine Voraussetzung um diesen, um so einen Dienst zu tun. Für mich jedoch ist mein vom christlichen Glauben geprägtes Lebensverständnis die Motivation. Die Sorge um Sterbende verstehe ich, im Einklang mit der Kirche, als ein Werk der Nächstenliebe. Und ich habe als eine Frucht dieses Ehrenamts wenig Angst vor meinem Tod. Ich glaube ihn als ein Tor. Und dahinter wartet ein liebender Vater. Das ist eine Hoffnung, die beruhigen, die Angst nehmen kann.

Indem ich an dieses "Danach" glaube, ist mein Hiersein, mein Leben, gleichzeitig Gabe und Aufgabe. Nicht im Sinne eines Kontos, auf das ich gute Taten schaufele, um mir mein Stückchen Himmel zu verdienen. Das würde nicht funktionieren. Aber wenn mein Leben eine über das Diesseits hinausweisende Dimension hat, ein Ziel im Jenseits, dann ist es mehr als ein biologisches Zufallsprodukt. Wenn ich bin, weil ich geliebt werde, weil Gott mich liebt, dann hat er mich gewollt und mir auch eine Aufgabe zugedacht. Ich lebe nicht nur aus mir und damit auch nicht nur für mich. Also gehört der Dienst für Andere einfach dazu.

Dazu gehört, dass ich mich selbst nicht so wichtig nehme, sondern in erster Linie für den Anderen und dessen Bedürfnisse da bin. Wahrscheinlich ist es das, was Jesus Christus von mir erwartet: Im Gegenüber den sehen, der er, der sie dem christlichen Menschenbild nach ist: ein Ebenbild Gottes, eine von Gott geliebte Tochter, ein von ihm geliebter Sohn. Bei manchen Menschen ist das alles andere als einfach. Manchmal gehört viel Gottvertrauen dazu, viel Liebe im Blick – man könnte auch sagen, eine tiefrosa gefärbte Brille –, um immer und in jedem Menschen ein Abbild Gottes sehen zu können.

Und sich selbst im Gegenzug zurück zu nehmen. Täglich und bei Jedem schaffe ich es nicht. Dazu habe ich zu große Angst, selber zu kurz zu kommen. Aber in diesem abgesteckten Bereich, bei einem zeitlich umrissenen Besuch, bei einem konkreten Menschen, als Ehrenamtler, als Amateur, da gelingt es mir. Und das fühlt sich gut an.

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