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100 Grimmsche Wörter / Archiv | Beitrag vom 04.03.2013

Preis

Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)
Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)

Preis geht mit preisen zunächst auf den innern wert und vorzug, sowie auf die öffentliche anerkennung und verkündigung desselben; oft verbunden mit den sinnverwandten lob, ehre, ruhm. (auch) die in geld ausgedrückte forderung, anbietung oder bezahlung für eine waare. "(wiszt, dasz) man unterm stein vom höchsten preise nicht besser als im rasen ruht."

Rudolf Hickel: "Das Wort Preis ist ein Dauerbegriff meiner ökonomischen Tätigkeit. Da geht’s immer wieder um Preise. Aber man muss genau schauen, was das sind: Marktpreise, Angebot, Nachfrage, sind das monopolistische Preise oder Staatspreise. Also wenn ich Preis höre, dann zwingt mich sofort mein Hirn zu einer massiven Differenzierung. Da gibt’s gute Preise, gerechte Preise aber auch monopolitisch schlechte Preise."

Rudolf Hickel ist Wirtschaftswissenschaftler.

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