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Konzert / Archiv | Beitrag vom 17.05.2013

Prager Frühling in Nürnberg

Tschechisches mit der Staatsphilharmonie

Antonin Dvorak (AP Archiv)
Antonin Dvorak (AP Archiv)

Von allen Sinfonien des tschechischen Komponisten Antonín Dvořák ist die 1880 entstandene Sechste vielleicht diejenige, die am stärksten mit dem Heimatland des Komponisten verbunden ist.

Auch in seiner Sinfonischen Dichtung "Der Wassermann" beschwört Dvořák seine Heimat Böhmen, vor allem deren Sagenwelt um Nixen und Wassergeister, wie er sie wenig später auch zum Thema seiner Oper "Rusalka" machen wird.

Der bekannteste tschechische Komponist der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist wohl der 1929 geborene Petr Eben. Ebenso wie Dvořák als Organist ausgebildet, hat er neben zahlreichen geistlichen Werken zwei große Orgelkonzerte komponiert, dessen zweites 1988 entstand.

Gunther Rost, 2001 zweiter Preisträger des Orgelwettbewerbs der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, setzt sich seit vielen Jahren für die Werke Petr Ebens ein und spielt das zweite Orgelkonzert auf der Orgel der Meistersingerhalle.

Marcus Bosch und die Staatsphilharmonie Nürnberg setzen mit diesem Konzert die Reihe mit Dvořák-Sinfonien fort, die mit einer CD-Einspielung dokumentiert wird.



Live aus der Meistersingerhalle Nürnberg


Antonín Dvořák
"Der Wassermann", Sinfonische Dichtung

Petr Eben
Konzert für Orgel und Orchester

ca. 20:50 Uhr Konzertpause mit Nachrichten
Der Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" wird 50
Ein Live-Bericht aus Nürnberg
Von Carola Malter

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60


Gunther Rost, Orgel
Staatsphilharmonie Nürnberg
Leitung: Marcus Bosch

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