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Musik / Archiv | Beitrag vom 12.06.2014

Polyglotter PopSechs Sprachen auf einem Album

Sabina: "Toujours"

Von Andreas Müller

Sabina: "Toujours" (The NAIM LABEL)
Sabina: "Toujours" (The NAIM LABEL)

Erinnern Sie sich noch an die Brazilian Girls, diese überkandidelte Art-Pop-Band aus New York? Bei mir ist da eine bestimmte Stimme haften geblieben. Die von Sabina Sciubba. Diese Stimme ist nun auf einem Solo-Album zu hören, das "Toujours" heißt.

Vor knapp vierzig Jahren wurde Sabina Sciubba in Rom geboren. Die Mutter war Deutsche und mit ihr ging sie nach einiger Zeit wieder nach Deutschland. Später lebte sie lange in New York, jetzt ist Paris ihr zu Hause.

Ihre Biografie prägt den Sound ihrer Platte. Die aber - bei allen disparaten Einflüssen und Ideen - völlig homogen klingt. Was unter anderem an der tiefen Alt-Stimme Sabinas liegt, die alles zusammenhält. Außerdem ist sie ganz klar der Boss auf diesem Album. Ihr gelingt etwas ganz bravourös, was mir bei anderen wahnsinnig schnell auf die Nerven geht: sie wechselt virtuos zwischen den Sprachen.

Nicht weniger als sechs Sprachen sind auf "Toujours" zu hören - alle mit einem kleinen deutschen Akzent versehen. Und wenn sie deutsch singt, dann klingt da auch noch etwas anderes mit. Vielleicht ist es ja dieser Charme, der "Toujours" zu einem der bemerkenswerteren Alben in diesen Tagen macht.

Label: The NAIM LABEL

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