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Montag, 30.11.2020
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 26.10.2020
Illustration von vielen jungen Frauen, die auf einer riesigen geballten Faust stehen und jubelnd die Arme in die Höhe strecken. (imago / Ikon Images / Alice Mollon)

MehrheitsmeinungErst ein Generationswechsel verändert etwas

Frauen sind für die Kindererziehung da! Es dauerte Jahrhunderte, bis sich dieses konservative Denken in der Gesellschaft änderte. So geht ein progressiver Wandel immer von jungen Menschen aus, meint der Transformationsberater Hans Rusinek.

Sendung vom 23.10.2020
Illustration von Armen, die in den Händen Smartphones halten. (Getty Images / iStock / oxinoxi)

Aktivismus im InternetProteste werden kommerzialisiert

Sich mit Bewegungen wie „Black Lives Matter“ oder „MeToo“ im Internet zu solidarisieren, ist bequem und einfach, meint der Politologe Adrian Lobe. Bedenklich wird es aber, wenn Konzerne am Bürgerengagement verdienen wollen.

Sendung vom 22.10.2020
Rotbuche (Fagus sylvatica) auf einem Feld in Allgäu, Oberbayern. (picture allaince / image BROKER / Herbert Kehrer)

Die RotbucheLoblied auf einen Lieblingsbaum

Seit etwa 20 Jahren sind laut Waldzustandsbericht nicht mehr so viele Bäume abgestorben wie im letzten Jahr. Ein Baum kämpft aber ganz standhaft gegen alle Widrigkeiten, berichtet Rotbuchenfan und Publizist Stephan Börnecke.

Sendung vom 21.10.2020
Luftaufnahme der Sitze im Bundestag, während der 154. Sitzung. (imago images/Jens Schicke)

Corona-MaßnahmenJetzt sind die Parlamente dran

Seit Ende März sind die Parlamente nicht an den Maßnahmen gegen Covid-19 beteiligt. Die Regierung hat seitdem Sonderbefugnisse. Immer mehr kritisieren das. Und auch die Publizistin Susanne Gaschke meint, so geht es nicht weiter.

Sendung vom 20.10.2020
Illustration einer Porson, die ein Zahnrad über einer Felsbrücke aus Zahnräder, in Richtung einer Lücke, schiebte (Getty Images/Digital Vision Vectors/erhui1979)

KompromissfähigkeitDie Klugen kooperieren

Die einen fordern gerade weniger Einschränkungen, die anderen strengere Regeln. Politiker stehen dazwischen und müssen Entscheidungen fällen. Das Problem: Wer Kompromisse eingeht, gilt oft als schwach. Ein Irrtum, meint der Philosoph Andreas Weber.

Sendung vom 19.10.2020
Ein Radfahrer schlängelt sich auf einer stark befahrenen Straße durch den Autoverkehr (picture alliance / imageBROKER / Norbert Michalke)

FahrradboomNeuer Kampf um den Verkehrsraum

Fahrradfahren gilt als ökologisch, effizient und gesundheitsfördernd. Einige Radler fühlen sich dadurch automatisch im Recht und zu aggressivem Verhalten berechtigt, meint Arno Frank. Der Journalist fordert mehr Achtsamkeit von allen Verkehrsteilnehmern.

Sendung vom 16.10.2020
Dreidimensionale Illustration von zwei Köpfen die eng aneinander auf einem blauen Hintergrund liegen (Gettyimages / iStockphoto / Eoneren)

Künstliche IntelligenzDie Fähigkeiten werden überschätzt

Wir sprechen inzwischen ganz selbstverständlich mit unserem Smartphone, Alexa oder Siri. Sie geben Antworten auf unsere Fragen und wirken dabei immer intelligenter. Der Informatiker Sebastian Henningsen warnt jedoch davor, sie zu vermenschlichen.

Sendung vom 15.10.2020Sendung vom 14.10.2020
Eine Frau sitzt vor dem geöffneten Eingang eines UNHCR-Hilfszeltes im Flüchtlingscamp Kara Tepe  (imago images/ANE Edition/Panagiotis Balaskas)

Nach dem Brand in MoriaEuropa muss Rechenschaft ablegen

Gut einen Monat nach dem Brand in Moria gehen auf das neue Notlager auf Lesbos die ersten heftigen Regengüsse nieder. Geflüchtete wurden über Nacht erneut obdachlos. Ob die EU aus ihren Fehlern gelernt hat, fragt der Journalist Martin Gerner.

Sendung vom 13.10.2020
Bergleute und Gäste stehen im ehemaligen Erkundungsbergwerk Salzstock Gorleben. (picture alliance / dpa / Philipp Schulze)

Atomsemiotik für die NachweltHier bitte nicht buddeln!

Atommüll ist hochradioaktiver Abfall, der unter Tage versiegelt werden muss. Heute ist die Gefahr allen bewusst. Aber wie ist das in tausenden von Jahren? Journalist Robert Gast zur Atomsemiotik und der Frage, wie sich mit der Nachwelt kommunizieren lässt.

Sendung vom 12.10.2020
Der Denker-Statue mit Energiesparlampe über seinem Kopf (imago images / Ikon Images / Josh McKible)

NobelpreiseDas einsame Genie gibt es nicht mehr

Die diesjährige Nobelpreissaison ist fast vorbei. Wieder wurden außergewöhnlich kluge Menschen ausgezeichnet. Genies? Ja und nein, denn um als solches zu gelten, muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, meint die Publizistin Sonja Eismann.

Sendung vom 09.10.2020Sendung vom 08.10.2020Sendung vom 07.10.2020Sendung vom 06.10.2020Sendung vom 05.10.2020Sendung vom 02.10.2020
Frauenhände greifen nach der Sonne (Illustration) (imago images / Donna Grethen)

30 Jahre Deutsche EinheitGleiche Chancen als Zukunftsziel

Die deutsche Einheit auf die Annäherung von Ost und West zu verengen, greife zu kurz, meint Publizistin Jana Hensel. Im bunten Deutschland von heute liege die Herausforderung darin, allen Menschen gleiche Chancen auf Bildung und Wohlstand zu gewähren.

Sendung vom 01.10.2020
Ein Passant geht an einem Wandbild mit der deutschen Nationalflagge und dem Schriftzug "Ossi oder Wessi?" vorbei. (dpa / Rainer Jensen)

30 Jahre Deutsche EinheitJammer-Ossis, Besser-Wessis

Eine Generation ist seit der Wiedervereinigung vergangen. Aber verschmolzen sind die beiden Teile Deutschlands bis heute nicht, meint der Publizist Markus Ziener. Er hofft auf die jüngere Generation, um die Vorurteile zwischen Ost und West zu überwinden.

Sendung vom 30.09.2020Sendung vom 29.09.2020Sendung vom 28.09.2020Sendung vom 25.09.2020Sendung vom 24.09.2020Sendung vom 23.09.2020Sendung vom 22.09.2020
Eine Integrationsfachkraft hilft Kindern bei den Hausaufgaben. (picture alliance / Peter Zschunke / dpa)

Aufnahme von GeflüchtetenSo geht Integration von unten

Wie viele geflüchtete Menschen kann Deutschland aufnehmen? Nicht erst seit dem Brand im Lager Moria wird über diese Frage gestritten. Das Dorf Jugenheim in Rheinhessen gibt im Kleinen die Antwort, meint der Wirtschaftsjournalist Uli Röhm.

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Kommentar

Corona-RegelnWeihnachten bewegt alle
Bunte Weihnachtskugeln am Weihnachtsbaum (picture-alliance/Russian Look/Global Look Press/Victor Lisitsyn)

Die politische Debatte über die erleichterten Coronaregeln an den Feiertagen zeigt, dass Weihnachten die Seelen bewegt. Die Kirchen hätten dieses Jahr eine besondere Chance, ihre Mitglieder und alle anderen zu erreichen, meint unser Autor. Mehr

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