Seit 23:05 Uhr Fazit

Freitag, 03.04.2020
 
Seit 23:05 Uhr Fazit

Politisches Feuilleton

Sendung vom 28.02.2020
auf einen Rollator gestützt verlässt Harvey Weinstein mit seinen Anwälten und ein paar Sicherheitsbeamten das Gerichtsgebäude in Manhattan. (imago / ZUMA Press / Kristin Callahan)

Weinstein-VerfahrenEin Prozess, der alle beschädigte

Das Wahrheitsfindung im Prozess gegen Harvey Weinstein war kompliziert, ist aber am Ende gelungen, meint die Schriftstellerin Eva Sichelschmidt. Auch wenn das Verfahren inbesondere für die Opfer des Sexualstraftäters eine Qual war.

Sendung vom 27.02.2020
Eine, als Leiche auf dem Boden liegende Darstellerin, erhält Anweisungen vom Regisseur. (imago images / Becker & Bredel)

Frauenrollen in Film und FernsehenDas Klischee lebt

"Wird sie ermordet oder ist sie eine Prostituierte?" Abgesehen von ein paar Leuchtturmprojekten der Frauenförderung sieht die Frauenrealität in Film und Fernsehen trist aus, kritisiert Belinde Ruth Stieve: Jung soll Frau sein, hübsch, schweigsam - oder tot.

Sendung vom 26.02.2020
Der Bildhauer Laurence Bradshaw bei der Arbeit an einer Büste für das Grabmal von Karl Marx auf dem Friedhof Highgate in London, 1955. Karl Marx (1818–1883) war Philosoph und Nationalökonom und der Begründer des Marxismus. (akg-images)

KapitalismusKlimawandel und Klassenkampf

Der Kampf um Produktionsmittel - für Karl Marx die Triebkraft jeder gesellschaftlichen Entwicklung. Doch in Zeiten von Klimawandel und Digitalisierung gilt das vielleicht bald nicht mehr, glaubt Markus Ziener. Weil Markt und Besitz an Bedeutung verlieren.

Sendung vom 25.02.2020Sendung vom 24.02.2020Sendung vom 21.02.2020
Blumen liegen in der Nähe eines Tatorts in der Innenstadt von Hanau. Bei Schüssen an zwei Shisha-Bars wurden mehrere Menschen getötet und verletzt.  (picture alliance / Andreas Arnold / dpa)

Rassistischer Anschlag von HanauDer Täter ist bedeutungslos

Der Terroranschlag von Hanau war absehbar, beklagt Hadija Haruna-Oelker: Deutschland dürfe rechter Gewalt nicht weiter mit Gleichgültigkeit begegnen. Die Politologin fordert, den Blick stärker auf die Opfer und ihre Angehörigen zu richten.

Sendung vom 20.02.2020
Ein junger Mann steht mit Alubrille und einer mit Alufolie umwickelten Hand auf einem Feld. (Eyeem/ Marcel)

VerschwörungstheorienWenn Aberglaube Halt gibt

Man braucht nur einen Blick ins Netz zu werfen, um festzustellen, sie lauern überall: Verschwörungstheorien. Aber nicht nur dort, auch im Alltag trifft man immer wieder auf kuriose Welterklärmodelle, hat unser Autor Florian Goldberg festgestellt.

Sendung vom 19.02.2020
Ein rauchender Auspuff eines Dieselfahrzeugs ist am 9.10.2018 in Berlin zu sehen. (imago images / Andreas Gora)

Fehlendes UnternehmensstrafrechtGeschäftsmodell Betrug

Betrug am Kunden, geringe Strafen, gigantische Gewinne: Der Dieselskandal habe Defizite im Rechtssystem deutlich gemacht, sagt der Wirtschaftsethiker Thomas Beschorner – und fordert auch hierzulande ein Strafrecht für Unternehmen.

Sendung vom 18.02.2020
Ein Radfahrer fährt auf einem markierten Fahrradstreifen in Hamburg. (imago images / Hoch Zwei Stock / Angerer)

VerkehrswendeMehr Geld für sicheres Radfahren

Das Fahrrad ist Kult: Selten hat ein Verkehrsmittel in kurzer Zeit so eine Aufwertung erfahren. Doch die Verkehrswege sind dem nicht gewachsen, kritisiert die Publizistin Tanja Dückers – und fordert einen konsequenten Ausbau der Radinfrastruktur.

Sendung vom 17.02.2020
Teilnehmer der Menschenkette in Dresden halten sich an den Händen. (picture alliance/dpa/Robert Michael)

Stärkung der DemokratieVier Ideen gegen die rechte Revolte

Antiliberale Kräfte haben es derzeit leicht, positive Identitätserzählungen anzubieten. Mit Zweckoptimismus garniert, könnten vier Vorschläge die repräsentative Demokratie in ihrer Substanz stärken, meint der Philosoph Christian Schüle.

Sendung vom 14.02.2020
Eine Demonstrantin hält ein Laken mit der Aufschrift "AFDP" in die Höhe. (Getty Images / Carsten Koall)

Rechtsruck der Freien DemokratenDie FDP ist nicht liberal

Seit dem Skandal in Thüringen bekräftigt die FDP verstärkt, dass sie alle Extremismen gleichermaßen ablehne. Das "Liberale" beansprucht die FDP traditionell am stärksten für sich. Der Journalist Ralf Hutter zweifelt an diesem politischen Selbstverständnis.

Sendung vom 13.02.2020
Ein zerschmetterter Computerbildschirm liegt auf dem Boden. (Unsplash / Julia Joppien)

Hass im NetzNur schärfere Gesetze reichen nicht

Hass im Internet ist allgegenwärtig, deshalb wird mit neuen Gesetzen dagegen vorgegangen. Zukünftig wird es noch strengere Maßnahmen geben. Der Medienrechtler Tobias Gostomzyk bezweifelt aber die Wirkung härterer Strafen.

Sendung vom 12.02.2020Sendung vom 11.02.2020Sendung vom 10.02.2020
Screenshot eines Videos, dass die Französin Mila in sozialen Netzwerken gepostet hat. (Screenshot / Le Monde De david / YouTube)

Morddrohungen gegen MilaDer Koran verbietet Selbstjustiz

Eine französische Schülerin steht unter Polizeischutz: Nachdem sie in sozialen Medien den Islam beschimpft hat, bekommt sie Morddrohungen. Fünf Jahre nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" fragen viele Franzosen erneut: Wie viel Islam-Kritik darf sein?

Sendung vom 07.02.2020
Zwei Hände halten eine regenbogenfarbene Menschen-papier-Kette. (imago images / fStop Images / Malte Mueller )

150. Geburtstag von Alfred AdlerDer Mensch, das soziale Wesen

Menschen seien grundsätzlich sozial orientiert. Davon ging der Wiener Sozialpsychologe Alfred Adler aus – und leitete daraus pädagogische Grundsätze ab. Daran könnte sich auch die heutige Gesellschaft orientieren, meint der Pädagoge Michael Felten.

Sendung vom 06.02.2020Sendung vom 05.02.2020Sendung vom 04.02.2020
Eine Frau saugt Staub mit einem Staubsauger in ihrem Wohnzimmer. Im Vordergrund sitzt ein Baby auf dem Boden. (imago images / photothek)

FamilienlebenDie unsichtbare Schwerstarbeit der Mütter

Nur vier von zehn Vätern gehen in Elternzeit. Und sie bleiben wesentlich kürzer bei den Kindern als die Mütter. Das gesamte Familienmanagement hängt weiterhin an den Frauen, meint die Autorin Kirsten Fuchs. Väter müssten mehr Verantwortung übernehmen.

Sendung vom 03.02.2020
Norbert Röttgen sitzt im Studio der ARD-Talkshow "Anne Will" in Berlin. (picture alliance / Eventpress Staufenberg)

Gäste in TV-TalkshowsMehr Vielfalt bei der Auswahl, bitte!

Ein Talkshow-Dauergast wie Norbert Röttgen ist typisch für "Anne Will" und Co: Weiß, männlich, westdeutsch, ohne Migrationserfahrung. Der Islamwissenschaftler Fabian Goldmann kritisiert, dass dieses Profil immer noch die Gästelisten der "Laberrunden" prägt.

Sendung vom 31.01.2020
Ein Briefkasten mit einer alten Aufschrift "Deutsche Bundespost", aufgenommen in Baden-Baden (picture alliance / dpa / Martin Gerten)

25 Jahre Privatisierung der PostDie große Umverteilung

Die Privatisierung der Post vor 25 Jahren: Sie sollte einen zum Saurier erklärten Apparat zum modernen Dienstleister machen. Ist das gelungen? Den Preis dafür haben jedenfalls die Beschäftigten bezahlt, kritisiert die Publizistin Sabine Nuss.

Sendung vom 30.01.2020Sendung vom 29.01.2020
Abgeordnete stehen im Plenarsaal des Bundestages zwischen den Stühlen und unterhalten sich. (Picture Alliance / dpa / Soeren Stache)

BundestagMehr Abgeordnete geht nicht

709 Abgeordnete sitzen zurzeit im Bundestag, so viele wie nie zuvor. Bei der nächsten Wahl könnten es noch deutlich mehr werden, warnt die Publizistin Susanne Gaschke – und fordert eine Obergrenze für Mandate im Grundgesetz.

Sendung vom 28.01.2020
Ein Siegespodest aus Europaletten steht auf dem Rasen. (imago images / CHROMORANGE)

Politischer JournalismusRegieren hat nichts mit Sport zu tun!

Wer wird deutscher Meister, pardon - Bundeskanzler? Markus Grill beobachtet eine gefährliche Tendenz in der politischen Berichterstattung: Es gehe nur noch um Spiel, Satz und Sieg, kritisiert der Journalist. Konkrete Inhalte blieben auf der Strecke.

Sendung vom 27.01.2020
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Kommentar

Corona-AppDie Freiheit zur Selbstüberwachung
Ein Mann steht am Straßenrand in einer Stadt, ein Smarthone in der Hand. Er schaut Richtung Betrachter, sein Gesicht ist allerdings vom Gegenlicht überblendet.  (Aidan De La Paz / Unsplash.com)

Gesundheitsminister Jens Spahn überlegt, Coronainfizierte anhand von Handydaten zu überwachen, um Infektionsketten zu erkennen. Eine Alternative wäre eine App, mit der jeder selbst entscheidet, ob er sich tracken lässt. Doch das funktioniert nur, wenn fast alle mitmachen.Mehr

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