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Sonntag, 16.05.2021
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 08.04.2021
Eine Illustration zeigt viele verschiedene Menschen, stellvertretend für die unterschiedlichsten Identitäten im urbanen Raum. (imago / Panthermedia)

IdentitätspolitikWenn das eigene Selbstverständnis spaltet

Die aktuelle Identitätspolitik bietet keine Lösung, um gesellschaftliche Missstände zu beseitigen, meint der Politologe Ramon Schack. Im Gegenteil: Statt Zugehörigkeit zu schaffen, verschärfe sie Konflikte, ohne Probleme der Diskriminierung zu lösen.

Sendung vom 07.04.2021Sendung vom 06.04.2021
Auf einem Computermonitor sind Facebook- und Twitter-Profile von verschiedenen Politikern zu sehen. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Politik im NetzTwittern reicht nicht

Bei der vergangenen Bundestagswahl war nur jeder siebte, der zur Wahlurne ging, unter 30. Wer junge Menschen ansprechen will, muss im Netz aktiver sein, meint der Philosoph Christoph Quarch.

Sendung vom 01.04.2021
Ein rot leuchtendes Neonschild betender Hände. (unsplash/George Kedenburg)

Kirche und GesellschaftIst diese Beziehung noch zu retten?

Die evangelische und vielleicht mehr noch die katholische Kirche in Deutschland zeigen schon seit Längerem nur noch einen Bruchteil ihrer vergangenen Stärke: Den Hirten laufen die Herden davon. Autor Uwe Bork diagnostiziert eine Beziehungskrise.

Sendung vom 31.03.2021Sendung vom 30.03.2021
Ein Frau schaut auf einen Laptop und hält zugleich ein eingeschaltetes Smartphone in der Hand. (imago / Cavan Images)

Google, Facebook und Co.Die Macht der Techgiganten brechen

Bisher gehören unsere Daten den Plattformen und sie tun damit, was sie im Rahmen recht laxer Gesetze für richtig halten. Als Nutzer und Nutzerin steht man dem machtlos gegenüber. Der Medienrechtler Tobias Gostomzyk fordert deshalb ein anderes Modell.

Sendung vom 29.03.2021
Hand zeichnet einen Drahtzaun um eine Menschenmenge herum  (miago / Ikon Images / Gary Waters)

Dänisches "Ghetto-Gesetz"Herkunft als ewiger Makel

Dänemark will gegen "Parallelgesellschaften" vorgehen. In manchen Wohngebieten wird der Anteil von Menschen "nicht westlicher Herkunft" begrenzt. Die bloße Herkunft wird so zum unüberwindbaren Nachteil, kritisiert Publizistin Jasamin Ulfat-Seddiqzai.

Sendung vom 26.03.2021Sendung vom 25.03.2021
Ein Mädchen sitzt auf einer Schaukel und trägt einen Mundnasenschutz. Die beiden Schaukeln neben ihr sind leer. (Illustration) (Imago / Gary Waters)

CoronamaßnahmenDie Risiken und Kosten werden ignoriert

Vereinsamung, Bildungslücken, Armut. Welchen Umfang die Nebenwirkungen der Coronamaßnahmen haben, wissen wir nicht. Dabei müssen sie beim Krisenmanagement berücksichtigt werden, meint Publizist Timo Rieg. Nur auf Kontaktverbote zu setzen, sei falsch.

Sendung vom 24.03.2021
Auf einem Computerbildschirm steht „leg*in“ (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)

Sprache und IdentitätWas man jetzt wie sagen kann, darf, soll

Die Publizistin Sheila Mysorekar versteht die Empörung über Gendersternchen und die Aufregung über Hinweise auf diskriminierende Bezeichnungen von Minderheiten nicht. Andere Menschen nicht zu beleidigen, sollte selbstverständlich sein, findet sie.

Sendung vom 23.03.2021Sendung vom 22.03.2021
Ein junger Mann zieht ein gebundenes altes Buch aus einem Bibliotheksregal. (unsplash / Devon Devine)

Die BibliothekDenkraum und Ort analoger Magie

Wenn selbst alte Pergamente und Lutherbibeln inzwischen digital verfügbar sind, wozu braucht man dann noch Bibliotheken? Der Philosoph Jörg Friedrich ist überzeugt, dass die Bibliothek eine Zukunft hat. Und sei es, weil es einer Cloud an Magie fehle.

Sendung vom 19.03.2021
Schneeflocken fallen auf das Gesicht einer jungen Frau, die am Waldrand steht. Ihre Augen sind geschlossen und sie hat ein breites Lachen im Gesicht. (Unsplah / Jamie Brown)

WeltglückstagDas Glück hat immer Auswärtsspiel

In der jetzigen Krise von Glück zu sprechen oder Glück anzustreben, das ist keinesfalls weltfremd oder gar zynisch, findet der Coach Christian Thiele. Er verteidigt das Glück gegen seine Verächter und gegen eine Happyologie, die unglücklich macht.

Sendung vom 18.03.2021Sendung vom 17.03.2021
Illustration: Silhouetten von Gesichtern in unterschiedlichen Farben überlappen sich. (imago / Panthermedia)

IdentitätsdebatteWer darf für wen sprechen?

Identitätspolitische Debatten sind wichtig, sagt Tanja Dückers. Doch warnt sie vor einer Gesellschaft, in der jede Gruppe nur noch sich selbst repräsentieren darf. Denn in der kulturellen Grenzüberschreitung liege auch ein utopisches Potenzial.

Sendung vom 16.03.2021Sendung vom 15.03.2021Sendung vom 12.03.2021Sendung vom 11.03.2021Sendung vom 10.03.2021
Im Bild sind Eindrücke vom Protest für die Freilassung Julian Assange Gründer WikiLeaks, Journalist auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor zu sehen. (imago images / Christian Spicker)

Nawalny und AssangeDie Doppelmoral muss ein Ende haben

Laute Empörung im Westen über die Verfolgung von Alexej Nawalny in Russland: Allerdings vermisst Michael Lüders eine ähnliche Haltung im Fall des Whistleblowers Julian Assange. Denn auch hier werde vor aller Welt Recht gebeugt, so der Publizist.

Sendung vom 09.03.2021
Ein Mediziner arbeitet an einem Laptop, daneben liegen Ausdrucke von Statistiken. (picture alliance / Zoonar / Milos Drndarevic)

CoronakriseDie Pandemie und der Verlust des Politischen

Das Virus hat die Politik infiziert: Diese sieche nur mehr vor sich hin, kritisiert Ulrike Guérot angesichts hitziger Corona-Debatten. Die Regression des Politischen auf die Garantie der Gesundheit hält die Politologin für einen Zivilisationsverlust.

Sendung vom 08.03.2021
Proteste gegen Femizide: Auf einem Schild steht "Mein Name ist Stefanie (34) ich wurde von meinem Freund getötet". Daneben liegt auf dem Boden ein Schuh und eine weiße Blume. (picture alliance / ZUMA Wire / Sachelle Babbar)

Bedrohung und GewaltFluch der gekränkten Männerseele

Der erste Frauentag ist 110 Jahre her. Die Religionsphilosophin Gesine Palmer sieht die Geschlechtergerechtigkeit vielerorts noch immer bedroht. Auch Wahlrecht, Ausbildung und Selbstbestimmung schützen nicht vor Unterdrückung und Gewalt.

Sendung vom 05.03.2021Sendung vom 04.03.2021
Eine sich nach hinten lehnende, antike männliche Statue vor blauem Hintergrund. (Pexels / Saph Photography)

Überholtes SelbstbildMännlichkeit ist politisch geworden

Soldatische Männer in Kampfmontur sorgen in den letzten Jahren immer wieder für ikonische Bilder. Das ist jedoch kein Zeichen von Stärke, meint die Autorin Susanne Kaiser, sondern ein Indikator dafür, dass die Männlichkeit selbst zur Verhandlung steht.

Sendung vom 03.03.2021
Eine Illustration zeigt drei Generationen rühren an einem stilisierten Küchentisch, die gemeinsam einen Pudding umrühren. (imago images / Ikon Images / Alice Mollon)

Generationenkonflikte? Veraltet!Peinlich war gestern

68er-Bewegung und Hippie-Kultur - der lustvoll ausgelebte Generationskonflikt im letzten Jahrhundert stiftete Identität und markierte Fortschritt. Das hat sich geändert, meint Journalistin Heike-Melba Fendel. Heute sucht man Lösungen im Miteinander.

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17.05.2021, 07:20 Uhr

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Interview

NahostkonfliktZu viele, die es immer besser wissen
Pro-Israel-Demonstration in München: "Israel muss sich verteidigen" steht auf einem Plakat. (picture alliance / dpa / ZUMAPRESS.com / Sachelle Babbar)

Die Journalistin Esther Schapira kritisiert die deutsche Nahost-Debatte scharf und rät zu "etwas mehr Zurückhaltung und Bescheidenheit". Auch die Verknüpfung von Nahostkonflikt und dem Antisemitismus in Deutschland hält sie für grundfalsch.Mehr

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