Samstag, 18.08.2018
 

Politisches Feuilleton

Sendung am 20.08.2018 um 07:20 UhrSendung vom 17.08.2018Sendung vom 16.08.2018
(imago/Sven Simon)

Vaterland und MutterspracheDas beständige Wort der Dichter

Die Rhetorik der Politik macht ratlos, die Muttersprache stiftet Heimat, sagt der Schriftsteller Matthias Buth. In seinem politischen Feuilleton würdigt er die Kraft der Lyrik - und Reiner Kunze, der heute seinen 85. Geburtstag feiert.

Sendung vom 15.08.2018
Gäste sitzen am Abend beim Sonnenuntergang in der Strandbar Holzmarkt am Spreeufer.  (Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB)

Renaissance des LustwandelnsDie neuen Flaneure von heute

Die Idee des Lustwandelns war lange Zeit verloren: Der Weg zu Fuß hatte einem höheren Zweck zu dienen. Doch mit der neuen Urbankultur und dem Nachtleben erlebt die lustvolle Weise der flanierenden Aneignung des Raumes ein Comeback.

Sendung vom 14.08.2018Sendung vom 13.08.2018Sendung vom 10.08.2018
Tabletten (imago/blickwinkel)

Prozac & Co.Gute Laune auf Rezept

Ein Recht auf Rausch gibt es nicht - und schon gar kein Recht auf gute Laune durch Drogen. Handelt es sich bei den Stimmungsaufhellern aber um Medikamente, sieht die Sache anders aus. Auch wenn Antidepressiva ähnlich wirken wie die Partydroge Ecstasy.

Sendung vom 09.08.2018
(Deutschlandradio / Klaus Englert)

WohnungsbauEine neue Zeit braucht einen neuen Stil

Dutzendware, bei der es nur auf die Rendite ankommt: So sieht Wohnungsbau in Deutschland derzeit aus, kritisiert Klaus Englert. Dabei gäbe es Alternativen zum "Schöner Wohnen von der Stange". Architekten aus den Niederlanden machen vor, wie es gehen könnte.

Sendung vom 08.08.2018
Ein französische "Ente" mit Anti-Atomkraft-Aufkleber. (imago / Gerhard Leber)

KonsumverhaltenWie die 68er das Kaufen moralisierten

Ob Fairtrade, Hybridauto oder Bio-Eier – Moral ist zum integralen Bestandteil des Konsums geworden. Den Anfang dieser Entwicklung sieht der Philosoph Wolfgang Pauser bei den 68ern und deren Faszination für die "Ente" als Anti-Konsum-Konsumgut.

Sendung vom 07.08.2018Sendung vom 06.08.2018Sendung vom 03.08.2018
Ein deutscher Grenzpfahl am Oderufer markiert die Grenze zwischen Deutschland und Polen. (picture alliance / JOKER)

GlobalisierungDemokratien brauchen Grenzen

Das Recht auf Ausreise gehört ausdrücklich zu den allgemeinen Menschenrechten. Ein Recht auf Einreise gibt es aber nicht. Das ist kein Skandal, sondern nachvollziehbar und hat Folgen über die man diskutieren muss, findet der Autor Stefan Reinecke.

Sendung vom 02.08.2018
An der marokkanisch-spanischen Grenze in Ceuta (Sebta) im Norden Marokkos versuchen zwei Flüchtlinge, den Zaun zu überwinden. 3.2.2015. (dpa / EFE / Reduan)

Migration, Flucht und neue RäumeBewegte Grenzen

Grenzen sind etwas Festes, Fixiertes - gesichert mit Mauern und Zäunen. So glauben wir. Weit gefehlt, sagt die Politologin Julia Schulze Wessel. Grenzen sind ständig in Bewegung. Auch wenn wir es nicht unbedingt merken.

Sendung vom 01.08.2018
Ein afghanischer und ein österreichischer Pass liegen nebeneinander. (Emran Feroz)

Gute Pässe, schlechte PässeDie Macht eines Stück Papiers

Reisepässe öffnen Grenzen – oder eben auch nicht. Je nachdem, welches Land sie ausgestellt hat. Der austro-afghanische Publizist Emran Feroz kennt beide Seiten aus eigener Erfahrung. Er berichtet, wie sich Racial Profiling anfühlt.

Sendung vom 31.07.2018Sendung vom 30.07.2018
Viele Muslime knien auf dem Boden und sprechen ein Friedensgebet gegen Extremismus in Kreuzberg, Berlin in Deutschland. Islamische Verbände halten Friedensgebet vor der Mevlana-Moschee ab, vor der vor einem Monat ein Brandanschlag verübt wurde. Eine Aktion des Zentralrats der Muslime, der Türkisch-Islamischen Union (Ditib), des Islamrates und dem Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ). (imago/Mike Schmidt)

IntegrationsdebatteDeutscher Islam - warum nicht?

Wer und was gehört zu Deutschland? Über Religion wird mit dieser Fragestellung derzeit heftig diskutiert. Der Journalist und Autor Eren Güvercin fordert Muslime hierzulande auf, sich mit dem Gedanken an einen deutschen Islam anzufreunden.

Sendung vom 27.07.2018Sendung vom 26.07.2018Sendung vom 25.07.2018
Reihe von pinkfarbenen Sparschweinen mit einem großen grünen Sparschwein in der Mitte (imago/Ikon Images)

NullzinspolitikSparer müssen kreativer werden

Vor etwa zehn Jahren entstand aus der US-Immobilienkrise eine allgemeine Finanzkrise. Dafür zahlen bis heute die deutschen Sparer – weil sie praktisch keine Zinsen bekommen, so eine gängige Erklärung. Stimmt nicht, meint die Ökonomin Inge Kloepfer.

Sendung vom 24.07.2018Sendung vom 23.07.2018Sendung vom 20.07.2018Sendung vom 19.07.2018Sendung vom 18.07.2018Sendung vom 17.07.2018
 Illustration eines aggressiven Mannes, dem ein fauchender Drache aus dem Mund fährt (imago/Oivind Hovland)

Modewort "Toxisch"Entgiftet euch!

Früher nervten Menschen oder waren anstrengend. Heute gelten solche Leute als "toxisch" – zumindest, wenn es nach Online-Ratgebern geht. Wirkliche Kriterien findet man aber nirgends. Autor Florian Werner seziert die Konjunktur eines schwammigen Begriffs.

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Kommentar

Von Freihandel und ZöllenEuropa braucht mehr Selbstbewusstsein
US-Präsident Trump spricht mit EU-Kommissionspräsident Juncker über Handelsfragen  - Kevin Dietsch / Pool via CNP ( Kevin Dietsch / Consolidated News Photos)

Die Erleichterung in Europa ist groß. Nach der USA-Reise von EU-Kommissionspräsident Juncker sind US-Zölle auf Autoimporte aus der EU zunächst vom Tisch. Doch angesichts der Sprunghaftigkeit Trumps könnte es sein, dass das schon bald wieder Makulatur ist, warnt Brigitte Scholtes.Mehr

Empörung über Trump"Er hat die Debatte verroht"
Us-Präsident Trump während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus (imago)

Donald Trumps kritikloser Umgang mit Russland hat eine parteiübergreifende Welle der Empörung ausgelöst. Doch die eigene Wählerschaft hält ihm die Treue. Er selbst kokettiert damit, man werde ihm sogar einen Mord verzeihen – weil er Erwartungen erfüllt.Mehr

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