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Mittwoch, 20.11.2019
 
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Politisches Feuilleton

Sendung vom 20.11.2019Sendung vom 19.11.2019
Eine Frau testet bei der "micromobility expo" auf der Messe Hannover einen E-Roller. (picture alliance / Julian Stratenschulte)

E-Roller automatisch ausbremsenDie ferngesteuerte Gesellschaft

Die E-Roller-Debatte wurde heftig geführt. Auch in Bezug auf die Sicherheit der Fußgänger. Eine automatische Tempodrosselung per GPS könnte sie besser schützen. Für Medienwissenschaftler Roberto Simanowski wäre das ein gefährlicher Paradigmenwechsel.

Sendung vom 18.11.2019
Eine Lehrerin steht vor einer Klasse mir einem Lehrbuch. (picture alliance/ JOKER / Gudrun Petersen)

Loblied auf einen schwierigen BerufWerdet Lehrer!

Viele Arbeitnehmer sitzen Monitoren gegenüber, im Klassenzimmer hingegen gehe es vor allem um Menschen - Lehrer sei ein harter Beruf, aber auch ein wunderbarer, meint der Pädagoge Michael Felten. Die Frage nach dem Sinn der Arbeit stelle sich da nur selten.

Sendung vom 15.11.2019
Nahaufnahme zweier sich haltender Hände im Wasser (picture alliance / ZUMA Press / Paul Bersebach)

EmpathieberufeDas outgesourcte Mitgefühl

In Zukunft werden Maschinen den Großteil unserer Arbeit erledigen. Übrig bleiben Empathieberufe wie Krankenpfleger oder Psychologin, so Prognosen. Erwartet uns ein neues Jobwunder? Der Publizist Uwe Bork bezweifelt das.

Sendung vom 14.11.2019
Oxfam-Aktivisten in Geschäftskleidung sitzen auf Liegestühlen vor der Attrappe einer Südseeinsel. (AFP / Emmanuel Dunand)

SteuerfluchtKonzerne gefährden Demokratien

Die Mehrheit der Deutschen sieht unsere Demokratie in Gefahr. Der Grund dieser Krise liege in der extrem ungleichen Verteilung des Besitzes, meint Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann. Reichtum müsse weltweit endlich angemessen besteuert werden.

Sendung vom 13.11.2019Sendung vom 12.11.2019
Ein Mann liegt im Dunkeln auf seinem Bett und schaut auf den Monitor eines aufgeklappten Laptops. (Eyeem / Joanna Czerniawski)

Negative SchlagzeilenStoppt die Überflutung!

Täglich prasseln schlechte Nachrichten auf uns ein. Selbst Menschen, die sich eigentlich für Neuigkeiten interessieren, können die Dauerbefeuerung kaum noch ertragen. Sind sie nur zu empfindlich? Nein, meint die Neurowissenschaftlerin Maren Urner.

Sendung vom 11.11.2019
In der Fassade eines Wohnhauses dringt durch ein Fenster mit geschlossenen Jalousien Licht nach außen. (imago images / ingimage)

PrivatsphäreWie wir ein Menschenrecht verschleudern

My home is my castle: Wie Privatsphäre und moderne Selbstbestimmung historisch zusammenhängen, erklärt der Anglist Christoph Heyl. Er warnt deshalb davor, in Zeiten von Alexa und Siri das Private preiszugeben.

Sendung vom 08.11.2019Sendung vom 07.11.2019
Eine Illustration zeigt zwei Hände, die eine Kette von bunten Papierfiguren halten. (imago images / fStop Images / Malte Mueller)

GesellschaftSpaltung als Chance

Gerade ist viel von Einheit die Rede: Wann sie vollendet ist, was ihr im Weg steht. In den Chor derer, die vor der Spaltung der Gesellschaft warnen und sie überwinden wollen, möchte der Kulturwissenschaftler Daniel Hornuff jedoch nicht einstimmen.

Sendung vom 06.11.2019
Ein Besucher der Designers' Open interessiert sich für einen Schrank in der Form des Hochhauses PH 16 aus der DDR.  (picture alliance / dpa-Zentralbild/ Jan Woitas)

30 Jahre MauerfallDie gekaperte Revolution

Von Feierstimmung keine Spur: Zum Mauerfalljubiläum dominieren die kritischen Töne. Die Schriftstellerin Ines Geipel hält wenig davon, die vergangenen 30 Jahre als eine Geschichte anhaltender Fremdheit zwischen Ost und West zu sehen.

Sendung vom 05.11.2019Sendung vom 04.11.2019
Ein Demonstrationsschild zeigt "Hartz IV" als Monster. (imago images / Müller-Stauffenberg)

Hartz IV vor GerichtSanktionen der Jobcenter sind inhuman

Das Bundesverfassungsgericht muss entscheiden: Dürfen Jobcenter Harz-IV-Empfängern als Strafe Mittel kürzen? Aus Sicht des Politikwissenschaftlers Christoph Butterwegge sind solche Sanktionen verfassungswidrig: Sie verletzen die Menschenwürde.

Sendung vom 01.11.2019Sendung vom 31.10.2019
Illustration: Megaphon als Pistole (imago / Ikon Images / Robert Hanson)

Umgang mit RassismusHassen? Ja, aber das Richtige!

Kaum eine Emotion hat einen so schlechten Ruf wie der Hass. Und das zu Recht, findet der Journalist Jens Balzer. Trotzdem plädiert er dafür, ihn auch als politische Ressource zu begreifen, die man nicht allein den Feinden der Demokratie überlassen soll.

Sendung vom 30.10.2019
Hände blättern im Jahresbericht 2017 des Wehrbeauftragten (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

Der BeauftragteAlibi-Figur oder wichtige Kontrollinstanz?

38 Beauftragte hat die Bundesregierung - von dem für die Behandlung von Zahlungen an die Konversionskasse bis zum Beauftragten für weltweite Religionsfreiheit. Wer hat die Ämter inne und was tun die Beauftragten, fragt die Publizistin Gesine Palmer.

Sendung vom 29.10.2019Sendung vom 28.10.2019Sendung vom 25.10.2019
Zahlreiche Wahlplakate auch kleiner Parteien sind in einem bayerischen Dorf vor einem Haus aufgestellt. (Getty Images / Alexandra Beier)

Die neue Vielfalt der ParteienlandschaftBye, bye Volkspartei

Die Zeit der Volksparteien ist vorbei. Das wird oft beklagt, weil die Folge davon politische Zersplitterung sei. Man kann das aber auch positiv sehen, sagt der Journalist Daniel Bax, schließlich spiegelt sich darin auch die Ausdifferenzierung der Milieus.

Sendung vom 24.10.2019
Grafik der europäischen Flagge mit einem fehlenden Stern. (Pexels / freestocks.org)

Die Zukunft des KontinentsViele Wege führen nach Europa

In vielen Ländern wird das europäische Projekt kritischer betrachtet, als in Deutschland. Das ist historisch nachvollziehbar und legitim. Es gibt nicht nur „den einen richtigen Weg“ für die politische Ordnung eines zukünftigen Europas – sondern viele.

Sendung vom 23.10.2019Sendung vom 22.10.2019Sendung vom 21.10.2019
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht mit Mitgliedern einer Pflegeklasse im Heimerer Kolleg in Pristina. (imago images / photothek / Xander Heinl)

PflegenotstandWeltweites Betteln um die Besten

Kosovo, Mexiko, Philippinen: Fachkräfte von dort sollen den Pflegenotstand in Deutschland beheben. Martin Hyun bezweifelt, dass diese nicht neue Strategie der Anwerbung diesmal funktioniert. Der Politologe hat einen ganz persönlichen Bezug dazu.

Sendung vom 18.10.2019
Auf einer Wiese vor dem Kanzleramt in Berlin stehen Zelte und Transparente. (imago images / Jürgen Ritter)

UmweltaktivismusWarum die Demokratie das Radikale braucht

Die Klima-Bewegung "Extinction Rebellion" machte zuletzt weltweit mobil: Den Argwohn, mit dem viele ihrer Methode des zivilen Ungehorsams begegnen, teilt die Journalistin Charlotte von Bernstorff nicht – sie sei eine Chance für die Demokratie.

Sendung vom 17.10.2019
Eine Frau schüttet sich rote Pillen in den Mund. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Olympia 2032Endlich Doping für alle!

Doping ist die Plage des modernen Sports: Alle Versuche, Wettkämpfe sauber zu halten, sind zum Scheitern verurteilt, stellt der Soziologe Niels Zurawski fest. Wie also könnte bei Meisterschaften in Zukunft wieder sportliche Fairness einkehren?

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21.11.2019, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton
Querdenker Elon Musk
Keine Zeit für Krise
Von Don Dahlmann

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Deutsche Musik, die ins Ohr geht: Damit eroberten die Puhdys schon zu DDR-Zeiten auch Herzen westdeutscher Fans. Die ostdeutschen Rocker waren eine staatsnahe und überaus erfolgreiche Band, sagt Götz Hintze, Autor des "Rocklexikon der DDR".Mehr

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