Seit 16:05 Uhr Aktuelles 16-17

Montag, 30.03.2020
 
Seit 16:05 Uhr Aktuelles 16-17

Politisches Feuilleton

Sendung vom 30.03.2020Sendung vom 27.03.2020
Eine digitale Karte zeigt Zahlen und Ausmaß der Corona-Epidemie. (imago/xim.gs)

Corona und die NachrichtenVom Leben mit der Infodemie

Noch nie in der Mediengeschichte hat sich ein globales Publikum so konzentriert um ein Thema herum gebildet wie momentan in der Coronakrise. Souveräne Mediennutzung wird da zur Bürgerpflicht. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen gibt Tipps.

Sendung vom 26.03.2020
Abstrakte Illustration eines Verkehrsstaus in urbaner Umgebung (imago/Ikon Images/Guido Rosa )

MobilitätswendeDie Stadt der Zukunft ist flexibel

Für die Klimawende sind neue Formen der Mobilität nötig - insbesondere in den Städten. Doch mit emissionsfreien Fahrzeugen allein ist es nicht getan, meint der Journalist Klaus Englert. Auch die städtische Infrastruktur muss sich grundlegend wandeln.

Sendung vom 25.03.2020
Panoramablick über ein Flüchtlingslager in Idlib. (imago/ZUMA Wire/Juma Mohammad )

Corona im KriegsgebietHilfe für die Menschen von Idlib

Sollte die Corona-Pandemie das nordsyrische Idlib erreichen, droht eine Katastrophe, sagt der Journalist Andreas Zumach. Er fordert ein sofortiges Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Region. Ohne politischen Druck wird das nicht gehen.

Sendung vom 24.03.2020Sendung vom 23.03.2020
Ein Schild mit der Aufschrift "Achtung Infektionsgefahr" ist an einem Zelt zur Untersuchung von Corona-Verdachtsfällen an der Einfahrt zum Johanniter-Krankenhaus in Treuenbrietzen in Brandenburg angebracht, aufgenommen am 15. März 2020. (picture alliance/Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa)

ReaktionsmusterWie Organisationen mit Krisen umgehen

Unternehmen, Institute, Großprojekte - viele Organisationen kennen schwere Zeiten. Manchmal scheitern sie, das ist normal. Was aber, wenn alle gleichzeitig in eine Krise geraten? Der Soziologe Stefan Kühl weiß, auf was es dann besonders ankommt.

Sendung vom 20.03.2020Sendung vom 19.03.2020
Zwei Ellenbogen werden zum Coronagruß sachte aneinander gestoßen. (Unsplash / Noah Matteo)

CoronaWie uns das Virus respektvoller und demütiger macht

Die sich ausbreitende Epidemie verändert nicht nur, wie wir uns im Alltag begegnen. Sie drängt uns auch fundamentale Fragen auf - nach dem, was uns wichtig ist, was wir füreinander sind und was wir sein wollen, meint der Publizist Konstantin Sakkas.

Sendung vom 18.03.2020
Im Wahllokal der Juri Gagarin POS werden am 18. März 1990 die Stimmzettel der Wahl zur letztenVolkskammer der DDR ausgezählt. (picture-alliance/ZB/Stefan Sauer)

Volkskammerwahl vor 30 JahrenDer kurze Sommer der freien DDR

Am 18. März 1990 fanden in der DDR die ersten und letzten freien Wahlen zur Volkskammer statt. Den Bürgern im Osten blieben nur wenige Monate bis zur Wiedervereinigung. Zu wenig Zeit, um einen eigenen Weg zu finden, meint Publizist Markus Ziener.

Sendung vom 17.03.2020Sendung vom 16.03.2020
Ein Mann mit verspiegelter Maske steht auf einem Platz mit Hochhäusern. (Unsplash / Alex Iby)

DiskriminierungWarum ich nicht Niels Ullrich heiße

"Nomen est Omen", heißt es einerseits. "Name ist Schall und Rauch", andererseits. Der Publizist Hasnain Kazim weiß aus eigener Erfahrung, dass Letzteres nicht stimmt – und will aber seinen Namen trotzdem nicht ändern.

Sendung vom 13.03.2020
Auf einem Bauzaun in Berlin-Kreuzberg steht der Schriftzug "Moslems raus". (imago images / IPON)

RassismusAblehnung war immer, aber früher war sie normal

Rassismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Diese gängige Einschätzung sei falsch, denn dort war er schon immer, meint die Wissenschaftlerin Jasamin Ulfat-Seddiqzai. Nur der Umgang mit Diskriminierung habe sich verändert.

Sendung vom 12.03.2020
Durch ein Loch in einer rosa Pappe ist ein pink geschminkter Mund und die Nase einer Frau zu sehen. (Unsplash / Ian Dooley)

SchönheitsidealEin geistloses und reaktionäres Frauenbild

Die aktuelle "Miss Germany" ist mit 35 Jahren quasi uralt. Bei der Begründung ihrer Wahl wurde die Jury unverschämt, und bemerkte es nicht mal, kritisiert die Autorin Kerstin Hensel: Weil immer noch ein überkommenes Frauenbild herrsche.

Sendung vom 11.03.2020Sendung vom 10.03.2020Sendung vom 09.03.2020
Fußspuren im Sand (imago images / Mint Images)

Das Ende des LebensEin Weg, den jeder allein geht

Das Bundesverfassungsgericht hat deutlich geurteilt: Der Wunsch, das eigene Leben zu beenden, ist legitim und darf vom Staat nicht behindert werden. Aber wie sehen Sterbende eigentlich ihr Ende? Die Soziologin Irmhild Saake hat darüber geforscht.

Sendung vom 06.03.2020
Bildrauschen (Illustration / Deutschlandfunk Kultur)

Digitales DetoxingBitte lasst die Bilder weg

Am "Day of Unplugging" wird zu einer Internetpause aufgerufen. Medienwissenschaftler Roberto Simanowski würde lieber einen Tag lang an die Anfänge des Internets erinnern: als das Netz noch frei von Kommerz und Fake News war und ohne Bilder auskam.

Sendung vom 05.03.2020Sendung vom 04.03.2020Sendung vom 03.03.2020Sendung vom 02.03.2020Sendung vom 28.02.2020
auf einen Rollator gestützt verlässt Harvey Weinstein mit seinen Anwälten und ein paar Sicherheitsbeamten das Gerichtsgebäude in Manhattan. (imago / ZUMA Press / Kristin Callahan)

Weinstein-VerfahrenEin Prozess, der alle beschädigte

Das Wahrheitsfindung im Prozess gegen Harvey Weinstein war kompliziert, ist aber am Ende gelungen, meint die Schriftstellerin Eva Sichelschmidt. Auch wenn das Verfahren inbesondere für die Opfer des Sexualstraftäters eine Qual war.

Sendung vom 27.02.2020
Eine, als Leiche auf dem Boden liegende Darstellerin, erhält Anweisungen vom Regisseur. (imago images / Becker & Bredel)

Frauenrollen in Film und FernsehenDas Klischee lebt

"Wird sie ermordet oder ist sie eine Prostituierte?" Abgesehen von ein paar Leuchtturmprojekten der Frauenförderung sieht die Frauenrealität in Film und Fernsehen trist aus, kritisiert Belinde Ruth Stieve: Jung soll Frau sein, hübsch, schweigsam - oder tot.

Sendung vom 26.02.2020
Der Bildhauer Laurence Bradshaw bei der Arbeit an einer Büste für das Grabmal von Karl Marx auf dem Friedhof Highgate in London, 1955. Karl Marx (1818–1883) war Philosoph und Nationalökonom und der Begründer des Marxismus. (akg-images)

KapitalismusKlimawandel und Klassenkampf

Der Kampf um Produktionsmittel - für Karl Marx die Triebkraft jeder gesellschaftlichen Entwicklung. Doch in Zeiten von Klimawandel und Digitalisierung gilt das vielleicht bald nicht mehr, glaubt Markus Ziener. Weil Markt und Besitz an Bedeutung verlieren.

Sendung vom 25.02.2020
Seite 1/158
Januar 2020
MO DI MI DO FR SA SO
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2

Nächste Sendung

31.03.2020, 07:20 Uhr Politisches Feuilleton

Kommentar

Corona-AppDie Freiheit zur Selbstüberwachung
Ein Mann steht am Straßenrand in einer Stadt, ein Smarthone in der Hand. Er schaut Richtung Betrachter, sein Gesicht ist allerdings vom Gegenlicht überblendet.  (Aidan De La Paz / Unsplash.com)

Gesundheitsminister Jens Spahn überlegt, Coronainfizierte anhand von Handydaten zu überwachen, um Infektionsketten zu erkennen. Eine Alternative wäre eine App, mit der jeder selbst entscheidet, ob er sich tracken lässt. Doch das funktioniert nur, wenn fast alle mitmachen.Mehr

weitere Beiträge

Interview

weitere Beiträge

Tacheles

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur