Das Feature, vom 22.05.2007, 19:15 Uhr

Politisches FeatureDer Siebte Tag

Der Sechstagekrieg und die Besiedlung der besetzten Gebiete
Von Daniel Cil Brecher

Das Feature begibt sich auf die Spuren einer aktuellen israelischen Geschichtsdebatte über das Erbe des Sechstagekrieges und den Beginn der Besatzung vor 40 Jahren. Eine Debatte über Schuld, Unschuld und Verantwortung für die verfahrene Lage im Verhältnis zu den Nachbarn. Welche Umstände und Strategien haben die israelische Gesellschaft eigentlich dazu verleitet, das von Millionen feindlich gesinnter Palästinenser bewohnte Gebiet ganz oder teilweise für sich zu beanspruchen?

Proteste jüdischer Siedler (AP)
Proteste jüdischer Siedler (AP)

Weil der Siedlungsbau über lange Strecken hinweg keine offizielle Regierungspolitik war, Pläne und Ziele sich oft änderten und in Israel nie eine Grundsatzdiskussion darüber gehalten wurde, fühlt sich heute ein Teil der Öffentlichkeit hinters Licht geführt. Hat sich das Gros der israelischen Gesellschaft zugunsten einer Minderheit - der Siedler - manipulieren lassen? Oder wurden die Konsequenzen der offen betriebenen Siedlungspolitik einfach geleugnet? Die Ursprünge und Folgen dieser Entscheidung sind Gegenstand einer aktuellen Kontroverse unter Historikern und Publizisten, bei der es auch um die Zukunft des Verhältnisses von Israelis und Palästinensern geht.

Manuskript zur Sendung als pdf oder im barrierefreien Textformat.

Produktion:

Downloads:

Der siebte Tag - Der Sechstagekrieg und die Besiedlung der besetzten Gebiete
Der siebte Tag - Der Sechstagekrieg und die Besiedlung der besetzten Gebiete (Textdatei)

 

Abonnieren Sie unseren Newsletter!