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Montag, 21.10.2019
 
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Politik & Zeitgeschehen

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Auf einer Wiese vor dem Kanzleramt in Berlin stehen Zelte und Transparente. (imago images / Jürgen Ritter)

UmweltaktivismusWarum die Demokratie das Radikale braucht

Die Klima-Bewegung "Extinction Rebellion" machte zuletzt weltweit mobil: Den Argwohn, mit dem viele ihrer Methode des zivilen Ungehorsams begegnen, teilt die Journalistin Charlotte von Bernstorff nicht – und sieht eine Chance für die Demokratie.

Ein Mann geht an einem Brexit-Graffiti in Belfast vorbei.    (David Young/PA Wire/dpa/picture-alliance)

GroßbritannienEs ist ein "Engxit", kein "Brexit"

Die Rolle, die der Landesteil England beim Brexit spiele, werde zu wenig beleuchtet, findet Architekturkritiker Nikolaus Bernau, der britische Verwandte hat: Vor allem dort wurde für den EU-Austritt gestimmt. Eigentlich gehe es um stark angeschlagene englische Gefühle.

Zebulov Simentov sitzt in seiner Wohnung auf dem Teppich und liest, vor sich zwei Porzellangefäße mit Nüssen. (Imago / ZUMA Press)

Judentum in AfghanistanZebulon allein zu Haus

Einst lebten in Afghanistan tausende jüdische Familien. Heute ist in Kabul gerade noch eine Synagoge übrig: Dort wohnt Zebulon Simentov seit Jahren allein. Ein besonderer Mensch, für sich, für das Judentum und für Afghanistan.

Ansicht der Alten Burg Penzlin und umliegender Wiesen an einem sonnigen Sommertag. (Picture Alliance / dpa - Report / Hans Wiedl)

Cittaslow in MecklenburgDer Zukunft entgegenschleichen

Bauernmärkte statt Discounter, Stadtfeste ohne Wegwerfgeschirr: Penzlin in Mecklenburg, Mitglied im Cittaslow-Netzwerk, setzt auf Umweltschutz, Regionalität und Entschleunigung. Das passt zum grünem Zeitgeist – und will doch nicht politisch sein.

Eine Frau schüttet sich rote Pillen in den Mund. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Olympia 2032Endlich Doping für alle

Doping ist die Plage des modernen Sports: Alle Versuche, Wettkämpfe sauber zu halten, sind zum Scheitern verurteilt, stellt der Soziologe Niels Zurawski fest. Wie also könnte bei Meisterschaften in Zukunft wieder sportliche Fairness einkehren?

Willy Brandt steht vor dem Deutschen Bundestag in Bonn am Rednerpult (picture-alliance / dpa / Egon Steiner)

Mehr Demokratie wagenEine Vision und was aus ihr geworden ist

"Wir wollen mehr Demokratie wagen." So umriss Bundeskanzler Willy Brandt vor 50 Jahren sein politisches Programm. Er prägte damit den Zeitgeist der damaligen Bundesrepublik. Seine großen Worte haben nichts von ihrer grundlegenden Bedeutung eingebüßt.

Uyuni Salzebene in Bolivien, Arbeit mit dem Bohrer, 29. Oktober 2009  (AFP / Aizar Raldes )

Lithium in BolivienDie Gier nach dem weißen Gold

Für Akkus von Smartphones und Elektroautos braucht die Welt Lithium. Große Mengen davon lagern in Bolivien. Der Profit mit dem Rohstoff soll nicht im Ausland landen, verspricht Präsident Evo Morales - der am Sonntag wiedergewählt werden will.

Vor einem Döner-Imbiss, ein Ziel des Anschlags von Halle, wurden Kerzen und Blumen niedergelegt. (Christoph Richter / Deutschlandradio)

Rechter TerrorTrauer und Wut in Halle

Vor einer Woche starben bei einem rechsterroristischen Anschlag in Halle zwei Menschen. Die Bürger der Stadt sind noch immer fassungslos, traurig und wütend über die Tat. Doch in der Kritik steht auch die Polizei.

Eine Illustration zeigt, wie  ein wilder Löwe einen verängstigten Geschäftsmann jagt. (imago images / Ikon Images / Jens Magnusson)

Strategien für die ZukunftWarum Angst kein guter Ratgeber ist

Jederzeit Gefahren und Bedrohungen wahrzunehmen: Darauf wurden die Menschen von der Evolution programmiert, um zu überleben, meint der Publizist Martin Tschechne. Doch mit ständiger Aufgeregtheit ließen sich wichtige Zukunftsfragen nicht lösen.

Aktivisten von Fridays for Future demonstrieren mit einem Banner mit der Aufschrift "How Dare You" vor dem Invalidenplatz.  (picture-alliance/dpa/Fabian Sommer)

Politischer KitschWenn Emotion die Vernunft ausgrenzt

Kitsch findet sich nicht nur in der Kunst, sondern auch in der Politik. Etwa wenn Debatten emotionalisiert ausgetragen und rationale Gegenstimmen überhört werden, sagt Alexander Rau. In seinem Buch greift er auch die "Fridays for Future"-Bewegung an.

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Reyhan Şahin aka Dr. Bitch Ray"Das Patriarchat schläft nicht"
Reyhan Şahin aka Dr. Bitch Ray auf der Buchmesse. (Deutschlandradio/ David Kohlruss)

Sie hat einen Doktortitel, ist Linguistin, Feministin, Hip-Hop-Künstlerin und in ihrer Zweitidentität bekannt als Lady Bitch Ray. Im Gespräch auf der Buchmesse erzählt Reyhan Şahin von Rap als ihrem Boxring, krassem Sex-Talk und Diskriminierung im akademischen Betrieb.Mehr

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