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Kulturnachrichten

Mittwoch, 11. Mai 2016

Polanski-Produzent Gene Gutowski gestorben

Der polnisch-amerikanische Holocaust-Überlebende wurde 91 Jahre als

Der Produzent des Erfolgsfilms "Der Pianist", Gene Gutowski, ist tot. Der Holocaust-Überlebende sei im Alter von 90 Jahren in Warschau an einer Lungenentzündung gestorben, sagte sein Sohn der Nachrichtenagentur AP. Gutowskis Zusammenarbeit mit Regisseur Roman Polanski begann in den 60er Jahren. Zu ihren gemeinsamen Produktionen gehören Klassiker wie "Ekel", "Wenn Katelbach kommt..." und "Tanz der Vampire", mit dem Polanski seinen Durchbruch in Hollywood schaffte. 2002 taten sich Gutowski und Polanski für "Der Pianist" zusammen, der das Überleben des Musikers Wladyslaw Szpilman im Zweiten Weltkrieg beschreibt und drei Oscars gewann. Dieser Film sei eine persönliche Läuterung für ihn gewesen, sagte Gutowski. Gutowski wurde als Witold Bardach 1925 in Lwiw in der heutigen Ukraine in einer Familie assimilierter Juden geboren. Während der deutschen Besatzung gab er sich als Eugeniusz Gutowski aus und half der polnischen Untergrundbewegung. Nach dem Krieg unterstützte er die US-Armee bei der Jagd nach Nazis und emigrierte 1947 in die USA.

RBB: Direktor des Deutschen Historischen Museums geht

Alexander Koch leitete das Museum fünf Jahre lang

Der Präsident des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin, Alexander Koch, verliert Medienberichten zufolge seinen Posten. Wie der RBB unter Berufung auf Kreise des Museums in Berlin berichtete, soll die stellvertretende Präsidentin Ulrike Kretzschmar die Geschäfte kommissarisch übernehmen. Gründe für den Weggang Kochs wurden nicht genannt. Auf Anfrage wollte das DHM dazu zunächst nicht Stellung nehmen. Allerdings wurde für Donnerstag eine Pressemitteilung angekündigt. Der Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Philipp Wolf, teilte dem RBB mit, dass am Dienstag eine Sitzung des Kuratoriums der Stiftung Deutsches Historisches Museum stattgefunden habe. Die Inhalte der Sitzung berührten Personalangelegenheiten, hieß es. Nähere Einzelheiten nannte er nicht. Der Historiker Koch leitet das Deutsche Historische Museum seit September 2011.

Künstler fordern klare Haltung zum Armenien-Genozid

Kulturschaffende schreiben offenen Brief an die Kanzlerin

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Abgeordneten des Bundestages fordern namhafte Künstler, unter ihnen der Regisseur Fatih Akin und der Komponist Mikis Theodorakis, eine klare Haltung zum türkischen Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren. Am 2. Juni, an dem der Bundestag über eine Armenien-Resolution befinden wird, sollten sie klar Stellung beziehen, heißt es in dem Schreiben, und das Verbrechen als das bezeichnen, was es sei: ein Völkermord. Initiiert haben den offenen Brief Markus Rindt, der Intendant der Dresdner Sinfoniker und der Komponist Marc Sinan. Markus Rindt und die Dresdner Sinfoniker hatten Ende April das armenisch-türkische Konzertprojekt „Aghet in Erinnerung an das Massaker auf die Bühne gebracht. Die Türkei hatte zuvor auf EU-Ebene gegen das Projekt interveniert.

Erdogan geht gegen Springer-Chef in die zweite Instanz

Landgericht Köln hatte eine einstweilige Verfügung gegen Döpfner abgewiesen

Der Rechtsstreit zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Springer-Chef Mathias Döpfner geht weiter. Erdogan werde sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht Köln einlegen, kündigte sein Anwalt Ralf Höcker an. Das Landgericht Köln hatte am Dienstag einen Antrag Erdogans auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer zurückgewiesen. Döpfners Äußerungen seien durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, entschied das Gericht. Döpfner hatte in einem offenen Brief an den in der Kritik stehenden Satiriker Jan Böhmermann erklärt: "Ich möchte mich, Herr Böhmermann, vorsichtshalber allen Ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen." Am Mittwoch betonte er, nichts davon zurückzunehmen.

Katharina Thalbach erhält Kulturpreis Deutsche Sprache

Auszeichnung ist mit 30.000 Euro dotiert

Der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache geht in diesem Jahr an die Schauspielerin und Theaterregisseurin Katharina Thalbach. Durch ihr Wirken auf der Bühne und auch als Sprecherin von Hörspielen mache sie deutlich, dass die Kraft der Sprache Gefühle und Stimmungen erzeugen könne, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der mit 30 000 Euro dotierte Preis wird am 8. Oktober in Kassel verliehen, wie die Jury des Kulturpreises Deutsche Sprache mit Sitz in Dortmund mitteilte. Die Laudatio auf Katharina Thalbach wird Linke-Politiker Gregor Gysi halten. Zu den früheren Preisträgern zählen unter anderem Udo Lindenberg und Ulrich Tukur.

Neue Chefin der Dresdner Porzellansammlung

Kunsthistorikern Julia Weber tritt ihr Amt am 1. August an

Die Kunsthistorikerin Julia Weber wird neue Direktorin der Dresdner Porzellansammlung im Zwinger. Das gab das sächsische Kunstministerium am Mittwoch bekannt. Mit Weber sei eine kompetente Nachfolgerin für Ulrich Pietsch gefunden worden, der September 2015 in den Ruhestand ging. Weber übernimmt die Leitung eines der wichtigsten Museen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am 1. August. Seit 2012 ist sie beim Bayerischen Nationalmuseum für die keramischen Sammlungen verantwortlich.

Köln gibt Raubkunst-Gemälde zurück

Erbengemeinschaften wollen Gemälde auf einer Auktion verkaufen

In einem komplizierten Raubkunstfall gibt die Stadt Köln ein Gemälde von Narcisso Virgilio Díaz de la Peña zu gleichen Teilen an zwei jüdische Erbengemeinschaften zurück. Das Stillleben "Blumenstrauß" aus dem Wallraf-Richartz-Museum werde an die Erben der Familie des Berliner Zeitungsverlegers Rudolf Mosse sowie des jüdischen Kunsthändlers Walter Westfeld restituiert, teilte die Stadt Köln mit. Das Gemälde solle nach dem Willen der Erben auf einer Auktion verkauft werden. Das Stillleben war 1960 in die Sammlung des Museums gelangt.

Schauspielerin Núria Espert erhält Asturien-Preis

80jährige war mehreren Generationen spanischer Schauspielern ein Vorbild

Die katalanische Schauspielerin Núria Espert erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Künste. Dies gab die Jury in Oviedo in Nordspanien bekannt. Die 80-Jährige Darstellerin und Regisseurin gehöre zu den bedeutendsten Figuren auf den Theaterbühnen in aller Welt, begründete die Jury ihre Entscheidung. Espert sei zu einem Vorbild für mehrere Generationen von Schauspielern geworden. Die aus Hospitalet de Llobregat bei Barcelona stammende Darstellerin gilt als die "große alte Dame des spanischen Theaters". Sie hatte bereits mit 12 Jahren auf der Bühne gestanden und als 24-Jährige ein eigenes Ensemble gegründet. Die Prinzessin-von-Asturien-Preise sind nach der spanischen Thronfolgerin benannt und werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Die Preisträger erhalten jeweils 50 000 Euro und die Nachbildung einer Statue von Joan Miró. Die Auszeichnungen werden Ende Oktober von König Felipe VI. in Oviedo überreicht.

Riccardo Muti kehrt erstmals an die Scala zurück

Vor zwölf Jahren hatte er das Haus im Streit verlassen

Der italienische Stardirigent Riccardo Muti kehrt erstmals seit seinem zornigen Abgang im Jahr 2005 an die Mailänder Scala zurück: Der Maestro werde am 20. und 21. Januar 2017 in dem Opernhaus das "Chicago Symphony Orchestra" dirigieren, dessen Leitung er 2010 übernommen hatte, berichtete die Mailänder Zeitung "Corriere della Sera". Dann wird es genau zwölf Jahre her sein, seit der heute 74-Jährige nach einem Streit um einen neuen Intendanten und einem daraus resultierenden Streik der Musiker seinen Hut genommen hatte. Er war seither nicht mehr an die Scala zurückgekehrt. Muti hatte 1986 die musikalische Leitung des Opernhauses übernommen und war nach seinem Abgang zu den Wiener Philharmonikern gewechselt. Vor dem Auftritt widmet die Scala Muti bereits eine Ausstellung, die am 6. Juni eröffnet werden soll. Der Maestro will die Schau am Tag zuvor persönlich eröffnen.

Museumschefin Ackermann setzt auf Internationalität

Sie folgt Hartwig Fischer an der Staatlichen Kunstsammlung Dresden

Die künftige Generaldirektorin Marion Ackermann will die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) als einzigartigen Verbund forschender Museen weiterentwickeln. Dabei will sie in der Region vorhandenes Potenzial einbinden und mit den Mitteln der Kunst zu einer weltoffenen und liberalen Gesellschaft beitragen. "Ich freue mich sehr auf die Zeit", sagte die 51-Jährige bei ihrer Vorstellung in Dresden. Die Leiterin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen tritt ihr Amt am 1. November an und hat einen Vertrag für acht Jahre. Für sie liegt der Reiz in der besonderen Konstellation der SKD, dem "Dialog von Freier und Angewandter Kunst" und der Dimension der Sammlungen von den Altmeistern über Ethnologie und Kunsthandwerk bis Gerhard Richter". Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) lobte Ackermann als erfahrene Museumsleiterin, die weltweit vernetzt und eine sehr kommunikative Kunstwissenschaftlerin sei. Mit ihr habe man eine "würdige Nachfolge" für Hartwig Fischer gefunden, der seit September Direktor des British Museum in London ist.

Locarno-Preis für Film-Produzent David Linde

Schweizer Filmfestival zeichnet den US-Amerikaner als herausragenden Realisator aus

David Linde erhält den diesjährigen Preis des Filmfestivals von Locarno für herausragende unabhängige Produzenten. Der Amerikaner habe "als Produzent, Einkäufer und Verleiher maßgeblich zur Realisierung von Filmen mit großem internationalen Erfolg beigetragen", hieß es in einer Mitteilung. Das 69. Festival del film Locarno findet vom 3. bis 13. August statt. "Linde hat stets ein offenes Ohr für originelle Ideen, sowohl als Vertreter von Majors als auch von unabhängigen Produktionsgesellschaften", sagte der künstlerische Leiter des Festivals, Carlo Chatrian. David Linde war bei der US-Firma Miramax für den Einkauf von Peter Jacksons "Heavenly Creatures" sowie "Bullets Over Broadway" von Woody Allen zuständig. Er verantwortete auch den internationalen Verleih von "Pulp Fiction" (Quentin Tarantino) und das Oscar-gekrönten Liebesdrama "The English Patient» von Anthony Minghella. Als Leiter der Produktionsgesellschaft Focus Features unterstützte er etliche Kinos-Hits, darunter "The Pianist" von Roman Polanski und "Lost in Translation" von Sofia Coppola.

Rekordpreis für Selbstporträt von Jean-Michel Basquiat

Auch andere Künstler erzielten auf New Yorker Auktion Höchstpreise

Ein riesiges Selbstporträt des Graffiti-Pioniers Jean-Michel Basquiat hat bei einer Versteigerung in New York die Rekordsumme von 57,3 Millionen Dollar (rund 50 Millionen Euro) eingebracht. Wie das Auktionshaus Christie's mitteilte, ging das Werk ohne Titel an einen anonymen asiatischen Sammler. Im Mai 2013 war das Bild "Dustheads" von Basquiat für 48,8 Millionen Dollar verkauft worden. Basquiat hatte das knapp zweieinhalb mal fünf Meter große Bild 1982 in Italien gemalt - sich selbst stellte er dabei als Teufel dar. Bei der Auktion von Werken moderner und zeitgenössischer Kunst gab es fünf weitere Rekordpreise: darunter 10,6 Millionen Dollar für das Bild "Orange Grove" der abstrakten US-Malerin Agnes Martin. Bereits am Montag erzielte im Auktionshaus Sotheby's Auguste Rodins Marmorskulptur "Der ewige Frühling", die ein Liebespaar zeigt, den Rekordpreis von mehr als 20 Millionen Dollar.

Hauptpreis der Kurzfilmtage Oberhausen an Louise Carrin

Französische Regisseurin siegt mit Film über Rotlichtmilieu

Im Rahmen der am Dienstag zu Ende gegangenen 62.Kurzfilmtage Oberhausen hat die Französin Louise Carrin für ihren Film "Venusia" den Großen Preis der Stadt Oberhausen bekommen. Ihr Porträt über die Freundschaft zweier Frauen im Rotlichtmilieu überzeugte die Jury. Die Regisseurin habe "durch einfache Mittel in einem einzigen Raum ein ganzes Universum geschaffen" erklärten die Juroren. Der Preis ist mit 8000 Euro dotiert. Der Hauptpreis im internationalen Wettbewerb (4000 Euro) ging an Lav Diaz für "Ang araw bago ang wakas" (Der Tag vor dem Ende). In seinem Kurzfilm lässt er Menschen im Angesicht eines nahenden Sturms Shakespeare lesen. Der Preis für den besten deutschen Beitrag gingen an Vika Kirchenbauers "She Whose Blood Is Clotting In My Underwear", einen Film, "der die Gewalt der Lust nicht einfach vorführt, sondern gerade in der experimentellen Verfremdung förmlich auf das Publikum überträgt", so die Jury.

Schnatterinchen-Schöpferin Emma-Maria Lange ist tot

Puppenmacherin schuf zahlreiche Figuren für Kindersendungen des DDR-Fernsehfunks

Emma-Maria Lange, die Schöpferin legendärer Puppen des DDR-Fernsehens, ist tot. Ein Sprecher der Gemeinde Kleinmachnow, ihrem letzten Wohnort, bestätigte entsprechende Medienberichte. Im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks hatte die Bildhauerin Figuren wie Schnatterinchen, Pittiplatsch und Herrn Fuchs für die DDR-Kindersendungen "Meister Nadelöhr" und "Sandmännchen" geschaffen. Pittiplatsch erschien 1962 das erste Mal auf dem TV-Bildschirm. Emma-Maria Lange wurde 1921 in Baden-Württemberg geboren und studierte an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee. 1958 gründete sie eine Puppenmanufaktur. Im hohen Alter schuf sie auch Skulpturen. Mit Bildnissen afrikanischer Frauen schlug sie später ganz neue Pfade ein. Wie erst heute bekannt wurde starb die Puppenmacherin im Alter von 95 Jahren bereits am 4. Mai in Potsdam.

Filmfestival Cannes startet

Den Auftakt macht Woody Allens Komödie "Café Society"

Mit viel Prominenz wird heute das Filmfestival in Cannes eröffnet. Den Auftakt macht "Café Society", die neue Komödie von Oscar-Preisträger Woody Allen, die allerdings außer Konkurrenz gezeigt wird. Bis zum 22. Mai bewerben sich insgesamt 21 Filme um den Hauptpreis des Festivals, die Goldene Palme. Dazu zählt auch "Toni Erdmann" von der Regisseurin Maren Ade, der erste deutsche Wettbewerbsfilm seit acht Jahren. Auf dem Roten Teppich werden unter anderem Steven Spielberg, Kim Basinger, George Clooney und Julia Roberts erwartet. Nach den Terroranschlägen in Frankreich und Belgien herrschen in Cannes erhöhte Sicherheitsvorkehrungen.

Erster Hildebrandt-Preis für Claus von Wagner

Mit dem Preis wird anspruchsvolles politisches Kabarett ausgezeichnet

Die Stadt München hat zum ersten Mal den Dieter-Hildebrandt-Preis in Erinnerung an den 2013 gestorbenen Kabarettisten vergeben. Preisträger ist der Satiriker Claus von Wagner. Der Preis soll anspruchsvolles politisches Kabarett auszeichnen. Mit seiner ZDF-Politsatire "Die Anstalt" habe von Wagner an der Seite von Max Uthoff zur Renaissance des Ensemble-Kabaretts beigetragen, so die Jury. Oberbürgermeister Dieter Reiter überreichte den mit 10 000 Euro dotierten Preis, Hildebrandts Witwe Renate würdigte den Preisträger mit den Worten "Das freut mich und die Familie - und Dieter sicher auch". Von Wagner selbst nannte die Auszeichnung "eine glatte Unverschämtheit", weil er dem ersten Dieter-Hildebrandt-Preis niemals gerecht werden könne. Er dankte dem Publikum außerdem für den "Mut, eine Satire-Veranstaltung zu besuchen, die noch nicht vom türkischen Staatspräsidenten freigegeben wurde" - nur eine von zahlreichen Spitzen und Verweisen auf den Fall Jan Böhmermann und sein Schmähgedicht gegen Erdogan.

Düsseldorfer Schauspielhaus schließt länger als geplant

Intendant muss Ersatzspielorte für Spielzeit 2017 suchen

Das Düsseldorfer Schauspielhaus bleibt wegen einer benachbarten Großbaustelle länger geschlossen als geplant. Der neue Intendant Wilfried Schulz muss deshalb auch in seiner zweiten Spielzeit ab Herbst 2017 Ersatzspielorte suchen. Morgen sollen Vertreter der Stadt, des Landes und des Theaters in einer Krisensitzung von den Investoren des Bauprojekts "Kö-Bögen II" über Verzögerungen bei den Bauarbeiten informiert werden. Das bestätigte der Düsseldorfer Kulturdezernent Hans-Georg Lohe auf Anfrage. Das Schauspielhaus ist bereits seit Januar geschlossen. Schulz war zunächst zugesichert worden, dass er zu Beginn seiner zweiten Spielzeit ab Herbst 2017 wieder einziehen könne.

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Fazit

"Staatssicherheitstheater"Ein Ventil für Gegenwartsekel
Drei Männer lesen einen Stadtplan Berlin, den sie auf den Rücken eines vierten Mannes gelegt haben, der vor ihnen sitzt. (Harald Hauswald/Volksbühne Berlin)

In Leander Haußmanns "Staatssicherheitstheater" sieht unser Kritiker viele Männer mit Handtäschchen in krustigen Klamotten. Deren Stasi-Tätigkeit taugt Haußmann, um Abscheu über die Gegenwart auszudrücken. Doch mit dem Jahr 2018 hat das wenig zu tun.Mehr

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