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Literatur / Archiv | Beitrag vom 03.02.2019

Poetica 2019 in KölnDichtung als Rausch

Von Dina Netz

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Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)
Poetica-Titel "Rausch" - so schlicht wie vielversprechend. ( imago / INSADCO)

In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

Nur sechs Buchstaben braucht die diesjährige Ausgabe des Kölner Festivals Poetica für ihren Titel: "Rausch" heißt er so schlicht wie vielversprechend. Das verspricht wunderbare Höhenflüge zwischen dem 21. und 26. Januar, mit Jubel, Exaltation, Euphorie und Hingerissensein – und schauderhafte Abstürze, Abgründe, Kater, Schmerzen, vielleicht gar Schäden.

Die Poetica widmet sich der Beziehung zwischen Kunst und Rausch. Kann auch die Dichtung ein bewusstseinserweiterndes Dopingmittel sein? Wie sehen ihre künstlichen Paradiese aus? Und wo bleibt der Schatten des Beflügeltseins, der Tiefsinn?, fragt – schon animiert – der Schriftsteller Aris Fioretos, der das rauschhafte Festival für Weltliteratur kuratiert hat.

Auf solche, sowohl federleichte wie schwerwiegende Fragen mussten acht Schriftstellerinnen und Schriftsteller gefasst sein, die aus Deutschland, Rumänien, der Schweiz, Schweden, Israel, England und Südafrika nach Köln gereist waren. Gedolmetscht wurden sie von Almute Löber und Heike Buerschaper.

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