Seit 20:03 Uhr In Concert

Montag, 19.11.2018
 
Seit 20:03 Uhr In Concert

Kompressor | Beitrag vom 06.02.2018

Podcast-Reihe "Mic Drop"Musa Okwonga: „In Berlin muss man sich beweisen.“

Von Azadê Peşmen

Podcast abonnieren
(privat)
Der Poet und Schriftsteller Musa Okwonga schreibt auch Gedichte über seine Leidenschaft Fußball. (privat)

Musa Okwonga ist Poet, Schriftsteller, Musiker und lebt seit einigen Jahren in Berlin. Der Umzug aus seiner Heimatstadt London nach Berlin hat seine Texte verändert. Künstlerisch beeinflusst ihn vor allem das Tempo der Hauptstadt und die Kulturszene, die aus seiner Sicht sehr inklusiv aufgestellt ist – die also Leute mit den unterschiedlichsten Hintergründen zulässt und Raum für sie hat.

In Berlin könne man es sich nicht leisten unsicher zu sein, sonst verliere man sich in dieser Stadt, sagt Musa Okonga. Er selbst hat sich weiterentwickelt, seitdem er hier ist und Texte schreibt. Das liegt auch daran, dass die kreative Szene Berlins viele Bühnen bietet, die Okwonga nicht nur mit seiner Poesie und seinen Spoken-Word-Performances bespielt, sondern auch mit Musik: Sein aktuelles Musikprojekt heißt BBXO.

Berliner wirkten am Anfang vielleicht ein wenig reserviert, aber wenn man eine sechsmonatige Bewährungszeit bestehe, dann könne man hier unglaublich tolle Freundschaften schließen, sagt der Schriftsteller. Die Bewährungsfrist für das Ankommen in Berlin gelte nicht nur für die Menschen, die in Berlin leben, sondern auch die Stadt selbst. Musa Okwonga hat diese Probezeit längst überstanden und sich entschlossen, hier zu bleiben.

Fazit

Uffizien in FlorenzGroße Gruppen müssen extra zahlen
Touristen stehen vor den Uffizien, Florenz 22.07.2014. Florenz Italien PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xMichaelxGottschalkx Tourists Stand before the Uffizi Gallery Florence 22 07 2014 Florence Italy PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright xMichaelxGottschalkx (imago stock&people)

Viele Museen in Italien drohen am Andrang der Touristen zu ersticken. Eike Schmidt, Leiter der Uffizien in Florenz, hat nun eine Gruppensteuer von 70 Euro eingeführt: Große Gruppen würden anderen Besuchern die Sicht auf die Kunstwerke versperren.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur