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Sein und Streit | Beitrag vom 06.01.2019

Philosophinnen Landweer und NewmarkWelche Autorität brauchen wir?

Moderation: Christian Möller

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Große Hand hält ein Seil, das um eine Gruppe kleiner Menschen gebunden ist. (Imago/ Ikon Images)
Muss Autorität immer einengen? Oder kann sie auch fördern? (Imago/ Ikon Images)

Die Aufklärung hat sie kritisiert, die 68er dagegen gekämpft: Autorität hat heute keinen guten Ruf - aus guten Gründen. Ganz ohne scheint es aber nicht zu gehen. Wie könnte eine andere, positive - und weibliche - Autorität aussehen?

Trotz aller Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung: Wenn wir an Autorität denken, haben wir meist männliche Figuren vor Augen. Wie kommt es, dass unsere Bilder von Autorität altmodischer sind, als die gesellschaftliche Praxis? Wie kann man das ändern? Und was unterscheidet eine moderne, demokratische von der traditionellen Autorität?

Diesen Fragen widmen wir uns im Gespräch mit den Philosophinnen Hilge Landweer und Catherine Newmark, die jüngst einen Sammelband zu Autorität und Geschlechterrollen herausgegeben haben – und damit ein Forschungsfeld ausmessen, das bis zuletzt erstaunlich wenig Beachtung gefunden hat.

Die Stimmen der Autorität

Autorität leitet an, gebietet, gewinnt unser Vertrauen. Aber mit welcher Stimme eigentlich? Und muss die unbedingt tief und männlich sein? Keineswegs, wie Étienne Roeder in diesem klanglichen Streifzug durch die letzten hundert Jahre zeigt.

Philosophischer Wochenkommentar: Rechnet mit dem Unberechenbaren!

Zum Jahreswechsel haben Prognosen Konjunktur - sie werden zwangsläufig danebenliegen. Aber woher kommt das Bedürfnis nach Rück- und Vorausschau? Und liegt in der Unvorhersehbarkeit womöglich auch etwas Tröstliches? David Lauer kommentiert.

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