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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 30.09.2014

Percy AdlonWas ist Ihre "poetische Realität"?

Moderation: Ulrike Timm

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Percy Adlon 2010 bei der Premiere seines Films "Mahler auf der Couch" in München (dpa / picture alliance / Ursula Düren)
Percy Adlon 2010 bei der Premiere seines Films "Mahler auf der Couch" in München (dpa / picture alliance / Ursula Düren)

Regisseur, Sänger, Globetrotter: Percy Adlon, bekannt für seinen Film "Out of Rosenheim", bewegt sich nicht nur künstlerisch zwischen den Welten. Bei uns spricht er über sein Leben in Deutschland und den USA - und natürlich über seine Kunst.

Mit "Out of Rosenheim" wurde er 1987 berühmt. Inzwischen hat Percy Adlon als Regisseur zahlreiche weitere viel beachtete Spiel- und Dokumentarfilme gedreht. Derzeit werden über 80 seiner Werke im Rahmen einer Retrospektive im Filmmuseum München gezeigt. Er bewegt sich auch in vielen anderen künstlerischen Genres: als Sänger, Radiosprecher, Hörspielschreiber und Schauspieler. Dabei pendelt der Sohn eines Sängers und einer Nachfahrin der Hoteliersfamilie Adlon zwischen den Welten, nämlich zwischen Los Angeles, München und Berlin.

Wie lebt es sich als Weltenbummler? Wie schläft es sich im traditionsreichen Hotel Adlon? Wie sieht seine "poetische Realität" aus?

Im Gegensatz zu den meisten Filmemachern interessiere er sich nicht für Gewalt oder Kriminalgeschichten. "Am liebsten habe ich ganz normale, reale, alltägliche Szenen und dass dann etwas passiert, wo sich der ganze Boden so leicht hebt", sagte Percy Adlon. "Das haben die dann später bei mir den 'poetischen Realismus' genannt. Ich finde das schön, und das trifft es auch irgendwie."

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