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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 19.09.2013

Pennsylvanias Fracking-Millionäre

Die neue Erdgas Fördermethode spaltet die amerikanische Bevölkerung

Von Silke Hasselmann

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Protest vor dem Weißen Haus: "Ja, wir können Fracking verbieten!"  (picture alliance / dpa Foto: Michael Reynolds)
Protest vor dem Weißen Haus: "Ja, wir können Fracking verbieten!" (picture alliance / dpa Foto: Michael Reynolds)

Während Umweltaktivisten kürzlich in Washington gegen die umstrittene Methode zur Erdgasgewinnung demonstrierten, blieb der Protest im Bundesstaat Pennsylvania bisher verhalten. Dort, wo "gefrackt" werden soll, ist die Aussicht auf das große Geld zu verlockend.

Der US-Staat Pennsylvania ist drauf und dran auf den zweiten Platz der größten Erdgas-Lieferanten Amerikas zu rücken. Der Grund: Ein großer Teil des Staates liegt auf einer sehr ertragreichen Schiefer-Formation. Das darin eingeschlossene Erdgas kann durch die umstrittene "Fracking-Methode" gewonnen werden - mit viel heißem und chemikalien-versetzten Wasser.

Kritiker sehen beim "Fracking" durch die entsprechenden Bohrtechniken erhebliche Umweltrisiken, befürchten unter anderem die Verunreinigung des Grund- und Oberflächenwassers. Doch Pennsylvania gilt als Fracking-freundlich. Nicht zuletzt das liebe Geld trägt dazu bei. Etliche Landeigentümer dort sind inzwischen Fracking-Millionäre geworden.

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