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Interview / Archiv | Beitrag vom 27.01.2015

Pegida in der Lindenstraße"Das fanden wir besonders komisch"

Michael Meisheit im Gespräch mit Korbinian Frenzel

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Strassenschild der Lindenstrasse beim Fototermin im Studio der Lindenstrasse zum 25. jaehrigen Jubilaeum der Sendung (dpa / Mika Schmidt)
Die Lindenstraße - ein Dauerbrenner (dpa / Mika Schmidt)

Seit fast 30 Jahren flimmert die Lindenstraße über die deutschen Fernsehschirme, immer sonntags um 18.50 Uhr im Ersten. In Folge 1.516 war auch "Pegida" dabei. Wie es dazu kam, berichtet Drehbuchautor Michael Meisheit.

Der islamkritische Handlungsstrang in der Lindenstraße habe nicht erst mit "Pegida" begonnen, sondern spätestens im letzten Sommer, als in der Lindenstraße eine Moschee gebaut werden sollte, und sich unter den Anwohnern Widerstand regte, sagt Michael Meisheit, einer der Drehbuchautoren des seit 1985 laufenden TV-Dauerbrenners. "Da war wahrscheinlich die Abkürzung Pegida noch nicht mal erdacht."

Da das Thema hochaktuell sei, habe man den Handlungsstrang weiter ausgebaut und am vergangenen Sonntag nun auch eine kleine "Pegida"-Demo eingebaut:

"Das fanden wir - in Anführungszeichen - besonders komisch,  dass da nur eine kleinere Gruppe von Leuten ist und ruft 'Wir sind das Volk' - eine Anlehnung an die ganzen Pegida-Demonstranten, die ja eigentlich auch nicht das Volk sind."
Mehr zum Thema:

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