Freistil, vom 29.01.2017, 20:05 Uhr

"Pardon", "Titanic", "Eulenspiegel"Satiremagazine im Crash-Test

Von Rainer Link

Wie viel Ernst gehört dazu, ein Blatt zu machen, dessen alleiniger Zweck es ist, die Leser zum Lachen zu bringen? Bemerkenswert, dass die eher als humorlos und obrigkeitshörig geltenden Deutschen nur wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges gleich drei Satireblätter ins Leben riefen, die bis in die Gegenwart wirken.

Ein Stapel Titanic-Magazine, mit Papst Johannes Paul II. auf dem Titelbild, liegt zum Verkauf bereit.  (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)
"Titanic" und Co. sind aus der Satirewelt nicht mehr wegzudenken. (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Begonnen hat es im Osten Deutschlands im Jahr 1954 mit der ersten Ausgabe des "Eulenspiegels". Sechs Jahre später wurde mit "Pardon" die Urmutter der westdeutschen Humorgazetten gegründet.

Und nach deren Pleite stach die "Titanic" in die schwierige See der Humorpresse. Ehemalige Chefredakteure, Autoren und Kolumnisten wie Hans A. Nikel, Bernd Fritz, Martin Sonneborn und Matthias Biskupeck beschreiben das Berufsbild Satireautor.

Produktion: MDR 2016

Ernstfall Satire - Satiremagazine im Crashtest: „Pardon“,“Titanic“, Eulenspiegel (PDF)

Ernstfall Satire - Satiremagazine im Crashtest: „Pardon“,“Titanic“, Eulenspiegel (TXT)

Abonnieren Sie unseren Newsletter!