Seit 03:05 Uhr Tonart
Samstag, 23.10.2021
 
Seit 03:05 Uhr Tonart

Kulturnachrichten

Dienstag, 3. August 2021

Papst beruft Astronomin in Akademie

Die niederländische Astronomin Ewine van Dishoeck ist neues ordentliches Mitglied der Päpstlichen Wissenschaftsakademie. Das gab der Vatikan bekannt. Die promovierte Chemikerin ist Professorin am Observatorium der Universität Leiden und wurde für ihre Forschungsarbeit national und international ausgezeichnet. Van Dishoeck ist die vierte Neubesetzung in der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften in wenigen Tagen. Zudem ist sie das dritte weibliche Neumitglied; die weite Mehrheit der 80 ordentlichen Mitglieder ist aber weiterhin männlich, der Frauenanteil liegt bei weniger als 20 Prozent. Die 1603 gegründete Päpstliche Akademie der Wissenschaften soll nach eigener Darstellung Fortschritte in Mathematik, Physik und Naturwissenschaften sowie das Studium der damit verbundenen erkenntnistheoretischen Probleme fördern. Derzeitiger Präsident ist der deutsche Agrarwissenschaftler Joachim von Braun.

Sundance-Filmfestival 2022 nur für Geimpfte

Das von Robert Redford gegründete Sundance-Filmfestival im US-Staat Utah soll im Januar 2022 als Hybridveranstaltung stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie werden vor Ort nur geimpfte Teilnehmer zugelassen, gab Festival-Chefin Tabitha Jackson am Dienstag bekannt. Das Festival für unabhängig produzierte Filme soll vom 20. bis zum 30. Januar laufen. Gewöhnlich pilgern jedes Jahr Zehntausende Filmfans zu dem Event in den Wintersportort Park City, doch pandemiebedingt war das diesjährige Filmfest verkürzt und weitgehend ins Internet verlegt worden. 2022 werden nun wieder Besucher vor Ort und zusätzlich online erwartet.

Irak bekommt geplünderte Kunstschätze zurück

Der Irak hat mehr als 17 000 geplünderte, antike Kunstschätze zurückerhalten. Die Artefakte seien aus den USA, Japan, den Niederlanden und Italien wieder in den Irak gelangt, sagte Außenminister Fuad Hussein bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kulturminister Hassan Nadhim. Nadhim sprach von der größten Restitution in der Geschichte des Landes. Vorausgegangen seien intensive Verhandlungen zwischen der US-Regierung und der irakischen Botschaft in Washington. Die meisten der Kunstschätze stammen aus der Zeit des antiken Mesopotamien vor 4000 Jahren. Vor allem seit dem Sturz des irakischen Machthabers Saddam Hussein nach der US-Invasion 2003 wurden zahlreiche antike Stätten im Irak geplündert und Kunstschätze außer Landes geschafft.

New Yorks Gouverneur erklärt Tony-Bennett-Tag

Aus Anlass des 95. Geburtstags von US-Sänger Tony Bennett hat New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo den 3. August offiziell zum "Tony-Bennett-Tag" erklärt. "Wenige Menschen haben mehr zur Musik und Kunst in New York beigetragen als Tony", sagte Cuomo zur Begründung. Bennett wurde mit Welthits wie "I Left My Heart in San Francisco" berühmt und feierte zuletzt auch große Erfolge gemeinsam mit Kollegin Lady Gaga. 2016 war bei ihm Alzheimer diagnostiziert worden.

Deutscher Musikwettbewerb ohne Publikum

Beim Deutschen Musikwettbewerb vom 6. bis 12. August in Freiburg nehmen mehr als 100 Solistinnen und Solisten sowie elf Ensembles teil. Sie präsentierten ihre Beiträge unter Corona-Schutz-Bestimmungen ohne Publikum, teilte der Deutsche Musikrat in Bonn mit. Die letzten beiden Wettbewerbsrunden werden ab dem 9. August im Stream zu sehen und zu hören sein. Die 25-köpfige Jury werde die Darbietungen vor Ort hören und bewerten, heißt es. Der Deutsche Musikwettbewerb (DMW) wurde 1975 für den professionellen musikalischen Nachwuchs ins Leben gerufen. Er wird in 39 Kategorien ausgetragen. Träger ist der Deutsche Musikrat (DMR), der eigenen Angaben zufolge die Interessen von 15 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland vertritt.

Hongkonger Künstler nach Taiwan geflohen

Angesichts des wachsenden Drucks auf Demokratie-Aktivisten in Hongkong hat der für seine Peking-kritischen Positionen bekannte Künstler Kacey Wong die Finanzmetropole verlassen. Er sei aus politischen Gründen ins Exil nach Taiwan gegangen, sagte Wong der Nachrichten-Website "Hong Kong Free Press". Er fühle sich durch das umstrittene Hongkonger Sicherheitsgesetz in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt. Im Online-Netzwerk Facebook veröffentlichte der 51-Jährige ein Schwarzweiß-Video, in dem er das Lied "We'll Meet Again" ("Wir werden uns wiedersehen") von Vera Lyst singt. "Weggehen ist nicht einfach, Bleiben ist auch schwer", schrieb er dazu. Kacey Wong gehört zu den prominentesten Künstlern Hongkongs. In seinen künstlerischen Aktionen kritisierte er immer wieder die chinesische Politik.

Logo für Queen-Jubiläum steht

Das Logo für die Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. (95) im kommenden Jahr steht fest. In einem Wettbewerb für junge Designer wurde der Entwurf des Studenten Edward Roberts (19) ausgewählt, wie der Palast mitteilte. Er zeigt eine weiße, stilisierte Krone, in der die Zahl 70 schnörkelig eingearbeitet ist, auf einem runden Hintergrund, der an ein königliches Siegel erinnert und in royalem Purpur gehalten ist. Er habe die Krone mit einer durchgehenden Linie gestaltet, um die andauernde Herrschaft der Königin darzustellen, sagte Edwards, der Grafik- und Kommunikationsdesign an der Universität Leeds studiert. Der Palast hatte einen Wettbewerb für 13- bis 25-Jährige ausgerufen, um ein Emblem zu erstellen, das der "Smartphone-Generation" gerecht werde und gefalle. Die Auswahl trafen schließlich führende Kunstexperten des Landes sowie ein Vertreter des Palasts. Gewinner Edwards darf nun im kommenden Jahr als Gast an den Feiern teilnehmen.

Goethe-Institut feiert 70-jähriges Bestehen

Das Goethe-Institut begeht sein 70. Jubiläum in der zweiten Jahreshälfte mit verschiedenen Veranstaltungen, Publikationen und Aktivitäten. Den Auftakt bilden im August die Veröffentlichung einer Jubiläumswebseite und begleitende Social-Media-Formate, wie das Institut in München mitteilte. Begleitet würden die Online-Angebote von einer Buch-Publikation der Präsidentin des Goethe-Instituts, Carola Lentz, hieß es weiter. Ihren Abschluss sollen die Feierlichkeiten im November mit Festveranstaltungen in München und Berlin finden. Das Goethe-Institut wurde am 9. August 1951 in München gegründet. Seine Aufgabe bestand zunächst darin, ausländische Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern an Instituten in Deutschland zu unterrichten. Heute verbindet die deutsche Mittlerorganisation mit 158 Instituten in 98 Ländern weltweit Menschen durch Sprache, Kultur und Bildung.

Baustart von Jüdischer Akademie

Der Zentralrat der Juden in Deutschland will im Spätsommer in Frankfurt am Main mit dem Bau seiner Jüdischen Akademie beginnen. Dies sei die erste überregionale jüdische Institution dieser Art, die nach der Schoa in Deutschland errichtet wird, teilte der Zentralrat mit. Der erste Spatenstich im Beisein von Bundesinnenminister Horst Seehofer und dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier finde am 2.September statt. "Wir wollen sowohl der jüdischen Gemeinschaft in ihrer Pluralität eine Plattform bieten als auch vor dem Hintergrund der deutsch-jüdischen Geschichte in die Gesamtgesellschaft hineinwirken und den interreligiösen Dialog pflegen", erklärte Zentralratspräsident Josef Schuster. Der Neubau soll in der Senckenberganlage entstehen. Das Gebäude wurde vom Frankfurter Architekten Zvonko Turkali entworfen. Die Fertigstellung des Baus ist für Ende 2023 geplant, 2024 soll die Jüdische Akademie ihren Betrieb aufnehmen.

Die "Duckomenta" zu Gast in München

Die Geschichte der Welt aus Sicht der Enten ist bis 30. Januar 2022 im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München zu erleben. Zu Gast ist dort die "DUCKOMENTA" mit Fossilien, fremden Artefakten, Gemälden und Skulpturen aus allen Epochen und Teilen der Welt, wie es in der Ankündigung heißt. Damit werde bewiesen, dass die Enten den Menschen mehr als einmal eine Schnabellänge voraus gewesen seien. Die "DUCKOMENTA" ist ein Projekt der Berliner Künstlergruppe interDuck. Mit ironischem Augenzwinkern kreieren ihre Mitglieder täuschend echte Enten-Exponate. Als Inspiration dienen dabei weltberühmte Highlights der menschlichen Kunst- und Kulturgeschichte. In der Münchner Schau werden rund 150 originale Werke der "DUCKOMENTA" präsentiert, darunter "Neuentdeckungen" aus dem Alten Ägypten. Seit 1986 ist die DUCKOMENTA in mehr als 70 Museen in Europa zu Gast gewesen und hat bisher nach eigenen Angaben 2,1 Millionen Menschen erreicht.

Streit um Ödön von Horvath in Vojvodina

Ein Werk des Schriftstellers Ödön von Horvath erregt die Gemüter der ethnischen Ungarn in der nordserbischen Region Vojvodina. Horvaths sozialkritisches Drama "Kasimir und Karoline" ist dem Präsidenten des Ungarischen Rats von Subotica (Szabadka), Jenö Hajnal, ein Dorn im Auge. Er verweigert dem Wandertheater "Tanyaszinház" die Subvention für eine Tournee mit diesem Stück und beklagte , dass solche Stücke dem Publikum nur "Vulgarität als Selbstzweck" und "uferlose Geschmacklosigkeit" böten. Theater solle stattdessen "kluge Besinnlichkeit" sowie "die Weisheit der Volksmärchen" vermitteln, zitierte ihn die Lokalzeitung "Szabad Magyar Szó". Regisseur Robert Lenard kann sich die Haltung nicht erklären und sagte, man habe in 25 Jahren nie derartige Probleme mit Hajnal gehabt. "Kasimir und Karoline" aus dem Jahr 1932 handelt von der Unmöglichkeit der Liebe angesichts von Armut und Wirtschaftskrise.

Klage gegen Kulturgutschutzgesetz gescheitert

Mehrere Kunst- und Antiquitätenhändler sowie Auktionshäuser sind vor dem Bundesverfassungsgericht mit einer Klage gegen Teile des Kulturgutschutzgesetzes gescheitert. Die Verfassungsbeschwerden seien aus verschiedenen Gründen unzulässig, teilte das Gericht mit. Das Kulturgutschutzgesetz war 2016 in Kraft getreten. Es soll wertvolles Kulturgut schützen, indem es die Ein- und Ausfuhr regelt. So müssen unter anderem für den Export besonders alter oder wertvoller Antiquitäten Genehmigungen eingeholt werden. Fundstücke aus illegalen Ausgrabungen oder Plünderungen dürfen nicht nach Deutschland eingeführt werden. Die klagenden Auktionshäuser und Händler sahen durch einige Regelungen des Gesetzes ihre Berufsfreiheit verletzt. Sie hätten sich allerdings erst an die Fachgerichte wenden müssen, erklärte das Bundesverfassungsgericht.

US-Rapper bedauert homophobe Äußerungen

Der US-Rapper DaBaby hat sich nach diskriminierenden Aussagen über Homosexuelle und die Krankheit Aids öffentlich entschuldigt. Auf Instagram schrieb er, er entschuldige sich für seine fehlinformierten Kommentare und wisse, dass Aufklärung über HIV wichtig sei. Am Sonntag hatten die Veranstalter des Musikfestivals «Lollapalooza» in Chicago einen Auftritt des Rappers kurzfristig abgesagt. Auch andere Festivals hatten den 29-Jährigen aus ihren Line-Ups gestrichen. Wie die Washington Post berichtete, hatte der Rapper seine Zuschauer bei einem Auftritt aufgefordert, ihre Handytaschenlampen in die Luft zu halten, wenn sie nicht homosexuell oder von HIV/Aids betroffen seien. Weiter hieß es, er habe die falsche Information verbreitet, von der Krankheit Betroffene würden innerhalb weniger Wochen sterben.

Witherspoon schließt Millionen-Deal

Die Schauspielerin Reese Witherspoon soll ihre Produktionsfirma „Hello Sunshine“ für 900 Millionen US-Dollar verkauft haben. Das berichten mehrere US-Medien. 2016 hatte Witherspoon die Firma gegründet und damit unter anderem die Serien "Big Little Lies" und "Little Fires Everywhere" produziert. Käufer soll ein Medienunternehmen sein, hinter dem ehemalige Disney-Führungskräfte und die Investmentgesellschaft Blackstone stehen. Die Schauspielerin will in der neuen Firma im Vorstand und weiter als Produzentin mitwirken.

Twitter will gegen Fake News angehen

Der Kurznachrichtendienst Twitter will mit den Nachrichtenagenturen Reuters und AP zusammenarbeiten, um seinen Nutzerinnen und Nutzern schneller glaubwürdige Informationen anbieten zu können. Wie das Unternehmen in San Francisco mitteilte, wird es mit den Agenturen vor allem bei großen Ereignissen kooperieren. Denkbar sei etwa, dass einem Tweet zu einem bestimmten Thema entsprechende Nachrichten angehängt werden. Anstatt zu warten, bis etwas viral geht, werde Twitter es in einen Zusammenhang mit der öffentlichen Debatte stellen oder ihr vorgreifen, erklärte der Kurznachrichtendienst.

Hamburger Kunsthalle behält ihre Chefs

Alexander Klar bleibt bis 2029 Direktor der Hamburger Kunsthalle. Norbert Kölles Vertrag als Kaufmännischer Geschäftsführer ist bis 2027 verlängert worden. Das teilte der Stiftungsrat mit. Kultursenator Carsten Brosda hob hervor, dass es Klar und Kölle trotz der schwierigen Bedingungen durch die Corona-Pandemie gelungen sei, durch digitale Angebote weiter sehr präsent zu sein und mit Besucherinnen und Besuchern in Kontakt zu bleiben.

Bund fördert freie Musikensembles

Die Bundesregierung stellt angesichts der Corona-Pandemie 35 Millionen Euro für ein Förderprogramm des Deutschen Musikrats für freie Ensembles zur Verfügung. Davon sind fünf Millionen Euro für die Unterstützung von Nachwuchsensembles vorgesehen, wie Kulturstaatsministerin Monika Grütters mitteilte. "Die Folgen der Pandemie waren und sind für die freien Ensembles und insbesondere auch für den künstlerischen Nachwuchs existenzbedrohend", sagte Grütters. Es gelte, den freien Ensembles eine Zukunft zu ermöglichen und die Vielfalt dieser Szene in ihren zahlreichen Facetten zu bewahren. Antragssteller können bis zu 150.000 Euro aus diesem Förderprogramm erhalten. Voraussetzung ist, dass die Ensembles nicht überwiegend öffentlich finanziert werden und die Projekte im Inland durchgeführt werden. Ein spezieller Fokus des Programms liegt bei Coaching, Professionalisierung und Qualifizierung.

Papst beruft Nobelpreisträgerin in Akademie

Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage hat Papst Franziskus ein neues Mitglied in die Päpstliche Wissenschaftsakademie berufen: Die Physikerin Donna Theo Strickland, die 2018 den Nobelpreis "für bahnbrechende Erfindungen im Bereich der Laserphysik" erhielt. Zuvor hatte Papst Franziskus die US-amerikanische Chemikerin und Klimawissenschaftlerin Susan Solomon und den taiwanesischen Epidemiologen und Politikers Chen Chien-jen ernannt. Die 1603 gegründete Päpstliche Akademie der Wissenschaften soll nach eigener Darstellung Fortschritte in Mathematik, Physik und Naturwissenschaften sowie das Studium der damit verbundenen erkenntnistheoretischen Probleme fördern. Derzeitiger Präsident ist der deutsche Agrarwissenschaftler Joachim von Braun.

Schellenberger bleibt DNK-Präsident

Der 61-jährige CDU-Politiker Gunnar Schellenberger bleibt Präsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK). Die Kulturminister der Länder bestätigten den Sachsen-Anhalter bis Ende 2022 auf dieser Position, wie das DNK mitteilte. Die Bestätigung war notwendig geworden, weil Schellenberger Anfang Juli zum Präsidenten des neu gewählten Landtags von Sachsen-Anhalt gewählt worden war. Die Amtszeit des DNK-Präsidenten beträgt jeweils drei Jahre. Schwerpunktthemen unter Schellenberger sind den Angaben zufolge die Themenfelder Kulturerbe im Klimawandel, Zukunft der Kirchengebäude und "Unbequeme Denkmale" sowie eine zeitgemäße Denkmalvermittlung und -bildung. Das 1973 eingerichtete DNK ist eine Geschäftsstelle des Bundes und versteht sich als Plattform für die in Denkmalschutz und -pflege aktiven Organisationen.

Dirigent Petrenko fordert Brexit-Visalösung

Vor seinem ersten Auftritt mit dem Royal Philharmonic Orchestra hat Dirigent Wassili Petrenko ein Ende des Brexit-Streits um Visa für Künstler zwischen der EU und Großbritannien gefordert. Er hoffe, dass beide Seiten eine Lösung finden, zumal die neuen Visaregeln viel Geld kosten und auf die Honorare drücken. Petrenko warb für eine rasche Entscheidung. Schließlich sei das Orchester ein wichtiger Botschafter für Großbritannien in der Kulturszene. Künstler wie Elton John fordern mit Nachdruck Ausnahmen, da sich unter den bestehenden Bedingungen Tourneen und Konzerte kaum rechnen. Noch immer gibt es aber zwischen der EU und Großbritannien keine Einigung, beide Seiten geben sich gegenseitig die Schuld daran. Petrenko folgt auf den Schweizer Charles Dutoit, zuvor war er Chefdirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra hat er an diesem Mittwoch seinen ersten Auftritt.

Hollywood plant neues Filmstudio in England

Mit einem neuen Film- und Fernsehstudio nahe London wollen die Sunset Studios aus Hollywood den britischen Markt für ihre Produktionen erobern. Der Immobilienriese Hudson Pacific und die Investmentfirma Blackstone haben für 120 Millionen Pfund (140 Mio Euro) ein Gelände nördlich der britischen Hauptstadt gekauft und wollen dort für 700 Millionen Pfund ein riesiges Produktionsstudio mit 4500 Jobs errichten, wie die BBC berichtete. Der britische Premierminister Boris Johnson begrüßte die Pläne als "hervorragende Neuigkeit". Es ist die erste Expansion der Sunset Studios, in deren Räumen unter anderem "Der Prinz von Bel-Air", "Harry und Sally" oder "La La Land" gedreht wurden, außerhalb der USA. Das Vorhaben soll demnach auch Streaming-Riesen wie Netflix und Amazon dazu verleiten, mehr Serien und Filme für den europäischen Markt in Großbritannien zu produzieren.

Kulturnachrichten hören

August 2021
MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

App: Dlf Audiothek

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Entdecken Sie mit der Dlf Audiothek die Vielfalt unserer drei Programme, abonnieren Sie Ihre Lieblingssendungen, wählen Sie aus Themenkanälen und machen daraus Ihr eigenes Radioprogramm.


Jetzt kostenlos herunterladen

Fazit

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur