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Donnerstag, 18.07.2019
 
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Kulturnachrichten

Samstag, 25. Mai 2019

Die Nannen-Preisträger 2019

Veröffentlichte Reportagen, Dokumentationen, Web-Projekte, Fotografien und investigative Leistungen konkurrierten auch 2019 um die Nannen-Auszeichnungen. Bei der Reportage, die als journalistische Gattung in der Kritik steht, aber bislang als Königsdisziplin gilt, war Bastian Berbner mit seinem Beitrag "Ich und der ganz andere" für das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" erfolgreich. Darin geht es um eine Bürgerversammlung und die Freundschaft zwischen einem Schwulen und einem Homophoben in Irland. Weitere Auszeichnungen gingen an Autoren von "NWZ Online" (Dokumentation), "Süddeutsche.de" (Web-Projekt), "Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten" (lokale investigative Leistung) und an Journalisten von "buzzfeed.com/Correctiv" (investigative Leistung). Der Fotograf James Nachtwey hat seine siegreichen Reportage-Bilder im "Stern" veröffentlicht, Stephan Vanfleteren seine erfolgreiche inszenierte Fotografie in der Zeitschrift "mare". Für ihre Berichterstattung über den NSU-Prozess wurde ein Autoren-Team der "Süddeutschen Zeitung" mit einer Sonderauszeichnung bedacht.

Cannes: Goldene Palme für "Parasite" von Joon-ho

In Cannes wurden die Preise des 72. Internationalen Filmfestivals verliehen. Die Goldene Palme ging an den Film "Parasite" von Regisseur Bong Joon-ho. Als beste Schauspielerin wurde die Britin Emily Beecham für ihre Rolle in "Little Joe" gewürdigt, als bester Schauspieler der Spanier Antonio Banderas für seine Rolle in Almodovars Film "Leid und Herrlichkeit". Den Nachwuchspreis "Caméra d‘Or" erhielt der guatemaltekische Film "Nuestras madres". Das beste Drehbuch kam von Céline Sciamma für "Portrait of a Lady on Fire". Die Brüder Dardenne gewannen mit ihrem Film "Young Ahmed" in der Kategorie beste Regie. Der Film "Atlantics" von Regisseurin Mati Diop erhielt den Grand Prix der Jury.

144 Musiker spielen im Alten Elbtunnel in Hamburg

Mit einer eigens komponierten "Tunnelsymphonie" haben Musiker der Hamburger Hochschule für Musik und Theater die Wiedereröffnung des Alten Elbtunnels gefeiert. Insgesamt 144 Orchestermitglieder verteilten sich über beide Röhren auf insgesamt 860 Metern - alle sechs Meter spielte ein Musiker ein anderes Instrument. Da auf dieser Strecke nicht herkömmlich dirigiert werden konnte, wurde jeder Musiker mit einem Tablet-Computer ausgerüstet. Über diesen erhielt er mittels einer eigens entwickelten Software eine eigene Partitur. Vor vier Wochen war die Oströhre des Alten Elbtunnels nach mehr als achtjähriger Sanierung wiedereröffnet worden. Anfang Juni soll die Sanierung der maroden Weströhre beginnen - dann dürfen auch keine Autos mehr durch den Tunnel fahren. Jährlich nutzen mehr als eine Million Fußgänger und 300.000 Radfahrer den mehr als 100 Jahre alten Tunnel.

Thomas Stangl erhält Literaturpreis "Wortmeldungen"

Der Wiener Schriftsteller Thomas Stangl hat am Samstagabend in Frankfurt am Main den mit 35.000 Euro dotierten "Wortmeldungen"-Literaturpreis erhalten. In seiner Erzählung "Die Toten von Zimmer 105" gehe es nicht nur um die Themen Alter, Demenz und Sterben, sondern letztlich auch um eine Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit, begründete die Jury die Wahl. "Es ist ein Text, der erschüttert, aber vor allem wachrüttelt." Der Preis wird jährlich von der Crespo-Foundation für herausragende literarische Kurztexte verliehen, die sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen. "Die Relevanz von Stangls Text besteht darin, dass er die Lücke schließt zwischen dem stereotypen, öden, folgenlosen Gejammer über schlimme Zustände in der Altenbetreuung und den uns allen bevorstehenden letzten Metern eines Lebens, die viel mehr sind als diese letzten Meter", sagte das Jurymitglied Stephan Lebert.

Cannes: Ökumenischer Filmpreis für "A Hidden Life"

Der Film "A Hidden Life" des US-amerikanischen Regisseurs Terrence Malick hat beim 72. Filmfestival in Cannes den Preis der Ökumenischen Jury gewonnen. Das knapp dreistündige Drama zeichnet das Schicksal des österreichischen Bauern Franz Jägerstätter (1907-1943) nach, der aus christlicher Überzeugung die Teilnahme am Zweiten Weltkrieg verweigerte und am 9. August 1943 wegen "Wehrkraftzersetzung" im Zuchthaus Brandenburg mit dem Fallbeil hingerichtet wurde. Die "hohe Qualität des Films in Regie, Schnitt und Drehbuch" arbeite eindringlich das "zutiefst menschliche Dilemma" des frommen Katholiken Jägerstätter heraus, teilte die Jury zur Begründung mit. Denn obwohl Jägerstätter sich über die Konsequenzen seines Tuns im Klaren sei und mit der Verantwortung für seine Frau und seine Kinder ringe, könne er nicht anders, als dem inneren Ruf zu folgen, nicht am Krieg teilzunehmen. Die Ökumenische Jury wird von den kirchlichen Filmorganisationen SIGNIS und INTERFILM getragen und prämiert seit 1974 einen Film aus dem Wettbewerbsprogramm, der sich in besonderer Weise den christlich-spirituellen Dimensionen menschlicher Existenz verpflichtet weiß.

Friedman kritisiert Warnung vor Kippa-Tragen

Der Publizist Michel Friedman hat die Warnung des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung an die Juden, nicht überall in Deutschland die Kippa zu tragen, auf das Schärfste kritisiert. "Das ist ein Offenbarungseid des Staates", sagte Friedman am Samstag der Deutschen Presse-Agentur zu den Äußerungen des Beauftragten Felix Klein. Friedman verwies auf Artikel 4 des Grundgesetzes, der unter anderem die Religionsfreiheit garantiert. "Anscheinend versagt der Staat, dies allen jüdischen Bürgern im Alltag zu ermöglichen", sagte der 63-Jährige. Klein hatte den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt: "Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen. Das muss ich leider so sagen." Er habe seine Meinung "im Vergleich zu früher leider geändert". Er begründete das mit der "zunehmenden gesellschaftlichen Enthemmung und Verrohung", die einen fatalen Nährboden für Antisemitismus darstelle.

Journalisten in Österreich sehen Aufbruchstimmung

Nach der Veröffentlichung des Skandalvideos um die FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus sehen Medienvertreter in Österreich eine "Aufbruchstimmung". Es gebe neuen Raum für professionellen Journalismus, hieß es am Freitagabend bei einer Podiumsdiskussion in Wien. "Wir fürchten uns nicht mehr", sagte der Herausgeber der Tageszeitung "Kurier", Helmut Brandstätter. Zugleich zog er ein kritisches Fazit zur Pressefreiheit in Österreich. In seinem Berufsleben habe er eine derartige Politik der Einschüchterung von Journalisten und den Versuch seitens der Regierung, Kommunikation zu kontrollieren, noch nicht erlebt, führte Brandstätter aus. Über das Skandalvideo ist die Koalitionsregierung der konservativen ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz und der rechten FPÖ auseinandergebrochen. Für September sind nun Neuwahlen angesetzt. Bereits zuvor hatte die FPÖ versucht, den ORF-Journalisten Armin Wolf nach einem kritischen Interview mit Harald Vilimsky, FPÖ-Generalsekretär und Spitzenkandidat zur Europawahl, unter Druck zu setzen.

Autor McCarthy sieht Romane als Bühne für Hoffnung

Der britische Schriftsteller Tom McCarthy betrachtet den Roman als angemessene literarische Form zur Bewältigung der Gegenwart. "Weil das Format des Romans noch nie etwas gelöst hat, ist er immer noch eine so tolle Option. Denn er ähnelt dabei dem Leben", sagte McCarthy der "Welt". In allen Religionen gehe es um die Hoffnung, "irgendwann doch nach Hause zu kommen", erklärte er. "Die Erwartung des erneuten Herabkommens des Messias. Ich glaube, der Roman ist ein sehr guter Rahmen, diesem Wunsch eine Bühne zu geben." Die Aufgabe eines Schriftstellers sehe er nicht mehr darin, "eine originale Vision der Welt zu entwickeln, sondern sich halb blind darin zu bewegen und kognitiv die Räume zu vermessen, in denen wir uns bewegen".

Thomas Gottschalk wundert sich über digitales Zeitalter

Der Showmaster Thomas Gottschalk fühlt sich im digitalen Zeitalter wie in einer anderen Welt. "Ich lebe mein Leben mit einer gewissen Neugier. Und ich habe festgestellt, dass sich meine Lebensgrundlagen, so wie ich sie kannte, wie ich sie gelernt habe, erledigt haben", sagte er der Deutschen Presse-Agentur: Alles, was er wissen wollte, habe er früher im Lexikon nachgeblättert: "Heute googeln alle alles und müssen auch nichts mehr wissen, weil sie es dann googeln, wenn sie es brauchen." Zudem entstünden im Internet schnell neue Stars. Fernsehfiguren seiner Zeit seien dagegen kaum noch präsent.

Rom: Archäologen finden Marmorkopf aus Kaiserzeit

Unweit des Kolosseums haben Archäologen in Rom den Kopf einer Statue aus weißem Marmor ausgegraben. Das Fundstück sei in "ausgezeichnetem Zustand", teilte die Kommune mit. Die Statue stamme aus der - mehrere Jahrhunderte umfassenden - römischen Kaiserzeit und stelle vermutlich eine Gottheit dar. "Ein Wunder", schrieb Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi auf Facebook. Der Kopf wurde bei Ausgrabungen an der Via Alessandrina bei den römischen Kaiserforen gefunden.

Elefantenmuseum in Myanmar

Mit einem neuen Museum wollen Tierschützer in Myanmar auf die Bedrohung von Elefanten durch Wilderer und den illegalen Handel mit Elfenbein und Elefantenhaut aufmerksam machen. Im Jahr 2017 sei in dem Land im Schnitt ein Elefant pro Woche getötet worden, sagt Ye Min Thwin, Pressereferent der Umweltstiftung WWF in Myanmar. Sollte das so weiter gehen, könnten die Dickhäuter binnen weniger Jahre ausgestorben sein, befürchtet er. Das im März eröffnete Museum in Rangun wird vom WWF gefördert. Zu sehen sind dort Tierskelette, Elfenbeinschnitzereien sowie ein Modell eines getöteten Elefanten mit abgezogener Haut.

Flussbad: Idee für temporäre Öffnung ab 2021

Abtauchen an der Museumsinsel: Der Verein Flussbad Berlin peilt für das Jahr 2021 temporäre Badezeiten im Spreekanal in Berlins historischer Mitte an. Ziel sei es, das Baden über den jährlichen Flussbad-Pokal hinaus möglich zu machen, sagt Vorstand Jan Edler. "Auf Basis verlässlicher Prognosen zu Wasserqualität in Echtzeit." Grundlage dafür könnten die laufenden Untersuchungen zur Wasserqualität sein. Seit zwei Jahren liefere eine der Testfilter-Anlagen Daten dazu. In diesem Jahr soll das traditionelle Wettschwimmen im Spreekanal am 16. Juni starten. Auch für schwimmbegeisterte Berliner ohne Wettkampf-Ambitionen steht der Kanal für zwei Stunden offen - nach Anmeldung. Für den Rest des Jahres aber bleibt das Schwimmen dort wie üblich verboten.

Bayerischer Filmpreis: Alle Preisträger

Anna Schudt und Jan Josef Liefers haben den bayerischen Fernsehpreis als beste Schauspielerin und bester Schauspieler erhalten. Der Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten ging an die Brüder Fritz und Elmar Wepper für ihr Lebenswerk. Den Sonderpreis der Jury bekamen Andreas Prochaska, Oliver Vogel und Marcus Ammon für ihre Fernsehserie "Das Boot". Der Nachwuchsförderpreis ging an die Regisseurin und Drehbuchautorin Natalie Spinell für ihre BR-Serie "Servus Baby", die laut Jury durch ihre präzise und hochemotionale Erzählung von Lebenswelten besticht. Holger Karsten Schmidt wurde mit einem Preis für sein Drehbuch des Films "Gladbeck" bedacht. Den Regiepreis bekamen Max Eipp und Mark Monheim für ihren Film "Alles Isy". Als beste Produzentin wurde Astrid Quentell für ihre Serie "Der Lehrer" mit dem "Blauen Panther" geehrt. Sonja Rohm bekam den Preis für ihre Kameraführung in dem Film "Zersetzt - ein Fall für Dr. Abel". In der Sparte Unterhaltung wurde Maren Kroymann für ihre Sketch-Comedy-Sendung "Kroymann" ausgezeichnet. In der Sparte Kultur und Bildung wurden der Produzent und Regisseur Gero von Boehm für seinen Film "Exodus? - Eine Geschichte der Juden in Europa" und Axel Brüggemann, Moderator und Autor der Show "Bayreuther Festspiele 2018", geehrt. In der Kategorie Information wurde dem ZDF-Korrespondent Ulf Röller der Preis für seine USA-Berichterstattung zuerkannt.

Banksy reklamiert weiteres Kunstwerk für sich

Der britische Streetart-Künstler Banksy hat ein in Venedig entdecktes Graffito für sich reklamiert. Auf seinem Instagram-Account postete er am Freitag ohne Kommentar zwei Fotos von dem Kunstwerk an einer Hauswand an einem Kanal. Darauf ist ein Kind mit einer Rettungsweste und einer Seenotfackel zu sehen. Das Wandgemälde war kurz nach der Eröffnung der Kunst-Biennale vor zwei Wochen entdeckt worden. Zuvor hatte Banksy bereits enthüllt, ein weiteres Kunstwerk in Venedig gezeigt zu haben. Vor der Eröffnung der Biennale hatte er nach Darstellung auf seinem Instagram-Account in der Nähe des Markusplatzes einen Straßenstand aufgebaut. Dort zeigte er mehrere Gemälde, die sich zu einem großen Kreuzfahrtschiff zusammenfügen. Banksys Identität ist noch immer ungeklärt.

Aus für Bistumszeitungen Fulda, Mainz und Limburg

Die Bistumszeitungen Fulda, Mainz und Limburg erscheinen nur noch bis Ende 2023. Das teilten die drei Diözesen nach einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung in Mainz mit. Die Entscheidung sei "unumgänglich", weil die Publikationen "im bisher bestehenden Modell keine wirtschaftliche Zukunft haben". Die Auflage der drei Blätter sank in den vergangenen Jahren von rund 40.000 auf etwa 21.000.

Körner wird neuer Chef der Pückler-Stiftung Branitz

Der Kunsthistoriker Stefan Körner wird neuer Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz in Brandenburg. Der bisherige Leiter eines Bereichs des Kunst-Auktionshauses Grisebach in Berlin werde seine neue Aufgabe in Cottbus zum Jahresbeginn 2020 übernehmen, teilte das brandenburgische Kulturministerium in Potsdam mit. Körner wird Nachfolger von Gert Streidt, der die Stiftung seit 2008 leitet und Ende 2019 in den Ruhestand geht. Der Park von Branitz in Cottbus ist das Alterswerk des Gartenkünstlers, Weltreisenden und Reiseschriftstellers Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871). Nach dem Verkauf seiner Standesherrschaft Muskau 1845 bezog der Fürst das Schloss seiner Vorfahren in Branitz und legte einen Landschaftsgarten an. Seit 2018 kümmert sich die neue Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz um die gesamte Anlage.

Multimediale Arbeit mit Kunstförderpreis ausgezeichnet

Die multimediale Arbeit des italienischen Künstler-Duos Mattia Bonafini und Luisa Eugeni "Das Stehende Sein" hat den Bremer Karin Hollweg Preis 2019 bekommen. Die Auszeichnung ist mit 15 000 Euro dotiert, wobei eine Hälfte direkt an die Preisträger geht. Die zweite Hälfte ist für die Realisierung einer Einzelausstellung reserviert. In der Arbeit verbänden sich Sound, Performance, Video und installative Elemente zu einem Gefüge, das Betrachter zur Beteiligung einlade, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der Preis wurde dem Duo im Bremer Museum für moderne Kunst "Weserburg" übergeben. Er ist den Angaben zufolge einer der bedeutendsten und höchst dotierten Kunstförderpreise aller Kunsthochschulen in Deutschland.

Chamisso-Literaturpreis für Maria Cecilia Barbetta

Die in Berlin lebende Schriftstellerin Maria Cecilia Barbetta ist in Dresden mit dem neu aufgelegten Chamisso-Preis/Hellerau ausgezeichnet worden. Die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung wird von Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Dresden gestiftet und soll künftig jährlich von einem Bündnis aus Vereinen, Unternehmen und Akteuren vergeben werden. Bei der Premiere lobte die Jury den 2018 erschienenen Roman "Nachtleuchten" der gebürtigen Argentinierin als außergewöhnlich anschaulich und einfallsreich. Barbetta schildere "mit allen Finessen der deutschen Sprache die Hoffnungen und Befürchtungen der kleinen Leute" am Vorabend des Militärputsches in Buenos Aires, begründete die Jury ihre Auswahl.

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Kompressor

70 Jahre FSK Was Kinder sehen dürfen
Ein Filmausschnitt aus "Gier nach Liebe" (1955), mit dem "zu" tiefen Dekolletee von Brigit Bardot und der dazugehörigen Zurückweisung der FSK (Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft). Aufgenommen am 10.09.2011 im Deutschen Filmhaus in Wiesbaden. Das Deutsche Filmhaus in Wiesbaden zeigte vom 20. September bis zum 31. Oktober 2011 unter dem Motto "Die erotischen 50er" Filmplakate, Ausschnitte und Werbematerial von "Skandalfilmen" aus den 50er Jahren. Viele der Filme lösten zum Teil politische Debatten über Erotik und Moral aus.  (dpa / Fredrik von Erichsen)

Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, die Altersempfehlungen für Filme vergibt, feiert Geburtstag. Als erstes prüfte die FSK vor genau 70 Jahren den Film "Intimitäten". Wie der Prüfalltag heute aussieht, berichtet die Gutachterin Annette Lohse.Mehr

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