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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 15.04.2016

Panama-Papers Was tun gegen Steuerflucht und Geldwäsche?

Moderation: Monika van Bebber

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 Der Schriftzug «Panama» ist am 04.04.2016 am Briefkasten eines Wohnhauses in Kaufbeuren (Bayern) befestigt.  (dpa/picture-alliance/Karl-Josef Hildenbrand)
Über Briefkastenfirmen wird weiterhin heftig diskutiert. (dpa/picture-alliance/Karl-Josef Hildenbrand)

Kein Tag ohne neue Enthüllungen unter der Überschrift "Panama Papers". Hunderte Namen prominenter Besserverdienender finden sich in dem riesigen Datensatz, den ein anonymer Hinweisgeber einem Rechercheverbund zur Verfügung gestellt hat, darunter Staats- und Regierungschefs oder Sportstars.

Auch etliche Banken sind in Erklärungsnot wegen ihrer Geschäfte mit Briefkastenfirmen. Im Raum steht der Verdacht von Steuerhinterziehung und Geldwäsche in großem Stil. Der Bundesfinanzminister hat Maßnahmen gegen einige dieser Geschäftsmethoden angekündigt.

Eröffnen die Panama-Papers Einblicke in eine Parallelwelt unseres Finanzsystems? Was ist legal, was ist legitim bei Transaktionen über Briefkastenfirmen, was Skandal und was Skandalisierung? Hat die Politik national und international versagt beim Kampf gegen Steuerflucht und Geldwäsche? Was ist von Finanzminister Schäubles Maßnahmenpaket zu halten? Ist Deutschland selbst ein Steuerparadies?

Darüber diskutieren im Wortwechsel auf Deutschlandradio Kultur:

Uwe Feiler (CDU), Mitglied des Bundestags-Finanzausschusses
Gerhard Schick (Grüne), Finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Bundestag
Markus Sievers, Journalist, DuMont-Hauptstadtbüro
Georg Meck, Journalist, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Moderation:  Monika van Bebber

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