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Kulturnachrichten

Dienstag, 18. April 2017

Osterfestspiele Salzburg und Baden-Baden beendet

Beide Intendanten mit Auslastung sehr zufrieden

In Salzburg und in Baden-Baden sind am Montagabend die Osterfestspiele zu Ende gegangen. Der Künstlerische Leiter der Osterfestspiele Salzburg, Christian Thielemann, zog zum Abschluss eine "rundum positive" Bilanz. Die Mehrzahl der Veranstaltungen war ausverkauft. Die Sitzplatzauslastung im Großen Festspielhaus lag bei 95,5 Prozent. 2018 werden die Osterfestspiele am 24. März mit Puccinis Tosca in einer Inszenierung von Philipp Stölzl eröffnet. Die Osterfestspiele Baden-Baden mit den Berliner Philharmonikern lockten 25 000 Besucher an. Damit sei eine Auslastung von 93 Prozent erreicht worden, teilte Intendant Andreas Mölich-Zebhauser mit. Mit Richard Wagners Oper "Parsifal" wird der britische Dirigent Simon Rattle 2018 noch einmal eine große Neuproduktion leiten. Zusätzlich dirigiert Rattle drei große sinfonische Abende. "Im nächsten Jahr wollen wir Sir Simon einen unvergesslichen Abschied bereiten", sagte Mölich-Zebhauser mit Blick auf den Stabwechsel bei den Berliner Philharmonikern.

Forscher zeigen 40.000 Jahre altes Flötenfragment

Flötenfragment aus Gänsegeierknochen in Schwäbischer Alb gefunden

Ein 40.000 Jahre altes Teil einer Knochenflöte haben Wissenschaftler der Universität Tübingen der Öffentlichkeit präsentiert. Das Fragment aus einem Gänsegeierknochen ist 42 Millimeter lang und misst im Durchmesser neun Millimeter, teilte die Universität mit. Die Flöte gehöre zu den ältesten Musikinstrumenten weltweit, sagte Professor Nicholas Conard bei der Vorstellung. Fundort ist die Vogelerdhöhle im Lonetal im Kreis Heidenheim. Zwei Ansätze von Grifflöchern sowie die Überarbeitung der Oberfläche zeigen den Angaben zufolge, dass es sich tatsächlich um eine Flöte handelt. Sie wurde 2015 bei Sortierarbeiten im Sediment entdeckt. Im Juli entscheidet die UNESCO, ob sechs Höhlenfundstellen in den Tälern der Ach und der Lone (Schwäbische Alb) in die Welterbeliste aufgenommen werden. Dort wurden die frühesten Belege für figürliche Kunst und Musikinstrumente weltweit gefunden.

Trickfilmfestival setzt auf Musik und Spiele

Internationales Trickfilmfestival in Stuttgart gilt als eines der wichtigsten der Branche

Das 24. Internationale Trickfilmfestival (ITFS) in Stuttgart setzt stärker auf Berührungspunkte mit anderen Bereichen. "Das ITFS verbindet nicht nur Kulturen aus aller Welt, es schafft auch innovative Ansätze, das Genre Trickfilm neu zu entdecken", kündigte der Künstlerische Leiter Ulrich Wegenast an. Künftig sollen Verbindungen zur Musik, dem Games-Bereich oder der virtuellen Realität mehr berücksichtigt werden. Insgesamt werden rund 1000 Animationsfilme gezeigt und 80 000 Besucher erwartet. Eine "Gamezone" soll die Verbindung von Spielen und Animation zeigen. Hinzu kommt ein musikbezogenes Programm, bei dem unter anderem animierte Musikvideos gezeigt werden. Das ITFS gilt als eines der wichtigsten Festivals für die weltweite Animationsbranche. Im Rahmen der Veranstaltung wird unter anderem der Deutsche Animationssprecherpreis vergeben.

Archäologen entdecken jahrtausendalte Mumien

Ägyptisches Grab aus der 18. Dynastie birgt Mumien in farbprächtigen Särgen

Ägyptische Archäologen haben in einem jahrtausendalten Grab nahe der Stadt Luxor mehrere Mumien und farbenprächtige Särge gefunden. Acht Mumien seien geborgen worden, sagte der Leiter des archäologischen Teams. Das Grab sei etwa 3500 Jahre alt und befinde sich auf dem westlichen Ufer von Luxor in der Nähe des Tals der Könige. Es stammt aus einer Zeit, in der Tutanchamun Pharao gewesen war. Das Grab, in dem die Särge und Mumien gefunden wurden, gehöre dem Richter Userhat, so der Ägyptologe. Während das Grab vermutlich aus der 18. Dynastie stamme, seien die Särge erst einige Jahrhunderte später, zwischen der 21. und 23. Dynastie dort abgelegt worden. Zudem seien in dem Grab auch zahlreiche kleine Figürchen als Grabbeilagen gefunden worden. Nach mehr als sechs Jahren Pause habe das Team Anfang des Jahres erneut mit Ausgrabungen in dem Gebiet begonnen.

Uni-Präsidentin beklagt fehlende Diskussionen

Sabine Kunst fordert akademische Debatten statt Anschuldigungen und Diffamierungen

Die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, Sabine Kunst, beklagt eine zunehmende Verweigerung von akademischen Debatten. Statt freier Diskussionen und dem Prüfen von Argumenten gehe es immer häufiger um die Verunglimpfung von Hochschullehrern, sagte Kunst der "Süddeutschen Zeitung". Als konkrete Beispiele nannte Kunst, dass der Politikwissenschaftler Herfried Münkler und der Historiker Jörg Baberowski mit Anschuldigungen konfrontiert würden, ohne dass diese auf Argumente zurückgeführt werden könnten. Gegen die beiden Wissenschaftler würden "Kampagnen organisiert, die nichts mehr mit der Auseinandersetzung im Universitären zu tun haben". Die Universität wolle dem Problem mit offenen Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen begegnen. Auch das Internet soll laut Kunst genutzt werden. "Das könnte auch Leute einbinden, die nicht vor Ort sind." So hätten die Debatten auch eine Wirkung über den Hörsaal hinaus. Dabei sei es wichtig, "dass die akademischen Regeln gewahrt werden und das respektvolle Ringen um das bessere Argument im Mittelpunkt steht".

Heldentenor Manfred Jung gestorben

Für Wagner-Rollen bekannte Heldentenor wurde 76 Jahre alt

Manfred Jung war in den 70er und 80er Jahren Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein und einer der gefragtesten Heldentenöre. Der gelernte Starkstromelektriker war unter anderem in Köln, Dortmund, Düsseldorf und an der Deutschen Oper Berlin engagiert. 1975 trat er bei den Salzburger Osterfestspielen unter Herbert von Karajan auf, zwei Jahre später feierte er als Siegfried in der "Götterdämmerung" sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen.Es folgten zwei Jahrzehnte als dortiger Solist. Manfred Jung ist nach Angaben seines Managements einer der wenigen Tenöre, die alle Tenorpartien in Richard Wagners "Ring des Nibelungen" gesungen haben. International stand er unter anderem 1980 auf der Bühne der Carnegie Hall, später trat er in der Metropolitan Opera in New York auf sowie in der Mailänder Scala und der Wiener Staatsoper.

Kluth wechselt an Schauspielhochschule "Ernst Busch"

Neue Aufgabe sei Krönung der Karriere, so Holger Zebu Kluth

Holger Zebu Kluth verlässt Ende September als Geschäftsführer die Hamburger Kammerspiele und das Altonaer Theater und wird zum 1. Oktober 2017 Rektor der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch" in Berlin. Kluth: „Ich werde Hamburg mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Die Zeit als Geschäftsführer an der Seite von Intendant Axel Schneider war eine aufregende Zeit, in der es uns gelungen ist, einen in Deutschland einzigartigen Betrieb aufzubauen, der zuletzt mit der Gründung der Privattheatertage einen weiteren Höhepunkt erlebte." Trotzdem sei es an der Zeit, noch einmal einen weiteren beruflichen Schritt zu tun. Das Amt des Rektors der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch" sei die Krönung seiner beruflichen Karriere. Holger Zebu Kluth, geboren 1962, studierte Germanistik und Theaterwissenschaft an der FU Berlin. Von 1991 bis 1996 war er als Dramaturg am Berliner Hebbel-Theater tätig. Mit Sasha Waltz und Jochen Sandig gründete er 1995 die Berliner Sophiensaele und initiierte die „TanzNacht Berlin“. Bis 2001 war er Künstlerischer Leiter des Theater am Halleschen Ufer.

Kleist-Preis 2017 für Ralf Rothmann

Jury: Rothmanns Literatur meisterhaft in lakonischen Alltagsschilderungen

Der Schriftsteller Ralf Rothmann wird mit dem Kleist-Preis 2017 ausgezeichnet. Der 63-Jährige gelernte Maurer arbeitete als Fahrer, Koch, Drucker und Krankenpfleger, bevor er sich der Literatur zuwandte. Seit den 1980er Jahren schreibt der in Berlin lebende Rothmann Gedichte, Erzählungen und Romane, in denen er seine Erfahrungen im Ruhrpott und in der Hauptstadt verarbeitet. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen "Milch und Kohle" (2000), "Junges Licht" (2004), "Feuer brennt nicht" (2009). Zuletzt erschien von Rothmann "Im Frühling sterben" (2015). Rothmann erhielt zahlreiche Literaturauszeichnungen. In der Begründung der Heinrich-vin-Kleist-Gesellschaft heißt es, Rothmanns Literatur sei geprägt von autobiographischen Erfahrungen. Sie komme aus der Arbeiterschaft und sei meisterhaft in ihren lakonischen Alltagsschilderungen. Der mit 20 000 Euro dotierte Kleist-Preis wird am 19. November in Berlin verliehen. Frühere Preisträger sind unter anderem Ernst Jandl, Herta Müller und Daniel Kehlmann. 2016 erhielt Yoko Tawada die Auszeichnung.

Regisseur Michael Bogdanov gestorben

Er prägte 30 Jahre die Hamburger Theaterszene

Der britische Theaterregisseur Michael Bogdanov ist tot. Der frühere Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg starb im Alter von 78 Jahren während einer Reise in Griechenland. Bogdanovs Karriere begann als Kabarettist und Autor für Fernsehserien in London, bevor er ab 1968 ins Regiefach wechselte. 1986 gründete er die English Shakespeare Company. Als Shakespeare-Experte arbeitete er dann am Deutschen Schauspielhaus Hamburg mit Peter Zadek und wurde später dessen Nachfolger als Intendant. Bogdanovs moderne Inszenierungen wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Nach kulturpolitischen- und finanziellen Streitigkeiten trat er 1991 zurück, blieb aber der Stadt als Theatermacher u.a. für das Ohnsorg Theater, das Altonaer Theater und die Kammerspiele verbunden. Dort erhielt er 2007 für seine Inszenierung von "Warten auf Godot" den Rolf-Mares-Preis. Für einen Shakespeares-Zyklus wurde er in seiner Heimat mit dem bedeutenden Laurence Olivier Award ausgezeichnet. Mit der Welturaufführung von Stockhausens Bühnenwerk "Montag" an der Mailänder Scala machte er sich auch als Opernregisseur einen Namen.

Deutscher Buchhandlungspreis ausgelobt

Ab heute können sich Buchhändler um insgesamt eine Million Preisgeld bewerben

Mit der Auszeichnung würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum dritten Mal Buchhändlerinnen und Buchhändler, die sich auf unterschiedliche Art, etwa mit einem breitgefächerten literarischen Sortiment kleinerer und unabhängiger Verlage, um das Kulturgut Buch verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wird in drei Kategorien an bis zu 108 Buchhandlungen verliehen, deren Umsatz in den letzten drei Jahren unter eine Million Euro lag. Die Gewinner können sich über Gütesiegel, verbunden mit Prämien in Höhe von jeweils 25.000 Euro, 15.000 Euro und 7.000 Euro, freuen. Insgesamt werden eine Million Euro ausgelobt. Zudem werden auch in diesem Jahr wieder bis zu zehn inhabergeführte Buchhandlungen, deren durchschnittlicher Umsatz in den letzten drei Jahren über eine Million Euro lag, mit einem undotierten Gütesiegel ausgezeichnet. Unabhängige und inhabergeführte Buchhandlungen sind aufgerufen, sich bis zum 2. Juni online zu bewerben.

Ermittler: Prince lagerte große Mengen Schmerzmittel

Der Musiker war vor einem Jahr an zu hoher Medikamenten-Dosis gestorben

Rund ein Jahr nach dem Tod von Popstar Prince haben die Behörden Teilergebnisse ihrer Ermittlungen vorgelegt. Die Erkenntnisse lassen Rückschlüsse auf den Umgang von Prince mit Medikamenten vor seinem Tod zu. Aus den von einem Gericht im US-Staat Minnesota veröffentlichten Unterlagen ist ersichtlich, dass der Musiker in seinem Anwesen Paisley Park bei Minnesota große Mengen an Schmerzmitteln lagerte. Der Bericht führt zudem auf, das dessen Arzt häufig Rezepte auf andere Namen ausgestellt hatte, um die Anonymität des Schmerzmittel abhängigen Musikers zu wahren. Die Veröffentlichung dokumentiert auch Zeugenaussagen, die bestätigen, dass Prince regelmäßige Entzugskuren durchlief, um seine Sucht zu überwinden. Prince war am 21.April 2016 an einer unbeabsichtigten Überdosis eines Schmerzmittels gestorben. Da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind, ist bisher noch keine Klage im Zusammenhang mit dem Todes von Prince eröffnet worden.

Facebook will Umgang mit Gewalt-Videos verbessern

Nutzer des sozialen Netzwerks sollen gefährliche Beiträge einfacher melden können

Facebook hat eine Überprüfung des Umgangs mit Gewaltvideos angekündigt. Für Nutzer müsse es einfacher werden, gefährliche Beiträge zu melden; die anschließende Prüfung müsse schneller ablaufen. Hintergrund ist ein Video von einem Mord in Cleveland, das am Sonntag zwei Stunden lang online und über die Facebook-App zu sehen war. Der Polizei zufolge stellte der mutmaßliche Täter das Video selbst ins Netz. Darauf ist zu sehen, wie er einen älteren Mann erschießt. Die Fahndung läuft mit Hochdruck. Auf die Ergreifung des Mannes ist eine Belohnung von 50.000 Dollar ausgesetzt. Facebook hat inzwischen Angaben zum genauen Ablauf veröffentlicht. Demnach postete der mutmaßliche Täter drei Videos, eines, in dem er die Tat ankündigte, ein zweites mit der Tat selbst sowie ein Bekenner-Video. "Wir haben das Benutzerkonto 23 Minuten nach dem ersten Bericht über das Mordvideo und zwei Stunden nach der ersten Meldung überhaupt gelöscht. Wir wissen, dass wir da besser werden müssen", teilte Facebook mit. Das Mord-Video überschattet auch die jährliche Entwicklerkonferenz von Facebook, die heute im kalifornischen San José beginnt. Bei der traditionellen Veranstaltung stellt das weltgrößte Online-Netzwerk neue Dienste vor und gibt einen Einblick in seine Strategie.

Künstler arbeitet am größten Graffito der Welt

Eduardo Kobra feiert auf 5700 qm die Herstellung von Schokolade

Der brasilianische Künstler Eduardo Kobra steht kurz vor der Fertigstellung eines gigantischen Werkes, das als das "größte Graffito-Gemälde" aller Zeiten in die Geschichte eingehen soll. Zusammen mit seinem Team arbeitet er seit Monaten an einer Darstellung zum Thema Schokolade, die an der Schokoladenfabrik Cacau Show bei São Paulo eine Fläche von mehr als 5700 Quadratmetern bedeckt. "Das Gemälde ist eine Hommage an die Menschen in der Kakao-Produktion und ihre enge Beziehung zum Amazonas." In zwei Wochen soll das Kunstwerk fertig sein. Kobras Mitarbeiter nutzen dafür zwölf Plattformen, die mit Hilfe von Kränen in die Höhe gezogen werden. Zu sehen ist ein Ureinwohner, der in seinem bunten Boot auf einem Schokoladenfluss paddelt. Für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro fertigte Kobra bereits eine riesige Darstellung der fünf Kontinente auf rund 3000 qm an.

Bundesverdienstkreuz für Manfred Schlenker

Als Komponist, Dirigent und Chorleiter prägte er die Kirchenmusik in der DDR

Der Brandenburger Kirchenmusiker Manfred Schlenker erhält am Dienstag das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der 91 Jahre alte Komponist, Dirigent und Chorleiter prägte die Kirchenmusik in der DDR. Acht seiner Lieder, darunter "Das Kreuz ist aufgerichtet" und "Komm in unsre stolze Welt", wurden in das Evangelische Gesangbuch aufgenommen. Im katholischen Gesangbuch Gotteslob hat Schlenker die Melodie zu den Liedern "Es wird sein in den letzten Tagen" und "Wir ziehen vor die Tore der Stadt" komponiert. Von 1956 an war Schlenker Domkantor in Stendal, von 1974 bis 1988 in Greifswald. Als Landeskirchenmusikdirektor war er für die Greifswalder Bachwoche verantwortlich und leitete die Kirchenmusikschule Greifswald, das heutige Institut für Kirchenmusik der Ernst-Moritz-Arndt-Universität.

Neuer Chef am Deutschen Historischen Museum

Raphal Gross war im November 2016 vom Stiftungskuratorium einstimmig gewählt worden

Der Historiker Raphael Gross hat am Wochenende sein neues Amt als Präsident der Berliner Stiftung Deutsches Historisches Museum (DHM) angetreten. Er war im November 2016 vom Stiftungskuratorium einstimmig zum neuen Präsidenten des Hauses Unter den Linden in Berlin-Mitte berufen worden. Gross setzte sich in einem mehrstufigen Verfahren gegen rund 30 Mitbewerber durch. Gross, der bislang an der Universität Leipzig lehrte, erklärte, sein Ziel sei es, das Museum "zu einem zentralen Ort zu machen, an dem gesellschaftlich relevante Debatten geführt werden". Er war unter anderem Direktor des Leo Baeck Instituts in London, Direktor des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main.

Initiative in Stuttgart für Zeichentrick-Ampelmotive

Auch in anderen Gemeinden gibt es Versuche ungewöhnliche Ampeln aufzustellen

Private Initiatoren in Stuttgart haben bereits 12 000 Petitions-Unterstützer für die Installation einer "Pferdle & Äffle"-Ampel gesammelt. Nach dem Ende der Online-Abstimmung wolle man die Ergebnisse an Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn überreichen, erklärte der Vorstand des "Pferdle-und-Äffle"-Fanclubs, Klaus Winter. Er sieht neben einem Alleinstellungsmerkmal für die Stadt ein Vermarktungspotenzial der beiden SWR-Maskottchen. Auch anderenorts in Deutschland versuchen Kommunen, ihre eigenen Lichtanlagen aufzustellen. In Bamberg kämpft man um eine Sams-Ampel, in Augsburg wollen die Behörden gern langfristig eine Lichtanlage mit dem Kasperle aus der Augsburger Puppenkiste im Standbild integrieren. In vielen Fällen entsprechen die Maskottchen-Ampeln nicht den Richtlinien für Lichtsignalanlagen. Dass alternative Motive kein zwingendes Hindernis sind, zeigt ein Blick nach Ostdeutschland. Dort findet sich neben dem Ost-Ampelmännchen in Städten wie Leipzig, Zwickau oder Erfurt die Ampelfrau. In Erfurt gibt es sogar Ampeln mit Bäckern und Wanderern.

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