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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 20.11.2014

Onur GüntürkünWarum bauen Krähen keine Universitäten?

Der deutsch-türkische Biopsychologe im Gespräch mit Susanne Führer

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Onur Güntürkün, Bio-Psychologe, im Gespräch im Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio Kultur)
Onur Güntürkün, Bio-Psychologe (Deutschlandradio Kultur)

Warum neigen die meisten Menschen beim Küssen den Kopf nach rechts? Die Antwort auf diese Alltagsbeobachtung lässt erstaunliche Rückschlüsse auf unser Denken zu. Sie erklärt auch, warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken - davon ist jedenfalls der deutsch-türkische Biopsychologe Prof. Dr. Onur Güntürkün überzeugt.

Seit vielen Jahren versucht der mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnete Forscher zu erklären, wie das Denken entsteht und welchen Zweck die unterschiedliche Spezialisierung unserer Gehirnhälften hat.

Güntürkün, der wegen einer Polioerkrankung seit frühester Kindheit im Rollstuhl sitzt, hat sich auch einen Namen als Vermittler zwischen den Kulturen gemacht. Zuallererst sieht er sich aber als Wissenschaftler: "Ich freue mich, wenn aus meinen Erkenntnissen Gutes geschöpft wird - aber ich bin eigentlich wirklich nur wie ein Spielkind, daran interessiert, die Welt zu verstehen", sagt er.

Dabei geht Güntürkün auch vermeintlich abwegigen Fragen mit großem Forschergeist nach. Warum Babys am Anfang ihres Lebens den Kopf hauptsächlich nach rechts drehen, hat er im Gespräch mit Susanne Führer erklärt.

Mehr zum Thema:

Das Gen der Guten
(Deutschlandfunk, Kultur heute, 09.11.2010)

Auslese: Denken, fühlen, handeln
(Deutschlandfunk, Wissenschaft im Brennpunkt, 25.04.2010)

Wie die Windungen ins Gehirn kommen
(Deutschlandfunk, Forschung aktuell, 14.06.2006)

Die Gedanken sind frei - oder?
(Deutschlandfunk, Forschung aktuell, 08.05.2002)

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