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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 17.07.2016

Olympia ohne Moskau?Russland sieht sich als Opfer

Gesine Dornblüth im Gespräch mit Sonja Gerth

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Die olympische und die russische Flagge nebeneinander. (dpa-Bildfunk / AP / Patrick Semansky)
Die olympische und die russische Flagge (dpa-Bildfunk / AP / Patrick Semansky)

Wenn am Montag die WADA in Toronto ihren Bericht zu möglicherweise vertuschten Dopingproben bei den Winterspielen 2014 veröffentlicht, dann könnte die Sportwelt vor einem beispiellosen Beben stehen. Und Russland vor einem Komplettauschluss bei den Olympischen Spielen in Rio.

Tobt in der Sportwelt der Kalte Krieg? Russland fühlt sich jedenfalls ungerecht behandelt, berichtet unsere Moskauer Korrespondentin Gesine Dornblüth im Gespräch. 

Die stolze Sportnation sieht einen Angriff des Westens auf ihr Image. Doping gebe es schließlich auch in anderen Ländern. Viele in Russland meinen, das gehöre doch schließlich zum Beruf eines Sportlers dazu.

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