Freistil, vom 18.11.2018

Ode an eine widersprüchliche Farbe Feeling Blue

Von Burkhard Reinartz

Picassos blaue Periode, das magische Blau des Künstlers Yves Klein: Blau beflügelte die Fantasie von Künstlern, Dichtern und Musikern. Das Feature zeigt: Blau ist widersprüchlich - erschreckend und schön zugleich.

Eine Darstellung der künstlichen Intelligenz, ganz in Blau gehalten. (imago)
Die Farbe Blau wird mit Ruhe und Konzentration in Verbindung gebracht. Sie steht für Vertrauen, Kompetenz und Beständigkeit. (imago)

Kaum eine andere Farbe ruft so viele Assoziationen hervor. Auch in den Gedichten Ingeborg Bachmanns spielt Blau eine Rolle. Die Blaue Stunde zwischen Dämmerung und Dunkelheit inspiriert. Blue Jeans verkörpern seit den 1950er-Jahren das Lässigkeitsgefühl diverser Generationen und hinterlassen als Nebenwirkung den indigoblauen Giftstrom der weltumspannenden Färberindustrie.

Wer in einer einsamen Samstagnacht die Schwermut des "feeling blue" gekostet hat und vom hochprozentigen Tröster blau geworden ist, kann am Montag einfach blau machen.

Und als einzige Farbe hat das Blau sogar einen eigenen Musikstil geprägt: den Blues.



Feeling Blue
Ode an eine widersprüchliche Farbe
Von Burkhard Reinartz

Regie: Burkhard Reinartz
Sprechen: Anja Lais, Bruno Winzen, Mareike Hein und Robert Dölle
Ton und Technik: Ernst Hartmann und Angelika Brochhaus
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2015

Feeling Blue - Ode an eine widersprüchliche Farbe (PDF)

Feeling Blue - Ode an eine widersprüchliche Farbe (Textversion)