Objekte aus Berlin werden zu Forschungszwecken nach Namibia ausgeliehen

    Zwei Provenienzforscherin begutachten im Ethnologischen Museum eines von 23 Objekten aus einer Sammlung, die an Namibia zurückgegeben wird. Bei dem Objekt hier handelt es sich um eine Puppe aus dem 19. Jahrhundert, die eine Fruchtbarkeitsfigur symbolisieren soll.
    Das Ethnologische Museum in Berlin schickt Objekte nach Namibia. © picture alliance/dpa
    25.05.2022
    Insgesamt 23 Objekte aus dem Ethnologischen Museum in Berlin werden zur Erforschung der gemeinsamen kolonialen Vergangenheit nach Namibia gebracht. Wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin mitteilte, handelt es sich unter anderem um historische Alltagsgegenstände, Schmuck, Werkzeuge und Mode. Die Stücke seien von einer namibischen Expertengruppe aufgrund ihrer besonderen historischen, kulturellen und ästhetischen Bedeutung ausgewählt worden. Die Leihgaben sollen nicht nur erforscht werden, sondern auch namibischen Künstlerinnen und Künstlern als Inspiration dienen. Das Projekt steht den Angaben zufolge für kooperative Provenienzforschung im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Museums Association of Namibia, in der 28 staatliche und private Museen des südwestafrikanischen Landes Mitglied sind.