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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 23.06.2017

Nordkorea, Russland und die USA Droht eine Eskalation zwischen den Supermächten?

Moderation: Monika van Bebber

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Der amerikanische Student Otto Warmbier bei seiner Verurteilung zu 15 Jahren Zwangsarbeit in Nordkorea im Gerichtssaal in Pjöngjang am 16. März 2016. (©Kyodo/MAXPPP - 16/03/2016 ;  (Kyodo) ==Kyodo |)
Der amerikanische Student Otto Warmbier bei seiner Verurteilung im Gerichtssaal in Pjöngjang am 16. März 2016. (©Kyodo/MAXPPP - 16/03/2016 ; (Kyodo) ==Kyodo |)

Der Diebstahl eines Plakats wurde Otto Warmbier zum Verhängnis – der US-Student erlitt in nordkoreanischer Gefangenschaft so schwere Hirnschädigungen, dass er unmittelbar nach seiner Rückkehr in die USA starb. Das hat den Konflikt zwischen Washington und dem „Schurkenstaat“ Nordkorea emotional erheblich aufgeladen, US-Präsident Trump drohte mit einem Militärschlag gegen Pjöngjang.

Stehen wir vor einer gefährlichen Eskalation in der Konfrontation? Wäre ein neuer Koreakrieg in jedem Fall ein Atomkrieg mit immensen Schäden und Millionen Opfern in Südostasien?

Welche Möglichkeiten gibt es in den 6-Mächte-Gesprächen, Kim Jong-un diplomatisch unter Kontrolle zu halten? Sind die Provokationen Nordkoreas wohlkalkuliert und dosiert? Welche Rolle spielen China, Japan und Russland?

Und welche Rolle spielt das auch durch den Syrien-Krieg belastete Verhältnis zwischen Moskau und Washington?

Ist US-Präsident Trump auch innenpolitisch unter großem Druck, nach außen die Muskeln spielen zu lassen? Riskante Geopolitik.

Darüber diskutieren im Wortwechsel von Deutschlandfunk Kultur:

Andrew Denison, US-amerikanischer Politikwissenschaftler und Publizist, "Transatlantic Networks"
Gesine Dornblüth, Russland-Expertin und ehemalige Korrespondentin des Deutschlandradios in Moskau
Jürgen Hanefeld, ARD-Hörfunk-Korrespondent in Tokio
Hans-Joachim Schmidt, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Experte für Internationale Sicherheit, u.a. Nordkorea

Moderation: Monika van Bebber

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