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Chor der Woche | Beitrag vom 14.07.2020

No PromiseAufbruch als Prinzip

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Gruppenbild des Chores von oben. (Christoph Hardy)
Auch wenn Mainz die Heimat des Chores ist: Die Sängerinnen und Sänger von No Promise kommen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet. (Christoph Hardy)

Die Sängerinnen und Sänger von No Promise aus Mainz geben sich nicht mit dem Status quo zufriedengeben. Immer wieder suchen sie nach neuen Möglichkeiten. Den Aufbruch als Prinzip verkörpert der Song "Higher Ground", der zu den Favoriten des Chores zählt.

Sie wollten nie ein großer Chor werden: Das war für die 20 Sängerinnen und Sänger von No Promise von vornherein klar. Die Mitglieder kommen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet - und einige von ihnen nehmen auch längere Anreisen in Kauf. Das ist kein Wunder, denn der Chor ist jung, modern und attraktiv. Nach Ausflügen in die Klassik und zum Jazz kamen sie bald zurück zur Popmusik.

Pop, das waren auch die Anfänge. Der Name No Promise geht auf den Song "Promise" der amerikanischen Punk-Band Eve Six zurück. Heute befinden sich Stücke von Queen, Thunder oder Walk the Moon im Repertoire. Und auch während der Corona-Krise hat der Chor geprobt: jeder für sich, für ein gemeinsames Video zu dem Song "Everybody Got Bad Uptown Funk Roots".

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