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Mittwoch, 30.09.2020
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 5. August 2020

Neuer Museumsverbund wird in Halle gegründet

Die Franckeschen Stiftungen in Halle gründen ein "Europäisches Netzwerk Vormoderner Museen". Gemeinsam mit der Kunstkammer in St. Petersburg und dem niederländischen Teylers-Museum in Haarlem soll das Netzwerk ab Mitte Oktober in Halle an den Start gehen, wie die Franckeschen Stiftungen mitteilten. Die frühmodernen sogenannten Wunderkammern in Europa seien auf vielfältige Weise miteinander verbunden gewesen, erklärten die Stiftungen zur Idee der Netzwerk-Initiative. In dem neuen Verbund geht es unter anderem um den Austausch über aktuelle Fragen des musealen Umgangs mit überlieferten Wunderkammern, die fachliche Expertise, die Provenienzforschung, die Entwicklung von Zukunftsszenarien zur Präsentation von Sammlungen und um gemeinsame Publikationen und wissenschaftliche Forschungen.

Pulitzer-Preisträgerin Shirley Ann Grau ist tot

Die für ihren Roman "Die Hüter des Hauses" bekannt gewordene US-Schriftstellerin Shirley Ann grau ist tot. Sie starb schon am Montag in New Orleans nach Komplikationen nach einem Schlaganfall, wie ihre Tochter Nora McAlister nun mitteilte. Nach der Veröffentlichung von "Die Hüter des Hauses" wurde Grau 1965 mit dem Pulitzerpreis geehrt. Der Roman wurde damals von Kritikern gelobt, die Autorin selbst wurde eigenen Angaben zufolge aber beispielsweise auch von Ku-Klux-Klan-Mitgliedern bedroht, die versuchten, ein Kreuz in ihrem Garten abzubrennen. Das Buch dreht sich um eine lange Romanze zwischen einem reichen weißen Mann und seiner schwarzen Haushälterin im ländlichen Alabama.

Neil Young klagt gegen US-Präsident Trump

Neil Young hat gegen die Nutzung seiner Musik bei Wahlkampfauftritten von US-Präsident Trump geklagt. Er wolle nicht, dass seine Musik als Titelsong für eine "spaltende, unamerikanische Kampagne der Ignoranz und des Hasses" herhalte, hieß es in der Klage vor einem Bundesgericht in Manhattan. Young fordert Schadenersatz von umgerechnet bis zu 125 000 Euro pro Verstoß. Er ist nicht der einzige Musiker, der Probleme damit hat, dass Trump seine Musik bei Wahlkampfauftritten nutzt. Auch die Rolling Stones oder Rihanna haben dagegen protestiert.

Vermisstes Gerhard Richter Werk ist wieder aufgetaucht

Ein als gestohlen gemeldetes Kunstwerk des deutschen Gegenwartskünstlers Gerhard Richter ist beim Transport in eine Wiener Galerie nach neuen Erkenntnissen der Polizei nur vergessen worden. Das österreichische Bundeskriminalamt habe die Fahndung nach dem Druck zurückgenommen, sagte eine Polizeisprecherin. Der Druck von 1998 mit dem Titel "Übersicht" hätte laut Polizei gemeinsam mit 21 weiteren Werken Mitte Juli aus Niederösterreich in die Galerie transportiert werden sollen, kam aber nie dort an. Nun habe sich eine Frau bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass sich das Bild noch immer an seinem alten Platz befinde und vergessen wurde. Ermittler hatten den Wert des Drucks im mittleren vierstelligen Bereich angegeben.

Indien legt Grundstein für umstrittenen Hindu-Tempel

In Indien hat Ministerpräsident Modi den Grundstein für einen umstrittenen Hindu-Tempel gelegt. Der Tempel in der Stadt Ayodhya wird an der Stelle einer Moschee aus dem 16. Jahrhundert errichtet. Sie war 1992 von Hindu-Extremisten zerstört worden, die den Ort als Geburtsstätte eines Hindu-Gottes sehen. Die Zerstörung hatte zu Zusammenstößen zwischen Hindus und Muslimen mit rund 2.000 Toten geführt. Ende letzten Jahres hatte das Oberste Gericht in Neu-Delhi den Bau genehmigt. Kritiker des Tempel-Baus werfen Modi und seiner Partei vor, aus dem laut Verfassung säkularen Indien einen hindu-nationalistischen Staat machen zu wollen.

Christine Wunnicke erhält Münchner Literaturpreis

Der Literaturpreis der Stadt München 2020 geht an die Schriftstellerin Christine Wunnicke. Die Auszeichnung ehre ihr "herausragendes literarisches Gesamtwerk", teilte die Stadt mit. Sie ist mit 10.000 Euro dotiert. Wunnickes Debütroman "Fortescues Fabric" erschien 1999. Bisher veröffentlichte sie neun Romane sowie eine Biografie über den Sänger und Kastraten Filippo Balatri. 2016 wurde ihr Roman "Der Fuchs und Dr. Shimamura" mit dem deutsch-französischen Franz-Hessel-Preis für zeitgenössische Literatur ausgezeichnet.

Theateraktion wegen zu vieler Anmeldungen abgesagt

Die Komödie am Kurfürstendamm sagt ihre für Sonntag vor dem Theater geplante Eröffnungsaktion "Komödie. Stadt. Strand." ab. Die Situation sei absurd, denn die Absage erfolge, weil sich zu viele Gäste angemeldet hätten, sagte Intendant Martin Woelffer. Der Zuspruch sei bewegend und überwältigend. Für mehr als 2000 Menschen, die sich bisher zur Open-Air-Veranstaltung vor dem Theater angemeldet hätten, könnte man unter den derzeit gültigen Abstandsregeln allerdings nicht die Sicherheit der Gäste gewährleisten. Bei aller Freude, wieder Theater spielen zu können, gehe diese Sicherheit vor. Trotzdem starte man ab dem 12. August guten Mutes in die Spielzeit, so Woelffer.

Lasker-Schüler-Briefe kommen ins Literaturarchiv

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach hat 64 Briefe und Postkarten der Dichterin Else Lasker-Schüler (1869-1945) aus Privatbesitz erworben. Die bislang nicht publizierten Briefe an den Literaturkritiker und Mäzen Nicolaas Johannes Beversen stammen aus den Jahren 1905 bis 1931 und umfassen fast Lasker-Schülers gesamte Berliner Zeit, wie die Kulturstiftung der Länder in Berlin mitteilte. Die Briefe und Postkarten geben Einblicke in die Familiengeschichte und in antisemitische Erfahrungen der Dichterin. Der Neuerwerb sei eine wichtige Ergänzung für den bereits in Marbach vorhandenen Nachlass Else Lasker-Schülers. Im dortigen Deutschen Literaturarchiv sind die Dokumente zugänglich. Sie sollen auch digitalisiert für Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die 64 Handschriften werden Ende August in der Stiftung Brandenburger Tor erstmals ausgestellt. Die Kulturstiftung der Länder fördert den Ankauf mit 25.000 Euro.

Künstler Scully erläutert Absage seiner Schenkung

Im Streit um eine geplatzte Schenkung mit rund 180 Werken im Wert von rund 100 Millionen Euro hat der US-Künstler Sean Scully seine Absage an die Kunsthalle Karlsruhe verteidigt. Man habe eine klare Abmachung gehabt, heißt es in einer Stellungnahme Scullys, die seine Berliner Galerie veröffentlicht hat. Die Werke seien als Geschenk gedacht gewesen: "Flexible Geschenke gibt es nicht - man gibt oder man gibt nicht." So stört sich Scully unter anderem an den Verhandlungen über die Gestaltung und Finanzierung der notwendigen Räumlichkeiten. Das Wissenschaftsministerium erwarte eine Schenkung ohne Absprachen, kritisierte er. Stolperstein ist unter anderem, dass frühestens 2028 mit dem Bau des Erweiterungsgebäudes für das Museum begonnen werden kann. Eine Bedingung Scullys sei zudem gewesen, dort mit der Hälfte der Werke dauerhaft vertreten zu sein. Diese Forderung sei zu strikt, sagte Kunst-Staatssekretärin Petra Olschowski (Grüne) der "Stuttgarter Zeitung".

Bronzezeitliche Baufragmente bei Mageburg entdeckt

Bei archäologischen Grabungen bei Mammendorf in der Magdeburger Börde durch das Landesamt für Archäologie Sachsen-Anhalt sind rund 250 Gebäudestrukturen und ein Doppelgrab aus der Bronzezeit entdeckt worden. Das teilte die Projektleiterin und Archäologin Susanne Friederich mit. Das Doppelgrab werde von sechs Mahlsteinen und einem Menhir (Hinkelstein) bedeckt. Wer unter der Steindecke so aufwendig bestattet wurde, müssten weitere Untersuchungen zeigen. "Die Mahlsteine sind so gut erhalten, dass sie noch heute zum Herstellen von Mehl geeignet wären", sagte Friederich. Zu den Funden gehört unter anderem ein rund drei Zentimeter langes Pferdeköpfchen. Das Tonmaterial sei so gut poliert, dass es auch nach mehr als 2500 Jahren immer noch metallisch glänze und die damalige große Bedeutung von Pferden dokumentiere. Zudem wurden zahlreiche Keramikscherben und Tierknochen geborgen.

Paul-Celan-Preis für Übersetzerin Eveline Passet

Die Übersetzerin Eveline Passet erhält den Paul-Celan-Preis 2020 für herausragende Literaturübersetzungen ins Deutsche. Passet werde für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet, teilte der Deutsche Literaturfonds in Darmstadt mit. Passet übersetzte aus dem Französischen und Russischen, darunter Werke von Alphonse Daudet, Benjamin Constant, Daniel Pennac, Wassili Rosanow und Wassili Golowanow. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Besonders würdigt die Jury Passets Übersetzung der 2019 erschienenen Tagebücher von Michail Prischwin. Darin würden "grundstürzende Veränderungen wie kleinste Mutationen im politisch-gesellschaftlichen Leben des nachrevolutionären Russlands" eingefangen. Passet erweise sich als hellhörige, die Tonlagen des Textes erkennende Übersetzerin und übertrage ihn in ein reiches, vielstimmiges Deutsch, das den Text nahebringe, ohne ihm seine zeitliche Distanz zu nehmen.

Disney-Märchen "Mulan" ab September als Stream

Das Disney-Märchen "Mulan", dessen Kinostart mehrfach verschoben wurde, soll nun statt auf der Leinwand beim Streaming-Service Disney+ erscheinen. Die 200 Millionen Dollar teure Realverfilmung, basierend auf dem Disney-Trickfilm "Mulan" von 1998, soll dort ab September zum Preis von rund 30 Dollar zu sehen sein, wie der Konzern bekanntgab. In den USA sind wegen der Corona-Krise noch viele Kinos geschlossen. In anderen Märkten, wo Lichtspielhäuser bereits geöffnet haben, könnte der Film auch dort gezeigt werden, hieß es. Das Abenteuer-Märchen um die chinesische Heldin Hua Mulan sollte eigentlich schon im März im Kino laufen, doch nach der Hollywood-Premiere Anfang März durchkreuzte der Kino-Shutdown die Pläne. Die Regie der Produktion führte die Neuseeländerin Niki Caro, die chinesische Schauspielerin Liu Yifei spielt die Hauptrolle im Film.

Ein Viertel der 25-Jährigen leben bei den Eltern

Rund jeder Vierte der 25-Jährigen - genau 28 Prozent - hat im vergangenen Jahr noch im Haushalt der Eltern gelebt. Damit habe sich in den vergangenen 30 Jahren das Auszugsverhalten junger Menschen kaum verändert, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Im Jahr 2000 lebten 30 Prozent der 25-Jährigen mit ihren Eltern unter einem Dach. Söhne lassen sich mit dem Auszug etwas mehr Zeit: im Jahr 2019 wohnten 34 Prozent bei den Eltern im Verhältnis zu 21 Prozent der jungen Frauen im elterlichen Haushalt. Europaweit zeigen sich deutliche Unterschiede unter anderem wegen unterschiedlicher finanzieller und kultureller Bedingungen. Vor allem in den nordeuropäischen Ländern ziehen Kinder früh von zu Hause aus. Mit rund 18 Jahren hatte Schweden 2019 das niedrigste Auszugsalter. Nach Angaben des Statistischen Amtes der Europäischen Union lag in Deutschland das durchschnittliche Alter beim Auszug aus dem Elternhaus 2019 mit 23,7 Jahren etwas niedriger als im EU-Durchschnitt (25,9).

TV-Branche will Ausfallfonds für Fernsehproduktionen

In der Fernseh-Branche wird die Forderung nach einem Ausfallfonds für Fernsehproduktionen in der Corona-Pandemie lauter. Auch Sender und Produzenten sollten sich daran beteiligen. Das schrieben der Geschäftsführer der Produktionsfirma Ufa, Nico Hofmann, und der Co-Geschäftsleiter der Streamingplattform TVNOW, Henning Tewes, in einem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Sie warben für einen Fonds in Höhe von 50 Millionen Euro. Bislang gibt es eine Zusage für die Branche vom Bund - allerdings bezieht sich dieser geplante Ausfallfonds auf Kinoproduktionen und hochwertige Serien. Die für das deutsche Fernsehen bestimmten Auftragsproduktionen bezifferten Hofmann und Tewes auf jährlich rund 12 500 Programmstunden und fast 80 Prozent des Produktionsvolumens.

Konzerte in Frankreich ab Mitte August wieder möglich

In Frankreich können unter bestimmten Bedingungen ab dem 15. August wieder kulturelle Veranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern stattfinden. Mit einer Genehmigung der zuständigen Präfekturen sind dann Veranstaltungen wie Konzerte und Festivals unter Einhaltung von Corona-Sicherheitsvorkehrungen erlaubt, teilte das französische Kulturministerium mit. Das Tragen einer Schutzmaske sei verpflichtend und auch genügend Abstand zwischen Sitzplätzen sei eine Voraussetzung. Ab dem 1. September sind Festivals, Konzerte und Shows auch ohne Genehmigung der Präfektur wieder möglich - auch Messen dürfen dann wieder veranstaltet werden. Der Kultur-Sektor in Frankreich war von der Corona-Pandemie hart getroffen worden. Seit Mitte März waren keine Veranstaltungen mehr erlaubt.

Apple an TikTok nicht interessiert

Der Apple Konzern will die chinesische Videoplattform TikTok nicht kaufen. Eine entsprechende Meldung dementierte das US-amerikanische Unternehmen. Microsoft verhandelt weiter. Das Weiße Haus in Washington teilte unterdessen mit, man ermutige China, seine Handelsvereinbarungen zu erfüllen. Gestern hatte US-Präsident Trump eine Frist bis zum 15. September gesetzt. Sollte TikTok bis dahin nicht den Besitzer gewechselt haben, werde er die Nutzung in den Vereinigten Staaten verbieten, weil sie ein nationales Sicherheitsrisiko darstelle.

Heinz Bude wird Direktor des documenta Instituts

Der Soziologe Heinz Bude wird Gründungsdirektor des documenta Instituts. Das teilte die documenta und Museum Fridericianum gGmbH mit. Zu Budes ersten Aufgaben gehöre die Konkretisierung der inhaltlichen Programmatik sowie der Aufbau der Organisationstrukturen des documenta Instituts. Bude lehrt bisher im Fach Makrosoziologie an der Universität Kassel. 2016 wurde er mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Das neue documenta Institut soll künftig die schriftlichen, bildlichen und elektronischen Dokumente des documenta Archiv wissenschaftlich erforschen. Die neue Einrichtung ist eine Kooperation zwischen dem Land Hessen, der Stadt und Universität Kassel sowie der documenta und Museum Fridericianum gGmbH.

Projekt "Ethik der Digitalisierung" gestartet

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt zum Auftakt eines internationalen Forschungsprojektes "Ethik der Digitalisierung" ins Schloss Bellevue ein. Im Zentrum der Auftaktkonferenz am 17. August stehen ethische Fragen der Digitalisierung etwa bei der Funktionsweise von künstlicher Intelligenz und Algorithmen, wie das Bundespräsidialamt mitteilte. Zu den Gästen der Konferenz gehören unter anderen die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan, sowie der Sprecher der europäischen Sektion des Global Network of Internet and Society Research Centers (NoC), Wolfgang Schulz. Das auf zwei Jahre angelegte Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird vom NoC, einem Verbund von über 100 internationalen Forschungsinstituten, in Kooperation mit der Stiftung Mercator umgesetzt.

Ehrendoktorwürde für Wolf Biermann

Der Liedermacher und Autor Wolf Biermann (83) wird mit der Ehrendoktorwürde der Universität Koblenz-Landau ausgezeichnet. Biermann werde für seine besonderen Verdienste um Literatur und Wissenschaft geehrt, teilte die Hochschule mit. Er habe ein "enormes performatives Potenzial für Provokation und Aufmerksamkeitsgewinn", sagte die Literaturwissenschaftlerin Kerstin Stüssel. So habe er sich in seinen Liedern und Gedichten kritisch mit der deutschen Geschichte, Teilung und Wiedervereinigung oder mit Fragen zu Exil und Globalisierung beschäftigt. Biermann habe auch mit politischen und wissenschaftlichen Texten wichtige Beiträge für die Kulturwissenschaft geliefert. Biermann stammt aus Hamburg und lebte in der DDR. Wegen seiner Kritik am Staat erhielt er Auftritts- und Veröffentlichungsverbot. 1976 bürgerte ihn die DDR aus. Biermanns musikalisches und lyrisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet.

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