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Kompressor | Beitrag vom 13.10.2017

Neue Netflix-Serie "Mindhunter"Serienkiller als Helfer der FBI

Von Jörg Taszman

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Regisseur David Fincher (dpa / epa Paramount Pictures / Ho)
Regisseur David Fincher (dpa / epa Paramount Pictures / Ho)

Der Regisseur von "House of Cards" hat eine neue Serie produziert. Der neue Serienstreich des Erfolgsfilmers David Fincher heißt "Mindhunter". Ob die Serie um Psychomörder, die dem FBI helfen, an "House of Cards" heranreicht, weiß unser Filmkritiker Jörg Taszman.

House of Cards war die erste Eigenproduktion von Netflix und der Durchbruch für den Streaming Dienst. Der Regisseur der Erfolgsserie ist mit einer neuen Produktion am Start: "Minthunter".

Wie originell ist Mindhunter?

Die Hauptfigur Holden Ford  ist jugendlich, etwas zu brav, immer adrett in Anzüge gekleidet. Der FBI-Vermittler beginnt, mit Serienmödern zu sprechen, um neue Straftaten zu verhindern oder laufende aufzuklären, was inhaltlich an "Das Schweigen der Lämmer" erinnert. 

"David Fincher hat bei Mindhunter in den ersten beiden Folgen selber Regie geführt und er gibt den Ton und die Stimmung vor", erklärt Jörg Taszman. Der Regisseur verzichte aber auf zu drastische Gewaltszenen.

Start zeitgleich mit "Babylon Berlin"

Die Netflix-Serie "Mindhunter" startet zeitgleich mit der Serie "Babylon Berlin" auf Sky. Die deutsche Produktion, "Babylon Berlin" sei definitiv der Serienaufstieg in die erste Liga für Deutschland, meint Filmkritiker Jörg Taszman.

Für eine deutsche Serie sei "Babylon Berlin" durchaus revolutionär: "Die Optik ist endlich einmal auf der Höhe, Berlin 1929 sieht einfach Klasse aus."

Hören Sie die Kritik zur Serie "Babylon Berlin"
Von Anna Wollner

Fazit

Spanischer BürgerkriegDie Transformation einer Gedenkstätte
Blick auf das Tal der Gefallenen (Valle de los Caidos) nahe Madrid, der Gedenkstätte zu Ehren der Gefallenen der faschistischen Truppen Francos im Spanischen Bürgerkrieg (undatiertes Archivfoto). Diktator Franco hatte die Anlage als Monument seines Sieges über die spanische Republik von politischen Gefangenen in Zwangsarbeit errichten lassen. Er selbst wurde nach seinem Tod am 20.11.1975 in den größtenteils unterirdisch in den Fels gehauenen Räumlichkeiten beigesetzt.  (picture alliance / epa / efe)

Das Valle de los Caidos ist als Gedenkstätte für die Gefallenen des Spanischen Bürgerkriegs umstritten: Lange Zeit diente es vor allem dem Selbstbild des Diktators Franco. Das Projekt "Deep Space" will Besuchern des Ortes auch die dunkle Seite vor Augen führen.Mehr

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