Seit 09:05 Uhr Im Gespräch
Dienstag, 01.12.2020
 
Seit 09:05 Uhr Im Gespräch

Konzert / Archiv | Beitrag vom 31.01.2014

Neue MusikFestival Ultraschall Berlin

Epilog mit dem RSB

Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin (Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin)
Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin (Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin)

Nach unserem Sendeschwerpunkt vom 23. bis 26. Januar zum diesjährigen Ultraschall-Festival nun noch ein Epilog-Konzert mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das wir live aus dem Großen rbb-Sendesaal im Haus des Rundfunks übertragen.

Seine Musik ist immer auch Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen. So ist es keineswegs nur musikalisch zu verstehen, wenn Mathias Spahlinger in seinem Streicherstück und als wir die Peripherie zum eigentlichen Zentrum erhebt. Die vier Streichergruppen sitzen kreuzförmig im Parkett, das Publikum in den freien Räumen zwischen den Musikern. Es gibt keine Zentralperspektive, kein Innen und Außen, kein Zentrum und keinen Rand. Und damit auch höchst unterschiedliche Wahrnehmungen dessen, was musikalisch geschieht.

Mit den beiden Orchesterwerken von Mathias Spahlinger knüpft Ultraschall an die Aufführung von akt, eine treppe herabsteigend im Jahr 2010 an. Manuel Hidalgos Gran Nada ist dazu ein Pendant, mit der Doppelbedeutung des „Großen Nichts“ und dem andalusischen Granada spielend. Und mit Seuring | Schalter von Leopold Hurt kommt noch ein letztes Mal in diesem Jahr die Zither zum (diesmal symphonisch-konzertanten) Einsatz.

 

Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik

Live aus dem Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks, Berlin

Leopold Hurt
"Seuring | Schalter" (2011-12) für E-Zither, Elektronik und großes Orchester

Mathias Spahlinger
"und als wir" (1993) für 54 Solo-Streicher

ca. 20:50 Konzertpause mit Nachrichten

Manuel Hidalgo
"Gran Nada" (1996/97) für Akkordeon und Streicher

Mathias Spahlinger
"morendo" (1975) für Orchester

Leopold Hurt, E-Zither
Christine Paté, Akkordeon
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Johannes Kalitzke

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur